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Es ist ein wichtiger Etappensieg für Präsident Trump. Bild: AP/AP

US-Senat verabschiedet historische Steuerreform – und damit Trumps Prestigeprojekt

02.12.17, 08:02 02.12.17, 14:15


Mit der Mehrheit der Republikaner hat der US-Senat eine grosse Steuerreform verabschiedet. Mit 51 zu 49 Stimmen votierte die Kammer in der Nacht zum Samstag für das Vorhaben. Kein einziger Demokrat votierte dafür. Es ist ein wichtiger Etappensieg für Präsident Trump.

Von den 100 Senatoren sind 52 Republikaner. Drei davon hatten zuletzt noch Bedenken angemeldet.

Da das Abgeordnetenhaus zuvor eine eigene Vorlage verabschiedet hatte, müssen beide Entwürfe noch unter einen Hut gebracht werden, bevor Präsident Donald Trump das Reformgesetz nach abschliessenden Abstimmungen in beiden Häusern des Kongresses unterzeichnen kann. Aber nach der Zustimmung im Senat sind die Chancen, dass er das noch vor Weihnachten tun kann, sehr gross.

Reiche kommen besser weg

Beide Vorlagen zielen im Kern auf massive Steuersenkungen für Unternehmen ab. Generell kommen Reiche erheblich besser weg als Ärmere und die Mittelschicht, obwohl Trump das Reformwerk besonders als Weihnachtsgeschenk für die Ärmeren und die Mittelschicht propagiert hat. Nach unabhängigen Schätzungen dürfte die Reform zudem das Haushaltsdefizit deutlich erhöhen.

Kommt die Steuerreform durch, wäre das Trumps erster grosser Gesetzeserfolg in seiner bisher zehnmonatigen Amtszeit. (viw/sda/afp/dpa/reu)

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84
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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeyben 02.12.2017 22:24
    Highlight US Bürger, werdet endlich eure verlogenen Peiniger los. Gibt keine Alternative mehr.
    3 0 Melden
  • Billy the Kid 02.12.2017 21:18
    Highlight Habe vorher gerade einen youtubeclip über den "Erfinder" dieser armseligen "Steuerphilosophie" namens Laffer mir angeschaut. Schon in den 80er Jahren hat dieser ganze Schwachsinn nicht funktioniert und jetzt können die das echt noch mal durchziehen, da die US-Bevölkerung einen Kongress und Präsidenten gewählt hat, der den Namen nicht verdient hat.
    Manchmal weiss man nicht wen man mehr verachten soll - die gewöhnliche Bevölkerung, die das mit sich machen lässt oder die völlig gleichgültige Geldelite, die sich gerade die Hände reibt vor lauter "Glück".
    10 0 Melden
    • Fichtenknick 03.12.2017 08:19
      Highlight Recht hast du. Laffer war und ist ein Scharlatan, der mit seinem Schwachsinn Reagan, Bush Jr und Trump zu massiven Steuersenkungen überredet hat. Und den Preis bezahlt die Mittelklasse.
