International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05763586 US President Donald J. Trump speaks during a meeting on cyber security, in the Roosevelt Room of the White House, in Washington, DC, USA, 31 January 2017.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Der «IS» hofft, dass die staatliche Diskriminierung von Muslimen durch Donald Trump amerikanische Muslime dazu verleitet, sich der Terrorgruppe anzuschliessen. Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

US-Einreisestopp: Der «IS» bejubelt Trumps «gesegneten Bann»

Der von Donald Trump verhängte Einreisestopp findet auch Unterstützer: Der sogenannte «Islamische Staat», al-Kaida und andere Dschihadisten feiern den Erlass des US-Präsidenten.

01.02.17, 04:19 01.02.17, 06:29

Christoph Sydow



Ein Artikel von

Bevor Anwar al-Awlaki bei einem US-Drohnenangriff im Jemen getötet wurde, sagte er in seiner letzten Audiobotschaft: «Der Westen wird sich eines Tages gegen seine muslimischen Bürger wenden. Amerika wird morgen ein Land der religiösen Diskriminierung sein.» Mehr als fünf Jahre ist das her. Doch dieser Tage ist der Ausspruch des früheren Kaida-Predigers, der in den USA geboren wurde, bei Islamisten in aller Munde. Sie sehen Awlakis Prophezeiung durch das von Donald Trump verhängte Einreiseverbot bestätigt.

Bei Facebook, Twitter und Telegram verbreiten Sympathisanten der Terrororganisationen «Islamischer Staat» («IS») und al-Kaida Awlakis Zitat: «Wenn US-Präsident Donald Trump sagt: ‹Wir wollen die hier nicht› und muslimische Einwanderer aus muslimischen Ländern verbannt, dann erinnere ich mich an diese Worte», schreibt einer.

«Die Muslime im Westen werden bald vor die Wahl gestellt: Entweder sie legen ihren Glauben ab, oder sie schliessen sich dem ‹Islamischen Staat› an, um der Verfolgung durch die Kreuzzügler-Regierungen und ihre Bürger zu entkommen.»

«IS»

Der «IS» hofft, dass die staatliche Diskriminierung von Muslimen in den USA amerikanische Muslime dazu verleitet, sich der Terrorgruppe anzuschliessen. In dem bei den Islamisten beliebten Kurznachrichtendienst Telegram preisen sie Trump deshalb hämisch als «besten Werber für den Islam».

FILE - This undated file image posted on a militant website on Tuesday, Jan. 14, 2014, which has been verified and is consistent with other AP reporting, shows fighters from the al-Qaida linked Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) marching in Raqqa, Syria. Across the broad swath of territory it controls from northern Syria through northern and western Iraq, the extremist group known as the Islamic State has proven to be highly organized governors. (AP Photo/Militant Website, File)

Propagandabild des «IS». Bild: AP Militant Website

«Die Muslime im Westen werden bald vor die Wahl gestellt»

Tatsächlich passt der Einreisestopp, der sich zwar nicht nur gegen Muslime, aber gegen Bürger aus sieben mehrheitlich muslimischen Staaten richtet, genau ins Kalkül der Dschihadisten. Der «IS» hatte schon 2015 in seinem englischsprachigen Propagandamagazin «Dabiq» seine Strategie erläutert: Ziel der Terroristen ist es, die sogenannte Grauzone auszulöschen. So nennt der «IS» die westlichen Staaten, in denen Muslime als Minderheit friedlich und gleichberechtigt leben. Mit seinen Anschlägen im Westen will der «IS» die Regierungen dazu provozieren, Muslime zu diskriminieren. Die würden sich dann, verbittert und wütend auf den Westen, dem «IS» anschliessen, hoffen die Dschihadisten.

«Die Muslime im Westen werden bald vor die Wahl gestellt: Entweder sie legen ihren Glauben ab, oder sie schliessen sich dem ‹Islamischen Staat› an, um der Verfolgung durch die Kreuzzügler-Regierungen und ihre Bürger zu entkommen», schreibt der «IS» in seinem Propagandablatt.

