International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schwerer Schlag für Trump – Ex-Sicherheitsberater will mit Ermittlern kooperieren



Der frühere Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, Michael Flynn, ist einem Medienbericht zufolge zur Kooperation mit Sonderermittler Robert Mueller bereit. Dieser geht möglichen Verbindungen von Trumps Wahlkampfteam nach Russland nach.

Flynns Anwälte hätten die Rechtsvertreter des Präsidenten darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie nicht länger mit ihnen über Muellers Ermittlungen sprechen könnten, berichtete die «New York Times». Dies bedeute, dass Flynn mit dem Sonderermittler kooperiere oder eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit vorbereite.

Flynns Anwälte hatten bislang ihre Informationen über Muellers Ermittlungen mit Trumps Anwaltsteam geteilt. «Diese Abmachung ist beendet», schrieb das Blatt.

Mueller ermittelt wegen mutmasslich illegaler Russland-Kontakte von Trumps Wahlkampfteam sowie wegen mutmasslicher russischer Hackerangriffe zugunsten Trumps im vergangenen Jahr. Flynn war im Februar nach nur drei Wochen im Amt wegen dubioser Kontakte zum russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, zurückgetreten.

FILE - In this Sept. 29, 2016, file photo, retired Gen. Michael Flynn, left, introduces then-Republican presidential candidate Donald Trump at a campaign rally, in Bedford, N.H. Flynn, the former National Security Adviser at the center of multiple probes into Russia's interference in the 2016 presidential election, is seeking sanctuary from the swirling eddy of news coverage in Middletown, R.I., the beach town where he grew up. (AP Photo/John Locher, File)

Im Wahlkampf ums US-Präsidium waren Flynn und Trump noch gut aufeinander zu sprechen. Bild: AP/AP

Im Zuge von Muellers Ermittlungen waren bereits Trumps früherer Wahlkampfleiter Paul Manafort und dessen Vertrauten Rick Gates unter Hausarrest gestellt worden. Ein früherer aussenpolitischer Berater von Trumps Wahlkampfteam bekannte sich früherer Falschaussagen gegenüber dem FBI schuldig und kooperiert mit den Ermittlern.

(sda/afp)

Abonniere unseren Newsletter

10
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zeyben 24.11.2017 09:48
    Highlight Highlight Das heisst nich gar nichts. Der Müller samt Team wird von Steuergeldern finanziert und hat bis anhin immer noch gar nichts.
    • Mutzli 24.11.2017 11:35
      Highlight Highlight Von wem sollte den die Untersuchung finanziert werden, wenn nicht vom Staat? Starbucks?

      Zudem sind die Ermittlungen offensichtlich sehr rasch vorangeschritten, wenn man sieht wie viele von Trumps Ex-Kumpanen sich willig zeigen zu kooperieren. Normalerweise dauern solche Prozesse Jahre. Auch bei Watergate z.B. gabs nicht einen Prozess über Nacht.
    • INVKR 24.11.2017 11:58
      Highlight Highlight Was heisst für dich "gar nichts"? Ein halbes Jahr ist für diese Art Ermittlung eine sehr kurze Zeit (schlag mal nach wie lange z.B. die ganze Watergate - Ermittlung dauerte) und trotzdem wurden bereits mehrere Personen vor Gericht gebracht. Es geht ja nicht nur um Trump.

      Ausserdem: Wenn ich Amerikaner wäre, würde ich meine Steuern lieber für eine Ermittlung ausgeben, die untersucht ob der Präsident von anderen Ländern erpresst wird oder nicht, anstatt für fast wöchentliche Golf - Trips des selbigen Präsidenten.
    • walsi 24.11.2017 13:34
      Highlight Highlight @INVKR: Wer wurde den bereits vor Gericht gebracht? Mir fällt da aktuell kein Name ein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NumeIch 24.11.2017 09:18
    Highlight Highlight Beim Thanksgiving Gruss an die Bevölkerung auf Twitter hat sich Trump schon geoutet, dass Russland sein Land ist. Denn er schrieb in Bezug auf die USA nicht von Unserem Land geht es gut, sondern Eurem Land. 😂
  • Rerruf 24.11.2017 08:50
    Highlight Highlight Das ist alles abgesprochen. Nach so langer Zeit wurde das belastende Material schön zur Seite geschafft! Dieser Flynn will nur seinen Ruf retten
  • ....ich weiss nicht aber: 24.11.2017 08:22
    Highlight Highlight Trump zeigt uns auch gutes, es zeigt, dass weiss der Teufel was, in Amerika los ist und wir seid dem II. Weltkrieg ein "gelobtes" Land anbeteten, einen geschützten Familienrahmen erhofften. Zuletzt ganz gross die Finanzkrise, zeigte uns, dass wir selbständig sein müssen und wir uns nicht auf "Vati" verlassen dürfen.
  • Marshawn 24.11.2017 08:05
    Highlight Highlight hehehe!

Warum erscheint Trump, wenn ich «Idiot» suche? Google-CEO erklärt Algorithmus im Kongress

Die Situation ist bekannt: Ein Verantwortlicher einer grossen Tech-Firma sitzt inmitten des US-Kongresses auf einem Stühlchen und muss die Fragen der Abgeordneten über sich ergehend lassen, die – gelinde gesagt – nicht gerade Digital Natives sind.  

Diesmal war es nicht Mark Zuckerberg, der da «gegrillt» wurde, sondern Sundar Pichai, CEO von Google. In der Anhörung ging es um Gerüchte, Google plane eine Suchmaschine für den chinesischen Markt, und allgemein um die Datensammlung des …

Artikel lesen
Link to Article