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Neuauszählung bei US-Wahl: Trump gegen Clinton geht in die Verlängerung

Die grüne Kandidatin Jill Stein hat Einspruch gegen das Wahlergebnis in einem der entscheidenden Staaten eingelegt – aus Sorge vor Hackern und unterstützt von sehr vielen Spendern. Welche Aussichten hat die Last-Minute-Aktion?

26.11.16, 09:16

Fabian Reinbold, Washington



Ein Artikel von

Es wird wieder ausgezählt. Zweieinhalb Wochen nach dem Wahltag sorgen zwei Einsprüche dafür, dass im US-Bundesstaat Wisconsin das knappe Ergebnis bei der Präsidentschaftswahl von Grund auf überprüft wird.

Zwei abgeschlagene Kandidaten forderten den Schritt am Freitagabend kurz vor Ablauf einer Frist ein. Neben dem einem Mann der Reform Party war es vor allem die grüne Kandidatin Jill Stein, die dafür getrommelt hatte.

Green party presidential candidate Jill Stein delivers a stump speech to her supporters during a campaign stop at Humanist Hall in Oakland, Calif. on Thursday, Oct. 6, 2016. (AP Photo/D. Ross Cameron)

Jill Stein: Die Grüne Kandidatin erzwingt Neuauszählung. Bild: AP/FR39290 AP

Die Grüne sammelte binnen zwei Tagen mehr als fünf Millionen Dollar an Spenden, um diese Nachzählung in einem Staat zu erzwingen, der die Wahl mitentschieden hat. In Wisconsin lag Donald Trump laut dem offiziellem Ergebnis mit 22'177 Stimmen (und 0.8 Prozentpunkten) vor Hillary Clinton - der Republikaner hatte überraschend die zehn Wahlmännerstimmen gewonnen.

Stein hat sich an die Spitze einer Bewegung gestellt, in der sich berechtigte Zweifel an der Sicherheit des Wahlprozesses mit unbelegten Annahmen über Cyberattacken und dem Wunsch vermischen, einen Präsidenten namens Donald Trump doch noch irgendwie in der Nachspielzeit zu verhindern.

Und diese Bewegung hat, obwohl es bislang keinerlei Hinweise auf tatsächliche Manipulationen gibt, ungeahnte Kraft entwickelt - binnen 48 Stunden wurde Stein mit Spenden überhäuft, sie verfügt nun über genügend Geld, die Einsprüche mit Anwälten geltend zu machen. Nicht nur in Wisconsin, sondern auch in Michigan und Pennsylvania hat sie diesen Schritt für die kommenden Tage angekündigt. Auch hier lag Trump ebenfalls nur knapp vorn - hätte Clinton alle drei Staaten gewonnen, wäre sie Präsidentin geworden.

Schon sah sich das Weisse Haus gezwungen, die Wahl zu verteidigen. Trotz der Hackerangriffe im Wahlkampf stehe man «hinter den Wahlergebnissen, die den Willen des amerikanischen Volkes genau widerspiegeln», hiess es am Freitagabend in Washington.

Was passiert jetzt?

In Wisconsin beginnt ein nun aufwändiger Prozess. Erst einmal muss mit den Bezirken ermittelt werden, wie teuer eine Neuauszählung wird. Wer die fordert, muss dafür zahlen. Dann wird damit wohl gegen Ende kommender Woche damit begonnen, alle rund drei Millionen abgegebenen Stimmen zu überprüfen: Stimmzettel werden neu ausgezählt, Belege von Wahlcomputern überprüft, Wählerverzeichnisse abgeglichen. Vertreter der Kandidaten und Bürger dürfen dabei zuschauen.

Der an den Grossen Seen gelegene Staat steht unter Zeitdruck, bis zum 13. Dezember müssen die endgültigen Ergebnisse eingereicht werden. Der Wahlleiter warnte am Freitagabend bereits, dass dies für manche Bezirke eine Herausforderung sei. Er stellte die Betroffenen auf Überstunden und Wochenendarbeit ein.

Warum wird überhaupt neu ausgezählt?

Zurück geht alles auf eine Gruppe von Daten- und Wahlexperten, die seit langem eine Überprüfung von elektronischen Wahlgeräten fordern, die in vielen US-Staaten zum Einsatz kommen. In ersten Berichten vom Dienstag hiess es, sie hätten Unregelmässigkeiten in jenen Bezirken mit elektronischer Abstimmung in Wisconsin festgestellt. Danach nahm das Ganze eine Eigendynamik an.

