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Donald Trump irritiert mit zweideutiger Ansprache an Waffenfreunde: Wahlkampfauftritt in Wilmington, North Carolina.
Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Trump fordert Waffenfreunde auf, Clinton zu erschiessen ... oder wie sollte man diese Aussage sonst verstehen?

10.08.16, 01:32 10.08.16, 06:26


Mit einer zweideutigen Ansprache an Waffenfreunde, die sich als Aufruf zur Gewalt deuten lässt, hat der US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump einen weiteren Sturm der Entrüstung ausgelöst.

Bei einem Wahlkampfauftritt deutete der Rechtspopulist am Dienstag an, dass nur Waffenfreunde seine Rivalin Hillary Clinton aufhalten könnten. Trump sagte in Wilmington im Bundesstaat North Carolina, die Demokratin wolle das Verfassungsrecht auf Waffenbesitz, den sogenannten Zweiten Zusatzartikel, abschaffen.

Wenn sie als Präsidentin über Richterposten entscheide, lasse sich dagegen nichts machen. Den nächsten Satz liess der republikanische Präsidentschaftskandidat dann abgebrochen in der Luft hängen: «Obwohl, die Unterstützer des Zweiten Zusatzartikels – vielleicht gibt's da – ich weiss nicht.»

Von US-Medien und Nutzern der sozialen Netzwerke wurde die Äusserung sogleich dahingehend gedeutet, dass Trump für den Einsatz von Waffengewalt – entweder gegen Clinton oder Richter – plädiert haben könnte.

Die umstrittene Aussage von Donald Trump.
streamable

«Grosse politische Macht»

Das Wahlkampfteam des Republikaners versuchte, diesen Verdacht zu zerstreuen. Trump habe lediglich gesagt, dass die Waffenfreunde in hoher Zahl in November zur Wahl gehen und geschlossen gegen Clinton und für Trump stimmen würden. Die Verteidiger des Rechts auf Waffenbesitz stellten eine «enorm geschlossene Gruppe» mit einer «grossen politischen Macht» dar, erklärte Trumps Kommunikationsberater Jason Miller.

Clintons Wahlkampfmanager Robby Mook warf Trump indessen vor, «gefährliche» Sprache zu verwenden. Ein Kandidat für das Präsidentenamt sollte «in keiner Weise Gewalt vorschlagen». Der Abgeordnete David Cicilline, der für die Demokraten im Repräsentantenhaus sitzt, bezeichnete die Äusserung als «abscheulich». Trump rufe entweder zur bewaffneten Revolte oder zum Mord an seiner Rivalin auf, schrieb Cicilline im Internetdienst Twitter.

Vorwurf zurückgewiesen

Der Republikaner beschimpft seine Opponentin regelmässig als «schurkige Hillary» und hat sie kürzlich auch als «den Teufel» bezeichnet. Für seine Kandidatur hat er die offizielle Unterstützung der mächtigen Waffenlobby NRA bekommen.

Den Vorwurf, sie wolle das Verfassungsrecht auf privaten Waffenbesitz abschaffen, hat Clinton jedoch wiederholt zurückgewiesen. Sie hat angekündigt, sie wolle lediglich Waffenverkäufe strikter regulieren, so dass keine Waffen in die Hände von Kriminellen, Terrorverdächtigen oder mental labilen Menschen gelangen könnten. (sda/afp)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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75
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75Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hopp Langnou!!! 10.08.2016 12:54
    Highlight kann eigentlich der senat oder das repräsentantenhaus den präsident absetzen? falls ja würde Trump wahrscheinlich nicht lange im amt bleiben, wenn bekannt wird was er alles schlimmes anrichtet.
    7 3 Melden
    • flyingdutch18 10.08.2016 16:36
      Highlight Ja klar. Das Repräsentantenhaus kann den Präsidenten anklagen (Impeachment), der Senat dann darüber mit qualifiziertem Mehr urteilen. Ein Kandidat, der so eine unsägliche Äusserung gemacht hat, die einem Mordaufruf gegenüber dem politischen Gegner gleichkommt, sollte jedoch schon vor der Wahl aus dem Rennen genommen werden. Ich bin derzeit in den USA, alle Medien sprechen von dieser Äusserung, die Republikaner versuchen krampfhaft und vergeblich, der Äusserung einen anderen Sinn zu geben.
      4 1 Melden
  • Addix Stamm 10.08.2016 10:16
    5 4 Melden
  • Hayek1902 10.08.2016 09:27
    Highlight Kaum ein Demokrat hat so viel für die Partei geleistet wie Trump.
    28 13 Melden
  • ElendesPack 10.08.2016 09:21
    Highlight "Ein Kandidat für das Präsidentenamt sollte in keiner Weise Gewalt vorschlagen..."