«IS»-Sympathisanten bejubeln Trumps Einreisestopp deshalb nun als «gesegneten Bann». Diese Bezeichnung ist eine Anspielung auf einen berüchtigten Ausspruch von Abu Mussab al-Zarqawi. Er hatte den US-geführten Irakkrieg 2003 als «gesegnete Invasion» bezeichnet, weil sie den Aufstieg der Dschihadisten im Irak überhaupt erst möglich machte. Zarqawi hatte nach dem Einmarsch der US-Armee die Terrorgruppe «al-Kaida im Irak» gegründet, aus der zehn Jahre später der «IS» wurde.

«Ein Sieg für die Dschihadisten»

Sicherheits- und Aussenpolitikexperten in den USA halten Trumps Erlass deshalb für fatal. Robert Richer, ehemaliger Chef der Nahostabteilung im US-Auslandsgeheimdienst CIA, bezeichnet die Entscheidung des Präsidenten als «strategischen Fehler». «Das ist ein Sieg für die Dschihadisten und andere US-feindliche Kräfte», sagte Richer der «Washington Post». «Es nährt den Glauben, dass die Amerikaner gegen den Islam sind. Ansonsten erreicht man damit gar nichts.»

Ähnlich äusserten sich die beiden republikanischen Senatoren John McCain und Lindsey Graham: «Unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den ‹IS› sind die grosse Mehrheit der Muslime, die dessen apokalyptische Hassideologie ablehnen», teilten die beiden Senatoren mit. «Wir fürchten, dass die Exekutivanordnung die Rekrutierung von Terroristen fördert anstatt unsere Sicherheit zu verbessern.» Daher sei das Dekret «ein Schuss ins Knie» im Kampf gegen den Terror.

Die Dschihadisten hoffen derweil, dass ihnen Trump weiter in die Karten spielt: Der Präsident hat in der vergangenen Woche das Verteidigungsministerium damit beauftragt, binnen 30 Tagen einen Plan vorzulegen, mit dem der «IS» besiegt werden soll. In den sozialen Netzwerken setzen «IS»-Sympathisanten darauf, dass Trump die Entsendung von Bodentruppen in den Irak und nach Syrien anordnet. Dann würden die Dschihadisten ihre Schlacht mit den USA bekommen, die ihre Propaganda schon lange herbeisehnt.

Donald Trump – sein Leben in Bildern

Donald Trump

Selbst das amerikanische Wappentier ist vor Trump nicht sicher

Trump hat die USA in eine nationale Sicherheitskrise gestürzt

Make America Weak Again: Trump beschleunigt den Niedergang der USA

Trump bleibt Trump: Bei der Richterwahl denkt er nur an sich selbst

Der Mann, der Trump retten soll

«F**k July 4th»: Kritische Stimmen und Proteste gegen Trump am Unabhängigkeitstag

Warum US-Medien besessen sind von Donald Trump

Harry-Potter-Autorin macht sich via Twitter über Donald Trump lustig

Trump kann sein giftiges Erbe auf Jahre hinaus zementieren

Gestern hatte Trump einen «Wow!»-Tag – aber diese Frau könnte ihm den Spass noch verderben

Donald Trump ätzt gegen 2 US-Comedians – und die schiessen so zurück 😅

Harley-Davidson ist nur der Anfang: Wie Trump sich im Handelskrieg verfahren hat

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

55
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Froggr 01.02.2017 12:48
    Highlight Naja, wenn man sich mit dem IS vergleicht, dann hat man ernstzunehmende Probleme.
    0 0 Melden
  • BeWi 01.02.2017 10:44
    Highlight Ihr von Watson scheint ja richtig froh zu sein über das Statement der IS. Ganz nach dem Motto: alles ist besser als Trump. Sind wir mal ehrlich, wir wissen nicht wie viele "Schläfer" als Flüchtlinge getarnt nach Europa und auch zu uns gekommen sind. Ganz so radikal wie das nun DT macht sollte es nicht sein, aber wir sollten wirklich besser kontrollieren, wer da "reinkommt"...
    11 19 Melden
    • Asmodeus 01.02.2017 11:05
      Highlight Also schlechter als Trump ist wirklich schwer.

