International

Schwerer Schlag für Trump – Ex-Sicherheitsberater will mit Ermittlern kooperieren

24.11.17, 03:32 24.11.17, 07:48

Der frühere Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, Michael Flynn, ist einem Medienbericht zufolge zur Kooperation mit Sonderermittler Robert Mueller bereit. Dieser geht möglichen Verbindungen von Trumps Wahlkampfteam nach Russland nach.

Flynns Anwälte hätten die Rechtsvertreter des Präsidenten darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie nicht länger mit ihnen über Muellers Ermittlungen sprechen könnten, berichtete die «New York Times». Dies bedeute, dass Flynn mit dem Sonderermittler kooperiere oder eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit vorbereite.

Flynns Anwälte hatten bislang ihre Informationen über Muellers Ermittlungen mit Trumps Anwaltsteam geteilt. «Diese Abmachung ist beendet», schrieb das Blatt.

Mueller ermittelt wegen mutmasslich illegaler Russland-Kontakte von Trumps Wahlkampfteam sowie wegen mutmasslicher russischer Hackerangriffe zugunsten Trumps im vergangenen Jahr. Flynn war im Februar nach nur drei Wochen im Amt wegen dubioser Kontakte zum russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, zurückgetreten.

Im Wahlkampf ums US-Präsidium waren Flynn und Trump noch gut aufeinander zu sprechen. Bild: AP/AP

Im Zuge von Muellers Ermittlungen waren bereits Trumps früherer Wahlkampfleiter Paul Manafort und dessen Vertrauten Rick Gates unter Hausarrest gestellt worden. Ein früherer aussenpolitischer Berater von Trumps Wahlkampfteam bekannte sich früherer Falschaussagen gegenüber dem FBI schuldig und kooperiert mit den Ermittlern.

(sda/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeyben 24.11.2017 09:48
    Highlight Das heisst nich gar nichts. Der Müller samt Team wird von Steuergeldern finanziert und hat bis anhin immer noch gar nichts.
    8 42 Melden
    • Mutzli 24.11.2017 11:35
      Highlight Von wem sollte den die Untersuchung finanziert werden, wenn nicht vom Staat? Starbucks?

      Zudem sind die Ermittlungen offensichtlich sehr rasch vorangeschritten, wenn man sieht wie viele von Trumps Ex-Kumpanen sich willig zeigen zu kooperieren. Normalerweise dauern solche Prozesse Jahre. Auch bei Watergate z.B. gabs nicht einen Prozess über Nacht.
      35 5 Melden
    • INVKR 24.11.2017 11:58
      Highlight Was heisst für dich "gar nichts"? Ein halbes Jahr ist für diese Art Ermittlung eine sehr kurze Zeit (schlag mal nach wie lange z.B. die ganze Watergate - Ermittlung dauerte) und trotzdem wurden bereits mehrere Personen vor Gericht gebracht. Es geht ja nicht nur um Trump.

      Ausserdem: Wenn ich Amerikaner wäre, würde ich meine Steuern lieber für eine Ermittlung ausgeben, die untersucht ob der Präsident von anderen Ländern erpresst wird oder nicht, anstatt für fast wöchentliche Golf - Trips des selbigen Präsidenten.
      36 4 Melden
    • walsi 24.11.2017 13:34
      Highlight @INVKR: Wer wurde den bereits vor Gericht gebracht? Mir fällt da aktuell kein Name ein.
      2 10 Melden
    • Domsh 24.11.2017 14:53
      Highlight Schlimmer als kleine Kinder vor Weihnachten. “Mami, warum muss ich für die Geschenke bis zum 24. warten?“
      Leute, die diese Sache richtig einordnen können sind erstaunt wie schnell Mueller arbeitet.
      9 1 Melden
    • INVKR 24.11.2017 15:46
      6 1 Melden
  • NumeIch 24.11.2017 09:18
    Highlight Beim Thanksgiving Gruss an die Bevölkerung auf Twitter hat sich Trump schon geoutet, dass Russland sein Land ist. Denn er schrieb in Bezug auf die USA nicht von Unserem Land geht es gut, sondern Eurem Land. 😂
    13 4 Melden
  • Radiochopf 24.11.2017 08:51
    Highlight Dumme Frage: kann er sih überhaupt gegen eine Kooperation verweigern wenn ihn Mueller zwingen würde?
    12 6 Melden
    • Sonokowitsch 24.11.2017 10:58
      Highlight Mit linearer Algebra - je näher ich dem weißen Haus komme, um so mehr habe ich vom Weg vergessen.
      9 2 Melden
  • Rerruf 24.11.2017 08:50
    Highlight Das ist alles abgesprochen. Nach so langer Zeit wurde das belastende Material schön zur Seite geschafft! Dieser Flynn will nur seinen Ruf retten
    4 19 Melden
  • anders Denken erlaubt? 24.11.2017 08:22
    Highlight Trump zeigt uns auch gutes, es zeigt, dass weiss der Teufel was, in Amerika los ist und wir seid dem II. Weltkrieg ein "gelobtes" Land anbeteten, einen geschützten Familienrahmen erhofften. Zuletzt ganz gross die Finanzkrise, zeigte uns, dass wir selbständig sein müssen und wir uns nicht auf "Vati" verlassen dürfen.
    37 13 Melden
  • Marshawn 24.11.2017 08:05
    Highlight hehehe!
    22 7 Melden

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