International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Verhält sich nach dem Vorfall an der 9/11-Gedenkfeier auffallend zurückhaltend: Donald Trump.  Bild: MIKE SEGAR/REUTERS

Clinton in der Krise – wann explodiert die Zeitbombe Trump?

Wahlkampf-Pannen, Schwächeanfall: Hillary Clinton steckt in einer schweren Krise. Donald Trump wittert eine neue Chance – und agiert auf einmal überraschend differenziert.

13.09.16, 07:30 13.09.16, 08:22

Veit Medick



Ein Artikel von

In acht Wochen ist Wahl, aber zunächst einmal wollte Donald Trump ein angenehmeres Thema ansprechen. Er widmete sich im Fernsehen ausführlich seinem neuen Luxushotel in Washington DC. «Das Hotel ist grossartig. Es ist überragend. Ein solches Hotel hat Washington noch nie gesehen. Ein unglaubliches Projekt», schwärmte der Milliardär.

Trumps neuestes Baby: Luxushotel in Washington. Bild: SHAWN THEW/EPA/KEYSTONE

Das hatte zwar wenig mit seinen Plänen für eine mögliche Präsidentschaft zu tun, aber für Gebäude, auf denen sein Name prangt, hatte Trump immer schon eine sehr ausgeprägte Leidenschaft. Und ausserdem läuft alles gerade so gut für ihn, dass einer wie er eben rasch ins Pathetische abgleitet.

Seine Rivalin steckt in einer Krise. Hillary Clinton hat schwere Tage hinter sich. Erst hat sie Trumps Anhänger beschimpft und damit gegen die goldene Regel von Präsidentschaftskandidaten verstossen, sich niemals mit den Wählern eines Konkurrenten anzulegen. Dann erlitt sie in Manhattan einen Schwächeanfall und hat die erschütterte Öffentlichkeit erst verspätet wissen lassen, dass sie an einer Lungenentzündung erkrankt ist. Amerika ist irritiert, und Trump sieht eine neue Chance auf den Wahlsieg im November. Diese Chance möchte er sich ungerne entgehen lassen.

Zwei Dinge sind auffällig

Erstens: Trump schweigt weitgehend zu Clintons gesundheitlichen Problemen. Er wünscht seiner Rivalin gute Besserung, vermeidet es aber, über ihren Zustand zu spekulieren, wie er es sonst so gerne macht. Das ist kein ungeschickter Ansatz. Seine Kampagne, so heisst es, habe ihn gewarnt, sich bloss aus dem Thema herauszuhalten. Clinton ist an dieser Front auch ohne uns unter Druck, so die Einschätzung, was sicher richtig ist. Aber alle in Trumps Umfeld wissen, wie schnell der Milliardär sich dazu verleiten lässt, trotz aller interner Absprachen doch persönlich zu werden, insofern herrscht an dieser Stelle noch hinreichend Unsicherheit, wie lange Trump sich zügeln kann.

Die gute Nachricht aus Sicht seiner Leute ist, dass Trump –  zweitens – auffallend diszipliniert agiert, was seine politische Botschaft angeht.

Seit Clinton bei einem Spendendinner am vergangenen Freitag «die Hälfte» seiner Anhänger als «erbärmliche» Rassisten und Sexisten angriff, glaubt er, ihren wunden Punkt gefunden zu haben. Am Montag arbeitete er sich eine gesamte Rede lang an Clintons strategischem Fauxpas ab, warf ihr vor, das Land zu spalten und die Amerikaner wie Objekte zu behandeln. Parallel dazu veröffentlichte seine Kampagne einen neuen TV-Spot, in dem Clintons Zitate ausgewalzt werden.

Trump hofft darauf, seine Gegnerin als ähnlich entrückt erscheinen zu lassen, wie es Barack Obama 2012 mit seinem Gegner Mitt Romney machte, nachdem dieser «47 Prozent» der Amerikaner zu unmündigen staatlichen Subventionsempfängern erklärt hatte. «Man kann das Land nicht führen, wenn man sein Volk geringschätzt», sagte Trump bei einer Veranstaltung in Baltimore und seine Fans erhoben sich, um zu applaudieren.