      1 0 Melden
  • Klaus07 02.12.2017 20:16
    Highlight Die Medien sollten mal über die versteckten Zusätze schreiben die in dem Tax Cut versteckt sind. Neue Rechtliche Beschreibung was ein Ungeborenes Kind ist, mit dem Tax Cut wird die Abschaffung der Abtreibung vorangetrieben. Kindergeld für nur noch ein Kind. Erlaubniss von Oelbohrungen in Naturschutzreservate. 900 Millionen einsparung bei Medicare. 2030 verlieren ca. 31 Millionen US Bürger ihre Krankenkasse. Das ist kein Tax Cut, das ist die Büchse der Pandora. Trump verrät sein eigenes Volk.
    11 1 Melden
  • Siro97 02.12.2017 16:58
    Highlight Das ist ein schwarzer Tag für die soziale Gerechtigkeit, Leider gibt es sogar Leute in der Schweiz, die diese neue Steuerreform gut finden. Das ist beängstigend und zeigt, dass wir nicht im Bereich Bildung nicht sparen dürfen!
    18 2 Melden
  • rodolofo 02.12.2017 16:36
    Highlight Ach Du liebe Scheisse!
    Wenn Die USA Bankrott geht, dann sind wir alle am Arsch, weil dann die ganze Weltwirtschaft crasht!
    Und dann gnade uns Gott, was dann passieren wird!
    Die von Bannon (Chef-Ideologe der Trump-Regierung) und von Dugin (Chef-Ideologe der Putin-Regierung) herbeigesehnte Apokalypse stampft weiter auf uns zu, mit Kriegsgerassel und Aufrüstung...
    Bald geht's los, und der ganze Laden fliegt uns um die Ohren!
    Geniessen wir noch jeden schönen Tag, an dem noch alles normal läuft und die Vöglein zwitschern!
    Bald wird es noch Twitter-Hassposts geben, vor dem grossen Gewitter.
    17 3 Melden
  • Pana 02.12.2017 16:29
    Highlight Und John McCain hat Trump schlussendlich geholfen. Not surprised.
    9 1 Melden
    • Billy the Kid 02.12.2017 21:28
      Highlight Als schwerreicher Multimillionär profitiert auch er davon - "country first" - my ass.
      9 0 Melden
  • Don Alejandro 02.12.2017 15:01
    Highlight Jetzt kann er noch mehr Zeit auf dem Golfplatz verbringen.
    19 3 Melden
  • Graustufe Rot 02.12.2017 13:30
    Highlight Alle paar Monate muss die USA die Schuldenobergrenze erhöhen, weil sie kein Geld mehr hat. Shut down, wenn Schulen und Verwaltungen usw. schliessen müssen mangels Geld. Nur weiter so. Von ferne grüsst der Staatbankrott. Dann Gnade uns allen Gott!
    37 2 Melden
  • Snowy 02.12.2017 12:53
    Highlight So krass falsch und ungerecht er ist: Vielleicht ist dieser Entscheid wichtig um den USA aufzuzeigen, dass der Neo-Con Weg falsch ist. In 3 Jahren wird definitiv kein Neo-Con mehr behaupten können, dass Trickle Down funktioniert. Offensichtlich muss es die USA auf die harte Tour erfahren.

