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President Donald Trump with Romanian President Klaus Werner Iohannis, speaks during their joint news conference in the Rose Garden of the White House in Washington, Friday, June 9, 2017. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Donald Trump werde auch unter Eid seine Aussage zu EX-FBI-Direktor Comey wiederholen. Bild: Pablo Martinez Monsivais/AP/KEYSTONE

Russland-Affäre: Trump zu «100 Prozent» zu Aussage unter Eid bereit

09.06.17, 21:54 10.06.17, 15:58


Nach der Senatsanhörung des früheren FBI-Chefs James Comey widerspricht US-Präsident Donald Trump dessen zentralen Vorwürfen mit Vehemenz. Trump sagte am Freitag im Rosengarten des Weissen Hauses, er habe Comey kein Loyalitätsversprechen abgenommen, anders als dieser behaupte.

Auch habe er Comey nicht gebeten, Ermittlungen des FBI gegen den früheren nationalen Sicherheitsberater Mike Flynn einzustellen.

Trump sagte, er werde diese Aussagen auch unter Eid wiederholen. «Zu 100 Prozent», sagte der Präsident. Er beantworte diese Fragen gerne dem FBI-Sonderermittler Robert Mueller.

Damit steht das Wort des Präsidenten gegen das Wort des früheren FBI-Chefs, der am Donnerstag unter Eid ausgesagt hatte. Beide bezichtigen sich der Lüge.

Die Russland-Affäre um eine Beeinflussung der Wahl 2016 sieht Trump für sich als abgeschlossen an. Das habe Comeys Aussage belegt. Er sehe sich vollständig entlastet, bestätigte Trump. Man wolle nun zur Tagespolitik zurückkehren.

Auf die Frage, ob es von den Unterredungen mit Comey im Weissen Haus Aufzeichnungen gebe, sagte Trump ausweichend, dazu wolle er sich «in naher Zukunft» äussern. Diese Antwort gibt Trump öfter, wenn er Zeit gewinnen will.

Bekenntnis zu NATO-Beistandspflicht

Zugleich hat sich Trump erstmals in deutlichen Worten zur Beistandspflicht der NATO und damit zum Artikel 5 bekannt, wie er am Freitag bei einer gemeinsamen Medienkonferenz mit dem rumänischen Präsidenten Klaus Johannis sagte.

epa05989957 Britain's Prime Minister Theresa May, US President Donald Trump and NATO Secretary General Jens Stoltenberg during a working dinner meeting at the NATO summit in Brussels, Belgium, 25 May 2017. NATO countries' heads of states and governments gather in Brussels for a one-day meeting  EPA/THIERRY CHARLIER / POOL

Donald Trump steht trotz wiederholter Kritik an der NATO hinter deren Beistandspflicht. Bild: EPA/AFP POOL

Der Abschnitt des Nordatlantikvertrags verpflichtet die Mitgliedstaaten zum Beistand im Fall eines bewaffneten Angriffs auf einen Bündnispartner.

Beim NATO-Gipfel vor zwei Wochen in Brüssel hatte der US-Präsident davon abgesehen, sich in einer Rede ausdrücklich dazu zu bekennen. Das hatte für Irritationen gesorgt. Seine Berater betonten später, der Republikaner fühle sich dem Artikel 5 verpflichtet.

Trump hatte die NATO im Wahlkampf wiederholt kritisiert und die Zukunftsfähigkeit des Bündnisses in Frage gestellt. Er verlangt von den anderen Mitgliedern der NATO, dass sie ihre Verteidigungsausgaben deutlich erhöhen. Diese Forderung wiederholte er auch am Freitag. (blu/sda/dpa)