      Das schaffen vielleicht noch Erdogan und Putin im Moment. Aber Trump hatte auch noch nicht genug Zeit sein Land genug kaputt zu machen.
      15 9 Melden
  • stef2014 01.02.2017 08:29
    Highlight ....derweil reiben sich die US-Waffenindustrie und der Army-Schatzmeister schon gierig die Hände....
    48 1 Melden
  • Mafi 01.02.2017 08:29
    Highlight "In dem bei den Islamisten beliebten Kurznachrichtendienst Telegram [...]"

    Naja ob das notwendig ist, dies so zu sagen. Telegram ist etwa so Islamistisch wie Facebook und WhatsApp rechtsextrem ist.
    13 27 Melden
    • Linus Luchs 01.02.2017 08:51
      Highlight Mafi, Vorsicht mit dem Umkehrschluss. Die Aussage, Islamisten mögen Telegram, bedeutet nicht, Telegram sei islamistisch.
      40 0 Melden
    • Asmodeus 01.02.2017 09:08
      Highlight Cool. Ich bin Islamist weil ich auf Telegram gewechselt habe nachdem WhatsApp alle meine Kontakte an Facebook senden wollte :)
      12 6 Melden
    • Nick Name 01.02.2017 10:22
      Highlight Dieser Kommentar zeigt höchst exemplarisch ein Riesenproblem: Zuerst etwas lesen - dann etwas verstehen, das nicht da steht, aber ins eigene Weltbild passt - dann etwas verbreiten, das womöglich wiederum viele andere für Bares aufnehmen und weiterverbreiten ...
      Was machen wir da bloss?...
      12 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 01.02.2017 08:14
    Highlight Die Terroristen von der "Institution Satans (IS)" sind nun wirklich nicht die Richtigen, um Trump's Einreise-Bann für 7 Staaten im Arabisch-Persischen Raum zu kritisieren!
    Aber diese Reaktionen zeigen uns sehr deutlich, dass die extremistische Politik Trumps mehr Extremisten hervorbringen wird.
    Die "Westlichen" Demokratien stecken in einem unlösbaren Dilemma!
    Der Extremismus wird alles, was wir gegen ihn unternehmen, zu seinen Gunsten umdeuten!
    Obamas Gesprächsbereitschaft wurde vom IS als Schwäche ausgelegt.
    Trumps Härte wird vom IS als Bestätigung dafür gesehen dass die USA der Satan sind...
    21 9 Melden
    • Saraina 01.02.2017 08:33
      Highlight Sie kritisieren ihn ja auch nicht! Sie begrüssen ihn, und das mit gutem Grund. Während ältere, etablierte Muslime sich zurückziehen werden, wird die ständige Hetze und Diskriminierung für die Jugendlichen, die so aufwachsen und in ihrer sensibelsten, unausgegorensten Phase sind, zu einer Motivation, zurückzuschlagen. Also werden mehr von ihnen sich radikalisieren und sich einer Gruppe wie IS anschliessen - oder, als "einsamer Wolf" einen erweiterten Suizid begehen. Der IS hat durchaus Verständnis für solche psychologischen Mechanismen, rekrutiert ja auch gezielt psychisch Angeschlagene.
      20 0 Melden
    • rodolofo 01.02.2017 13:18
      Highlight @ Saraina
      Stimmt vollkommen!
      Es gelingt mir immer noch nicht, mich in die Gedankengängen von Islamisten und Trumpisten einzulogen...
      0 0 Melden
  • ch2mesro 01.02.2017 08:10
    Highlight ikea ist schon bereit;
    49 2 Melden
    • pamayer 01.02.2017 08:58
      Highlight @der-postillon.de

      grossartig.
      14 1 Melden
  • pamayer 01.02.2017 07:33
    Highlight der is ist ein haufen berechnender mörder.

