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In this Friday, Aug. 11, 2017, photo, multiple white nationalist groups march with torches through the University of Virginia campus in Charlottesville, Va. Forty-six-year-old Tyler Magill, a librarian at UVA suffered a stroke Tuesday, Aug. 15. Doctors say the stroke resulted from an injury an artery in his neck. Friends say he suffered that injury when a white supremacist lobbed a lit torch at Magill’s neck Friday night at the rally. (Mykal McEldowney/The Indianapolis Star via AP, File)

Der Fackelzug in Charlottesville war bisher ein Höhepunkt der amerikanischen Alt-Right-Bewegung. Bild: AP/The Indianapolis Star

Haben Rechtsextreme zu wenig Sex?

Der Todesschütze von Florida hatte wahrscheinlich Beziehungen zur rechtsextremen Szene. Er ist leider keine Ausnahme, sondern ein typisches Beispiel eines weissen Amokläufers.



Der junge Mann, der an einer Schule in Parkland (Bundesstaat Florida) mindestens 17 Menschen erschoss, hat einen Vorgänger, der ihm fast aufs Haar gleicht. 2014 tötete ein gewisser Elliot Rodger, 22, auf dem Campus der University of California in Santa Barbara sechs Menschen und richtete sich danach selbst.

epa06530124 Suspected school shooter Nikolas Cruz (C) makes a video appearance in Broward County court before Judge Kim Theresa Mollica, Fort Lauderdale, Florida, USA, 15 February 2018.  Cruz is facing 17 charges of premeditated murder in the mass shooting at Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland.  EPA/Susan Stocker / POOL

Hat die Tat gestanden: Todesschütze Nikolas Cruz. Bild: EPA/EPA POOL

Rodger kommt auch im kürzlich erschienen Dokumentarfilm «Trumpland: Kill All Normies» der Journalistin Angela Nagle vor. Darin erklärt er als Motiv für seine Tat: «Ich wurde zu einer Existenz der Einsamkeit, der Ablehnung und unerfüllten Begierden gezwungen – nur weil sich Mädchen nie von mir angezogen fühlten.»

Rodger war Mitglied einer rechtsextremen Gruppierung. Auch Nikolas Cruz, der 19-jährige Todesschütze von Florida, soll nach bisher unbestätigten Berichten Kontakte zu «white supremacists» gehabt haben, einer Gruppe, welche an die Überlegenheit der weissen Rasse glaubt.

«Die Millenials haben weniger Sex als ihre Eltern.»

David Frum

Cruz war ein Aussenseiter. Von seinen Mitschülern wurde er gehänselt, die Mädchen wollten nichts von ihm wissen. Sonst fiel er durch merkwürdiges Verhalten, sadistischen Fantasien und als Waffenfan auf. Er war ein Adoptivkind, hatte jedoch eine sehr enge Beziehung zu seiner Adoptivmutter. Als sie im vergangenen November überraschend verstarb, geriet er offensichtlich aus der Bahn.  

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Angela Nagle im Interview. Video: YouTube/ABC News

Sexuelle Frustration ist in der rechtsextremen Szene weit verbreitet. «Es ist definitiv ein wichtiger Faktor», sagt Angela Nagle in einem Interview mit dem TV-Sender «abc» (siehe Clip). Sie hat mehr als ein Jahr in der Alt-Right-Bewegung recherchiert. Ein mehr als problematisches Verhältnis zu Frauen ist bei diesen jungen Männern allgegenwärtig.

In der Regel bringen wir sexuelle Frustration junger Männer in Verbindung mit Arabern oder Indern. Im Westen jedoch haben die sexuelle Revolution und das Internet dafür gesorgt, dass jeder auf seine Kosten kommt, oder nicht? Fehlanzeige. Trotz Tinder und Pornhub wächst die Schar der jungen Männer, die keinen Sexualpartner finden.

«Die Millenials haben weniger Sex als ihre Eltern», stellt David Frum in seinem Buch «Trumpocray» fest. In den USA lässt sich diese Aussage mit harten Fakten belegen: Erstmals seit dem 19. Jahrhundert leben mehr Menschen unter 30 bei ihren Eltern als mit einem Partner. Sie haben kaum Sex, wie Umfragen belegen, sondern sie sind, wie es im Slang heisst, «Incels», unfreiwillig keusch («involuntarily celibous», wie es auf Englisch heisst). Nochmals Frum: «Die Prozentzahl der Menschen unter 25 mit null sexuellen Kontakten seit ihrem 18. Lebensjahr ist in die Höhe geschossen wie noch nie seit den 1960er Jahren.»

Nicht die Moral ist Schuld, sondern die Wirtschaft

Ein weiteres Indiz: Die Zahl der Menschen zwischen 20 und 30, die weder verheiratet sind noch in einer festen Beziehung leben, ist von 52 Prozent im Jahr 2004 auf 64 Prozent im Jahr 2014 gestiegen. Singles haben in der Regel weniger Sex, vor allem Single-Männer.

Nicht eine neue Moral ist Schuld an dieser Prüderie, sondern die harte wirtschaftliche Realität. Junge Amerikaner ohne Schulabschluss haben nicht nur auf dem Arbeitsmarkt Mühe. Wer keinen Job und kein Geld hat, dem hilft auch Tinder nicht weiter. Statt im Club mit Frauen zu flirten, sind diese jungen Männer dazu verdammt, vor dem Bildschirm zu gamen. Die Zahl der Stunden, die sie auf diese Art verbringen, hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt.

Linksliberale Snowflakes als Feindbild

Die George Washington University hat die Twitter-Beiträge der rechtsextremen Szene zwischen 2012 und 2016 untersucht und dabei eine gewaltige Radikalisierung festgestellt. «Wenn wir von Online-Radikalisierung sprechen, dann denken wir an Muslime», sagt die Sozialwissenschaftlerin Siyanda Mohutsiwa. «Aber die Radikalisierung der weissen Männer hat online astronomische Höhen erreicht.»

Die Wut der sexuell frustrierten und wirtschaftlich in prekären Verhältnissen lebenden jungen Männer richtet sich gegen die «Normies», den Normalos oder Mainstream, wie es auch heisst. Vor allem die linksliberalen Snowflakes sind ihr Feindbild – und die Frauen. Feminismus und Political Correctness sind für sie des Teufels. Daher können sie nichts Schlechtes darin entdecken, wenn der Präsident den Frauen in den Schritt greift. Sie würden es auch tun – wenn sie Stars wären.

Angehörige nach Schulmassaker: «Trump, bitte tun Sie was!»