    Alles klar. Man lese folgenden Artikel:

    http://www.huffingtonpost.com/jeffrey-sachs/hillary-is-the-candidate_b_9168938.html

    Und dann darf man erleichtert sein, dass es eine Kandidatin gibt, die gottlob Gewalt ablehnt.
    9 5 Melden
  • Linus Luchs 10.08.2016 08:42
    Highlight Diese monsterhafte Mischung aus Narzissmus, Dummheit und Brutalität ist so nahe am mächtigsten Amt der Welt. Aber Trump ist so dumm, dass er Woche für Woche schwere Wahlkampffehler begeht. Hoffentlich scheitern seine Berater bis zum Wahltag an seiner Beratungsresistenz. Trumps effektivster Gegner ist er selber.
    41 6 Melden
  • bangawow 10.08.2016 08:19
    Highlight Warum muss immer dieser Lump äh Trump verteidigt werden? Lass uns ihn auslachen, denn dafür liefert er genug Material.

    Und lass uns hoffen, dass er niemals Präsident wird.
    58 12 Melden
  • Kian 10.08.2016 08:03
    Highlight Ex-NSA-Direktor Hayden soll gesagt haben, jeder andere, der das sagt, was Trump da gesagt hat, würde sofort vom Secret Service abgeführt.
    70 9 Melden
    • EvilBetty 10.08.2016 08:39
      Highlight Spannender wäre zu erfahren, warum in dem Fall Trump NICHT vom Secret Service abgeführt wurde? Sind etwa doch nicht alle gleich vor dem Gesetz... ?
      29 7 Melden
    • Slypher 10.08.2016 09:04
      Highlight @EvilBetty
      Offenbar herrscht ggü. Präsidentschafskandidaten eine gewisse Immunität, auch Clinton wäre als "Normalbürger" wahrscheinlich im Knast..

      Trump: quasi jede Aussage
      Clinton: E-Mails
      12 3 Melden
  • alingher 10.08.2016 07:59
    Highlight Was? Habe ich das jetzt richtig gelesen? Trump hat einen Kommunikationsberater? :-)
    57 1 Melden
  • ch2mesro 10.08.2016 07:28
    6 3 Melden
  • Ton 10.08.2016 07:23
    Highlight Währenddessen hat Watson scheinbar grosse Freude an Hillary. Seit ein paar Tagen kommen ständig neue Beweise ans Licht, dank WikiLeaks. Beispiele:

    Hillarys E-Mail Account wurde von anderen Leuten, wie Huma Abedin, benutzt. Soviel zu National Security:
    https://twitter.com/anArcticChiller/status/763112662142164992

    US Geheimdienste sagen Russland habe nichts mit den Wikileaksenthüllungen zu tun, nur die Clinton Kampagne behauptet dies: https://twitter.com/wikileaks/status/763177217740374016

