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Umfragetechnisch geht's für ihn abwärts statt aufwärts: Trump begrüsst die Zuschauer die« U.S. Women's Open» auf seinem «Trump National Golf Club» in Bedminster, New Jersey. Bild: Julie Jacobson/AP/KEYSTONE

Miese Umfragewerte – nur jeder Dritte Amerikaner ist zufrieden mit Trumps Amtsführung

16.07.17, 15:48

Knapp sechs Monate nach seinem Einzug ins Weisse Haus hat Präsident Donald Trump weiter an Ansehen in der Bevölkerung verloren. Nach einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage der «Washington Post» und des Senders ABC stimmen nur 36 Prozent seiner Amtsführung zu, während es im April 42 Prozent waren.

Umgekehrt stieg die Quote der Amerikaner, die den Kurs des republikanischen Präsidenten ablehnen, auf 58 Prozent. Und fast die Hälfte - 48 Prozent - gab an, dass sie «starke» Einwände gegen Trumps Amtsführung habe und dass die US-Führungsrolle in der Welt seit seiner Vereidigung am 20. Januar schwächer geworden sei.

Solche niedrigen Werte haben die Demokraten Barack Obama und Bill Clinton der «Washington Post» zufolge während ihrer Amtszeit nie aufgewiesen, lediglich der Republikaner George W. Bush habe in seiner zweiten Amtszeit in «Washington Post»/ABC-Umfragen derart schlecht abgeschnitten.

Die Ergebnisse der Erhebung deuten nach Angaben der Zeitung auf verschiedene Ursachen für Trumps mangelnde Beliebtheit hin. So sei etwa die derzeitige Zustimmung zu Obamas Gesundheitsreform («Obamacare») doppelt so hoch wie die zu republikanischen Plänen für ein neues System.

Am stärksten schneidet Trump der Umfrage zufolge bei der Wirtschaft ab: Da geben ihm 43 Prozent gute Noten, 41 Prozent schlechte. Befragt wurden 1000 Amerikaner zwischen dem 10. und 13. Juli. (sda/dpa)

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zarzis 17.07.2017 12:59
    Highlight Habe am Wochendende gelesen, dass in vielen Staaten mit dem Computerprogramm um Doppelwähler Auszuschliessen, bis zu 10% der Wähler ausgeschlossen wurden. Und hauptsächlich Latinos und Afro- Amerikaner!
    Bei Greg Palast nachzulesen!
    Da gibt es Sinn, wenn nur gerade 36% seine Arbeit gut finden. Sind die selben, die, wenn er auf der 5 Avenue einer Erschissen würde, immer noch Jubeln!
    Ist ja hier nicht anders, da wird von einer seite auch alles gut gefunden und Linke fürs Einzahlen in die Pensionskasse als Steuerhinterzieher Beschimpft!
    2 1 Melden
  • WilliMu 16.07.2017 23:52
    Highlight 1/3 der Amerikaner finden Trump's Politik gut. Da haben wir's : das ist enorm viel, angesichts der Scheisse, die er dauernd baut.
    Was hat er denn erreicht? Nichts, rein gar nichts als faule, überhebliche Sprüche. Aber wo das Hirn fehlt, kann auch nichts vernünftiges rauskommen.
    Ich freue mich schon auf die nächste Umfrage!
    Allerdings ist schlimm, dass es sich bei diesem Deppen um den Präsidenten der USA handelt, das wirkt sich auf die ganze Welt aus.
    Aber wie der letzte Bush wird auch der Trump eine Fussnote der Geschichte bleiben. Ein Grossmaul mehr...
    15 1 Melden
  • Amadeus 16.07.2017 21:58
    Highlight Scheint ihn aber doch zu wurmen. Er hat sich auf twitter dazu geäussert und gleich mal ein bisschen aufgerundet xD