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Florian Harold 17.02.2018 22:34
    Highlight Highlight Die Rechtsextremen sind in der Schweiz auf tiefem Niveau. Es gibt aber nach wie vor ein «erhebliches Gewaltpotenzial». vgl. https://www.derbund.ch/bern/klein-aber-gemein-die-rechtsextreme-szene-der-schweiz/story/29534073
    und http://www.wittib-law.ch/dienstleistungen/strafrecht-strassenverkehrsrecht/ Das nationale Recht eines Staates liefert die Grundlage für das Vorgehen gegen Rechtsextremismus.
  • Mischa Müller 17.02.2018 18:21
    Highlight Highlight Guter Titel... hahahi. Könnte man den Spiess auch umdrehen? So á la: "Macht zu wenig Sex rechtsradikal? Hihi.
  • DerTaran 17.02.2018 10:42
    Highlight Highlight Haben wir nicht alle zu wenig Sex? Und ist das nicht politisch gewollt? Sex baut Aggressionen ab, ich behaupte unsere Gesellschaft will/wollte aggressive Männer (z.B. als Soldaten) und hat dafür die Prüderie erfunden.
    • efrain 17.02.2018 16:20
      Highlight Highlight Das glaube ich nicht. Das Modell der Ehe existiert aus pragmatischen Gründen: weil es für eine Gruppe von Vorteil ist, wenn klar ist, welcher Mann für welche Kinder zuständig ist und wer mit wem Sex haben darf. Doch seit Jahrhunderten bröckelt diese Legitimation des Konzepts Ehe vor sich hin, getrieben von Wohlstand und der Erfindung verlässlicher Verhütungsmethoden. Früher wurde einem als Teenager ein Ehepartner zugemischelt. Damit gab die Gesellschaft eine klare Antwort, wohin man mit seiner sexuellen Energie soll. Heute hat die Gesellschaft keine solche Antwort mehr.
  • Aaamolni 17.02.2018 08:33
    Highlight Highlight "Statt im Club mit Frauen zu flirten, sind diese jungen Männer dazu verdammt, vor dem Bildschirm zu gamen."

    Wusste nicht, dass man als (weisser) mann in den usa nur die drei optionen club, zocken oder knarre hat. Erklärt natürlich einiges...

    Wie aber machen das denn die afroamerikaner in der selben situation? Die scheinen ja einen weg aus deren misere gefunden zu haben ohne massaker anzurichten. Oder sehe ich da was falsch?

    Und zu guter letzt: den anderen (in diesem fall den weibchen unserer tierart) die schuld geben, sehr einfallsreich...
    • Daniel Caduff 17.02.2018 13:53
      Highlight Highlight Amokläufer sind immer Männer. Sie sind fast immer weiss und fast immer im kampffähigen Alter. Sie sind jedoch sicher nicht alle "ressourcenlos". Der Schütze von Las Vegas war zB. Millionär.

      Gerade die wirtschaftliche Situation ist bei schwarzen Männern (in den USA) sicher auch nicht besser. Und bei vielen Frauen auch nicht.

      Die Frage nach dem Zusammenhang von sexuellem Frust und Gewalt ist sicher legitim und man kann sich schon fragen, woher diese neue Prüderie kommt. Aber als Erklärung für die Gewalt einer spezifischen Gruppe reicht das nicht aus, da gibt es noch viele andere Faktoren...
  • Posersalami 17.02.2018 02:12
    Highlight Highlight Es fehlt mMn generell an Nähe. Neoliberalismus im Endstadium eben. Jeder ist sich selbst der Nächste und hat sich gefälligst zu Tode zu optimieren!
  • seventhinkingsteps 17.02.2018 00:49
    Highlight Highlight Es fehlt der alles entscheidene logische Schritt:

    Nämlich der Zusammenhang zwischen toxischer Maskulinität, patriarchaler Erziehung, grundsätzlicher in der Gesellschaft erfahreren emotionalen Kälte und dem wirtschaftlichen System, in dem wir leben.

    Die Regeln, die uns der Kapitalismus im Alltag aufzwingt, betreffen nicht nur Job. Sie haben sozio-ökonomische Konsequenzen. Der Kapitalismus bestimmt auch unser menschliches Zusammenleben und zwischenmenschliche Beziehungen abseits der Berufswelt. Und er produziert diese frustrierten, jungen Männer.
  • Hauswurz 16.02.2018 23:08
    Highlight Highlight Nicht nur kein Sex, sondern auch null "Drugs and Rock ’n’ Roll". Arme Kerle.
  • sambeat 16.02.2018 22:29
    Highlight Highlight „Trotz Tinder und Pornhub wächst die Schar der jungen Männer, die keinen Sexualpartner finden.“... Vielleicht gerade DESWEGEN und DESGLEICHEN? Also echt, in letzter Zeit frage ich mich immer öfter, warum ich noch watson-Beiträge lese! Wahrscheinlich nur wegen dem Picdump. Aber das kanns ja auch nicht sein...
  • _kokolorix 16.02.2018 21:33
    Highlight Highlight Es fehlt nicht der Sex, es fehlt die menschliche Nähe. Aussenseiter gibt es immer, an jeder Schule wird gemobbt und ausgegrenzt. Den Unterschied macht aus ob jemand eine Familie oder Freunde hat, die ihn unterstützten und auch mal in die Grenzen weisen.
    Diese Art Gemeinschaft haben wir für den Konsumrausch geopfert, wo nur derjenige etwas gilt der sich laufend die neuesten Gimmiks leisten kann. Gerade die USA mit ihrem absurden Patriotismus und ihren prüden Moralvorstellungen lassen ihre Jugend erbärmlich im Stich und foltern sie Mental bis sie zerbrechen
    • Knety 16.02.2018 22:55
      Highlight Highlight Diese Erklärung trifft aber auf Rodger ganz und gar nicht zu.
    • _kokolorix 18.02.2018 17:13
      Highlight Highlight Doch Knety. Diese Problematik trifft auf Elliot Rodger genau zu. Ausgestossener Sonderling in jeder Bildungsinstitution die er besuchte, alleinerziehende, überforderte Mutter, welche ihn bei der Polizei meldete statt mit ihm zu reden, einzige 'Freunde' waren rechte, rassistische und frauenfeindliche Extremisten bei denen er durch sein 'Opfer' Heldenstatus erreichte
    • Knety 18.02.2018 18:38
      Highlight Highlight Rodger war einfach nur ein Irrer der in eine Anstalt gehörte. Da hätte keine Familie der Welt etwas gebracht. Seine Stiefmutter gab sich ja sogar grosse Mühe. Bei Rodger hat einfach auch der Staat versagt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lester McAllister 16.02.2018 20:40
    Highlight Highlight Vieleicht sollten die Rednecks anfangen mit arangierten Hochzeiten.
    Heiratsfähige Söhne und Töchter gegen Flinten und Moonshine verschachern.
    Wenn schon im Hirn und im Portemonnaie nichts läuft, dann wenigstens im Bett
  • Knety 16.02.2018 20:39
    Highlight Highlight Das war vielleicht vor 20 Jahren so. Heute haben die Rechten starken Zulauf von Frauen. Die Identitären haben Stil, sind gebildet und kommen sympathisch rüber. Die Linken hingegen sind am durchdrehen und sehen überall Sexismus und Rassismus. Eine Entwicklung die mir grosse Sorgen bereiten. Früher hätte ich nie gedacht, dass ich mich jemals rechtfertigen müsste links zu sein. Heute leider schon fast Alltag. Ich bin links aber: Ich finde nicht das du ein Nazi bist weil du der Meinung bist es gibt nur zwei Geschlechter.
    Ich finde nicht das du ein Rassist bist weil du als Weisser Jazzmusik machst.
    • loplop717 17.02.2018 07:48
      Highlight Highlight Die meisten Männer und Frauen sind weder Rechtsextrem noch Linksextrem. Nur die Medien portraitieren das man entweder Teil von uns oder Teil von den andern ist. In der echten Welt ist das nicht so.
    • let,s go 17.02.2018 12:02
      Highlight Highlight Knety

