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Robert Mueller hat eine Untersuchung gegen Donald Trump eingeleitet.  Bild: J. Scott Applewhite/AP/KEYSTONE

Mueller vs. Trump: Jetzt knöpft sich der Sonderermittler den Präsidenten offiziell vor

«Behinderung der Justiz»: Robert Mueller hat laut einem Medienbericht offiziell eine Untersuchung gegen den US-Präsidenten eingeleitet. 

15.06.17, 01:27 15.06.17, 06:22

Ist das der Anfang vom Ende von Donald Trump? US-Sonderermittler Robert Mueller laut der Washington Post Ermittlungen gegen den US-Präsidenten aufgenommen. Es würden Vorwürfe geprüft, Trump habe in der Russland-Affäre versucht, unzulässigen Einfluss auf die US-Justiz zu nehmen. Dies berichtete die amerikanische Zeitung am Mittwoch unter Berufung auf fünf verschiedene Quellen. 

Donald Trump dürfte dies in Rage versetzt haben. Umso mehr, als er am Mittwoch seinen 71. Geburtstag feierte. 

Ein Vertreter von Trump-Anwalt Marc Kasowitz reagierte dementsprechend wütend: «Das Enthüllen von Informationen des FBI über den Präsidenten ist ungeheuerlich, unentschuldbar und illegal», heisst es in einer Stellungnahme von einem Sprecher der Kanzlei von Kasowitz.

In der vergangenen Woche hatte der frühere FBI-Chef James Comey vor dem Geheimdienst-Ausschuss des US-Senats beschrieben, wie Trump bei einem Vier-Augen-Gespräch versucht habe, ihn von einem Fallenlassen der Ermittlungen gegen Trumps früheren Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn zu überzeugen. Comey sei darauf aber nicht eingegangen.

Trump wollte Mueller offenbar entlassen

Neben Comey waren vom Geheimdienstausschuss auch der Nationale Geheimdienstdirektor Dan Coats sowie der Chef des Abhördienstes NSA, Michael Rogers, vernommen worden. Teile der Anhörungen fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zudem hatte auch Justizminister Jeff Sessions, ein Trump-Unterstützer, vor dem Gremium aussagen müssen.

Zuletzt hatte es aus dem Umfeld des Präsidenten geheissen, Trump erwäge eine Entlassung Muellers. Das Weisse Haus hatte dem allerdings widersprochen. Anders als ein unabhängiger Sonderermittler des Kongresses wie etwa in der Watergate-Affäre, hat Mueller aber eine Position, in der er vom Präsidenten gefeuert werden könnte. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dr. Atom 15.06.2017 09:29
    Highlight Da bin ich gespannt wie ein Regenschirm, was da noch alles an's Tageslicht kommt.
    Popckorn Garantie hat es schonmal👿
    6 0 Melden
  • HabbyHab 15.06.2017 08:59
    Highlight Meanwhile spricht der Senat im Geheimen über den American Health Care Act und gibt nichts heraus, weil "we're not stupid!"
    0 0 Melden
  • urano 15.06.2017 08:39
    Highlight tja, langsam aber sicher geht es dem korrupen Deal-Maker an den Kragen. Es würde mich wundern, wenn er seine Präsidentschaft politisch überlebt. Auch seine treusten Fans werden sich von ihm abwenden, denn er kann seine utopischen Wahlversprechen gar nicht umsetzen, weil er durch Untersuchungen keine Zeit zum Regieren hat
    5 1 Melden
    • KurtFaber 15.06.2017 12:27
      Highlight Es ist zu befürchten, dass auch bei einem politischen Untergang die teuren Fans erhalten bleiben und einer Verschwörung die Schuld geben würden.
      1 0 Melden
  • malu 64 15.06.2017 08:00
    Highlight Es gehörte zu Trumps Tagesgeschäft, zu bluffen, zu lügen und sich an der Grenze der Illegalität zu bewegen. Hoffe für Amerika und den Rest der Welt, dass dieser Spuk bald ein Ende hat! Kann auf diese peinliche Tragikomödie verzichten!
    49 5 Melden
  • AllIP 15.06.2017 07:59
    Highlight Muhehehe
    8 3 Melden
  • Philipp Burri 15.06.2017 07:24
    Highlight Die traurige Wahrheit ist: Für das amerikanische Volk ist Präsident Trump das kleinere übel als Präsident Pence.

    Die Wahl von Trump, dessen Absetzung und Ersatz durch Pence war das einzige Szenario, wie der neoliberale Flügel mit ihren milliardenschweren Sponsoren einen der ihren ins Präsidentenamt bringen konnte und die Rechnung wird aufgehen.

    Es folgen vier Jahre Umverteilung von unten nach oben und der endgültige Tod des Mittelstandes in den USA und dann sind auch wir dran.
    17 12 Melden
    • Schweizer Bünzli 15.06.2017 09:03
      Highlight «Es folgen vier Jahre Umverteilung von unten nach oben.»