    Jedenfalls wähle ich kein kleineres Übel, sondern Jill Stein.
    26 32 Melden
    • rodolofo 10.08.2016 07:45
      Highlight Die Konsequenz eines solchen "heiligen" Wahlverhaltens könnte aber "Donald Trump" heissen!
      Das bist Du Dir aber schon bewusst, oder?
      54 12 Melden
    • Sir Jonathan Ive 10.08.2016 08:11
      Highlight Also eigentlich kommt die Vermutung, dass Russland dahinter steckt von der Bundespolizei FBI. Die Clinton Kampange behauptet dies auch überhaupt nicht, sondern wartet mit behauptungen geduldig (und wie es sich gehört) bis die Ermittlungen abgeschlossen sind.
      Ich will überhaupt nicht schreiben, dass Hillary Clinton Spize ist, aber momentan wird so viel BS über sie verbreitet, den die Leute ohne zu prüfen übernehmen und glauben, dass es sie schon fast sympathisch macht.
      23 13 Melden
    • Crecas 10.08.2016 08:24
      Highlight Das ist genau die Frage. Pragmatismus (Cliton ist das 100x kleinere Übel als Trump) oder Überzeugung (Stein, Johnson). Ich bin ein Pragmatiker. Kein Träumer.
      20 4 Melden
    • FrancoL 10.08.2016 08:29
      Highlight Naja bravo, dass heisst ausgedeutscht Du wählst Trump, denn wenn ein Aussenseiter ohne jegliche Chance eingelegt wird geht eine Stimme für das "kleinere" Uebel Clinton verloren.
      16 6 Melden
    • Sir Jonathan Ive 10.08.2016 08:40
      Highlight Die Drittparteiwähler sind schon für den Sieg von Bush im Jahr 2000 verantwortlich. Auch wenn es natürlich schön wäre wenn jeder abstimmen würde wie er wollte, ist eine Stimme für Jill Stein leider in Realität eine Stimme, die Hillary gegen Donald fehlt.
      17 4 Melden
    • Ton 10.08.2016 08:59
      Highlight Ja, mir ist dies alles bewusst. Sobald ich gegen meine politischen Interessen stimmen muss, dann ist es für mich keine Wahl mehr und hätte nichts mehr mit Demokratie zu tun. Eine Stimme für Jill ist eine Stimme für Jill. Dass Hillary mich nicht überzeugen konnte war das Problem, nicht eine Kleinpartei.

