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Angestellte wehren sich gegen die Personalpolitik Ubers. Bild: EDUARDO MUNOZ/REUTERS

Stunk zwischen Uber und Fahrern: Der Fahrdienst befürchtet eine Sammelklage

Der Taxi-Dienst Uber versucht, eine für das Geschäftsmodell bedrohliche Sammelklage in Kalifornien abzuwenden. Es geht erneut um die Frage, ob die Fahrer des Unternehmens als Angestellte zu betrachten sind.

10.07.15, 06:28 10.07.15, 12:26

In der Uber-Heimatstadt San Francisco liegt die Firma mit drei Fahrern im Rechtsstreit. Am Donnerstag (Ortszeit) reichten Ubers Anwälte eine 52-seitige Verteidigungsschrift beim Gericht ein, die verhindern soll, dass sich das Verfahren zu einer Sammelklage ausweitet. Der Prozess beginnt am 6. August. 

Jüngst hatte bereits die Arbeitskommission von Kalifornien befunden, dass Uber-Fahrer als Angestellte gelten könnten.

Die Uber-Fahrerin Barbara Ann Berwick hatte sich erfolgreich gegen den Konzern gewehrt: Ein Gericht in Kalifornien entschied, dass Uber-Fahrer als Angestellte gelten.  Bild: ROBERT GALBRAITH/REUTERS

Brenzlige Angelegenheit für Uber

Für das Unternehmen ist die Angelegenheit brenzlig. Bislang werden die Fahrer arbeitsrechtlich als unabhängige Unternehmer eingestuft. Dadurch müssen sie nicht nur für Autos, Benzin und Versicherung selbst aufkommen, auch Arbeitgeberleistungen wie die Sozialversicherung kann Uber sich sparen. 

Die Firma sieht sich mit ihrer App lediglich als Vermittler von Fahrdiensten und findet die Einstufung der Fahrer als ungebundene Vertragspartner deshalb korrekt. Die Firma glaubt, die Unterstützung der Mehrheit der Fahrer zu haben, und versuchte das vor Gericht mit Hunderten Stellungnahmen zu belegen. (sda/dpa)

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