    <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="en" dir="ltr">The ABC/Washington Post Poll, even though almost 40% is not bad at this time, was just about the most inaccurate poll around election time!</p>&mdash; Donald J. Trump (@realDonaldTrump) <a href="https://twitter.com/realDonaldTrump/status/886588838902206464">16. Juli 2017</a></blockquote>
    <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
    8 1 Melden
    • Amadeus 16.07.2017 23:10
      Highlight Eigentlich wollte ich ja den Tweet einbinden aber irgendwas ging wohl schief. Dann halt als Bild :-)
      4 1 Melden
  • banda69 16.07.2017 21:35
    Highlight Entspricht etwa dem Wähletanteil der SVP. Noch eine Gemeinsamkeit.
    23 5 Melden
  • Domsh 16.07.2017 21:07
    Highlight Also denken 2/3 das er scheisse baut und dass restliche 1/3 findet es gut, dass er mal was anderes macht als Obama (was aber leider scheisse bauen ist) da es sie immernoch wurmt dass ein Schwarzer ihr Präsident war...
    21 5 Melden
  • Firefly 16.07.2017 19:56
    Highlight Nach dem was er schon geleistet hat, immer noch viel zu viele, scary!
    37 4 Melden
    • pamayer 16.07.2017 21:38
      Highlight Genau.
      Wahrscheinlich die Blaubart und Fox News Fans.
      Und die Opfer der Privatisierung des Bildungswesens.
      18 5 Melden
  • o.o 16.07.2017 19:43
    Highlight Sind das die selben Umfrageinstitute die auch Trumps Sieg nicht haben kommen sehen?
    9 43 Melden
    • Blutgrätscher 16.07.2017 20:41
      Highlight Ich kopiere dir mal den kommentar, den ich Leuten wie dir schon im April erwidert habe:

      "Zwei Monate im voraus zu fragen, wen man wählt, wenn man alleine im Kabäuschen seine Stimme abgibt, ist keine Garantie.
      Es sagt nicht aus, ob man ihn mag, ob man wirklich auch wählen geht oder ob man zugeben möchte, dass man ihn wählen würde.

      Jemanden zu fragen, ob man mit seiner Leistung zufrieden ist, ist etwas ganz anderes. Da ist die beantwortung der Frage schon die Wahl und nicht ein Indikator für den Ausgang der Wahl.

      P.S.: Er verlor den Popular Vote um fast 3 Millionen."
      23 6 Melden
    • Hayek1902 17.07.2017 02:20
      Highlight Die umfragen waren ziemlich gut beim popular vote. Das problem beginnt mit dem electoral college, wenn es in paar staaten oder bezirken sehr knapp wird. Trump's wahl war trotz dem Abstand bei den Wahlmännern eine extrem knappe Sache.
      11 2 Melden
    • Kreuzritter 17.07.2017 08:49
      Highlight So funktioniert es halt. Warum denkt ihr wohl hat er in Californien wo es am meisten Stimmen zu holen gibt fast keinen Wahlkampf gemacht? Weil er wusste dases da den Grind nicht wert ist. Bei der US-Election ist die Taktik das allerwichtigste und das beinhaltet eine 90%ige Konzentration auf die Swing-Staates. Der Popular-vote ist daher keine wirkliche Leistung.
      4 3 Melden
  • WTFlavour 16.07.2017 18:26
    Highlight Was heisst hier "nur jeder dritte" ?? Jeder einzelne Mensch der mit so einer "Amtsführung" zufrieden ist, ist zu viel und gehört auf den Mars geschickt!!
    62 16 Melden
    • axantas 16.07.2017 21:27
      Highlight Nicht, dass ich mit seiner Amtsführung einverstanden wäre, aber da Amerika nun einmal keine Diktatur im eigentlichen Sinn ist, kannst du das vergessen.

