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President Donald Trump addresses a joint session of Congress on Capitol Hill in Washington, Tuesday, Feb. 28, 2017. Vice President Mike Pence and House Speaker Paul Ryan of Wis. listen. (Jim Lo Scalzo/Pool Image via AP)

Donald Trump: Der US-Präsident hat dem FBI-Direktor soeben den Laufpass gegeben. Bild: AP/Pool EPA

Trumps Entlassung von Comey stinkt zum Himmel – 5 Gründe

Am Dienstagabend feuerte Donald Trump FBI-Direktor James Comey. Dieser Schritt ist legal, der Präsident darf das. Dennoch ist die Sache faul.

10.05.17, 03:38 10.05.17, 13:59


Laufende Untersuchungen

Die Entlassung von James Comey geschieht zu einem hochbrisanten Zeitpunkt. Denn zurzeit untersucht das FBI, ob Trumps Team während des Wahlkampfes Verbindungen zu Russland hatte. 

Noch hat das FBI keine Resultate geliefert. Doch alleine schon der Fakt, dass eine Untersuchung gegen den Präsidenten läuft, wirft einen grossen Schatten über dessen kurze Amtszeit. 

Bis jetzt konnte Trump noch nichts nachgewiesen werden, doch diverse Mitglieder seines Teams sind schon über ihre Kontakte zu Russland gestolpert. Etwa sein ehemaliger Wahlkampfmanager Paul Manafort oder der ehemalige Sicherheitsberater Michael Flynn.

Donald Trump feuert also den Mann, der eine Untersuchung gegen ihn leitet. Hatte Comey eine heisse Spur? Wurde er Trump zu gefährlich? Das sind die Fragen, die sich nun stellen.

epa05953748 (FILE) -  FBI Director James Comey testifies before the Senate Judiciary Committee hearing on 'Oversight of the Federal Bureau of Investigation.' on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 03 May 2017. FBI Director James B. Comey has been dismissed by US President Donald J. Trump according to White House spokesman Sean Spicer on 09 May 2017.  EPA/SHAWN THEW

James Comey: Am 3. März bestätigte der FBI-Direktor, dass gegen Trump Untersuchungen laufen würden.  Bild: SHAWN THEW/EPA/KEYSTONE

Comeys grösste Kritikerin ist Clinton

James Comey wurde in den vergangenen Monaten oft kritisiert. Allerdings nicht von Donald Trump und den Republikanern, sondern von Hillary Clinton und den Demokraten.

Denn der FBI-Direktor hatte grossen Einfluss auf den Ausgang der Wahlen. Hillary Clinton macht ihn für ihre Niederlage mitverantwortlich. James Comey und Wladimir Putin seien es gewesen, die Trump zum Sieg verholfen hätten, sagte Clinton erst vor Wochenfrist an einer Tagung in New York.

Der Hintergrund: Am 27. Oktober 2016, elf Tage vor den Wahlen in den USA, überreichte James Comey dem US-Kongress ein Schreiben, in dem er mitteilte, dass das FBI E-Mails von Hillary Clinton untersuche.

Zwei Tage vor der Wahl erklärte Comey, das FBI habe in den Clinton-Mails nichts gefunden, doch da war der Schaden schon angerichtet. Die schlechte Presse kostete Clinton entscheidende Stimmen. 

Das Timing

Das Justizministerium, welches Trump die Entlassung Comeys empfohlen hat, führt Comeys Vorgehen gegen Clinton tatsächlich als Entlassungsgrund auf. 

Trumps Beraterin Kellyanne Conway behauptet, die Entlassung habe nichts mit den laufenden Russland-Untersuchungen zu tun.

Doch als Comey Ende Oktober die Untersuchungen gegen Clinton verkündete, war Trump noch Feuer und Flamme für diesen Schritt. Während seiner Wahlkampf-Auftritte in den letzten Tagen vor der Wahl schlachtete er die Untersuchung gegen Clinton genüsslich aus.

Ende Oktober war Trump noch voll des Lobes für James Comey.

Hat Trump plötzlich eingesehen, dass Comeys Verhalten kurz vor der Wahl höchst fragwürdig war? Ausgerechnet jetzt, da eine grosse Untersuchung gegen ihn läuft? Wenig wahrscheinlich. Der Grund für die Entlassung wirkt vorgeschoben.

Nicht das erste Mal

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump jemanden aus dem Weg geräumt hat, der eine Untersuchung gegen ihn führte.