    trump ist ein haufen aufbrausener kleiner knaben.

    das kann nur schief gehen.
    26 2 Melden
    • Saraina 01.02.2017 08:36
      Highlight Tatsächlich ist nur Trump ein aufbrausender Knabe. Der Haufen hinter ihm nicht. Bannon zum Beispiel ist ein eher ruhiger, äusserst machtbesessener Nazi, dem der Staat der USA gegen den Strich geht. Der Vizepräsident ist ein bigotter, fundamentalistischer Christ.
      28 4 Melden
    • pamayer 01.02.2017 14:31
      Highlight Deine Ergänzungzu meinem Kommentar macht die ganze Sache nur noch schlimmer.
      Heisst also, dass die Drahtzieher hinten ihr Bubi versuchen, es in die richtige Richtung zu lenken.
      Wobei sich 'richtige' auf ihre Sichtweise bezieht.
      0 0 Melden
  • Asmodeus 01.02.2017 07:20
    Highlight In dieselbe Kerbe wie der Bann stechen Minarett- und Burkaverbot. Aber das hört man ungern.
    101 22 Melden
    • GeneralButtNaked 01.02.2017 08:09
      Highlight Also wer sich in seiner Religionsfreiheit eingeschnitten fühlt, wenn sie keine Burka tragen darf und dann in Erwägung zieht in den Islamischen Staat zu ziehen. Glaubt nicht unbedingt an einen moderaten Islam und ist demnach auch nicht unbedingt integrationsgewillt.
      30 11 Melden
    • Murky 01.02.2017 08:30
      Highlight Absolut. Ich höre das gern. Und man muss es immer wieder sagen, dass man. Vor dem Entscheiden etwas überlegen sollte. Gilt für den Trömp wie auch für den Stimmbürger.
      12 2 Melden
    • Samy Kulturattentat D 01.02.2017 08:46
      Highlight Kleidervorschriften gehen einfach gar nicht, weder von Ehemännern noch vom Staat
      25 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoodoo 01.02.2017 07:13
    Highlight Oh Herr, lass Hirn regnen!!! Hüben wie drüben....
    75 2 Melden
    • pamayer 01.02.2017 07:32
      Highlight einer der besten kommentare.

      hüben und drüben. danke.
      13 1 Melden
    • Samy Kulturattentat D 01.02.2017 08:47
      Highlight Oder von mir aus Backsteine aber triff!
      18 1 Melden
    • Nausicaä 01.02.2017 10:46
      Highlight Der ganze 'Erfolg' und die Identität Trumps und der Islamisten beruht darauf, eindimensional zu denken. Deswegen: Team Samy.
      0 0 Melden
  • Thinktank 01.02.2017 07:00
    Highlight Die ganzen Islamischen Staaten hätten genug Geld, um den IS zu stoppen. Die Gewaltspirale eskaliert und am Ende wirft Trump alle Moslems raus.
    14 23 Melden
    • Fabio74 01.02.2017 08:32
      Highlight Jein. Erstens sind diese Staaten sich nicht einig. Weil jeder seine Interessen verfolgt. Wie die Europäer auch
      7 0 Melden
    • Sophia 01.02.2017 11:08
      Highlight Das ist doch das Dilemma, die islamischen Staaten sind sich selbst die ärgsten Feinde. Wir sollten alles dafür tun, dass die Menschen, die dieser feindlichen Welt entfliehen und Frieden suchen, hier wirklich in eine bessere Welt kommen, die wir doch selbst dafür halten. Stattdessen machen wir nichts anderes, als die Fanatiker in der arabischen Welt und brandmarken alle Muslime als Terroristen und als demokratieunfähig.
      3 1 Melden
    • Froggr 01.02.2017 12:56
      Highlight Viele dieser Staaten unterstützen den IS sogar! Das ist definitiv ein Grund diese zu bestrafen.
      1 0 Melden
  • bykevin 01.02.2017 06:19
    Highlight Am Schluss wird der "IS" noch mit Trump zusammen arbeiten…
    32 5 Melden
    • Hoppla! 01.02.2017 06:53
      Highlight Die Gemeinsamkeiten der Trumpjünger mit den IS-Anhängern überwiegen beinahe die Gegensätze. Eigentlich noch interessant.
      69 6 Melden
    • Asmodeus 01.02.2017 09:06
      Highlight Yep. Beide folgen fanatisch ihrer Religion und ihren Führern, sind gegen Homosexuelle, gegen Transmenschen, gegen die Rechte der Frauen, gegen die Abtreibung und generell fanatische Dumpfbacken.
      12 3 Melden
    • Majoras Maske 01.02.2017 10:29
      Highlight Nicht zu vergessen, dass religiöse Bildung bei beiden selbstverständlich über wissenschaftlicht Bildung oder Aufklärung geht.