      Du solltest vielleicht mal hinterfragen, mit welchem Recht du die da verbannen möchtest auf dem Mars.
      8 5 Melden
    • rodolofo 17.07.2017 07:21
      Highlight Bis es Mars-Flüge gibt, wird es noch eine halbe Ewigkeit dauern.
      Mit dem Riesen-Staats-Defizit, das Trump produziert, können die Yankees Mars-Flüge eh für immer vergessen.
      8 0 Melden
    • Wolkensprung 17.07.2017 12:09
      Highlight Die armen Marsmenschen! Oder mit Calvin aus Calvin&Hobbes zu sprechen: "Der beste Beweis, dass es intelligente Ausserirdische gibt, ist, dass sie noch nie versucht haben, Kontakt mit der Menschheit aufzunehmen..."
      *SCNR*
      4 0 Melden
  • Hussain Bolt 16.07.2017 18:25
    Highlight Irgendwelche Umfragen traue ich nicht. Es ist möglich das nur jeder 6 US Amerikaner zufrieden mit Trump ist oder das es deutlich mehr sind als nur jeder 3. Ich will damit sagen das irgendwelche Umfragen selten das was widergeben was wirklich der Fall ist.
    16 38 Melden
    • rodolofo 17.07.2017 07:18
      Highlight Und die Leute getrauen sich immer noch nicht so recht, offen zu sagen, dass sie Trump gut finden, obwohl der Typ an der Macht ist!
      Irgendwie merken die im Unterbewusstsein halt doch, dass sich "The Donald" total daneben benimmt und so den Ruf der "Marke USA" mit jedem rausgelassenen Twitter-Furz etwas mehr ruiniert...
      und dann noch darauf uriniert.
      (Golden Shower)
      7 0 Melden
  • Hoppla! 16.07.2017 18:08
    Highlight "Nur"?