    Wahrscheinlich ist bis dahin einfach die Wirtschaft und der soziale Zusammhalt komplett an die Wand gefahren.

    Heute ist ein ganz, ganz schwarzer Tag für die USA und die Welt.
    79 5 Melden
    • HabbyHab 02.12.2017 13:28
      Highlight Eigentlich sollten sie es anhand des Beispieles von Kansas (von Republikanern geführer Staat) schon längst kapiert haben, aber hey wieso aus einem Live-Beispiel lernen?
      51 1 Melden
    • HabbyHab 02.12.2017 13:35
      Highlight (to clarify: Kansas setzt seit einigen Jahren praktisch nur noch auf trickle down, und deren Wirtschaft ist ziemlich am Boden..)
      26 1 Melden
    • Eine_win_ig 02.12.2017 13:40
      Highlight Habby
      Man darf nie vergessen, dass die USA gleoch gross sind wie Europa und die Staaten zum Teil ein fast nationalistisches Selbstverständnis haben.
      Oder würde in Europa auch nur ein Land aus den Fehlern des anderen lernen? Würde die EU es machen? Schwierig, vom kleinen aufs grosse zu schliessen.
      22 0 Melden
    • Sauäschnörrli 02.12.2017 16:13
      Highlight Und auch dann wird es wieder Reps geben, die sagen es war halt zu wenig und die Demokraten hätten es sowieso torpediert.
      8 0 Melden
    • FrancoL 02.12.2017 16:40
      Highlight So schwarz ist der Tag nun auch wieder nicht. Je früher dieser Unsinn auch einmal auf der obersten Ebene ausprobiert und als Fehler erkannt wird, umso früher wird man sich endlich gedanke über diesen Schwachsinn machen. Dieser Kapitalismus à GoGo wurde immer wieder weitergezogen weil andere Probleme die Menschen hindert sich einmal genauer damit auseinender zu setzen. Ohne dieses ehrliche Auseinandersetzen wird man immer weiter wurtseln, behaupten und wieder keine Beweise bringen. Die Fundis müssen den Kopf gehörig anschlagen bevor eine Wende kommt.
      8 0 Melden
    • rodolofo 02.12.2017 18:12
      Highlight @ FrancoL
      Ich wünschte, dass Du Recht behalten wirst.
      Aber ich befürchte, dass sie unsere Köpfe nehmen werden zum Anschlagen.
      Gerade diese Woche haben sie über die Todesflüge berichtet, welche die Argentinische Militär-Junta durchführen liess und bei denen Regimegegner mit Schlafmitteln betäubt über offenem Meer abgeworfen wurden.
      Trump Armee hat Helikopter, Schlafmittel und das Meer zur Verfügung...
      4 1 Melden
    • Eine_win_ig 02.12.2017 20:45
      Highlight Eine Junta mit einer demokratisch gewählten Regierung vergleichen. Birnen und Äpfel?
      1 3 Melden
    • FrancoL 02.12.2017 21:15
      Highlight @rodolfo; Ich habe da weniger Bedenken. Die Spitze dieser Superreichen und Mega-Egoisten wird immer kleiner, zwar reicher, aber eben immer kleiner und irgendwann müssen sie sich einrenken oder das Fallbeil wird gnadenlos zuschlagen. Man mit Geld vieles aber man kann sich nicht davon ernähren oder es als Schutzschild gebrauchen.
      Es gärt an vielen Stellen, Unruhen, Unsicherheit, wenig Rückzugsmöglichkeiten werden sich derart verstärken, dass nur der wirklich dumme sich nicht ändert. Leider fürchte ich, dass sich dabei tatsächlich auch die einfachen Bürger spalten werden und Gräben sich öffnen.
      5 0 Melden
  • Typu 02.12.2017 12:42
    Highlight Sehr gut. Geht die börse wieder hoch. Rest ist mir schnuppe.
    12 51 Melden
    • FrancoL 02.12.2017 21:17
      Highlight Und was bringt Dir das? Mehr Geld ohne viel zu arbeiten? OK, aber womit kannst Du Deine eklatanten Defizite ausgleichen? Mit Geld?
      5 0 Melden
    • Typu 03.12.2017 00:29
      Highlight Hauskauf? Auszeit vom Job? Frühpensionierung? Gesundheitskosten? Geld hilft immer.
      0 1 Melden
  • Repplyfire 02.12.2017 12:04
    Highlight Irgendwie wird die Zukunftsvision der alten Simpsonsfolge immer realer. (Trump war PotUS und Lisa musste ein völlig heruntergewirtschaftetes Land übernehmen)
    44 1 Melden
  • Quacksalber 02.12.2017 11:54
    Highlight Jetzt muss nur noch der Rüstungsetat runter, damit wenigstens etwas Gutes dabei herauskommt.
    13 7 Melden
    • HabbyHab 02.12.2017 13:29
      Highlight Das wird nicht passieren. Die Rüstung ist den Republikanern heilig.. die kürzen eher bei Sozialleistungen und in der Bildung. Wie üblich halt..
      37 0 Melden
    • Eine_win_ig 02.12.2017 13:42
      Highlight Man spricht nicht umsonst vom militärindustriellen Komplex. Ohne Rüstungsindustrie (und USA als Grösstabnehmer) geht das Land an den A....
      17 0 Melden
  • Billy the Kid 02.12.2017 11:24
    Highlight Ein paar Zahlen sollte man sich zu Gemüte führen:

    83% des US-Aktienmarkts ist in der Hand von 1% der Bevölkerung.
    63% der US-Bevölkerung besitzt weniger als 1000 Dollar.

    84 3 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 02.12.2017 11:19
    Highlight Das ist wichtig nun die Wirtschaft nach 8 Jahren Stillstand wieder anzukurbeln und somit Jobs zu kreieren! Die USA müssen diese sozialistischen Fesseln wieder loswerden um wieder erfolgreicher zu sein.