FILE - In this Nov. 9, 2016 file photo, Democratic presidential candidate Hillary Clinton speaks in New York, where she conceded her defeat to Republican Donald Trump after the hard-fought presidential election. A group of election lawyers and data experts have asked Clinton’s campaign to call for a recount of the vote totals in three battleground states, Wisconsin, Michigan and Pennsylvania,  in order to ensure that a cyberattack was not committed to manipulate the totals. There is no evidence that the results were hacked or that electronic voting machines were compromised. The Clinton campaign on Wednesday, Nov. 23, 2016, did not respond to a request for comment as to whether it would petition for a recount before the three states’ fast-approaching deadlines to ask for one.(AP Photo/Matt Rourke, File)

Hillary Clinton: Lacht sie am Schluss doch noch? Bild: Matt Rourke/AP/KEYSTONE

Der beteiligte Wissenschaftler J. Alex Halderman, Direktor des Center for Computer Security and Society, betonte zwar danach, er halte es für unwahrscheinlich, dass die Wahl gehackt worden sei. Aber um es wirklich ausschliessen zu können, müsse Amerika beginnen, die Wahlergebnisse, auf Papier und elektronisch, gründlicher zu überprüfen.

Sein Befund fiel auf fruchtbaren Boden nach einem Wahlkampf, in dem Hacker unter anderem die Mails der demokratischen Parteiführung und von Clintons Chefstrategen John Podesta knackten sowie in mindestens zwei Wählerverzeichnisse eindrangen. Die US-Regierung macht Russland dafür verantwortlich. In ihrem Einspruch in Wisconsin beziehen sich Stein und Haldermann explizit auf diese Vorkommnisse. Der Forscher schreibt von dem bekannten Problem, dass «amerikanische Wahlmaschinen schwerwiegende Cybersicherheitsprobleme haben» - das ist tatsächlich Konsens unter Experten.

Wie kam Jill Stein ins Spiel?

Die IT-Experten wandten sich erst an Vertraute Clintons, um sie zu einem Einspruch zu bewegen, blitzten damit aber offenbar ab. Dann nahm Stein den Ball auf. Die grüne Präsidentschaftskandidatin (1.0 Prozent) setzte ein Fundraising auf: Wenn genügend Geld zusammenkomme, wolle sie Neuauszählungen einfordern.

Dann sprudelte das Geld nur so. Dass sich die Experten eigentlich vor allem für standardmässige Überprüfung der Wahlmaschinen einsetzen wollten, nicht zwangsläufig für eine komplette Neuauszählung, das ging im recount-Fieber schnell unter.

So sieht Wahlkampf auf New Yorks Strassen aus

Für Stein hat sich die Aktion zumindest jetzt schon gelohnt. Im gesamten Wahlkampf nahm sie 3.5 Millionen Dollar an Spenden ein - bei der Sammelaktion für die Neuauszählung kam diese Summe binnen 24 Stunden zusammen. Mehrfach wurde die Zielmarke nach oben verschoben, von anfangs 2.5 Millionen auf nun «sechs bis sieben» MIllionen Dollar - um die Neuauszählung auch in Michigan und Pennsylvania durchzubekommen. Am Freitagabend (Ortszeit) hatte sie 5.3 Millionen Dollar beisammen.

Der unerwartete Geldsegen dürfte auch von enttäuschten Clinton-Anhängern gekommen sein, für die die Wahlniederlage überraschend kam. Noch bitterer wird es für viele dadurch, dass Clinton die Mehrheit der absolut abgegebenen Stimmen geholt hat - und ihr Vorsprung bei dieser popular vote zuletzt gar auf mehr als zwei Millionen Stimmen angewachsen ist.

Und was bedeutet für die Neuauszählung für das Rennen Clinton vs. Trump?

FILE - In this Sunday, Oct. 9, 2016, file photo, Republican presidential nominee Donald Trump and Democratic presidential nominee Hillary Clinton speak during the second presidential debate at Washington University in St. Louis. A

Trump vs. Clinton bei einer TV-Debatte. Bild: John Locher/AP/KEYSTONE

Rechnerisch kann Clinton noch gewinnen. Doch dafür müsste es auch in Michigan und Pennsylvania wirklich zu Neuauszählungen kommen und die Demokratin in allen drei Staaten Trump überholen. Dann hätte sie plötzlich die Mehrheit im Wahlmännergremium.

Mit solch einem kompletten Umschwung ist aber nicht zu rechnen. Schon in Wisconsin gab der Leiter des Wahlforschungszentrums zu Protokoll, sei es unwahrscheinlich, den Vorsprung Trumps einzuholen.

