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Eine Maschine der American Airlines über Havanna.
Bild: CARLOS GARCIA RAWLINS/REUTERS

Im Cockpit gestorben: American-Airlines-Pilot erlitt offenbar Herzinfarkt

Ein 57-jähriger Pilot ist während eines Fluges von Phoenix nach Boston gestorben. Jetzt haben Ärzte nach der Autopsie von einer natürlichen Todesursache gesprochen. Seine Ehefrau vermutet einen Herzinfarkt.

07.10.15, 05:11

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Der 57 Jahre alte Pilot, der im Cockpit einer American-Airlines-Maschine gestorben war, hat offenbar unter Herzproblemen gelitten. Es habe sich um eine natürliche Todesursache gehandelt, sagte ein Arzt aus dem Onondaga County im Bundesstaat New York nach der Autopsie. Weitere Details nannte er nicht.

Die Ehefrau des Piloten sagte dem US-Lokalsender KUTV, ihr Mann sei vermutlich an einem Herzinfarkt gestorben. 2006 seien ihm zwei Bypässe eingesetzt worden. «Er hatte Probleme mit seinem Herzen.» Er flog seit 1990 und habe sich regelmässig untersuchen lassen.

Der Mann war während des American-Airlines-Flugs 550 von Phoenix nach Boston gestorben. An Bord waren 147 Passagiere und fünf Mitarbeiter, der Co-Pilot konnte die Maschine sicher landen.

Die Fluggesellschaft sprach von einem «schrecklich traurigen Ereignis». Man konzentriere sich nun darauf, sich um die Familie des Piloten sowie um die Besatzung und Passagiere zu kümmern.

Ein Piloten-Tod im Cockpit ist nach Ansicht von Experten selten - aber nicht ausgeschlossen. «Wichtig ist dann das einheitliche Ergebnis, dass das Flugzeug sicher landet», sagt Steve Wallace von der US-Flugaufsichtsbehörde FAA. «Der Co-Pilot ist komplett qualifiziert, das Flugzeug zu fliegen. So ein Vorfall ist selten, aber es wird dafür trainiert.» (aar/dpa/ap)

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Brikne, 20.7.2017
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