      Super Kommentar. Genau auf den Punkt gebracht!
      Danke
    • Knety 17.02.2018 12:09
      Highlight Highlight Es sind leider nicht mehr nur die Extremen die so denken. Das ist es ja was mir Sorgen bereitet.
  • almlasdn 16.02.2018 20:20
    Highlight Highlight Dem Titel nach wäre ich Rechtsextrem o.O
  • Statler 16.02.2018 20:19
    Highlight Highlight Die Frage wäre doch, warum werden gewisse Menschen als weniger liebenswert angesehen, als andere? Könnte es sein, dass das mit dem Menschenbild zusammenhängt, das uns Werbung und Medien eintrichtern? Diesem Bild, das uns da gezeigt wird, kann doch keiner entsprechen und es erzeugt auf 2 Ebenen Frustration:
    1. weil man sich bewusst ist, dass man dieses Bild nie erreichen wird und
    2. weil man an seine Mitmenschen Anforderungen aufgrund dieses Bildes stellt, welches die nie erfüllen können.
    Ich empfehle mal wieder Klaus Theweleit: Männerphantasien I & II - und BBC-Doku: the century of the self
  • Kramer 16.02.2018 19:01
    Highlight Highlight Der Zusammenhang von sexueller Frustration und gewalttätigen jungen Männern wurde ja auch für den arabischen Raum diskutiert (IS...)
    Macht also durchaus Sinn.
    • Echo der Zeit 16.02.2018 21:11
      Highlight Highlight Ich denke da auch an Indien. Ich finde diesem Thema wird zu wenig Beachtung geschenkt. Sexuelle Frustration schlägt sich in Gewalt um, das zieht sich durch alle Religionen und Gesellschaftlichen Ebenen.
  • Me, my shelf and I 16.02.2018 18:58
    Highlight Highlight Kreative Ansichtsweise, aber beim Punkt dass niemand Nazis f**ken will, stimme ich zu 100% zu.
  • RozaxD 16.02.2018 18:25
    Highlight Highlight Er hatte sadistisches Verhalten. Das ist wohl eher der Grund als sexuelle Frustation. - auch wenn das ebenfalls interessant ist.
  • Normi 16.02.2018 18:21
    Highlight Highlight alle die irgendwas in extremis ausüben haben was zu kompensieren ;-)
  • Emanzipator 16.02.2018 17:40
    Highlight Highlight Artikel noch nicht gelesen.

    Aber zum Titel:
    Ganz klar JA!!!
    • Normi 16.02.2018 19:41
      Highlight Highlight To Emanzipator
      Play Icon
    • Emanzipator 16.02.2018 21:49
      Highlight Highlight Ach himmel! Mimimi!!!

      Hab kein augenzwinkerndes smiley hingesetzt....

      Und was feminismus damit zu tun hat ist mir schleierhaft. Gibt auch rechtsextreme frauen...
  • Herbert Anneler 16.02.2018 17:35
    Highlight Highlight Solche Männer ins Bordell zu schicken, wäre der falsche Weg. Wonach sie dürsten, ist menschliche Wertschätzung. Je grösser das entsprechende Defizit, desto grösser der Hass. Wertschätzung ist mehr als Sex, es geht darum, als Mensch angenommen zu werden. Wer sich so nicht als Mensch erfahren kann, versteht sich nicht mehr als Mensch unter Menschen und sieht auch in den andern keine solchen mehr - sie werden bloss noch als Objekte gesehen, als Gegenstände. Es fehlt jede Empathie für die Opfer - und für sich selbst. Lebende Tote. Genau wie der Täter von Winenden. Ihnen könnte geholfen werden!
    • Normi 16.02.2018 19:47
      Highlight Highlight Als Weisser Man ist Man grundsätzlich Böse und an allem schuld...

      (so wird es immer dargestellt)
    • sealeane 16.02.2018 22:20
      Highlight Highlight @normi bullshit... Das ist genau der mist den rechte und in ähnlicher form "antifeministen" behaupten.ganz ehrlich als Weisser mit typisch mittel-nordeuropäischer hautfarbe hat man fast überall Vorteile. Z. B. Meine Kollegin wurde fast immer durch gecheckt (trotz schweizer pass) ich nie...
      Oder wurdest du schon mal am Zürichsee von der polizei gefilzt nur wil du schwarz bist. Um solche Fälle zu beobachten brauchst du nur mal einen oder zwei Nachmittage da verbringen..
      Oder wurde mit dir schon demonstrativ hochdeutsch gesprochen, obwohl du mundart sprichst? Habe ich alles schon gesehen...
    • Normi 18.02.2018 08:43
      Highlight Highlight Ich wurde immer wieder durchsucht weil ich anscheinend die falsche Kleidung trung... Und...?
  • Ueli der Knecht 16.02.2018 17:29
    Highlight Highlight "Du bist wirklich saudumm
    Darum geht's dir gut
    Hass ist deine Attitüde
    Ständig kocht dein Blut
    Alles muss man dir erklären
    Weil du wirklich gar nichts weißt
    Höchstwahrscheinlich nicht einmal
    Was Attitüde heißt

    Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe
    Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit
    Du hast nie gelernt dich zu artikulieren
    Und deine Eltern hatten niemals für dich Zeit"
    Play Icon


    • Statler 16.02.2018 19:41
      Highlight Highlight Ich gebe zu, auch ich hab' schon aus Leibeskräften «oohoohoo - Arschloch» gebrüllt, als dieses Lied gespielt wurde. Mittlerweile nicht mehr. Denn diese Attitüde(!) unterscheidet sich in keinster Weise von der, die sie vorgibt anzuprangern.
      «Du bist doof und ich hab' recht» ist das Motto, hüben wie drüben. Jemanden als Dumm zu bezeichnen, weil er ein Fremdwort nicht kennt, zeugt auch nicht gerade von Intelligenz. Oder andersrum: nur weil jemand weiss, was das Wort bedeutet, ist er noch lange nicht schlau.
      «Deine Arroganz ist nur ein stummer Schrei nach Liebe»...
    • Ueli der Knecht 16.02.2018 21:11
      Highlight Highlight Da hast du natürlich voll recht, Statler. Ich wollte nur ausdrücken, dass diese Sache mit der Frustration bei den Rechtsradikalen ein alter Zopf ist, den bereits die Ärzte in die Welt schrien.

      Letztlich ist es eine philosophische Frage, ob sich Unrecht mit Unrecht beseitigen lässt. Oder ob man mit Liebe den Hass aus der Welt räumen kann. Kann man mit Krieg Frieden schaffen? Oder ist für den Frieden kämpfen so absurd wie für die Jungfräulichkeit ficken?

      Ich meine, solche Irrationalität lässt sich kaum rational erklären; aber zB. mit Kunst. Und das haben die Ärzte doch ganz gut hingekriegt. ;)
    • sealeane 16.02.2018 22:27
      Highlight Highlight @statler ich gebe dir teilweise recht. Klar kan man aufgrund von ein paar wörter nicht auf die inteligenz schliessen. Und ich denke auch nicht das man das wördlich von den Ärtzen nehmen darf.
      Aber alle menschen die ich in meiner Jugend kennen gelernt habe und länger in der rechtsextremen szene blieben waren eher beschränkt. Andere habens irgendwann begriffen. Klar gibt es berechnende Ausnahmen die die Szene für den eigenen Egopush oder was auch immer nutzen. Aber ich behaupte da sind dann aber in der Regel auch psychosche defiziete vorhanden das sie dafür einen solchen weg nutzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 16.02.2018 17:27
    Highlight Highlight Eine Kombination die toxisch ist. Fehlende Liebe, Anerkennung, Bestätigung und auch Sex. Fehlende Bildung und wirtschaftliche Perspektiven mit gut bezahlten Jobs. Fehlendes Selbstbewusstsein und Mangel an sinnvoller Lebensführung (Ernährung, Fitness, Freunde, Schlaf, Spiritualität und schon wieder fehlender Sex und kein liebevoller Umgang mit Frauen und fehlende Familienfreude, und, und,und...
  • Lowend 16.02.2018 17:12
    Highlight Highlight Scheint fast, als ob Philipp Löpfe einige Neonazis und Rechtsextreme, die es in der Schweiz zum Glück offiziell nicht gibt, mit seiner Analyse extrem beleidigt hat, so aggressiv wie die nun auf ihn einprügeln.

    Besser als mit diesen persönlichen Angriffen kann man aber seine These kaum mehr bestätigen, denn wie lernt man schon im ersten Semester Psychologie? Aus (sexueller) Frustration, folgt Aggression.

    Q.E.D
    • grumpy_af 16.02.2018 19:03
      Highlight Highlight Mit Meistern der Doppelmoral wie du einer bist, ist ein Dialog führen echt schwierig. Schon nur der Umstand, dass ich jetzt schreibe, wird für dich ein Zeichen sein, dass ich bestimmt ein gefrusteter Neonazi bin. Aber egal. Du magst es nicht, wenn pauschalisiert wird. Wird aber gegen Andersdenkende pauschalisiert, feierst du es. Wenn Leute gegen dies angehen, sind sie alle Mitläufer und fühlen sich getroffen. Ad hominem argumentieren ist schwach. Da geb ich dir recht. Aber du tust es auch. und zwar oft. Also tu nicht immer so arrogant und heuchlerisch.
    • Lowend 16.02.2018 21:00
      Highlight Highlight Getroffene Hunde bellen, heisst ein altes Sprichwort.
      Katzen kreischen eher.
    • dath bane 17.02.2018 01:25
      Highlight Highlight Klar. Buddhistische Mönche haben auch nie Sex und sind auch völlig aggressiv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • marcog 16.02.2018 17:09
    Highlight Highlight Wenn ein Schüler gehänselt wird, holt man den Schulpsychologen. Aber wenn er (sie) bei allen Frauen (Männer) abblitzt, lässt sich nach unserer Rechtsauffassung nichts machen, obwohl sich das nicht gross anderst anfühlt.
    • stan1993 16.02.2018 18:48
      Highlight Highlight Dann muss man selbst aktiv werden und den psycholigeb aufsuchen. Auf eigene kosten versteh sich.
    • Grabeskaelte 17.02.2018 07:14
      Highlight Highlight Was möchten sie uns damit sagen? Prostituierte und Callboys für frustrierte Schüler und Schülerinnen? 😂
  • Wald Gänger 16.02.2018 16:52
    Highlight Highlight Auch wenn so was blasphemisches natürlich nicht unter einem Artikel des heiligen Löpfe veröffentlicht werden wird:
    1. Der Shooter hat keine Verbindungen zu der angenommenen Miliz:
    http://www.tallahassee.com/story/news/2018/02/15/florida-school-shooting-suspect-nikolas-cruz-member-white-nationalist-militia-tallahassee-leader-say/341751002/

    2. Verschiedene einschlägige Seiten sprechen davon, dass die Information ein von 4Chan ausgegangener Hoax war/ist.

    3. Haben vorschnelle Journalisten eigentlich genug Sex?
  • Joseph Dredd 16.02.2018 16:49
    Highlight Highlight ((Nur ein Korrekturhinweis: der Dokfilmtitel lautet "Trumpland: Kill All Normies" nicht Normier))
    • Philipp Löpfe 16.02.2018 17:07
      Highlight Highlight Stimmt. F.....ing Tippfehler. (Ist korrigiert)
    • Philipp Löpfe 16.02.2018 18:10
      Highlight Highlight Ja
  • aglio e olio 16.02.2018 16:45
    Highlight Highlight Ich denke eher hat jemand weniger Sex weil er rechtsextrem ist als das er aus Mangel an Sex rechtsextrem wird.