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44
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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • WilliMu 10.06.2017 22:56
    Highlight Der Trump, das ist ja der grösste Lügner, den es je gegeben hat. Und ausgerechnet der will unter Eid aussagen!
    Eine der letzten Lügen, die er in die Welt gesetzt hat:
    er soll uns erklären, was genau hinter dem angeblichen Waffen-"Deal" mit den Saudis steckt.
    3 0 Melden
  • rodolofo 10.06.2017 20:32
    Highlight Trump wird ohne Zweifel auch in der Lage sein, unter Eid zu lügen.
    Auch diesen zusätzlichen Schwierigkeitsgrad wird der "Vater aller Fake-News-Schleudern" meistern!
    Jedenfalls traue ich Trump -nach allem, was wir von ihm sehen mussten- zu, dass er auch beim Eid schwören noch seine irrwitzigen Grimassen schneiden kann...
    2 0 Melden
  • Carl Carlsson 10.06.2017 11:31
    Highlight Trump kann sehr wohl unter Eid aussagen. Es ist dabei egal ob er überhaupt weiss, was was das bedeutet. Denn es entspricht seiner Natur das auszusagen was ihm zu nützen scheint (Wahrheit oder alternative Fakten) und sollte sich daraus ein Problem entwickeln, behauptet er einfach, dass hätte er nie gesagt und entstamme den Fakemedien.
    22 2 Melden
  • Focke 10.06.2017 09:15
    Highlight weiss der überhaupt was eine Aussage unter eid ist? Vermutlich erwartet er nur loyale Fragen🙈
    36 3 Melden
  • rodolofo 10.06.2017 07:41
    Highlight Weiss der überhaupt, was ein Eid ist?
    Antwort von "The Donald":
    "Ja sicher weiss ich das! Ein Eid ist, wenn man, während man etwas sagt, drei Finger in die Höhe streckt, etwa so (streckt drei Finger zum Schwur in die Höhe).
    In der Show haben wir das viele Male geprobt.
    It's great!"
    47 5 Melden
  • ujay 10.06.2017 06:31
    Highlight Hahaha, Donnie. Pass auf, Meineid stuerzt dich ins Elend..........
    43 4 Melden
  • The Origin Gra 10.06.2017 01:39
    Highlight Wo sind die Tapes Mr. President?
    Raus damit wie angedroht!
    Oder stützen die Comeys aussage?
    51 5 Melden
    • rodolofo 10.06.2017 07:47
      Highlight Trump fühlt sich sicher, da er Comey den Befehl zur Einstellung von Untersuchungen in der Russland-Affaire verklausuliert gegeben hat, in der Form von: "Wir bevorzugen absolut loyale Beamte! Wir sehen es nicht gerne, wenn Beamte in gewissen Angelegenheiten herumschnüffeln, bei denen wir es nicht gerne haben, dass diese Beamten in diesen Angelegenheiten herumschnüffeln..."
      Und damit da keine weiteren Unklarheiten entstanden, schob Trump kurze Zeit später eine verklausulierte Verdeutlichung seiner Absichten nach:
      "You're fired!"
      18 3 Melden
    • Ursus ZH 10.06.2017 10:55
      Highlight Wenn er die Tapes nicht zur Verfügung stellt, wissen wir erst recht, dass er gelogen hat. Es gibt sie gar nicht. Er ist und bleibt ein Lügner.
      15 1 Melden
  • Saraina 10.06.2017 00:47
    Highlight Als ob ein Eid Trump irgend was bedeuten würde...
    70 4 Melden
  • stamm 10.06.2017 00:35
    Highlight Der Präsident wurde gewählt, und er soll entscheiden! Mal viel schlechter als bei Bush und Obama kann es gar nicht kommen. Ich verstehe die Aufregung nicht ganz. Vielleicht sollte man ihm mal eine ganz kleine Chance geben.
    8 127 Melden
    • äti 10.06.2017 06:41
      Highlight .... hat er nicht jeden Tag eine Chance?
      70 4 Melden
    • Saraina 10.06.2017 07:32
      Highlight Spätestens wenn ein Präsident die Gewaltentrennung umgehen will, ist die Aufregung völlig zu verstehen. Wenn du, Stamm, das nicht verstehst, hast du entweder bei "Staatskunde" ganz schlecht aufgepasst in der Schule, oder du bist Zuwanderer aus einer Diktatur. Vielleicht Eritrea? Dort entscheidet auch der Präsident.
      61 5 Melden
    • stamm 12.06.2017 00:27
      Highlight Wie wenn Trump der Erste wär, der nicht alles richtig macht..... Habt ihr bei Obama und Bush auch soviel gespottet? Was hat den Obama oder Bush erreicht? Oder sind es vielleicht bei Trump nur die Medien, welche alles schlecht schreiben?
      0 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fischra 10.06.2017 00:12
    Highlight Trumps Wort. Naja da schaue ich lieber eine Talkshow und kann darüber lachen.
    38 3 Melden
  • reconquista's creed 10.06.2017 00:08
    Highlight Es ist irgendwie verwirrend, unterhaltsam und angsteinflüssend, dass gewisse Kommentarschreiber nicht verstehen, warum es heikel ist, wenn ein Präsident diejenigen unter Druck setzt oder entlässt, die ihn in einem Demokratischen System gegen Willkür und Allmacht kontrollieren sollen.
    Da versteht man wie Regieme und Diktaturen aufgebaut werden können...
    82 4 Melden
  • Pius C. Bünzli 09.06.2017 23:04
    Highlight Die NATO zu kritisieren ist schon richtig, man sollte sie jedoch abbauen anstatt aufzurüsten...
    9 32 Melden
    • äti 10.06.2017 06:44
      Highlight ... und dann? Alle Länder, inkl. CH, massiv aufrüsten? Besser?
      21 6 Melden
    • toobitz 10.06.2017 07:06
      Highlight Ja das sähe Russland gerne, dann hätte man freie Hand, um noch mehr fremde Territorien zu annektieren. Nene, ist schon gut, dass es die Nato gibt.
      29 5 Melden
  • Spooky 09.06.2017 23:04
    Highlight Was macht denn dieser arrogante Comey für ein Theater wegen seiner Entlassung. Der Präsident hatte das Recht dazu. Punkt. Tausende von Menschen werden tagtäglich auf die Strasse gestellt, ohne dass sie etwas dafür können. Und ohne finanziellen Fallschirm bis ans Lebensende wie bei Comey. Comey soll sich auf sein Altenteil konzentrieren und Ruhe geben. Ist ja nur peinlich. Was glaubt er eigentlich, wer er ist? Mehr als andere Leute?
    17 206 Melden
    • mrmikech 09.06.2017 23:38
      Highlight Du findest es also OK dass tausende von Menschen tagtäglich auf die Strasse gestellt werden, ohne dass sie etwas dafür können? Er findet das offensichtlich nicht OK, gut für ihn.
      48 5 Melden
    • kebabverkaufer 09.06.2017 23:53
      Highlight moment mal... trump lügt in jedem 2 satz den er herauslässt.... ist schon okay so.....
      49 5 Melden
    • Gehirnreparatur 10.06.2017 00:54
      Highlight Comey wird seine Entlassung wohl kaum interessieren, da ein Mann mit diesem Lebenslauf auch überall sonst wo Gewissenhaftigkeit gefragt ist.
      Doch die Begründungen für die Entlassungen, die Trump liefert, sind äusserst fadenscheinig. Und auch, dass Trump Gespräche unter vier Augen mit Comey geführt hat ist höchst alarmierend. Obama hatte zwei Gespräche mit dem FBI-Direktor. Eines davon, als sich Obama von seinem Amt verabschiedet hat. Im Vergleich: Trump hatte 9 Gespräche innerhalb von 5 Monaten. Auch unter vier Augen. Sehr fragwürdig.
      49 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 09.06.2017 23:02
    Highlight Abgeschrieben vom Spiegel..