    Dieses Resultat sagt vieles über 1/3 der Amerikaner aus...
    49 8 Melden
    • Wolkensprung 17.07.2017 12:12
      Highlight Wie auch über das Drittel SVP-Wähler in der Schweiz - es sind hüben wie drüben beängstigend viele kurzsichtige Menschen unterwegs...
      3 0 Melden
  • Steimolo 16.07.2017 17:42
    Highlight wers glaubt wird seelig..
    6 29 Melden
    • α Virginis 16.07.2017 21:45
      Highlight Steimolo, nachdem ich das schon mehrere male gelesen habe, korrekt heisst das: "Wers glaubt, wird selig" mit einem e und mit Komma nach dem "glaubt".
      13 2 Melden
    • Steimolo 16.07.2017 22:15
      Highlight lol ich hab noch einen kollegen gefragt, das komma ist mir egal.
      0 10 Melden
    • SemperFi 16.07.2017 22:25
      Highlight Also wenn schon klugscheissern, dann richtig: "Wer's" braucht noch ein Apostroph.
      17 0 Melden
    • α Virginis 16.07.2017 23:21
      Highlight SemperFi, ja, klar, hab ich im eifer des Gefechts übersehen... Mea colpa!
      4 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 17.07.2017 10:33
      Highlight Ich glaube, der Duden akzeptiert beide Schreibweisen.
      2 0 Melden
  • Richu 16.07.2017 17:38
    Highlight "Nur jeder 3. Amerikaner ist zufrieden mit Trumps Amtsführung" ist der Titel dieses sda Berichtes. Befragt wurden jedoch nur 1'000 Personen bei einer Einwohnerzahl der USA von über 320 Millionen!
    Aber es gibt immer noch Leute die meinen, dass auch in den USA eine Umfrage mit 1'000 Teilnehmern repräsentativ sei. Tatsache ist, dass die Fehlerquote, bezogen auf die USA, bei einer Befragung von nur 1'000 Personen grösser als 5% ist!
    Es könnte also auch der Fall sein, dass weniger als 36% mit der Amtsführung von Trump zufrieden sind.
    21 15 Melden
    • α Virginis 16.07.2017 22:12
      Highlight Aye, da magst Du Recht haben, zumal ich solchen "mageren" (nur 1'000 Leute) Umfragen grundsätzlich misstraue. Vor allem, weil die Bevölkerung, wie Du sagst, ganze 320 Millionen beträgt. Schon in der Schweiz wäre ich bei 1'000 befragten Leuten nicht der Meinung, dass diese Umfrage repräsentativ ist. Und das bei geschätzten 7 Millionen...
      3 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 17.07.2017 11:38
      Highlight Du kennst offenbar die Kriterien für eine repräsentative Umfrage. Teile sie uns doch bitte mit, wenn Du so nett sein willst.
      3 0 Melden
    • Richu 17.07.2017 17:16
      Highlight Die Kriterien für eine repräsentative Umfrage sind nicht in jedem Land gleich. Es ist ja auch ganz klar, dass beispielsweise bei Umfragen zwischen den USA und Liechtenstein nicht die ganz gleichen Kriterien gelten können.
      So sagt beispielsweise VIMENTIS für die Schweiz, dass bei ca. 20'000 Umfrageteilnehmer mit einer Präzision von +/- 2,5% bei einer statistischen Sicherheit von 95% repräsentativ ist!
      Aus meiner Sicht kann natürlich diese Anzahl Umfrageteilnehmer, wieder auf die Schweiz bezogen, stark reduziert werden, wenn mit entsprechendem Aufwand die Umfrageteilnehmer ausgewählt werden!
      1 1 Melden
  • a8976333 16.07.2017 17:31
    Highlight Eine Studie mit nur 1000 Leuten. Das ist einfach lachhaft. Aber klar, dass Watson nach jedem noch so kleinen Anti-Trump Strohalm greift. Klar macht er nur pausenlos Scheisse, aber irgendwann wird es einfach lächerlich mit diesem ständigen Trump Bashing.
    9 26 Melden
    • Domsh 16.07.2017 21:04
      Highlight Ist ja kein Bashing, nur Berichterstattung. Leider gibt es von einem Trottel beim besten Willen nur trotteliges zu berichten...
      20 2 Melden
  • zombie woof 16.07.2017 17:17
    Highlight Tja liebe Amis, Trump ist wie ein Geschwür am Arsch, so schnell kriegt ihr den nicht mehr los
    57 13 Melden
  • Radiochopf 16.07.2017 17:09
    Highlight Naja als US-Präsident hat man ja immer einen Joker wenn die Umfragewerte im Keller sind.. irgendwo einen Krieg inszenieren und schon gehts wieder aufwärts... simple as that!
    48 10 Melden
  • rodolofo 16.07.2017 16:56
    Highlight Dann wäre er jetzt etwa auf dem SVP-Niveau angekommen.
    Entscheidend wird jetzt sein, wie sich die "US-Amerikanische FDP" um Mac Cain verhalten wird!
    Ich befürchte, dass die zu Trump halten wird, damit sie mit der Tea Party - Bewegung zusammen alle Reaktionären Projekte durchbringen, wie:
    - Steuersenkungen für Reiche und Super-Reiche
    - Erhöhung der Ausgaben für Militär und Strassen
    - Zerschlagung von Obama-Care
    - Abschaffung von Umweltschutz und Sozialhilfe
    - Mauer gegen Mexiko und Neo-Imperiale Einmischung in der 3.Welt
    - Diskriminierung von Minderheiten, die zu Sündenböcken degradiert werden
    44 17 Melden
    • Imagine 16.07.2017 18:58
      Highlight Ich hoffe einfach, @rodolofo, dass Du mit Deiner Befürchtung nicht recht bekommst ...
      14 1 Melden
    • o.o 16.07.2017 19:45
      Highlight Das würdest du dir wünschen, dann hättest du auch mal recht gehabt.
      1 29 Melden
    • Stibbs 17.07.2017 10:37
      Highlight Trump will die Mauer mit Solarzellen bestücken. Jawohl Ihr Lieben: Trump macht etwas für die Umwelt!!! Nachhaltige Politik!!! Und nicht bloss schwatzen!!! Das gibt einen Nobelpreis für Umweltschutz!!!
      0 5 Melden

Trump kippt Einfuhr-Verbot für Grosswildjäger – (Und ja, auf dem Foto sind seine Söhne)

Donald Trump selber jagt keine Tiere. Aber seine Söhne, die würden das lieben, erzählte der US-Präsident im Jahr 2012. «Sie sind Jäger und sie sind darin sehr gut geworden.» 

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