Die Demokraten hatten am Wahltag landesweit, wie es üblich ist, Freiwillige an vielen Wahllokalen positioniert, um mögliche Auffälligkeiten zu dokumentieren - dabei trat allerdings nichts zu Tage. Dementsprechend war auch von Clinton noch kein Kommentar zur Neuauszählung zu hören.

In Pennsylvania liegt Trump zudem mit 1.2 Prozentpunkten vorn. Dort dürfte auch die Überprüfung schwierig werden: In diesem Bundesstaat wird teilweise nur mit elektronischen Wahlgeräten gewählt, ohne Papierbelege - ein Albtraum für die Datenexperten.

Die Grünen haben schon einmal nachzählen lassen, im Jahr 2004 im wahlentscheidenden Bundesstaat Ohio. Nach Berichten über unrechtmässig aussortierte Stimmzettel wurde mehr als drei Wochen lang in 88 Bezirken nachgezählt. Der demokratische Wahlverlierer John Kerry bekam letztlich 734 Stimmen gutgeschrieben und sein Konkurrent George W. Bush 449 - der Präsident lag weiter mit mehr als 118'000 Stimmen vorn und konnte seine zweite Amtszeit antreten.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • grumpy_af 26.11.2016 17:10
    Highlight "..., in der sich berechtigte Zweifel an der Sicherheit des Wahlprozesses..." ... hätte Clinton gewonnen würde dies sicher nicht so stehen. Ausserdem könnte jetzt ja die Nachzählung manipuliert werden. Gibts dann nochmals eine?
    27 10 Melden
  • Froggr 26.11.2016 14:57
    Highlight Da wird sich nichts am Resultat ändern. Eher noch für Trump, denn zu Beginn der Abstimmung wurde ja gleich mal bekannt, dass mehrere Wahlautomaten Stimmen für Trump direkt in solche für Clinton umgewandelt haben.
    23 38 Melden
    • piewpiew 26.11.2016 17:04
      Highlight Quelle?
      30 8 Melden
    • Froggr 26.11.2016 22:41
      Highlight Watson, Blick, 20min usw.
      3 4 Melden
  • rodolofo 26.11.2016 13:47
    Highlight So unberechenbar, wie Trump sich seit seiner Wahl verhalten hat, glaube ich zu verspüren, dass die Republikaner sich insgeheim eine Präsidentin Clinton wünschen, sich das aber nicht laut zu sagen getrauen, aus Angst vor ihrer eigenen Wutbürger-Basis.
    Aber auch im aufgebrachten Lynch-Mob macht sich Konfusion breit: "Wann hängen wir sie endlich auf? Und wann bauen wir endlich die unüberwindliche Mauer gegen Mexiko?" ruft es aus der Menge.
    "Nicht mehr so wichtig." meint Trump.
    Der will uns alle verarschen! ALLE!
    Der Mann gefällt mir immer besser...
    21 41 Melden
    • Silent_Revolution 26.11.2016 18:33
      Highlight Wait... Whaaat?!
      5 2 Melden
    • Fischra 26.11.2016 19:04
      Highlight Ganz richtig. Trump wird allen zeigen, was ein richtiger Hans Dampf in allen Gassen ist. Heute dies morgen das, aber immer unkalkulierbar. 😊👍 ich gönne ihn dem niveaulosen Wutbürger und den naiven Populisten. Das wird ein Spass. 😂😂
      8 5 Melden
  • flyingdutch18 26.11.2016 11:38
    Highlight Es ist gemäss IT-Experten möglich, aber eher unwahrscheinlich, dass Hacker die elektronischen Wahlgeräte manipuliert haben, ohne Spuren zu hinterlassen. In der Ukraine ist das geschehen. Nur mit einer Nachzählung kann Klarheit geschaffen werden.
    63 13 Melden
  • Radiochopf 26.11.2016 10:44
    Highlight Zuerst die Österreicher jetzt die USA.. scheint dann wohl zum neuen globalen Trend zu werden, Nachzählungen.. 😃 und was wird wohl passieren wenn plötzlich Clinton doch noch gewinnt? Meint ihr Trump wird das akzeptieren? Jahrelanger Rechtsstreit würde folgen, aber würde zu der ganzen Hollywood-Show passen... wenn das Theater nicht schon 2 Jahre gehen würde wäre es ja jetzt nochmal richtig interessant aber es ist einfach mehr als genug Show und Drama...
    78 6 Melden
  • Grundi72 26.11.2016 10:06