    Trotzdem: Trump scheint nichts zu verbergen zu haben. Wäre wirklich erstrebenswert zur Tagesordnung übergehen zu können, Trump wurde gewählt um die Probleme der USA zu lösen, nicht im Kasperlitheater der Medien die Hauptrolle spielen zu müssen...
    15 151 Melden
    • Pedro Salami 09.06.2017 23:42
      Highlight Das Kasperlitheater veranstaltet ja gerade Trump und dies schon lange vor seinem Amtsantritt!
      Ausserdem ist es nicht so dass Comey um eine Anhörung gebeten hat sondern von Burr und Warner dazu aufgefordert wurde.
      49 5 Melden
    • Gehirnreparatur 10.06.2017 00:55
      Highlight Trump wurde gewählt, dass uns Trevor Noah, Stephen Colbert und Seth Meyer besser unterhalten können ;) Die einzige Trump News die leicht verdaulich ist findet man dort.
      25 3 Melden
    • Gummibär 10.06.2017 01:12
      Highlight Das Kasperlitheater ist die Aufgabe des amerikanischen Senats als Legislative, das Funktionieren der Exekutive zu überwachen. Der Senatsausschuss der mit der Aufsicht über FBI, CIA und NSA beauftragt ist tut seine Arbeit. Trump wurde gewählt um die Probleme der USA im Rahmen der amerikanischen Verfassung zu lösen. Dieser Rahmen und die Kontrolle sind etwas strikter als der Script einer TV Reality Show.
      22 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tilman Fliegel 09.06.2017 22:33
    Highlight Zum Glück ist ja auf Trumps Wort verlass... Äh nein, leider nicht im Geringsten.
    93 7 Melden
    • Eagle21 09.06.2017 23:13
      Highlight Und ich nehme an Du kennst Comey persönlich und weisst darum zu 100%, dass alles was er sagt der Wahrheit entspricht...
      6 42 Melden
    • ujay 10.06.2017 06:43
      Highlight Man braucht weder Trump noch Comey persoenlich zu kennen, um zu entscheiden, wer vertrauenswuerdiger ist. Ist es ein egozentrischer Maulheld und Wichtigtuer, der wie ein Minderjaehriger zu jedem Quatsch seinen Senf ueber Twitter dazugeben muss, oder ein akribisch arbeitender ex FBI Chef......nicht wirklich schwierig.
      41 2 Melden
    • Tilman Fliegel 10.06.2017 11:54
      Highlight Ich hatte das jetzt auf Trumps sogenannte Bekenntnis zur NATO bezogen. Morgen sagt er wieder das Gegenteil, wenn's ihm in den Kram passt.
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