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Pregnant women who survived Typhoon Haiyan wait for their pre-natal examination outside a makeshift clinic of the United Nations Population Fund (UNFPA) in Tacloban city in central Philippines November 7, 2014. Almost 25,000 people still live in tents, shelters and bunkhouses in the hardest hit regions in central Philippines, including Tacloban City, considered Haiyan's ground zero as it accounted for almost half of the death toll. The Philippines are preparing to commemorate victims of Typhoon Haiyan, ahead of the one-year anniversary of the disaster on November 8, according to a government official.    REUTERS/Erik De Castro   (PHILIPPINES - Tags: SOCIETY ANNIVERSARY HEALTH ENVIRONMENT)

Die UNFPA war unter anderen auch nach dem Typhon in den Philippinen unterstützend vor Ort. Bild: ERIK DE CASTRO/REUTERS

Washington stoppt Zahlungen an den UNO-Bevölkerungsfonds

04.04.17, 04:20 04.04.17, 07:29


Die USA stellen ihre Zahlungen an den Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) ein. Der Fonds finanziert seit fast 50 Jahren Bevölkerungsprogramme in mehr als 150 Ländern.

Als Grund für den Schritt gab das US-Aussenministerium am Montag (Ortszeit) an, dass UNFPA auch Programme für erzwungene Abtreibungen und Sterilisationen unterstütze.

Trump macht seine Drohung wahr

So steht es in einem Brief an den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des US-Senats, Bob Corker. Damit macht die Regierung unter US-Präsident Donald Trump erstmals ihre Drohung wahr, die Mittel für die Vereinten Nationen zu kürzen.

Die UNFPA bedauerte die Entscheidung der USA und wies die Vorwürfe auf ihrer Webseite zurück. Ihre Aufgabe sei es, «sicherzustellen, dass jede Schwangerschaft erwünscht ist, jede Geburt sicher und das Potenzial jedes Kindes erfüllt wird.»

UNO-Organisationen wie der Bevölkerungsfonds finanzieren sich durch freiwillige Zahlungen der Regierungen. 2015 waren die USA mit 75 Millionen Dollar der viertgrösste Geldgeber der UNFPA. (sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 10.04.2017 07:12
    Highlight Jeder Dollar, welcher in die freiwillige Familienplanung investiert wird, ergibt einen vielfachen volkswirtschaftlichen Nutzen (mind. Faktor 4 und höher), da dadurch die Kinderzahl pro Frau bzw. auch das Alter der jungen Frauen mit Erstgeburten gesenkt bzw. die Intervalle zwischen den Geburten verlängert werden kann, und so die „Folgekosten bzw. Folgeinvestitionen“ für die wachsende Bevölkerung ganz erheblich reduziert werden können: Für die weniger stark wachsende Bev. muss weniger für Ausbildung, Schulen, Spitäler und generell Infrastruktur-Investitionen und –Betrieb investiert werden.
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  • Baba 04.04.2017 08:45
    Highlight All die alten, weissen Männer um Nr 45 machen dann aber KEINEN Finger krumm, um die Frauen mit den Kindern zu unterstützen, die wegen fehlender Familienplanung zur Welt kommen.

    Dieses bigotte Verhalten ist so widerlich und macht mich so unglaublich, unglaublich wütend!!!
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  • Menel 04.04.2017 07:50
    Highlight Was passiert, wenn man Gelder streicht, sieht man zB. an der Flüchtlingswelle nach 2014 aus Syrien. Damals wurden die Gelder an des Ernährungsprogramms der UN gekürzt. Trotz Warnungen, wurde da nichts gemacht und wohin es geführt hat, das sehen wir jetzt. In der Schweiz hat sich vor allem die SVP stark dafür gemacht, Hilfsleistungen zu kürzen. Genau die Partei, die danach, als die Flüchtlingswelle anrollte schrie, man sollte Vororthilfe leisten.
    Mit dieser Gangart vom Westen, verschärfen wir die internationalen Spannungen einmal mehr. Dabei kommt nie was Gutes raus.
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