Donald Trump am Montag in Baltimore. Bild: JIM LO SCALZO/EPA/KEYSTONE

Die Sätze klangen tatsächlich gut, aber es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, Trump so sprechen zu hören. Es gab kaum eine gesellschaftliche Gruppe, die der Milliardär in den vergangenen zwölf Monaten nicht verunglimpfte. Illegale mexikanische Einwanderer bezeichnete er als Vergewaltiger und Drogendealer, er beleidigte die Eltern eines gefallenen Soldaten, machte abfällige Bemerkungen über Frauen, Bürgerrechtler und einen prominenten Kriegsgefangenen.

Die Gefahr aus Trumps Sicht ist, dass immer dann, wenn Clintons Sätze thematisiert werden, auch seine eigenen Beleidigungen eine Renaissance erfahren. Hinzu kommt, dass er auch in seinem Leben vor der Kandidatur eher selten als Inklusionsexperte aufgetreten ist. Seine Kritiker erinnern nun daran, dass er Romneys Aussetzer vor vier Jahren vehement verteidigte, dem Republikaner damals sogar davon abriet, sich zu entschuldigen.

Trump will Details zu Gesundheitszustand veröffentlichen

Ähnliche Tücken hält Clintons Gesundheitsproblematik für Trump bereit. Die Demokratin steht – übrigens auch innerhalb ihrer Partei – zu Recht in der Kritik, die Hintergründe ihres Schwächeanfalls zunächst verheimlicht zu haben. Weil sie schon vor dem Kollaps mit einem grundsätzlichen Vertrauensproblem zu kämpfen hatte, versuchen Trumps Gegner nun, beides miteinander zu verweben.

Das ist ein legitimer Versuch, ihren Schaden noch zu vergrössern, nur ist die Sache mit der Transparenz nicht zwangsläufig ein Gewinnerthema für Donald Trump. Je mehr über Clintons rätselhaftes Faible für Klandestinität diskutiert wird, desto stärker dürfte auch in den Blick geraten, was der Republikaner selbst alles der Öffentlichkeit vorenthält. Von seiner Steuererklärung über ein ausführliches medizinisches Attest bis hin zu seinen «geheimen» Plänen gegen den Islamischen Staat – die Liste ist lang.

Immerhin: In dieser Woche will Trump offenbar ein paar neue Details zu seinem Gesundheitszustand veröffentlichen. Nur gibt es auch in seiner Partei Menschen, die das erst glauben, wenn sie die Papiere wirklich sehen. Grossen Ankündigungen keine Taten folgen zu lassen, ist bislang eine Art roter Faden gewesen in seiner Kandidatur.

Aber das ist nochmal ein anderes Thema.

Diese 34 Promis unterstützen Donald Trump

Das könnte dich auch interessieren:

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
30
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Malu 81 25.09.2016 09:54
    Highlight Verschont die Welt vor Trump. Lasst diesen
    Irren, nur in seinem privaten Reich König
    spielen..
    0 0 Melden
  • Beobachter24 13.09.2016 21:32
    Highlight Reines Wunschdenken.
    Ich sehe nicht, warum Trump "explodieren" sollte. Er wird bei der Wahl zur Verfügung stehen.
    Bei Clinton gilt es abzuwarten - mal schauen, ob ihre Gesundheit mitspielt.

    Zurück zu den Explosionen: Ich würde mal nicht ausschliessen, dass wikileaks noch die eine oder andere "Büchse" aufmacht.