    Wer ficken will muss freundlich sein!
    (oder viel Kohle haben)
  • Juliet Bravo 16.02.2018 16:45
    Highlight Highlight Nicht nur zu wenig Sex sondern wohl auch meist eine rigide konservative Sexualmoral.
    Auch Homophobie ist z.B. häufig eine Folge von unterdrückter Homosexualität.
  • openminded 16.02.2018 16:43
    Highlight Highlight Lieber Herr Löpfe

    Lustigerweise kommentieren hier nur Männer. Ich als junge Frau möchte ihnen ein kompliment für Ihren Text machen. Vielleicht sind es nicht empirische Fakten, aber es sind verankerte Grundsätze aufgeklärt auf den Punkt gebracht.
    • IchSageNichts 16.02.2018 17:25
      Highlight Highlight Was jetzt? Wenns keine Fakten sind dann sinds auch keine Grundsätze. Es leben die alternativen Fakten.
    • MaskedGaijin 16.02.2018 18:45
      Highlight Highlight Nach dieser logik sind also alternative fakten von "links" ok, die von "rechts" aber nicht?
  • Sloping 16.02.2018 16:39
    Highlight Highlight Schaut euch mal den Film "Hell or high Water" an. Der erklärt ziemlich gut die wirtschaftlichen und waffenmässigen Probleme der USA. Es gibt eben nicht nur in Asien/Afrika Verlierer der Globalisierung. Sondern auch in den USA und der Schweiz. Diese Leute sind frustriert, sehen keine Perspektive und sind ein leichtes Fressen für extreme Ansichten. Was bei Schulmassakern oft dazu kommt sind Mobbingopfer, die eskalieren. Statt den Ursachen auf den Grund zu gehen, spricht man dann einfach von psychisch Kranken. Wenn die Welt nur so einfach und erklärbar wäre wie in Trumps Kopf...
  • Roman Stanger 16.02.2018 16:31
    Highlight Highlight "Erstmals seit dem 19. Jahrhundert leben mehr Menschen unter 30 bei ihren Eltern als mit einem Partner."

    Das kann doch gar nicht sein. Gemeint sind wohl Menschen zwischen 18 und 30.
  • aglio e olio 16.02.2018 16:24
    Highlight Highlight Und erst die Mönche und Nonnen. Alle ein Sturmgewehr unter der Kutte...
    • trio 16.02.2018 18:44
      Highlight Highlight Wohl eher nicht 😒 die Missbräuche in der Geschichte der Kirche sind aber schon etwas auffällig, oder?
      Sexuelle Frustation kann sich bestimmt in verschiedenen Formen äussern.
  • Glücksbringer 16.02.2018 16:22
    Highlight Highlight Wenn Sex sich haupsächlich im Gehirn abspielt, dann haben sie ohne Zweifel zu wenig.
  • Hugo Wottaupott 16.02.2018 16:21
    Highlight Highlight Handliebe ist auch Sex!
  • Fanta20 16.02.2018 16:18
    Highlight Highlight Der postulierte Zusammenhang zwischen zuwenig Sex und Extremismus ist wohl eher indirekter Art. Aber die Kumulation von Erfolg- und Perspektivenlosigkeit in verschiedenen Lebensbereichen (wirtschaftlich, privat) als mögliche Triebfeder für Amokläufe dürfte durchaus plausibel sein.
    • Erklärungsbedarf your limits 16.02.2018 21:42
      Highlight Highlight Destroy the game you can not win allenthalben...
  • Bert der Geologe 16.02.2018 16:14
    Highlight Highlight Ich finde folgende Fragestellung interessant: Wie weit führt sexuelle Frustration zu Menschenverachtung. Habe mal gelesen, dass Hitler nur einen Hoden hatte und wahrscheinlich sexuell nichts auf die Reihe kriegte. Aber wie schon andere Kommentarschreiber bemerkten, man kann nicht aus Einzelfällen auf einen automatischen Zusammenhang schliessen. Wäre dieser Zusammenhang da, wären die extremistischen Gewalttäter wohl eine sehr grosse Gruppe und nicht nur (zum Glück) eine kleine Minderheit.
  • sgrandis 16.02.2018 16:14
    Highlight Highlight Mit einigen Aspekten des Artikels bin ich als Jahrgang '94 aus persönlicher Wahrnehmung einverstanden: Der Unterschied zwischen wie offen unsere Gesellschaft mit Sexualität umgeht (Werbung, freie moralische Standards, latente Erwartungen aus Medien, vergleich mit der Elterngeneration) und dem was für die meisten Leute meines Altern tatsächlich abgeht ist RIESIG.

    Ob uns dass jetzt zu Nazi's macht bin ich mir nicht sooo sicher, aber es schafft sicher Sehnsucht nach weniger Komplexität. Das scheint mit der konservativeren Einstellung meiner Generation zusammenzupassen...
    • B-Arche 16.02.2018 18:44
      Highlight Highlight Seit wann ist "konservativ" weniger komplex? Ich finde das konservative Denkgebilde unglaublich komplex, was da alles moralisch und ideologisch eingeschränkt wird mit der Prämisse der Mensch bräuchte Führung und Druck um sich richtig zu verhalten...
  • Sebastian Wendelspiess 16.02.2018 15:58
    Highlight Highlight Naja, kein Sex war sicher nicht das Hauptproblem. Der Typ hörte Stimmen, ein Dämon hätte ihn beim Massaker geleitet und nahm zu viel Psychopharmaka. Er war einfach ein Psycho!
    • Butschina 16.02.2018 18:11
      Highlight Highlight Also sind alle psychisch Kranken, die Psychopharmaka schlucken Psychos? Solche Ansichten sind vieleicht gerade ein Auslöser. Psychisch Kranke suchen sich die Krankheit nicht zum Spass aus. Reich wird man auch nicht.
      Ob der Schütze krank ist oder nicht, können wir aus der Ferne eh nicht feststellen. Die Tat ist sch....., aber Psychopharmaka die Schuld zuschieben ist nicht richtig. Wenn es so wäre hätten wir ein grösseres Problem.
    • trio 16.02.2018 18:49
      Highlight Highlight Soso, ein Psycho. Also etwas völlig unerwartetes und unmöglich zu verhindern!
      Oder was soll deine Aussage bedeuten?
  • Flughund 16.02.2018 15:56
    Highlight Highlight Haben Redaktoren zu wenig Sex ?
  • alterecht? 16.02.2018 15:47
    Highlight Highlight Nein zu viel!! Jeder Sex mit oder unter Rechtsextremen ist zu viel!!
  • Ökonometriker 16.02.2018 15:45
    Highlight Highlight Löpfe hat wieder zu viel Kaffee gehabt - lasst ihn ins Wochenende!
  • Baccara - Team Nicole 16.02.2018 15:43
    Highlight Highlight "In der Regel bringen wir sexuelle Frustration junger Männer in Verbindung mit Arabern oder Indern. Im Westen jedoch haben die sexuelle Revolution und das Internet dafür gesorgt, dass jeder auf seine Kosten kommt, oder nicht? Fehlanzeige. Trotz Tinder und Pornhub wächst die Schar der jungen Männer, die keinen Sexualpartner finden. "
    Bitte was? Echt jetzt? Ich glaube kaum, was ich da lese!
    • trio 16.02.2018 18:50
      Highlight Highlight Und was genau glaubst du nicht?
  • Lueg 16.02.2018 15:39
    Highlight Highlight Theorien muss man beweisen können. Bei Abrissbirne-Style-Artikel sind doch Lösungswege am Schluss doch Pflicht.

