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Voraussichtlich Ende Mai wird es zu einem Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong Un kommen. Bild: AP/AP

«Ein historischer Moment» – So stellt sich Trump das Treffen mit Kim Jong Un vor

US-Präsident Donald Trump geht davon aus, in den kommenden Wochen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu treffen – knüpft aber Bedingungen an die Begegnung.

19.04.18, 03:52 19.04.18, 09:37

Es werde alles dafür getan, um sein Treffen mit Kim zu einem «weltweiten Erfolg» zu machen. Das versprach Trump am Mittwochabend (Ortszeit) vor Medien in seinem Domizil in Mar-a-lago (Florida) nach einem Treffen mit Japans Regierungschef Shinzo Abe.

«Es ist ein historischer Moment, und möglicherweise sogar mehr als das.»

Donald Trump

Wenn das Treffen aber nicht fruchtbar zu werden verspreche, werde er es «voller Respekt verlassen», sagte er. «Es ist ein historischer Moment, und möglicherweise sogar mehr als das –wenn es denn klappt», sagte Trump zu einem Treffen mit Kim.

Trump am Mittwoch in Mar-a-Lago. Bild: AP/AP

Er hoffe, dass Süd- und Nordkoreaner in Sicherheit, Frieden und Wohlstand zusammenleben könnten. Ausserdem setzten sich die USA unablässig dafür ein, drei in Nordkorea festgehaltene Amerikaner freizubekommen.

Treffen Ende Mai oder Anfang Juni

«Wir haben mit Nordkorea viel hinter uns», sagte Trump. Frühere Präsidenten hätten das Problem lösen müssen. 

Ein Treffen Trumps und Kims steht seit einigen Wochen für Ende Mai im Raum. Am Vortag hatte Trump den frühen Juni als möglichen Zeitraum genannt. Für das Treffen würden fünf Orte erwogen, hatte Trump gesagt. Er hatte am Dienstag aber auch gesagt, ein Treffen mit Kim sei noch nicht ganz sicher.

«Der maximale Druck sollte aufrechterhalten werden.»

Shinzo Abe, Regierungschef Japan

Japans Regierungschef Shinzo Abe sagte: «Nordkorea sollte nicht belohnt werden, nur weil es zu einem Dialog bereit ist. Der maximale Druck sollte aufrechterhalten werden.» Wenn Nordkorea den richtigen Weg einschlage, sei es aber möglich, die Vergangenheit hinter sich zu lassen.

Vorbereitungen laufen

Am Mittwoch wurde bekannt, dass der CIA-Chef Mike Pompeo über Ostern für ein Vorbereitsungstreffen nach Nordkorea gereist ist. Dort soll er sich auch mit Machthaber Kim Jong Un unterhalten haben. 

Trump sagte zwar, dass es zu einem Treffen auf höchster Ebene gekommen sei, wollte aber vorerst nicht bestätigen, dass es sich dabei um seinen baldigen Ausseminister Pompeo handelte. Inzwischen tat er auf dem Nachrichtendienst Twitter kund, dass das Treffen mit Mike Pompeo Kim Jung Un sehr gut gelaufen sei und eine gute Beziehung aufgebaut worden sei. 

(sar/sda/dpa)

Neulich beim Parteikongress in Nordkorea

Video: watson

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