    Good News! 👍
    10 162 Melden
    • zombie woof 02.12.2017 11:36
      Highlight Freust dich sicher schon aufs Christkind
      85 5 Melden
    • Tsunami90 02.12.2017 12:30
      Highlight Hahaha selten so gelacht. Gab nie mehr Jobs als mit Ende Obama, aber Fakten kann man sich ja aussuchen.
      75 6 Melden
    • Juliet Bravo 02.12.2017 12:32
      Highlight Bitte was? Die US-Wirtschaft brummt und die Arbeitslosigkeit ist tief wie nie. Darüber hinaus ist „trickle down“ nichts als eine neiliberale Theorie. Das wör dann ein Thema für den Sektenblog.
      46 4 Melden
    • rodolofo 02.12.2017 16:44
      Highlight Wie kam es noch mal im Jahre 2008 zur grossen Finanzkrise und zum Beinahe-Kollaps der Weltwirtschaft?
      Wegen zu viel Regulierung?
      Eben nicht!
      Wegen ZUWENIG Regulierung gingen die Banken zu hohe Risiken ein auf ihrer Jagd nach dem Schnellen Geld mit immer höheren Risiken und immer undurchschaubaren, verschachtelten Konstrukten, den sogenannten "Toxischen Wertpapieren".
      Danach waren sich alle einig, dass mehr reguliert werden müsse... nun ja, das war noch in den Jahren vor Trump, also vor der Neuen Zeitrechnung.
      Wir leben jetzt im Jahre 2 nach Trump.
      Immerhin: Wir leben noch!
      8 1 Melden
    • Hochen 02.12.2017 17:02
      Highlight Goldjunger Kater Menschen wie du sind schuld, dass andere hungern! Mich kotzen so Leute einfach nur noch an!
      10 2 Melden
  • cypcyphurra 02.12.2017 11:18
    Highlight mal ehrlich, hat jemand etwas anderes erwartet? Ein selbstsüchtiger Sack mutiert plötzlich zu Robin Hood? Da kann man ja gleich an den Weihnachtsmann glauben.
    59 4 Melden
  • Posersalami 02.12.2017 11:08
    Highlight Naja, seine Wähler werfen ihm zujubeln. Das hleiche wie bei uns.. die neoliberale Propaganda ist eben sehr, sehr mächtig. leider..
    55 3 Melden
    • HabbyHab 02.12.2017 11:37
      Highlight Er hat letztens an einem seiner Rallies gesagt, seine reichen Freunde seien wütend auf ihn wegen der Steuerreform, weil sie dann mehr bezahlen müssten.. wie kann man Menschen bloss so offensichtlich ins Gesicht lügen?
      54 2 Melden
    • Hoppla! 02.12.2017 12:24
      Highlight Trump und seine Wähler als neoliberal zu bezeichnen ist schon "etwas" mutig.

      Neoliberalismus; der Kommunismus der 10er-Jahre. Alles was mir nicht gefällt wird in diesen Topf der Schande geschmissen.
      5 17 Melden
    • Posersalami 02.12.2017 12:58
      Highlight Trump vertritt den Neoliberalismus wie kein Zweiter.

      „Kern der Reform ist eine deutliche Senkung der Unternehmenssteuer. „
      https://www.google.ch/amp/www.zeit.de/amp/politik/ausland/2017-12/us-senat-stimmt-trumps-steuerreform-zu

      Als Ergebnis werden dann Sozialleistungen gestrichen werden, wie das immer der Fall ist. Diese Strategie nenne ich „Diktat der Leeren Kassen“. Fragen sie doch mal in Luzern nach.
      31 4 Melden
    • Hoppla! 02.12.2017 14:22
      Highlight Ein Beispiel (Unternehmenssteuersenkung) und schon ist Trump neoliberal. Der ganze Rest blenden wir gekonnt aus. Dann wäre Obama, den ich sehr schätze, Kommunist da er eine Pflichtkrankenkasse einführte?

      Heute ist alles neoliberal, der Begriff ist aber deutlich differenzierter und anders geprägt.

      Und: Eine Unternehmenssteuersenkung ist per se noch nicht neoliberal oder böse (was heute ja meist dasselbe ist). In diversen Ländern, z.B. Italien, wäre sie unbedingt nötig.
      6 16 Melden
    • Posersalami 02.12.2017 14:34
      Highlight Wo ist Trump denn nicht neoliberal? Weil er auch ein verkappter Rassist und Macho ist?

