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FILE - In this March 6, 2017, file photo, Attorney General Jeff Sessions speaks at the U.S. Customs and Border Protection office in Washington. Sessions, whose contacts with Russia's ambassador to the U.S. during the presidential campaign has sparked questions, agreed Saturday, June 10, to appear before the Senate intelligence committee as it investigates alleged Russian meddling in the election. (AP Photo/Susan Walsh, File)

Will sich nach den Comey-Aussagen auch zu Wort melden: US-Justizminister Jeff Sessions.  Bild: Susan Walsh/AP/KEYSTONE

«Wichtig, dass ich mich äussere»: US-Justizminister Sessions sagt zu Russland-Affäre aus



US-Justizminister Jeff Sessions will sich am Dienstag im Geheimdienstausschuss des Senats zu der Affäre um angebliche Russland-Kontakte des Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump äussern.

Sessions gab seine Entscheidung am Samstag in einem Schreiben bekannt, in dem er auf die Anhörung von Ex-FBI-Chef James Comey Bezug nahm. Comey hatte Trump mit seiner Aussage am Donnerstag schwer belastet.

«Angesichts der Berichte über Comeys jüngste Aussage vor dem Geheimdienstausschuss des Senats ist es wichtig, dass ich die Gelegenheit habe, mich zu der Angelegenheit zu äussern», erklärte Sessions. Der Geheimdienstausschuss des Senats sei das «angemessenste Forum» dafür, weil er eine Untersuchung führt und Zugang zu vertraulichen und wichtigen Informationen habe.

Der Justizminister sollte sich eigentlich am Dienstag im Budgetausschuss des Senats über das Budget seines Ressorts für das kommende Jahr äussern. Aber einige Ausschussmitglieder hätten öffentlich gesagt, dass sie ihn zu Russland befragen wollten, erklärte er nun. Daher habe er sich entschlossen, sich direkt vor dem Geheimdienstausschuss zu äussern.

Angespanntes Verhältnis zu Trump

Sessions, ein enger Vertrauter Trumps, hatte eingeräumt, im vergangenen Jahr zweimal den russischen Botschafter getroffen zu haben. Er erklärte sich in der Russland-Affäre daher selbst für befangen, das Justizministerium ernannte Mitte Mai den früheren FBI-Chef Robert Mueller zum Sonderermittler im Fall.

Das Verhältnis von Trump zu Sessions gilt deswegen als angespannt. Erst vor wenigen Tagen hatten Insider berichtet, Berater würden Trump drängen, Sessions trotz persönlicher Differenzen nicht zu entlassen. Medien hatten berichtet, Sessions habe seinen Rücktritt angeboten.

Die US-Geheimdienste werfen Russland eine Einmischung in den Präsidentschaftswahlkampf zugunsten Trumps vor. Moskau dementiert dies entschieden.

Comey hatte Trump am Donnerstag vor dem Ausschuss Lügen und Diffamierungen vorgeworfen. Unter Eid schilderte er detailreich, wie er sich vom Präsidenten wegen der Ermittlungen zu den Russland-Kontakten von Trump-Mitarbeitern unter Druck gesetzt fühlte.

Trump, der Comey am 9. Mai entlassen hatte, wies die Anschuldigungen zurück und stellte Comey als Lügner dar. Er erklärte sich bereit, unter Eid auszusagen, um Comeys Aussagen zu widerlegen. (sda/afp/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 12.06.2017 02:31
    Highlight Highlight Wenn die Vorwürfe von Jeff noch schwächer sind als die von Jimmy, dann ist Donny raus aus dem Schneider.
  • Rubby 11.06.2017 12:50
    Highlight Highlight Es wird sich sehr bald zeigen wer alles das sinkende schiff verlässt...
    Selbst die treusten anhänger von donald trump spüren, dass ihr guru ein massloser lügner und blender ist..!
  • Rubby 11.06.2017 12:46
    Highlight Highlight Dass mister sessions jetzt doch aussagen möchte, zeigt mir wie sehr es hinter den mauern des weissen hauses brodelt...trump glaubt mit grosser sicherheit, dass er tun und lassen kann was er will...dass sich aber auch ein amerikanischer präsident an regeln zu halten hat, wischt trump mit einer handbewegung und einem überheblichen lächeln von sich weg...er belächelt alle und jeden...aber dass er selber der grösste depp in diesem spiel ist fangen so langsam einige in seinem naher umfeld zu merken...dieser mann ist ganz einfach unterste stufe ..!!
  • Asmodeus 11.06.2017 12:27
    Highlight Highlight Mal sehen ob Trump sessions ehrliche Loyalität hat.
  • !ch der €go 11.06.2017 09:54
    Highlight Highlight Wie bei uns! Die grössten anti Linken, Kommunistenhasser und „Patrioten“ verraten ihr angeblich so geliebtes Vaterland an den meist bietenden Schurken.
  • Grundi72 11.06.2017 09:09
    Highlight Highlight Gut, dann kehrt dann hoffentlich bald Ruhe in das Medien-Affentheater...

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