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U.S. Republican presidential candidate Donald Trump speaks at a campaign rally in Bloomington, Illinois, March 13, 2016. REUTERS/Jim Young       TPX IMAGES OF THE DAY

Drohungen gegen Bernie Sanders: Donald Trump lässt nichts aus. 
Bild: JIM YOUNG/REUTERS

An Trumps Wahlkampftreffen eskaliert die Gewalt – und wer ist schuld? Bernie Sanders ...



Ein Artikel von

Spiegel Online

Donald Trump polarisiert – wo er auftritt, sammeln sich Fans und Gegner. Und immer wieder geraten sie dabei aneinander. In Kansas City war die Lage am vergangenen Samstag so angespannt, dass die Polizei Tränengas einsetzte.

Trump hat den Verantwortlichen für die Unruhen längst ausgemacht: Bernie Sanders. Auf Twitter warf der Milliardär dem Präsidentschaftsbewerber der Demokraten nun vor, gezielt Unruhestifter zu seinen Veranstaltungen zu schicken.

«Bernie Sanders lügt, wenn er sagt, seine Störer seien nicht aufgefordert zu meinen Veranstaltungen zu gehen», schrieb Trump. Damit nicht genug – er nutzte den Kurzmitteilungsdienst, um auch eine Drohung hinterherzuschicken: «Pass auf, Bernie, oder meine Unterstützer kommen zu deinen!»

Trump sorgt für gewaltbereite Stimmung

Der Beschuldigte meldete sich wenig später beim TV-Sender CNN zu Wort. «Dieser Mann kann einfach nicht aufhören zu lügen», sagte Sanders über Trump. Er habe viele Unterstützer. Wenn einige von ihnen zu Trumps Treffen gingen, geschehe dies aber nicht auf seine Anweisung hin. Trump selbst habe für eine Stimmung gesorgt, die zu Gewalt auf seinen Veranstaltungen führe, sagte Sanders.

Ähnlich reagierte auch Hillary Clinton auf die Vorwürfe von Trump gegen Sanders. Der Republikaner sei verantwortlich dafür, was bei seinen Veranstaltungen passiere.

Trump führt im Rennen um die republikanische Spitzenkandidatur bei der Präsidentenwahl im November. Seine innerparteilichen Rivalen Ted Cruz, Marco Rubio und John Kasich lasten ihm an, mit seiner provozierenden und spalterischen Rhetorik die Stimmung angeheizt zu haben.

Rangeleien, Schlägereien

In den vergangenen Wochen war es bei Wahlkampfveranstaltungen von Trump immer wieder zu Zwischenfällen gekommen. Am Freitag wurde ein Auftritt des Milliardärs in Chicago wegen der Vielzahl an Gegendemonstranten abgesagt. Danach kam es zu Rangeleien zwischen Anhängern und Protestierenden.

Tags zuvor hatte ein Anhänger Trumps bei einer Veranstaltung in North Carolina einem Gegner ins Gesicht geschlagen. Der 78 Jahre alte Angreifer wurde wegen Körperverletzung angeklagt. (brk)

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