      Das Problem in Italien sind nicht die Steuern sonder die Wirtschaftsstruktur mit überdurchschnittlich vielen Kleinstbetrieben (95% weniger als 10 Angestelte laut Eurostat) mit kleiner Investitionsquote. Dieser Sonderfall schafft es zB., in 20 Jahren die Produktivität kaum zu steigern. Die Wirtschaft investiert folgerichtig auch kaum, läppische 0.7% des BIP gehen in F%E (Deutschland 2%).
      https://makroskop.eu/2017/11/italien-sommer-sonne-chaos/?success=1
      15 2 Melden
  • Matthias Calvin Trüb 02.12.2017 10:17
    Highlight Sein persönliches Weihnachtsgeschenk. Ich würde mich schon mit 0.01% des Eingesparten Betrages zufrieden geben.
    22 1 Melden
  • zombie woof 02.12.2017 10:11
    Highlight Für Trump und seine Freunde heisst es jetzt: Schöner die Kassen nie klingeln!
    61 3 Melden
    • HabbyHab 02.12.2017 11:40
      Highlight Hoffentlich macht Mueller schnell, dann kann man das wieder irgendwie ungeschehen machen
      26 2 Melden
  • pamayer 02.12.2017 09:52
    Highlight Nun werden die USA faktisch ein Entwicklungsland: eine dünne Schicht Superreiche und eine arme Bevölkerung, die es noch mehr auszupressen gilt.

    Wann leistet die Schweiz Entwicklungshilfe für die USA?
    76 6 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 02.12.2017 10:28
      Highlight Das ist schon lange so...
      32 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.12.2017 10:51
      Highlight Soso. Erstaunlich, sind doch die Steuersätze in der Schweiz doch erheblich tiefer ...
      9 23 Melden
    • rodolofo 02.12.2017 16:54
      Highlight Dieser Gedanke ist mir auch sofort gekommen.
      Ultra-Liberal = Recht der Brutaleren mit viel Geld
      = 3.Weltisierte Welt.
      Das ist der "Trickle Up"-Effekt, bei dem sich die Armut im Geiste von Wutbürgern mit dem materiellen Reichtum von stinkreichen Casino-Kapitalisten in den Biotopen Neo-Feudaler- und dekadenter Eliten und ihrer Arschkriecher zu einer hoch giftigen und hoch explosiven Mischung verbindet...
      2 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 02.12.2017 09:45
    Highlight Na ja. Gewinnsteuern von 35% alleine auf Bundesebene sind schon heftig.
    15 47 Melden
    • äti 02.12.2017 10:21
      Highlight .. es kommt auch auf die Berechnung des Gewinns an.
      30 2 Melden
    • Yes. 02.12.2017 10:56
      Highlight Stimmt, aber die effektiv gezahlten Steuern sind im Moment viel tiefer (etwa bei 15%), dank diversen Schlupflöchern und Steuergutschriften. Zudem zahlten Unternehmen 1950 26.5% der Bundeseinnahmen, 2015 10.6%. Und obendrauf kommt jetzt noch Trumps „Giant, Beautiful, Massive, the biggest ever in our country tax cut“.

      Quelle: https://www.forbes.com/sites/eriksherman/2017/04/24/trumps-corporate-tax-slash-ignores-how-litte-companies-already-pay/2/#4ff12b9644aa
      40 0 Melden
    • m. benedetti 02.12.2017 11:09
      Highlight Genau und an die Brüllenden und Antitrump-Schulterklopfenden hier, viele Schweizer Kantone senken gerade die Unternehmenssteuern z. T. weit unter die 20% Marke.
      9 35 Melden
    • Fabio74 02.12.2017 14:20
      Highlight @benedetti Nur zahlt keiner 35%. Abzügen etc sei Dank zahlen die Unternehmen ca15%
      16 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.12.2017 15:08
      Highlight So ein quatsch @ Fabio. Auf 15% bringen es vielleicht Multinationals und auf der anderen Seite die ganz Kleinen mit ganz kleinen Gewinnen runter.