    Abwarten und Bier trinken.
    8 2 Melden
  • stadtzuercher 13.09.2016 11:45
    Highlight wäre dufte, wenn die demokraten und ihre wähler es plötzlich bereuen würden, clinton sanders vorgezogen zu haben.
    26 5 Melden
  • panaap 13.09.2016 10:36
    Highlight Lustig wie alle Experten von der amerikanischen Innenpolitik. Wäre nur ein Bruchteil davon für die Schweizer Politik offen...
    12 10 Melden
  • Distace 13.09.2016 09:45
    Highlight Bitte bringt zur Abwechslung mal einen positiven Bericht über Trump. Es kann doch nicht alles schlecht sein an ihm?
    35 52 Melden
    • Crecas 13.09.2016 10:29
      Highlight Ich hatte vor einem Jahr grosse Hoffnungen für Trump. Ich habe mir gewünscht, dass dadurch endlich das verkrustete System aufgebrochen wird (Clinton ist ein Symbol für dieses System). Leider macht er seinen Job nicht. Er hat keine Rezepte gebracht, keine Lösungen. Nur more of the same gespickt mit vielen Lügen und unfältigen Bemerkungen. Dazu hat er mehrfach gezeigt, dass er potentiell sehr gefährlich ist. Leider gibt's da nicht mehr viel positives (wenn jemand 70% Falschaussagen macht).
      36 12 Melden
    • Chrigi-B 13.09.2016 12:12
      Highlight Trump will Präsident werden um die Steuern (natürlich für seine Unternehmen, seine persönlichen und die seiner Milliardärsfreunde) zu senken. Der normale Büezer ist dem sowas von egal. Sagt ja alles wenn man KFC mit Silberbesteck ist.
      18 8 Melden
    • lilie 13.09.2016 14:13
      Highlight @Distace: Etwas Gutes zu Trump sagen? Das ist leicht: Es ist ihm gelungen, einen wesentlichen Anteil der amerikanischen Stimmbürger von sich zu überzeugen.

      Wie ihm das gelingen konnte, nachdem er als Politiker unerfahren, planlos und unfähig ist, als Unternehmer gescheitert und als Privatperson nach Aussagen seines Biografen ein A****loch ist, sagt unter dem Strich vermutlich mehr über das amerikanische Stimmvolk aus als über ihn...
      14 10 Melden
  • SVARTGARD 13.09.2016 09:04
    Highlight JETZT! 💣💣💣
    14 18 Melden
  • Sillum 13.09.2016 09:01
    Highlight Das ist jetzt nun der gefühlte zweimillionste Bericht von Watson über Trump. Und kein einziger erwähnte jemals auch nur der kleinste Nanomillimeter vom Selfmademillionär der, wenn auch lediglich im Nanopromille-Bereich, positiv gewesen wäre. Gibt es wirklich nichts? Wenn er doch wenigsten bloss einmal im Monat ordentlich die Zähne putzen würde. Nein? Nicht mal das? Ich zweifle einfach an der seriösen Berichterstattung.
    67 45 Melden
    • Tepesch 13.09.2016 09:28
      Highlight @Sillum
      Das Problem mit Trump ist, dass er zu jedem Thema beide Seiten vertriett (abhängig vom aktuellen Publikum). Bei dem Mann weiss man einfach gar nicht für was er einsteht...
      22 19 Melden
    • ArcticFox 13.09.2016 10:26
      Highlight Selfmademillionӓr?
      36 6 Melden
    • mbr72 13.09.2016 12:48
      Highlight Selfmademillionär? Machst du Witze, der hat mit Daddys Startkässeli von 200 Mio. gestartet!!
      17 5 Melden
    • Hans Jürg 13.09.2016 19:13
      Highlight Selfmademilliardär? Er hat ein paar hundert Millionen geerbt. Ist mehrmals bankrott gegangen. Hat u.a. due Stadt Atlantic City ruiniert. Und er ist - so vermutet man - eigentlich Pleite.
      10 1 Melden
  • Der Rückbauer 13.09.2016 08:58
    Highlight «Amerika, das ist die Entwicklung von der Barbarei zur Dekadenz ohne den Umweg über die Kultur».
    40 18 Melden
  • MaskedGaijin 13.09.2016 08:32
    Highlight Titel auf Spiegel Online: Trumps Stunde

    Titel auf Watson: Clinton in der Krise – wann explodiert die Zeitbombe Trump?

    Ist 'Trumps Stunde' zu wenig reisserisch (für den gleichen Artikel)?
    86 8 Melden
  • lilie 13.09.2016 08:24
    Highlight Langsam kriege ich das Gefühl, es wäre am besten, beide würden offiziell zurücktreten und man würde Neuwahlen ansetzen.

    Das ist doch kein ernstzunehmender Wahlkampf mehr! 😕
    87 6 Melden
    • MeineMeinung 13.09.2016 09:11
      Highlight Ich hab so das Gefühl, dass die USA besser dran ist, wenn sie die nächsten vier Jahre ohne Präsident dastehen, als mit einemdieser beiden Idioten als POTUS!
      45 7 Melden
    • Sir Jonathan Ive 13.09.2016 10:49
      Highlight Aaron Burr for President!
      0 4 Melden
    • lilie 13.09.2016 14:15
      Highlight Sollen wir den Amis schreiben und ihnen erklären, wie man richtig wählt?