    Lieber Herr Löpfe, lassen Sie Ihre Betiehingen spielen und sorgen Sie dafür, dass die Freudenhäuser in der letzten April Tagen Gatis sind. Ob die Massnahme was bringt kann nach der 1. Mai Demo direkt festgestellt werden.
    • Philipp Löpfe 16.02.2018 15:49
      Highlight Highlight #Lueg Betiehingen???
    • MeinSenf 16.02.2018 16:36
      Highlight Highlight Beziehungen
  • River 16.02.2018 15:38
    Highlight Highlight Das gewisse Leute kein oder weniger Sex haben, gegenüber früher, hat glaub eher damit zu tun, dass Leute heutzutage “nein, danke” sagen “dürfen” und das auch durchsetzen...
    • B-Arche 16.02.2018 19:32
      Highlight Highlight Ja!
      Da Frauen auf eigenen Beinen stehen können müssen sie nicht mehr dringend heiraten um versorgt zu sein. Vor 100 Jahren war das noch so und daher sehnen sich so viele AfDler "die gute alte Zeit" zurück - Mann bringt Geld nach Hause und aus dem Umfeld wird eine Frau arrangiert die dann versorgt ist. Kinder kommen dann automatisch.
      Es war wie ein Verteilungsmechanismus zum Heiraten.

      Also ich will sicher nicht mehr in diese Zustände zurück da Männer es auch viel stressiger hatten. Wer nicht verheiratet war mit 30 könnte jeder Karriere adieu sagen. Ohne Heirat und Kinder ging nichts im Beruf.
    • River 16.02.2018 21:09
      Highlight Highlight B-Arche, hast gecheckt was ich meine. Die Dislikes sagen mir, ohne überrascht zu sein, dass nicht alle dies wahrhaben wollen.
  • glüngi 16.02.2018 15:33
    Highlight Highlight da haben wir das problem... wir müssen frauen verbieten! /s
  • Bruno Wüthrich 16.02.2018 15:31
    Highlight Highlight Lieber Her Löpfe, wenn ich Ihren Artikel richtig interpretiere, sind die wirtschaftlichen Probleme dafür verantwortlich, dass junge Leute in den USA zu wenig Sex haben. Doch dann ist der Titel falsch gesetzt. Dieser müsste heissen: Sind wirtschaftliche Probleme schuld, dass junge Leute in den Rechtsextremismus abgleiten? Es sind die wirtschaftlichen Probleme, die Folgen haben (Frustration, zu wenig Sex, Abgleiten in was auch immer).
    So, wie die Frage gestellt wurde, könnte man auf den Gedanken kommen, dass am Ende noch die Frauen Schuld sind, weil sie die armen Kerle nicht beachten.
  • TanookiStormtrooper 16.02.2018 15:27
    Highlight Highlight Ich denke in den USA ist das Ganze eine Kombination aus Mobbing/(Sexueller) Frustration, psychischer Krankheit und dem sehr leichten Zugang zu Waffen.
    Jeder, der den Jungen kannte, sagt er hätte wohl psychische Probleme gehabt, aber keiner dachte daran ihm vielleicht zu helfen... (vielleicht auch erstmal gegen seinen Willen). Die amerikanische Version von "Freiheit": Jeder soll sich nur um seinen eigenen Scheiss kümmern. Mit einem vernünftigen Waffengesetz und medizinischer Versorgung (Psychiatrie) könnte man solche Fälle wohl stark reduzieren.
    • Alnothur 16.02.2018 15:36
      Highlight Highlight Als ob man so einem hierzulande geholfen hätte... Hier passiert genau dasselbe wie drüben: man lässt ihn weiter gemobbt-werden, und am Besten gibt man ihm auch noch die Schuld daran. Funktioniert prima. Ich habe mich vernünftigerweise darauf beschränkt, ein paar Mobber zu verhauen (wofür ich dann auch noch bestraft wurde).
    • opwulf 16.02.2018 17:09
      Highlight Highlight Alnothur: Find ich verständlich, wenn Mobber in der Schule vom Gemobbten verhauen werden, hoffentlich lernten sie ihre Lektion. Verstehe nicht ganz wieso in der Schweiz soviele Leute jegwelche körperliche Gewalt ablehnen, selbst wenn man sich nur wehrt, aber bei psychischer Gewalt wird fast immer verharmlost und weggeschaut. Sticks & Stones... but names never hurt me bullsh*t my ass... Amok however ist nicht zu entschuldigen.
  • Senji 16.02.2018 15:25
    Highlight Highlight Ich denke schon, dass das was hat.

    Frustrierte jeglichern Art waren schon immer leichter zu radikalisieren. Egal für was. Viele Soziologen sehen auch Parallelen zwischen den christlichen Kreuzzügen damals und der männlichen Überbevölkerung in muslimischen Ländern heute.