      Nur sind Trump und die IS-Führung entsetzlich "overrated" von ihren Anhängern und sicher nicht "great".
      2 1 Melden
  • Awesomeusername 01.02.2017 05:58
    Highlight Krieg ist der Terror der Reichen und Terror ist Krieg der Armen.
    69 7 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 01.02.2017 07:02
      Highlight Ich würde "Reiche" mit "Starke" ersetzen, "Arme" mit "Schwachen", zudem nicht zwischen Krieg und Terror unterscheiden, und dann das Ganze einfach asymmetrische Kriegsführung nennen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Asymmetrische_Kriegf%C3%BChrung
      24 2 Melden
    • ConcernedCitizen 01.02.2017 07:16
      Highlight Der IS ist nicht arm.
      18 2 Melden
    • meine senf 01.02.2017 07:55
      Highlight Der IS nicht. Aber sicher viele der Kämpfer, für die der IS plötzlich ein Einkommen und einen Lebenssinn liefert.
      11 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erdling.Nik 01.02.2017 05:14
    Highlight Das endet wohl in einen Krieg der Dummen, Radikalen und Fanatiker.
    73 6 Melden
    • Triumvir 01.02.2017 07:49
      Highlight Genau das wollen sowohl Trump, als auch sein Einflüsterer Bannon. Sie sind genau solche Vollidioten wie alle IS Anhänger.
      29 2 Melden
    • Samy Kulturattentat D 01.02.2017 08:51
      Highlight Genau, US-Faschos gegen IS-Faschos. Alles Vollidioten
      15 2 Melden
    • Erdling.Nik 01.02.2017 09:03
      Highlight Richtig.
      8 2 Melden

Schweizer Firmen spenden 1,7 Millionen an Trumps Partei

Tochterfirmen hiesiger Konzerne spenden bei den Zwischenwahlen für beide Parteien. Allein die Lobbygruppe der UBS hat im Wahlzyklus 2018 bis Ende September eine Million Dollar an amerikanische Politiker gespendet.

Die amerikanischen Gesetze sind eigentlich glasklar. Ausländische Personen, seien es Individuen oder Firmen, dürfen sich nicht finanziell im Wahlkampf engagieren. Wer gegen diese Auflage verstösst, gerät schnell ins Visier der Strafverfolgungsbehörden. Doch es gibt Schlupflöcher.

US-Tochtergesellschaften von ausländischen Konzernen etwa dürfen bei ihren Mitarbeitern Spenden einsammeln und an Politiker verteilen. Bedingung ist: Das Geld muss von US-Bürgern stammen. Und nur US-Bürger dürfen …

Artikel lesen