      Und das sage ich als eigentlicher Demokrat. Ich war an den Global Primaries beim Einschreiben und Stimmenzählen beteiligt in Zürich für Democrats Abroad. Jetzt wo Sanders weg ist, ist Jill die einzige die, für mich, wirklich für demokratische Prinzipien steht.
      3 7 Melden
    • FrancoL 10.08.2016 09:31
      Highlight @Ton; Politischen Interessen? Also gehst Du (ich nehme an Du bist Doppelbürger) bei fast allen Ständeratswahlen in der Schweiz kaum an die Urne wenn wenn nicht der richtige Kandidat in der Ausmarchung noch im Rennen ist.
      Das nennst Du natürlich Demokratie, ok eine ganz eigene Sicht.
      Nur so gibst Du eine Stimme dem Antipoden Deiner Ansichten.
      9 3 Melden
    • Citation Needed 11.08.2016 00:48
      Highlight Ton, Wikileaks zitieren eine Minipassage aus einem Greenwald-Artikel in The Intercept.
      Ein anderer Artikel im Intercept behauptet aber, dass Russian Intelligence am Hack beteiligt war. Edward Snowden weist darauf hin, dass die NSA sehr genau wisse, wer hackte, dass die aber niemals Beweise veröffentlichen würden (um ihre Methoden nicht offen zu legen und um nicht zuzugeben, dass eh alle alle ausspionieren, oh wunder! ;-)
      Etwas älter als Greenwalds, aber ergiebig: https://theintercept.com/2016/07/26/russian-intelligence-hack-dnc-nsa-know-snowden-says/
      Fazit: Alles noch komplizierter!!
      3 0 Melden
    • Citation Needed 11.08.2016 00:50
      Highlight Und hier The Intercept zur Rolle von Wikileaks/Assange im ganzen Schlamassel: https://theintercept.com/2016/08/06/accusing-wikileaks-bias-beside-point/
      Saulange Artikel alle, aber lohnend (und leider verwirrend, ausser man weiss eh, dass man nichts weiss ;-)
      2 0 Melden
  • rodolofo 10.08.2016 07:15
    Highlight Das ist jetzt sehr interessant!
    Trump sagt tatsächlich nur halbwegs codiert, dass nur noch ein Waffentragender "Patriot" verhindern kann, dass Hillary über die Ernennung von Richtern waffentragende "Patrioten" daran hindern kann, stolz ihre Waffe zu tragen.
    Und wie macht das ein WAFFEN TRAGENDER Patriot wohl?
    Die eigene Präsidentin erschiessen wäre ja sehr patriotisch! Und sehr demokratisch noch dazu...
    Ironie aus:
    Das Gute an diesem Trump ist ja, dass er unbekümmert drauflos plappert und alles verrät, was diese Rechtsnationalen doch GEHEIM halten wollten, bis sie die Mehrheit errungen haben!
    35 7 Melden
    • ch2mesro 10.08.2016 12:25
      Highlight @rodolfo; ein waffentragender patriot liebt sein land, aber nicht notwendigerweise den präsidenten oder eine präsidentschaftskandidatin 🤔
      2 1 Melden
    • formerly known as 10.08.2016 13:17
      Highlight Oder überhaupt ein Menschenleben....
      2 0 Melden
  • Bijouxly 10.08.2016 07:05
    Highlight Trump wird gewinnen und zwar einfach, weil er jeden Tag in der Zeitung ist. Sogar bei uns. Seit einem Jahr. Und auch die weiteren drei Monate. Juppiiiie
    48 16 Melden
    • Dominik I. 10.08.2016 07:30
      Highlight Und die nächsten vier Jahre...
      11 3 Melden
    • Citation Needed 11.08.2016 01:00
      Highlight Er wird verlieren. And he knows it. Er hat ja selber schon das 'sugarcoating' seiner Niederlage begonnen, indem er grosspurig ankündigte, die Wahlen im Nov würden manipuliert werden. Wenn er dann also als Verlierer dasteht kann er sagen, er habe es ja gesagt; in Realität habe er gewonnen, aber man habe ihn beschissen. So bleibt er vor seinem Ego-Spiegel doch der Beste und muss keinen Misserfolg eingestehen.
      1 0 Melden
  • 〰️ empty 10.08.2016 07:01
    Highlight Da braucht man aber sehr viel Fantasie um die Aussage so zu interpretieren.
    34 36 Melden
    • Crecas 10.08.2016 08:27
      Highlight Nicht wenn man Trump kennt. Dann braucht man eher viel Fantasie, sie nicht so zu interpretieren.
      12 10 Melden
    • Moe Mentmal 10.08.2016 08:35
      Highlight Hast Du auch nur ansatzweise die republikanische National Convention verfolgt? Da wurde vier Tage lang Hillary als teufelsanbetende Verbrecherin dargestellt, die die USA zerstören will. Bei der wohl welthöchsten Dichte an Public Radio Propaganda vergifteten Borderliner mit Waffe können solche Äusserungen von einer bestimmten Zielgruppe leicht als Aufforderung zum Handeln verstanden werden.
      Trump kann mittlerweile sagen was er will und selbst bei uns wird er noch verteidigt. Hat die Weltwoche vielleicht Anti-Hillary Artikel geschrieben?
      9 7 Melden
  • walsi 10.08.2016 06:28
    Highlight Jetzt wäre es doch schön wenn man nicht nur diese ein kurze Sequenz der Rede hätte sondern ein Ausschnitt der länger ist um ein besseres Bild zu bekommen. Man wüsste dann in welchem Kontext diese Aussage steht. Es wäre nicht das erste Mal, dass durch einen geschickten Schnitt eine Aussage verdreht wird. Erst gestern musste Watson wegen des angeblichen Babyrauswurf zurückkrebsen.
    29 13 Melden
    • Fabio74 10.08.2016 07:05
      Highlight Hier gibts wohl nicht viel im Kontext verstehen zu wollen. Die Aufforderung ist klar genug. Aufforderung zu Mord.
      15 23 Melden
    • Pana 10.08.2016 07:31
      Highlight Weil die Mutter, ein Trump Fan, gesagt hat, dass es gar nicht so schlimm war, ändert sich der Kontext seiner Aussagen? Die Story war ne Lapalie, aber zeigte seine Art mit Leuten umzugehen schön auf.
      9 4 Melden
  • zombie woof 10.08.2016 06:10
    Highlight Dass Trump dumm, frech und gefährlich ist, das weiss man mittlerweile, aber dass es so viele dumme Leute gibt die ihm auch noch applaudieren, das ist bedenklich.
    48 15 Melden
    • ströfzgi 10.08.2016 07:57
      Highlight Jemanden dumm zu nennen der eine andere Meinung hat, ist dumm.
      9 16 Melden
    • Crecas 10.08.2016 08:30
      Highlight Nicht wenn die Beweislast so eindeutig und klar ist...
      10 7 Melden
    • Baba 10.08.2016 09:27
      Highlight @ströfzgiq: welche "Meinung" hat Trump denn genau?

