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 So präsentiert sich Stormy Daniels auf Twitter.  Screenshot tiwtter

Oops Donald! Jetzt will der Porno-Star doch über die Trump-Affäre auspacken

15.02.18, 14:40


Pornodarstellerin Stephanie Clifford alias «Stormy Daniels» will offenbar über ihre mutmassliche Affäre mit US-Präsident Donald Trump auspacken.

Nachdem Trumps Anwalt Michael Cohen eine Zahlung in Höhe von 130'000 Dollar an Clifford eingeräumt habe, sei eine Stillschweigevereinbarung damit de facto gebrochen, sagte Cliffords Managerin Gina Rodriguez am Mittwoch in US-Medien. «Das gilt jetzt nicht mehr, und Stormy wird ihre Geschichte erzählen», sagte sie.

Was lief da zwischen Trump und Daniels? 

Anwalt Cohen hatte die Zahlung am Dienstag eingeräumt. Laut US-Medienberichten soll es sich um ein Schweigegeld gehandelt haben, um die mutmassliche Affäre zwischen Trump und Clifford vor der Präsidentschaftswahl im November 2016 geheim zu halten. Den Medienberichten zufolge soll Clifford das Geld im Oktober 2016 erhalten haben, also einen Monat vor der Wahl.

Das Geld sei ihm «weder direkt noch indirekt» von der Trump-Kampagne oder den Trump-Firmen zurückerstattet worden, sagte Cohen. Die Zahlung sei legal gewesen. Ob Trump von der Zahlung gewusst habe, sagte er nicht.Cohen reagierte mit seiner Erklärung auf eine Beschwerde der Organisation Common Cause bei der US-Wahlkommission. Die Aktivisten wittern einen Verstoss gegen das Gesetz zur Wahlkampffinanzierung.

Die Zahlung an Clifford sei erfolgt, um den Ausgang der Präsidentschaftswahl zu beeinflussen, erklärte Common Cause. Dadurch sei die «Integrität der Demokratie in den Vereinigten Staaten» untergraben worden. Ein Common-Cause-Vertreter forderte zu den Umständen der Zahlung eine Aussage «unter Eid».

Trump schweigt

Trump äusserte sich dazu nicht. Das Weisse Haus verwies darauf, dass die Angelegenheit bereits im Wahlkampf erledigt worden sei. Vizepräsident Mike Pence bezeichnete die Spekulationen über eine Affäre als «die jüngsten gegenstandslosen Vorwürfe gegen den Präsidenten».

Clifford dementierte eine Affäre mit Trump nach der mutmasslichen Unterzeichnung einer Stillschweigevereinbarung, schien sich aber später wieder von ihrem Dementi zu distanzieren.Clifford hatte in einem 2011 geführten Interview mit dem Magazin «In Touch», das erst im vergangenen Monat veröffentlicht wurde, von der angeblichen Affäre mit Trump berichtet. Demnach traf sie den Immobilienmogul 2006 am Rande eines Golfturniers und hatte dann Sex mit ihm.

Trump war damals ein Jahr mit seiner jetzigen Ehefrau Melania verheiratet, sie hatte vier Monate zuvor den gemeinsamen Sohn Barron zur Welt gebracht. Clifford sagte, sie habe Trump nach der ersten Begegnung über ein Jahr hinweg weiterhin getroffen oder mit ihm telefoniert.

«Make America Horny Again»

«Stormy Daniels» schlägt derweil Kapital daraus, dass sie durch die Berichte über ihre angebliche Affäre mit Trump zur nationalen Berühmtheit geworden ist.