      Was meinst Du damit? Ist das etwas Neues? Was heisst genau «Umverteilung»? Dass die Reichen immer reicher werden, während die Armen und der Mittelstand stagnieren? Würde Trump etwas dagegen unternehmen? Mit Steuersenkungen für Unternehmen und Reiche? Und wieso sollten «wir dann auch dran sein»? Ist bei «uns» (Europa? Schweiz?) nicht auch schon seit längerer Zeit zu beobachten, dass sich die Schere zwischen Arm und Reicht weiter öffnet?
      7 0 Melden
  • Alice36 15.06.2017 07:22
    Highlight «Das Enthüllen von Informationen des FBI über den Präsidenten ist ungeheuerlich, unentschuldbar und illegal»
    Wow, jetzt scheint jemand richtig aufgeregt. So gehts mir schon seit Monaten wenn ich jeden Tag aufs neue mit den Ergüssen dieses Präsidenten leben muss. Wenn sich jemand Trump - mässig exponiert und sich Trump - mässig verhält ist es doch nur natürlich das Indiskretionen stattfinden. Wenn DT das nicht sieht wäre es an der Zeit für einen selbsständigen Denkvorgang seitens des Präsidenten soweit dies möglich ist.
    16 5 Melden
  • Chrigi-B 15.06.2017 07:16
    Highlight Die Washington Post... Was viele nicht wissen: Sie gehört dem Amazonheini. Er hat einen Vertrag im Umfang von 600 Mio USD mit der CIA😂. Das ist nicht etwa linke Tagträumerei, darum das koservativste Käseblatt aus DC:

    http://m.washingtontimes.com/news/2017/mar/7/wikileaks-it-again-time-cia/

    7 19 Melden
    • HabbyHab 15.06.2017 08:54
      Highlight Die Post ist eine der renomiertesten Zeitungen der USA, zusammen mit der NYT. Und mit einem Artikel der Washington Times musst du gar nicht erst kommen, wie du sagst ist dies ein ziemliches Käseblatt.
      1 1 Melden
    • Chrigi-B 15.06.2017 10:35
      Highlight Jajaja, glaub was du willst. Würde mal die Post & Nyt Artikel nach 9/11 lesen - dreckige Kriegstreiber oder Lapdogs of Power wie es Chomsky sagt. Sicher nicht renomiert und schon gar nicht vertrauenswürdig😂😂. Die haben ja damals 1:1 die Version des Pentagons gedruckt - lächerlich🤢.
      2 3 Melden
  • rodolofo 15.06.2017 07:12
    Highlight Mueller ist offenbar alles andere als "loyal", wie man das in Mafia-Kreisen so nennt.
    Trump wird ihn bei nächster Gelegenheit mit seinem speziellen Hände-Gruss überrumpelnd an sich reissen, sein grinsendes Grimassen-Pokerface aufsetzen und ihm ins Ohr flüstern: "Wir sehen es nicht gerne, wenn gewisse Beamte ihre Nase zu weit in Angelegenheiten stecken, die sie doch gar nicht zu kümmern brauchen...
    Was meinen wohl meine Waffen bei sich tragenden "Real Americans" dazu? Wünsche noch einen schönen Lebens-Abend! Und passen Sie auf sich auf! Denn sie haben allen Grund, gut auf sich aufzupassen..."
    21 1 Melden
  • Kengru 15.06.2017 05:54
    Highlight Toller artikel, kam mir vor als würde ich ein buch lesen, hatte die fortsetzung gesucht^^. Wer auch immer es geschrieben hat, hut ab!
    43 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 05:47
    Highlight Wenn das Trump-Team sagt das etwas "ungeheuerlich, unentschuldbar und illegal" ist muss es wohl stimmen, die haben anscheinend ja reichlich Erfahrung damit...
    85 5 Melden
    • Scaros_2 15.06.2017 07:02
      Highlight Wieder einmal - äusserst auffallend wie viele Adjektive genutzt werden.
      9 2 Melden
  • Tom Maier 15.06.2017 05:13
    Highlight Trump sollte so lange wie es seine Fettnapf-Treffer noch erlauben im Amt bleiben. Das Beispiel das er abgibt hat viele Leute in Europa vor Augen geführt was es heisst wenn Rechtsnationale an der Macht sind.
    Wenn man ihn zu früh absetzt wird er nur zum Märthyrer seiner Fans, er soll zuerst beweisen dass er nichts zustande bringt.
    112 8 Melden
    • Philipp Burri 15.06.2017 07:17
      Highlight Als hätte er das nicht schon die letzten 40 Jahre zur Genüge getan
      13 0 Melden
    • rodolofo 15.06.2017 07:20
      Highlight Darauf spekulieren sie doch!
      Sie werden sagen:
      "Trump wird von den Feinden des Volkes, also von den Nicht-Fox-News-Medien, von den fremden Richtern im eigenen Land und von den schlechten Verlierern, den Demokraten, zusammen mit den Muslimen, die alle Terroristen sind und den Schwarzen, die nur Unglück über uns bringen, daran gehindert, seine Wahlversprechen einzulösen!
      Hätte Trump freie Bahn, würden wir heute bereits in einem Evangelikalen Paradies leben!
      Alles wäre wieder wie früher, in den Goldenen 50er-Jahren, wo die Welt noch zitterte vor den USA und wo die Frauen hübsch am Herd standen!"
      20 1 Melden
    • Chrigi-B 15.06.2017 09:48
      Highlight Hahaha ja die schönen 50er Jahre😣. Da durfte man Menschen mit optimaler Pigmentierung noch mit dem N Wort abkanzeln.
      4 0 Melden
  • Kmurrer 15.06.2017 02:41
    Highlight FAKE NEWS,
    17 12 Melden

Wenn Merkel auf Trump trifft, lacht das Internet Tränen

Was ist passiert? Angela Merkel besuchte am Freitag zum ersten Mal US-Präsident Trump. Die Körpersprache der beiden Spitzenpolitiker während der unbehaglichen Begegnung im Oval Office sprach Bände – und die Reaktionen im Netz könnten lustiger nicht sein.

(oli)

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