      Ich habe von ihm ausser seinen Schlagworten ('merica great again etc) noch nie eine vernünftige Ansage gehört - nicht mal in der Rede, mit der er die Kandidatur akzeptierte - WIE er denn seine Politik zu gestalten gedenkt (die Mauer, für die die Mexikaner zahlen sollen ist NICHT vernünftig!). Ja, letztens hat er Steuersenkungen für alle versprochen. Was solche Versprechen im Wahlkampf wert sind, ist wohl allen klar.

      Dieser Mann ist mit seinen Stammtischsprüchen einen Schritt vom Weissen Haus entfernt angekommen. Das MUSS zu denken geben.
      6 3 Melden
    • ströfzgi 10.08.2016 11:38
      Highlight @baba: mit "dumm" meinte ich die, welche Trump applaudieren. Nicht Trump selber.
      1 1 Melden
  • Pana 10.08.2016 03:00
    Highlight Ich frage mich, ob es technisch möglich wäre, dass die Republikaner Trump absetzen. Unvorstellbar, dass dies so weitergeht.

    Und ja, seine Aussage war glasklar ein Bezug zur Erschiessung Clintons. Natürlich werden auch hier wieder Leute auftauchen, die das als "Sarkasmus" abtun wollen.
    72 18 Melden
  • yoh 10.08.2016 02:45
    Highlight "Für seine Kandidatur hat er die offizielle Unterstützung der mächtigen Waffenlobby NRA bekommen."

    Hier haben wir es also mit einer Firma zu tun, die sich hinter Folter und gegen Menschenrechte stellt.

    Und die Amis kaufen munter weiter Waffen und wählen Trump...
    47 10 Melden
  • TobiWanKenobi 10.08.2016 02:09
    Highlight Gähn, hab's nicht gelesen😄
    17 55 Melden
    • Anam.Cara 10.08.2016 07:45
      Highlight Aha. Momol.
      Wieder so einer.
      Haben wir Dich erwischt.
      Den Artikel nicht lesen, aber als erster einen Kommentar posten.
      Immerhin äusserst Du Dich nicht zum Inhalt des Arikels, sondern nur darüber, dass er Dich langweilt. Das muss man Dir zugute halten.
      /Ironie off
      Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag, der ein paar Themen für Dich bereit hält, die Dich nicht zum Gähnen, sondern zum Lächeln bringen.
      10 3 Melden

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