    Die Kausalität finde ich aber trotzdem etwas gewagt und der Wirtschaft dafür die Schuld zu geben viel zu einfach. "Sie werden gezwungen zu gamen." Echt jetzt? Die Ursachen, dass heutzutage in der ersten Welt zu viele vereinsamen sind wohl vielschichtiger
  • Chains 16.02.2018 15:24
    Highlight Highlight Hiess der Typ nicht RoDgers?
  • Fruchtzwerg 16.02.2018 15:23
    Highlight Highlight Natürlich hatte er zu wenig Sex.
    Das wussten “Die Ärzte” schon vor 20 Jahren...
    Play Icon
    • Bert der Geologe 16.02.2018 17:03
      Highlight Highlight Ist das wirklich schon 20 Jahre her ?
    • Fruchtzwerg 16.02.2018 18:25
      Highlight Highlight Habe nachgeschaut - sogar 25...
  • el heinzo 16.02.2018 15:23
    Highlight Highlight Wenn alle sexuell Frustrierten dieser Welt, Männlein und Weiblein, zu Extremisten oder Amokläufern würden, wäre die Menschheit schon längst ausgelöscht. Der Gedanke greift ganz eindeutig zu kurz.
    • trio 16.02.2018 18:55
      Highlight Highlight Es reagieren niemals alle genau gleich. Diese Aussage greift ganz eindeutig zu kurz.
      Es gibt aber sicher Tendenzen...
    • el heinzo 16.02.2018 19:10
      Highlight Highlight @trio Da bin ich vollkommen einverstanden. Ich denke es ist eine Frage der korrekten Bezeichnung der Schnittmengen: Alle Extremisten (links, rechts, religiös, moralisch, whatever) sind sexuell Frustrierte, aber nicht alle sexuell Frustrierten sind Extremisten. Das erklärt in meinen Augen auch, warum sich hier so viele, vorwiegend Männer, dezidiert zur Wehr setzen. Es ist ausreichend belastend, sexuell frustriert zu sein, da ist es nicht
    • el heinzo 16.02.2018 19:15
      Highlight Highlight @trio ... nötig, auch noch als potentieller Extremust oder gar Amokläufer tituliert zu werden. Und ja, ich würde mich selbst ebenfalls als sexuell frustriert bezeichnen. Bei den Ü40ern ist man damit in bester Gesellschaft, völlig unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung und Zivilstand.

      „Was ist der Unterschied zeischen dem Berliner Mauerfall und Liebe machen? - An den Mauerfall kann ich mich noch erinnern.“
  • Turi 16.02.2018 15:22
    Highlight Highlight "Junge Amerikaner ohne Schulabschluss haben nicht nur auf dem Arbeitsmarkt Mühe. Wer keinen Job und kein Geld hat, dem hilft auch Tinder nicht weiter. Statt im Club mit Frauen zu flirten, sind diese jungen Männer dazu verdammt, vor dem Bildschirm zu gamen."

    Dummerweise haben diese Männer auch keine Lobby. Wären sie Frauen, würden sie von vielen Förderprogrammen profitieren. Könnten sich im schlechtesten Fall konservativ hochheiraten.

    Man kann sich wie Löpfe lächerlich machen über diese 'jungen weissen Männer'. Aber um die Realität kommt man damit trotzdem nicht herum.
    • scheppersepp 16.02.2018 19:31
      Highlight Highlight Dad die keine Lobby haben liegt leider auch an denen, da genau solche Leute die Wahlmänner gewählt haben die den jetzigen Präsidenten gewählt haben. Nur leider werden diejenigen dir sich für solche Leute einsetzten als "linke Spinner " bezeichnet und angefeindet. Ist wohl die Ironie der Geschichte.
    • Fiona Odermatt 16.02.2018 19:45
      Highlight Highlight In Amerika gibts Förderprogramme für junge weisse Frauen (und nur für Frauen)?
      Und selbstverständlich kann sich jede Frau einfach so hochheiraten. Immer diese Frauen kriegen alles geschenkt Mentalität. Kann als junge Frau (18) sagen dass das definitiv nicht der Wahrheit entspricht. Denke wer aus schlechten Verhältnissen
      (Emotionale Perspektivische
      Finanzielle) nicht rauskommt leidet unabhängig vom Geschlecht.
  • The Destiny // Team Telegram 16.02.2018 15:14
    Highlight Highlight Videospiele sind Schuld, sagt der gov. Von Kentucky.
    https://wccftech.com/kentucky-gov-blames-shooting-videogames/

    Was für ein stable genius.
    • B-Arche 16.02.2018 15:18
      Highlight Highlight Dieser Blödsinn kam auch schon von Deutschen Politikern. Klar, von "Konservativen".
    • Slavoj Žižek 16.02.2018 15:33
      Highlight Highlight Die Waffen sind natürlich Schuld, wie jeder weiss der im Militär war. Täglich wurden dort Rekruten umgeschossen.
    • Gar Manarnar 16.02.2018 15:37
      Highlight Highlight Das "Killerspiele" Argument gibts immer noch? Und ich dachte das sei wie das "Heavy Metal ist schuld!" Argument davor aussortiert worden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nickname * 16.02.2018 15:12
    Highlight Highlight Tut mir leid aber dieser Artikel ist beinahe unleserlich.
    1. Der Titel (Mehr Clickbait geht wohl nicht, könnte man aber knapp noch verzeihen)
    2. Grammatikalisch ein Albtraum
    3. Der Artikel ist ein Paradebeispiel eines ökologischen Fehlschlusses (https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kologischer_Fehlschluss)
    Man kann sich ja schon über solche Menschen lustig machen aber wild zusammengewürfelte Thesen miteinander zu verbinden, die gar nichts miteinander zu tun haben, ist sogar für Watson ein Tiefpunkt.
    • Panna cotta 16.02.2018 15:16
      Highlight Highlight Hast du den gleichen Artikel gelesen wie ich?
    • Tanea 16.02.2018 16:33
      Highlight Highlight Das habe ich zuerst auch gedacht, aber die These mit dem sexuellen Frust ist tatsächlich zutreffend (wenn auch nicht bei allen).

      In asiatischen ind arabischen Ländern gibt es zu wenig Frauen, da Mädchen oft abgetrieben werden. Da es nicht primär nur um Sex geht, dieser aber auch ein wichtiger Bestandteil einer gesunden bzw. ausgeglichenen Lebensweise ist, fehlt den Männern diesen Teil. Es geht um physische und psychische Nähe, Verbundenheit und Familie. Wenn das fehlt und man in der Jugend keine Chance hatte, positive Erfahrungen zu sammeln, wird man leichter radikalisiert.
    • Zeyben 16.02.2018 16:49
      Highlight Highlight Rechts schliesst ja Mitte und links kategorisch aus. Vize versa. Ist ja schon begrifflich ausschiessend. Es gibt genug Systeme und Meinungsmache in dieser Gesellschaft die Sex total vegällen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • silverback 16.02.2018 15:07
    Highlight Highlight "2014 tötete ein gewisser Elliot Roger, 22, auf dem Campus der University of California in Santa Barbara sechs Menschen und richtete sich danach selbst. Roger kommt auch im kürzlich erschienen Dokumentarfilm «Trumpland: Kill All Normier» der Journalistin Angela Nagle vor. Darin erklärt er als Motiv für seine Tat."