      Wir könnten grad noch eine Kopie an die Engländer schicken.

      Und an die Österreicher. 😆
      7 1 Melden
    • Jol Bear 13.09.2016 22:37
      Highlight Kanye West stellt sich leider erst in vier Jahren zur Verfügung...
      2 0 Melden
  • Radiochopf 13.09.2016 07:54
    Highlight Trump macht sein Maul weit auf, ist agressiv und provoziert--Die Medien so:Trump ist ein Idiot

    Trump ist ganz ruhig, verhält sich defensiv--Die Medien so:Trump ist ein Idiot

    Clinton verhält sich gesetzeswidrig (müsste ins Gefängnis dafür) und leitet hochgeheime Mail an private Mailserver/Clinton behauptet, sie hat keine Ahnung von den Sicherheitstufen der Mails--Die Medien so: Alles Normal, wir glauben dir Hillary, du bist die Gute!

    Clinton lügt über ihren Gesundheitszustand seit Wochen--Die Medien so: Alles Normal, wir glauben dir Hillary, du bist die Gute!
    86 54 Melden
    • Sir Jonathan Ive 13.09.2016 08:45
      Highlight .
      13 8 Melden
    • Crecas 13.09.2016 09:11
      Highlight Also ganz so schwarz/weiss, wie du es darstellt ist es nicht.

      A) Clinton hat von allen Medien Schelte für die Emails bekommen, ebenso von den Wählern. Immer noch.

      B) Ins Gefängnis muss sie nicht. Zu diesem Schluss sind mittlerweile 3 Untersuchungen von drei Behörden gekommen.

      C) Sie hat seit Freitag eine Lungenentzündung und dies am Sonntag bekanntgegeben. Eine 68jährige Frau mit Lungenentzündung findet man normalerweise im Spital wieder. Zudem hat sie vor einiger Zeit ausführliche Medical Records publiziert. 'Seit Wochen lügen' sieht anders aus.
      37 26 Melden
    • Crecas 13.09.2016 09:14
      Highlight D) Trump ist ein Idiot. Politifact (non-partisan) zeigt, dass 71% aller Claims und Statement, welche er in seine Reden, Interviews gemacht hat, Lügen sind. Bei Clinton sind es 28% (was auch zu hoch ist).

      Und btw. Dieser Artikel hat nicht gesagt, Trump sei ein Idiot, weil er nicht angreift. Der Artikel hat gesagt, dass sei sehr geschickt.
      49 17 Melden
  • Domino 13.09.2016 07:49
    Highlight Die Frage ist doch eher wie die direkten TV-Duelle sein werden. Ist Hillary überhaupt fähig dazu? Sie hat seit Monaten keine Pressekonferenz gegeben. Ihre Auftritte dauerten selten länger als 15 Minuten. Oft sass sie oder war an einen Hocker angelehnt.
    41 17 Melden
    • Crecas 13.09.2016 09:18
      Highlight Sie war jeden Tag auf dem Capaign Trail, hat sehr viele Fundraiser gemacht und jeden Tag irgendwelche Interviews gegeben, war live oder zugeschaltet in TV Shows.

      Keine Pressekonferenzen zu machen (so dass man Fox News keine Fragen beantworten muss) und weniger grosse Rallies als viel mehr grosse Fundraiser zu machen (mehr finanzielle Mittel für das Ground-Game und die gezielten Ads, statt nicht gezielte Berichterstattung über Rallies), ist schlicht Wahltaktik. Wer das nicht sieht, versteht wenig von US Politik.
      24 12 Melden

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

Gemäss neusten Informationen der Nachrichtenagentur Associated Press wurden nicht nur Kinder, sondern auch Kleinkinder und Babys an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt und in mindestens drei Aufnahmestationen gebracht.

Das ist zu viel für die bekannte US-Fernsehmoderatorin Rachel Maddow. In der Sendung am Dienstag brach sie vor laufender Kamera in Tränen aus, als sie die Meldung über zurückgelassene Babys lesen sollte.

«Könnt ihr eine Grafik einblenden?», fragte die …

Artikel lesen