      Btw. Beträgt die Gewinnsteuer auf Bundesebene in der Schweiz 8.5%.
      4 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.12.2017 15:10
      Highlight Machen Sie nicht den Fehler, Verlustverrechnungen mit dem Steuersatz zu vermischen.
      1 4 Melden
  • Ökonometriker 02.12.2017 09:40
    Highlight Wobei hier anzumerken ist, dass es für die USA durchaus Sinn macht, ein massives Haushaltsdefizit zu fahren. Während bei den meisten Ländern ein Doppeldefizit zu einer raschen Abwertung der Währung führt, haben die USA die Leitwährung Dollar. Länder wie China und Japan, aber auch die Schweiz und andere exportorientierte Staaten kaufen viele Dollars und verlangsamen so die Abwertung. Sie finanzieren damit quasi das Defizit der USA.
    36 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.12.2017 10:53
      Highlight Diese Länder manipulieren ihre Währung allesamt nach unten, weil sie ihre Wirtschaftspolitik auf Handelsbilanzüberschüsse ausrichten.
      12 13 Melden
    • Ökonometriker 02.12.2017 12:04
      Highlight @Toerpe Zwerg: das ist korrekt - und diese Länder sind auch selber schuld. Die Eliten (mit Exportfirmen) transferieren so das Geld der Massen (die keine Exportfirmen besitzen) in ihre Taschen.
      Aber ich werte hier auch nicht - ich analysiere nur. In einem demokratischen Land wie der Schweiz wäre es aber wünschenswert, dass die Leute verstehen, was ein Anwachsen der Devisenreserven für ihr Portemonnaie
      13 1 Melden
  • Butzdi 02.12.2017 09:15
    Highlight Endlich hat Trump ein Ziel erreicht, dass einses seiner einzigen Ziel war: sich und seine superreichen Geldgeber noch reicher zu machen.
    Dass er dafür die anderen 99% der Amerikaner nach Strich und Faden belog, kaum jemand im Volk das Gesetz untestützt, niemand im Senat es gelesen hat und Trump dafür den Senat erpresste ist ihm egal. Hauptsache er, wie immer. Trump liebt nur Trump.
    Nach dieser Katastrophe und dem FCC Debakel werden hoffentlich viele R’s in den Midterms abgewählt.
    Das positive: Trump wird bis zu den midterms bereits ein Strafverfahren am Hals haben und das Impeachment kommt.
    55 5 Melden
  • demian 02.12.2017 09:08
    Highlight Merry Xmas Donald! Da hat er sich und seinen Freunden ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht.
    45 2 Melden
  • _kokolorix 02.12.2017 09:08
    Highlight Dieser Entscheid legt die Grundlage für den Zusammenbruch der USA. Die sowieso schon schwache Binnenwirtschaft wird weiter einbrechen, die Staatsverschuldung durch gigantische Militärausgaben und drastisch sinkende Steuereinnahmen explodieren.
    Am Ende von Donald Trumps Amtszeit könnte ein Bürgerkrieg in den USA toben, wo millionen von Habenichtsen den paar wenigen, die sich in völlig abgehobenem Luxus suhlen, mit Gewalt das Lebensnotwendige wieder entreissen müssen.
    Die Ungleichverteilung, welche in den USA schon heute grösser als 1910 in Europa ist wird eine unbeherrschbare Grösse erreichen
    38 15 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.12.2017 13:20
      Highlight Wann waren Sie das letzte mal in den USA?
      3 12 Melden
    • _kokolorix 02.12.2017 19:45
      Highlight Ich war noch nie in den USA. Und daran wird sich auch nichts ändern. Glaubst du ernsthaft nur jemand der in New York, LA oder Las Vegas war könnte sich eine Meinung zu den volkswirtschaftlichen Folgen der Tiefsteuerpolitik machen?
      2 1 Melden
  • amore 02.12.2017 09:07
    Highlight Luzern lässt grüssen. Dort sieht man ja deutlich, was Senkung von Unternehmenssteuern bewirken.
    233 13 Melden
    • rodman 02.12.2017 09:50
      Highlight Genau
      16 40 Melden
    • Troxi 02.12.2017 09:55
      Highlight Dort ist das Desaster wo ganz anders und zwar beim Volk, dort wurde die Steuerstrategie mehrmals angenommen. Erhöhung der Steuersätze bei privaten und rechtlichen Personen (einmal Referendum und einmal Volksinitiative) wurden abgeschmettert und im Gegenzug werden sämtliche Sparübungen abgeschmettert, zb Kürzungen beim Beitrag zu Musikschulen, Schliessungen von Museen, KKP-Verbilligungen usw.
      Wir drehen uns im Kreis und kommen nicht voran, danke Stimmbürger.
      28 3 Melden
  • Jein 02.12.2017 09:02
    Highlight Waren es nicht McConnell und Ryan die Obama bei der Einführung des ACA für die daraus folgende Erhöhung des Defizits kritisierten? Waren es nicht die gleichen zwei, die damals Obama kritisierten den ACA ohne viel Diskussion durchboxen zu wollen, und jetzt ohne viel Diskussion eine immense Umstrukturierung des Steuersystems durchwinken wollen?