    Highlight Trump hat im Vorfeld von Wahlmanipulation gesprochen. Da war die Presse entsetzt. Jetzt spricht die Gegenseite von Wahlbetrug. Die Medien finden das gut. Beide Lager ohne konkrete Beweise, sondern nur mit Verschwörungstheorien. Ist das neutrale Berichterstattung? Nein. Auch in der Schweiz fehlt die ausgewogene Berichterstattung. Eine echte Meinungsbildung ist nur mit grossem Aufwand und unter Ausschluss der Medien möglich. Im Anschluss machen Politik und Wirtschaft so oder so was sie wollen. Mir ist die Freizeit für die Politik zu schade. Ich verzichte auf Abstimmungen und Wahlen.
    78 108 Melden
    • SomeoneElse 26.11.2016 11:18
      Highlight Dann verzichte auch darauf hier von unneutraler Presse zu schreiben. Es steht nirgendwo etwas von Wahlbetrug. Es steht ganz klar, dass am Wahltag nichts dokumentiert wurde von den freiwilligen Demokraten. Und wenn du den text nochmals von anfang an versuchts durchzulesen, und wirklich die sätze liest und auch versuchst zu verstehen was da wirklich alles so steht, dann erkennst du sogar dass es sich hierbei um einen Artikel des Spiegels handelt...
      53 26 Melden
    • Lord_ICO 26.11.2016 11:28
      Highlight Jeder Kandidat, hat nach der Wahl das Recht, eine Nachzählung zu verlangen, dies ist auch eine Grundlage der Demokratie.
      Was Trump jedoch tat, mit der Aussage vor der Wahl, dass die Wahl nur dann nicht manipuliert ist, wenn er gewinne. Ist höchst undemokratisch und man braucht nicht viel im Kopf um den Unterschied zu erkennen.
      Über Medien kann man sich sehr ausgewogen informieren, man muss nur wissen von wem sie finanziert werden.
      Ist ihnen eigentlich bewusst, dass sie mit ihrem Wahlverhalten immer das unterstützen, was ihnen Missfällt?
      45 26 Melden
    • Aged 26.11.2016 11:30
      Highlight @grundi: bitte, lesen Sie diesen und die vorangegangenen Artikel. Sieht auch so aus, als machen Sie was Sie wollen, inkl. Meckern, was die simpelste Form von Politik ist.
      28 10 Melden
    • Citation Needed 26.11.2016 15:38
      Highlight Artikel lesen! "Die Gegenseite" tut ja gar nichts. Andere sind in diese Bresche gesprungen, nicht das Clinton-Lager.
      Und die Presse war ja nicht entsetzt, als Trump von Manipulation sprach, sondern weil er sagte, er würde die Wahl bei Sieg akzeptieren und bei Verlust anfechten. Das war der Grund zur (berechtigten) Empörung. Denn es heisst, dass er a) überzeugt war, die Wahl sei manipuliert, dies aber b) im Fall eines Sieges akzeptieren würde.
      So eine Aussage find auch ich total hohl. Aber ich finde ja Trump und seine Wähler eh hohl - unabhängig davon, ob er die Wahl gewonnen hat...
      25 3 Melden
    • JoeyOnewood 26.11.2016 19:05
      Highlight @informant: oh doch, genau so hat er das gesagt. Frage: Werden Sie das Wahl-Resultat akzeptieren. Antwort Trump: Ja, ich werde es akzeptieren - Wenn ich gewinne.
      5 2 Melden
  • Butzdi 26.11.2016 09:55
    Highlight Wären Stein und Johnson vor den Wahlen ausgestiegen, wäre und das voraussichtlich durch Vetternwirtschafts und Selbstbereicherung überschattete Lügenregime von Trump wohl erspart geblieben. Nun ist es ziemlich sicher zu spät dazu.
    18 40 Melden
    • Tepesch 26.11.2016 11:14
      Highlight @Butzdi
      9% der Demokraten wählten Trump, man hätte viel mehr die eigene Basis besser überzeugen sollen. Zudem hat Clinton zu sehr darauf vertraut, das "blaue" Staaten automatisch an die Demokraten gehen und hat dort wenig Wahlkampf betrieben.
      35 5 Melden
  • Sophia 26.11.2016 09:43
    Highlight Das wird ein Fest! Sollte sich herausstellen, dass der "schöne" Trump durch Manipulation Wahlsieger wurde, dann gute Nacht Gerechtigkeit und Anstand.
    Das würde ein Prozessieren ohne Ende und die Börsen der Welt könnten in Anwaltskanzleien investieren, wenn's denn solche gäbe... Ich würde sofort investieren.
    28 23 Melden
    • AJACIED 26.11.2016 14:09
      Highlight Träum weiter von deinem Fest.
      Oder Träumst du immer so was 😄
      14 4 Melden
    • Sophia 27.11.2016 20:16
      Highlight Gerne! Nein!
      0 1 Melden

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