    Nachdem er sich selbst gerichtet hat, erklärt er das Motiv für seine Tat?
    • The Destiny // Team Telegram 16.02.2018 15:17
      Highlight Highlight Beschworen mittels Ouija Brett?

      Sonst hat er sich aber nicht besonders gut gerichtet...
    • Anded 16.02.2018 15:21
      Highlight Highlight Das Motiv kann man theoretisch auch vor der Tat erklären.
    • silverback 16.02.2018 15:30
      Highlight Highlight Beim Googeln festgestellt, dass der Film korrekt "Kill All Normies" heisst und der Todesschütze "Elliot Rodger".

      Ob Elliot Rodger in dem Film irgendwas erklärt, vermag ich nicht zu sagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • B-Arche 16.02.2018 15:06
    Highlight Highlight In Deutschland gibt es einen Dokumentarfilm über einen Überläufer zum IS der exakt dasselbe gesagt hat wie dieser Mörder in Florida.
    Kein Sex, Frauen wollen nichts von ihm und wie solle er denn sonst Familie gründen.

    Sowohl Rechtsextreme als auch der IS wollen diese innere Gemeinschaft in der Frauen quasi die Pflicht haben einen Mann aus derselben Gemeinschaft zu nehmen um Familie für die Gemeinschaft zu gründen.

    Der Hass auf das DAK Plakat (gemischtes Paar macht Werbung für Angebote für junge Familien) geht in dieselbe Richtung. Es ist immer "die nehmen uns die Frauen weg".
  • Gar Manarnar 16.02.2018 15:03
    Highlight Highlight Beobachte das schon lange, dass alt-right/Rassismus und Frauenfeindlichkeit/Sexismus Hand in Hand gehen. Das ist ein Weltbild wie noch vor ein paar Jh.: Der weisse Mann hat das Sagen.
    • Madmessie 16.02.2018 15:50
      Highlight Highlight Dieses Weltbild der Herrschaft über die Frau ist ja genau aus diesem Grund entstanden. Und es entsteht weiterhin aus sexueller Frustration, Ausgrenzung etc. von Männern. Man kann das nun verteufeln oder diese Tatsache akzeptieren und versuchen, etwas dagegen zu tun. Als Frau und als Mann.

    • B-Arche 16.02.2018 16:24
      Highlight Highlight Wo werden Männer denn bitte ausgegrenzt?
      Ich habe mich noch nie ausgegrenzt gefühlt.
      Einen Anspruch auf eine Frau gibt es auch nicht genauso wenig wie auf einen Mann. Paarung ist immer freiwilliges Verhalten.
      Wer daran sägen will bringt unsere freie Gesellschaft auf Abwegen.
  • Sebastian Wendelspiess 16.02.2018 15:02
    Highlight Highlight Jorden Jereb hat mittlerweile wieder dementiert, dass Nikolas Cruz Mitglied seiner rassistischen Gruppierung war.
    • Sandro Lightwood 16.02.2018 15:24
      Highlight Highlight Würd ich also auch dementieren an seiner Stelle. Hat er aber auch spät gemerkt, was wohl wiederum Rückschlüsse auf die Empathie schlessen lässt.
    • Sebastian Wendelspiess 16.02.2018 15:45
      Highlight Highlight Naja, er hat es zuerst bestätigt. Danach aber wieder dementiert, mit den Worten es gäbe mehrere mit dem Namen Nikolas. Kann sein dass er schiss kriegte, keine Ahnung.
  • The Origin Gra 16.02.2018 15:01
    Highlight Highlight Sexuelle Frustration ist noch lange kein Grund Amok zu laufen, Mobbing auch nicht!
    • The Destiny // Team Telegram 16.02.2018 15:12
      Highlight Highlight Mobbing ist sehr wohl ein guter Grund, im besten Fall gibt es einen suizid im schlimmsten einen Amoklauf.

      Schade dass es oft so weit kommen muss.
    • The Origin Gra 16.02.2018 15:23
      Highlight Highlight Destiny: Nein, ist es nicht.
      Ich litt 9 Jahre unter Mobbing, ich leide noch heute unter Depressionen und Sozialphobie, hatte Jahrelang keinen Sex und erachte es trotzdem nicht als Guten Grund Amok zu laufen.

      Zumal ich nicht damit klarkommen würde jemanden Umzubringen.
    • Alnothur 16.02.2018 15:24
      Highlight Highlight Mobbing ist sogar ein hervorragender Grund.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hävi der spinat 16.02.2018 15:01
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. Ich denke, es steckt tatsächlich ein Körnchen Wahrheit in diesen Headlines.

    Allerdings greifen diese tendenziös zu kurz.
    Das mit dem "zu wenig Sex" trifft genau so auf Linksextreme zu, (muss ja jetzt die Namen der entsprechenden kommentatoren Kollegen nicht nennen).

    Sowie selbstverständlich auch auf gewisse Redaktoren. (...)
    • Normi 16.02.2018 15:12
      Highlight Highlight 🤗nice one 😂
    • Charlie Brown 16.02.2018 15:17
      Highlight Highlight Immer schön persönlich und beleidigend. Wie wir ihn kennen.



      Kommt wohl von zu wenig Sex.
    • fandustic 16.02.2018 15:26
      Highlight Highlight Hahaha....sehr schön gesagt😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ville_16 16.02.2018 14:59
    Highlight Highlight Ein weisser Amokläufer mit Hispanic Nachnamen. Nur so wegen dem gestrigen Artikel.
    • Charlie Brown 16.02.2018 15:18
      Highlight Highlight Und was sagt uns das im Hinblick darauf, dass er adoptiert wurde? 🤔
  • Micha Moser 16.02.2018 14:56
    Highlight Highlight „In der Regel bringen wir sexuelle Frustration junger Männer in Verbindung Arabern oder Indern“
    Öööhm nicht unbedingt.
    • Gzuz187ers 16.02.2018 15:58
      Highlight Highlight Send bobs and vagene
    • sgrandis 16.02.2018 16:05
      Highlight Highlight War vor kurzem in Indien mit einem einheimischem Kolleg. Musste feststellen, dass unglaublich wenig Frauen in der Öffentlichkeit sichtbar waren, und dass die Mädels in unserer Gruppe immer sehr aufdringlich angestarrt wurden. Wir haben auch nie, NIE Frauen nach dem weg gefragt oder angesprochen, und wurden auch NIE von Frauen angesprochen. So eine paternalistische Gesellschaft war sogar für mich als Mann sehr erdrückend.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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