    Wie schon Borowitz schrieb: "Scientists Baffled by McConnell and Ryan’s Ability to Stand Upright Without Spines".
    59 2 Melden
  • Realitäter 02.12.2017 08:53
    Highlight Na dann! So hat sein Nachfolger mal richtig was zu tun....
    52 3 Melden
  • N. Y. P. 02.12.2017 08:51
    Highlight Nun gut Donald, geniess Deinen Sieg.

    Aber bestimmt spürst Du bereits die Bluthunde von Sonderermittler Mueller. Sie schnappen sich gerade Jared Kushner. Mueller wird Deinen Schwiegersohn arg zerzausen und in seine Einzelteile zerlegen.
    Ja, der Mueller krallt sich einen um den andern. Und ich frage mich gerade, wer nach Kushner an der Reihe ist.
    Mueller wird Jared aufzeigen, dass seine Meineide und die Kooperation mit Russland viele Jahre Gefängnis bedeuten. Ausser...

    Donald, passend finde ich hier das Sprichwort mit Sturm und Ruhe oder irgendsowas.
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  • beaetel 02.12.2017 08:33
    Highlight Reiche kommen besser weg? Ich bin total überrascht ... Dann hat ja Trump erreicht, was er erreichen wollte und kann jetzt zurücktreten. Mehr als noch mehr Geld interessiert diesen sowieso nicht.
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  • Schlafwandler 02.12.2017 08:14
    Highlight Wer gerne einen Spoiler hätte, was in den Jahren nach diesem Schildbürgerstreich mit den USA passiert, kann sich die Kantone Baselland und Luzern (etc?) etwas genauer anschauen. Ahoi!
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  • Eine_win_ig 02.12.2017 08:08
    Highlight Byebye, Mittelklasse der USA.
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    • WhatZitTooya 02.12.2017 09:08
      Highlight Welche Mittelklasse?
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    • Toerpe Zwerg 02.12.2017 13:21
      Highlight Durchatmen, Fakten checken und erst dann kommentieren @ whatzittooya
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    • penetranz 02.12.2017 17:01
      Highlight Ich habe in Entwicklungsländern weniger Elend gesehen als in den USA.
      Gute Bildung nur für die Reichen.
      Wer seinen Job verliert wird vo seinem so tollem Land im Stich gelassen und geht vir die Hunde.
      Lehrer schlafen im Auto und duschen im Fittnes weil sie sich kein Wohnraum leisten können.
      Infastrucktur in den USA ist mieserabel.
      Einfach mal die schönen Vororte verlassen und die Augen aufmachen.
      6 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.12.2017 22:03
      Highlight Wo genau haben Sie diese Lehrer getroffen? Was haben Sie da gemacht? Wie heissen diese Lehrer? Und mit welchen Entwicklungsländern, welche Sie bereist haben, vergleichen Sie?
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Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

Gemäss neusten Informationen der Nachrichtenagentur Associated Press wurden nicht nur Kinder, sondern auch Kleinkinder und Babys an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt und in mindestens drei Aufnahmestationen gebracht.

Das ist zu viel für die bekannte US-Fernsehmoderatorin Rachel Maddow. In der Sendung am Dienstag brach sie vor laufender Kamera in Tränen aus, als sie die Meldung über zurückgelassene Babys lesen sollte.

«Könnt ihr eine Grafik einblenden?», fragte die …

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