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FBI sollte Bericht über Russland-Kontakte von Trumps Team dementieren

Die Verbindungen seines Wahlkampfteams zu Russland bringen US-Präsident Trump in Bedrängnis. Nun kam heraus: Das Weisse Haus forderte das FBI auf, einen Bericht zu dementieren. Doch die Behörde weigerte sich offenbar.

24.02.17, 12:21 24.02.17, 17:22


U.S. President Donald Trump is interviewed by Reuters in the Oval Office at the White House in Washington, U.S., February 23, 2017.  REUTERS/Jonathan Ernst - TPX IMAGES OF THE DAY

Die Russland-Affäre wird immer ungemütlicher. Bild: JONATHAN ERNST/REUTERS

Ein Artikel von

Der Vorgang ist auf mehreren Ebenen ungewöhnlich: Reince Priebus, Stabschef im Weissen Haus, hat FBI-Mitarbeiter angewiesen, Medienberichte über Russland-Kontakte des Wahlkampfteams von Präsident Donald Trump zu dementieren. Das bestätigte ein Sprecher des Weissen Hauses.

Demnach habe Priebus die Anfrage aber erst ausgegeben, nachdem die Ermittler des FBI selbst Zweifel an den Berichten der «New York Times» äusserten. «Wir haben nicht versucht, die Geschichte zu unterdrücken. Wir haben sie [die FBI-Mitarbeiter] nur gebeten, die Wahrheit zu sagen», sagte Trumps Sprecher Sean Spicer der Presse. Von der Behörde kam bislang keine Stellungnahme. Ein Dementi der «New York Times»-Berichte folgte ebenso wenig.

Die Zeitung hatte geschrieben, dass Mitglieder des Wahlkampfteams von Trump im vergangenen Jahr mehrfach mit russischen Geheimdienstmitarbeitern telefoniert hätten. Trump war wegen Verbindungen nach Moskau immer wieder angegriffen worden. US-Geheimdienste sind der Überzeugung, dass Russland zu seinen Gunsten in den US-Wahlkampf eingegriffen hat.

Vergangene Woche musste bereits der Nationale Sicherheitsberater, Ex-General Michael Flynn, wegen Moskau-Kontakten zurücktreten. Er hatte mit einem Vertreter Russlands vor Antritt der neuen US-Regierung am Telefon über das Thema Sanktionen gesprochen. Später machte Flynn dazu falsche Angaben. Trump und seine Berater streiten trotzdem weiter ab, sich mit dem russischen Geheimdienst ausgetauscht zu haben.

Die Intervention von Priebus hat nun unter Demokraten für Aufregung gesorgt. Normalerweise sollen sich das Weisse Haus und das FBI über laufende Ermittlungen so wenig wie möglich austauschen. «Das Weisse Haus darf das FBI einfach nicht auffordern, ein öffentliches Statement zu den Ermittlungen gegen den Präsidenten und seine Berater abzugeben», sagte der Demokrat John Conyers.

vks/AP

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hades69 24.02.2017 13:20
    Highlight http://www.voltairenet.org/article195342.html

    Interessante Inputs aus einer anderen Sichtweise.
    6 44 Melden
    • meine senf 24.02.2017 13:35
      Highlight http://www.der-postillon.com/2016/12/us-rus-propaganda.html
      34 0 Melden
    • ThomasHiller 24.02.2017 14:24
      Highlight Immerhin, mit etwas Suche findet man sogar Impressums-Angaben: "Central Hong Kong". Sicher ein Hort der Pressefreiheit.

      Ansonsten ist natürlich auch der "Director" eine besonders interessante Person: Thierry Meyssan, über den der Wikipedia-Eintrag sagt: "In jüngeren Jahren tritt er insbesondere durch die Verbreitung politischer Verschwörungstheorien auf"

      Ja, die Seite bietet schon sehr interessante Inputs, ich würde sogar sagen "spezell interessante"...
      40 2 Melden
    • Hades69 24.02.2017 16:09
      Highlight


      Interessante Inputs über Wikipedia.
      2 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • RoFr 24.02.2017 12:51
    Highlight Normalerweise wird ja die Realität verfilmt, aber hier sehen wir gerade die Realität basierend auf HouseOfCards...
    75 1 Melden
  • N. Y. P. D. 24.02.2017 12:44
    Highlight Lieber Ernst Fischer
    Schade sind Sie nicht Amerikaner.
    Und falls Sie Amerikaner wären, würde mit Ihnen als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika die Welt ein bischen übersichtlicher sein und ruhiger sein.
    87 2 Melden
  • R&B 24.02.2017 12:27
    Highlight Ich hoffe, dass es darum zu Protesten auf der Strasse kommt und die Republikaner deswegen endlich ein Amtsenthebungsverfahren einleiten.
    101 13 Melden
    • Butzdi 24.02.2017 12:53
      Highlight Republikanische Senatoren werden bereits jetzt an ihren Townhalls von ihren eigenen Wählern völlig auseinandergenommen. Wenn der Druck vom unten zunimmt, passiert eventuell ein Wunder. Schliesslich sind das gewählte Volksvertreter und wenn das Volk keine Oligarchie will, dann wird es aufstehen.
      86 5 Melden
    • Dr. Zoidberg 24.02.2017 12:57
      Highlight und? dann wird der durchgeknallte pence präsident. nach eigener aussage "christ, konservativer, republikaner" in genau dieser reihenfolge. der "pro-life", "evolution ist nur eine unbewiesene theorie", "rauchen bringt keinen um" pence.

      na danke.
      51 6 Melden
    • Hackphresse 24.02.2017 13:59
      Highlight Was Dr. Zoidberg (haha😄) sagt hab ich mir auch überlegt. ABER!!! Auch Pence wird einen Vize haben müssen 😏. Vielleicht gibts dann noch ein Amtsenthebungsverfahren... nur vielleicht.
      19 1 Melden
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