International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Spar-Massnahme: 6000 Häftlinge in den USA begnadigt 

07.10.15, 07:41 07.10.15, 09:31


In den USA sollen rund 6000 Häftlinge begnadigt und vorzeitig aus der Haft entlassen werden. Das berichtet die Zeitung «Washington Post» am Dienstag unter Berufung auf Regierungskreise. Damit wolle man die überbelegten US-Gefängnisse entlasten.

Ein US-Häftling.
Bild: EXCLUSIVEPIX

Freikommen sollen hauptsächlich Menschen, die in den vergangenen 30 Jahren wegen Drogendelikten zu langen Haftstrafen verurteilt worden waren. Damals waren nach einer Welle von Verbrechen im Zusammenhang mit Kokain strenge Richtlinien für die Bestrafung von Drogenkriminellen erlassen worden waren.

US-Präsident Barack Obama bemüht sich darum, die Gefängnisse zu leeren, die als Folge des früheren rigorosen Vorgehens völlig überfüllt sind. In den USA sitzen 2.2 Millionen Menschen hinter Gittern - das sind 25 Prozent der Häftlinge auf der gesamten Welt. Ein Drittel der Menschen, die voraussichtlich zwischen dem 30 Oktober und dem 2. November aus Bundesgefängnissen entlassen werden sollen sind Ausländer, die daraufhin abgeschoben werden sollen, hiess es weiter.

(sda/dpa)

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

US-Komiker Trevor Noah zeigt, wie man die Doppeladler-Debatte auch hätte führen können

Es geschieht nicht alle Tage, dass ein Komiker Post erhält von einem Botschafter. Trevor Noah, seines Zeichens Anchorman der erfolgreichen US-Satiresendung «The Daily Show» und niemand, der einen guten Witz der politischen Eintracht opferte, wurde jetzt zur Zielscheibe französischer Kritik aus der höchsten Ebene.

Auslöser der Affäre: Noah hatte nach dem Sieg Frankreichs an der WM in seiner Sendung Afrika gratuliert – eine Anspielung auf den Migrationshintergrund vieler Spieler der …

Artikel lesen