Sie befindet sich derzeit auf einer Strip-Tour durchs Land. Die Tour trägt den mässig originellen Namen «Macht Amerika wieder geil» («Make America Horny Again») - eine Anspielung auf Trumps Wahlkampfslogan «Macht Amerika wieder grossartig» («Make America Great Again»). (sda/afp)

Donald Trump ahmt Menschen nach

Video: watson

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21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sven Wittibschlager 16.02.2018 12:23
    Highlight Bei Bill Clinton war man nachsichtig, das sollte auch für seinen Nachfolger gelten. Der Schutz der Privatsphäre gilt auch für Präsidenten. Man sollte diesen wahren.Die Frage der Grenzziehung zwischen der Pressefreiheit und dem Schutz der Privatsphäre wurde in den vergangenen Jahren von den verschiedensten Gerichten diskutiert. vgl https://www.anwalt24.de/lexikon/schutz_der_privatsphaere vgl.
    https://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/rechtsquellen/recht-privatsphaere
    vgl. http://www.anwalt-schweiz.attorney
    0 2 Melden
  • Fischra 15.02.2018 19:19
    Highlight Ich sehe keine Viagra Werbung auf Trumps Mütze. So Geschäftig ist er jetzt doch nicht 😂😂
    5 1 Melden
  • dmax 15.02.2018 16:30
    Highlight wo sind plötzlich alle die trump groupies gebloben in diesem chat?
    keine lust den nuttenpreller zu verteidigen? 🤡
    15 7 Melden
  • wololowarlord 15.02.2018 15:53
    Highlight Sie ist auf dem 1. platz auf pornhub, so oder so geschicktes marketing
    5 2 Melden
    • Päsu 15.02.2018 20:09
      Highlight Recherche macht glücklich 😀
      4 0 Melden
  • ThomasHiller 15.02.2018 14:58
    Highlight Trump kann doch nix besseres passieren, als so ein Affären-Kram.
    Jetzt reden alle darüber und sind somit abgelenkt von seinen größten Fehlern, seinem politischen Agieren.
    9 4 Melden
  • saderthansad 15.02.2018 14:48
    Highlight Frau Clifford ist eine clevere Lady:
    Wenn zwei Parteien Stillschweigen vereinbahren, ist die Vereinbahrung nichtig, sobald eine Partei diese bricht, was Trumpfs Anwalt tat, als er erzählte, dass er dieses Stillschweigen erkauft hat. Doofer Anwalt, ausser er arbeitet jetzt mit Frau Clifford zusammen.
    Lady Clifford hat eben nicht keine Ahnung von Tuten und Blasen.
    (kicher, den musste ich noch bringen)
    45 5 Melden
  • Gurgelhals 15.02.2018 12:59
    Highlight Und Trump so:

    31 1 Melden
  • Palatino 15.02.2018 12:17
    Highlight Und Trump so: „I did not have sex with this woman, Miss Daniels. Fake Boobs!“
    48 1 Melden
    • Crissie 15.02.2018 12:49
      Highlight fehlt nur noch der Zusatz: "everybody knows that"
      39 2 Melden
  • peterpe 15.02.2018 10:24
    Highlight Erst am Mittwoch hatte ein Trump-Anwahlt die Zahlung bestätigt.
    24 2 Melden
  • w'ever 15.02.2018 10:13
    Highlight "die vereinbarung ist nicht mehr gültig". chch
    sie verdient aus den kommenden interviews halt mehr als mit dem schweigegeld.
    74 4 Melden
  • fabsli 15.02.2018 08:32
    Highlight Dann wird die First Lady ja begeistert sein, wenn alle Details öffentlich werden. Wie wird sie dreinschauen?
    35 3 Melden
    • Paddiesli 15.02.2018 13:53
      Highlight Wie sie dreinschauen wird? Ich glaube, genau so versteinert und angewidert, wie sonst auch.
      48 3 Melden
  • lilas 15.02.2018 08:17
    Highlight Es gibt Mädels, denen grausts vor nix.
    61 19 Melden
  • Oberon 15.02.2018 07:03
    Highlight Wohl viel zu wenig Schweigegeld abgeliefert.
    70 1 Melden
    • Streikende Darth Unicorn 15.02.2018 11:20
      Highlight "Erst am Mittwoch hatte ein Trump-Anwahlt die Zahlung bestätigt. Damit sei die Stillschweige-Vereinbarung gebrochen worden,"
      25 1 Melden
    • Crissie 15.02.2018 11:36
      Highlight Definitiv! Geradezu beleidigend zu wenig!
      31 1 Melden
    • River 15.02.2018 12:33
      Highlight Hab auch gedacht, dass ihm ihr Schweigen etwas mehr Wert hätte sein dürfen. So als Millionär und zukünftiger Präsident.
      38 3 Melden
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