Ende Januar feuerte er Justizministerin Sally Yates. Kurz zuvor warnte sie das Weisse Haus vor Michael Flynn. Der damalige Sicherheitsberater hatte bezüglich eines Gespräches mit dem russischen Botschafter gelogen.

Dasselbe Schicksal ereilte Bundesanwalt Preet Bharara. Kurz nach der Wahl bat Trump den Star-Anwalt, der bereits unter Barack Obama diente, noch zu bleiben. Mitte März erfolgte aber völlig überraschend die Entlassung. Bharara leitete zu diesem Zeitpunkt eine Untersuchung gegen Tom Price, Kabinettsmitglied der Trump-Regierung.

Trump ist ruhig

Normalerweise nimmt Donald Trump blitzschnell Stellung zu grossen Neuigkeiten. Er versucht, die Schlagzeilen zu kontrollieren. Doch auf dem Twitter-Kanal des Präsidenten ist es bisher ruhig. Mehr noch: Seit rund fünf Tagen hatte Trump keinen öffentlichen Auftritt mehr. Eins ist klar: Normal ist das nicht.

Update: Kurz vor Mitternacht (Ortszeit) twittert Trump doch noch: Er kritisiert den Demokraten Chuck Schumer, welcher für Mittwochmorgen eine ausserordentliche Sitzung im Senat einberufen hat.

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58
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58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Märklin 10.05.2017 20:33
    Highlight Meine Freunde trauen sich nicht mehr zu diskutieren. Die Angst geht um, keiner schickt mir eine E-Mail mit dem Thema Trump.
    Armes Amerika!
    3 6 Melden
    • Spooky 10.05.2017 23:46
      Highlight Paranoia!
      3 2 Melden
  • Slavoj Žižek 10.05.2017 12:55
    Highlight 1. Falsch, es wird nur gegen einzelne Teammitglieder ermittelt. http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-praesident-donald-trump-feuert-fbi-direktor-james-comey-a-1146933.html Ausserdem war Manafort nie Wahlkampfmanager von Trump

    2. Das ist ein Grund?

    3. Siehe Punkt 2.

    Ernsthaft? Wieso nicht ein bisschen mehr Mühe geben bei der Recherche?
    10 8 Melden
  • Mesuax 10.05.2017 10:28
    Highlight 5 Gründe... NUR 5 GRÜNDE?!?! Da stinkt alles zum himmel. Inkl. Seiner Frisur
    29 6 Melden
  • pamayer 10.05.2017 09:25
    Highlight Kann ich nochmal die Watson Wette, wann Trump antritt, sehen. Kann ja sein, dass meine Gewinnchancen wachsen.
    14 1 Melden
  • roger.schmid 10.05.2017 09:11
    Highlight Punkt 3, die Begründung, ist so lächerlich, dass sich wohl selbst eingefleischte Trumpfans am Kopf kratzen.. Comeys Bekanntmachung der Untersuchung gegen Hillary soll der Grund für seine Entlassung sein!? jetzt plötzlich, Hals über Kopf, obwohl dies schon seit Monaten bekannt war und von Trump gefeiert wurde? es ist nur noch peinlich.. nicht mal eine halbwegs sinnvolle Begründung konnten sie sich ausdenken..
    53 8 Melden
    • René Obi 10.05.2017 09:34
      Highlight Bei Trump ist nichts sicher.
      12 3 Melden
  • Kaviar 10.05.2017 09:03
    Highlight Präsident Trump befolgte den Rat des Justizministeriums. Trump ist also nicht beratungsresistent, wie ihm von besserwisserischen Medien immer wieder unterstellt wurde.
    17 76 Melden
    • René Obi 10.05.2017 09:35
      Highlight Vorwand... ich denke, die laufenden Untersuchungen gegen Trump sind da relevanter.
      25 6 Melden
    • Baba 10.05.2017 09:46
      Highlight 😂😂😂
      19 3 Melden
    • Kaviar 10.05.2017 11:15
      Highlight @Benis: Nun, in diesem Bericht hier steht geschrieben, dass das Justizministerium diese Entlassung empfohlen hatte. Dieser Empfehlung entsprach Präsident Trump. Also hat Präsident Trump diese Empfehlung nicht in den Wind geschlagen. Und: Dass Du nie etwas lasest darüber, dass Trump Empfehlungen und Ratschlägen durchaus beherzigt, das bestätigt meine Aussage über die besserwisserischen Medien, die das Bild eines beratungsresistenten Präsidenten zeichnen.
      6 22 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wehrli 10.05.2017 08:47
    Highlight Zuletzt unter Nixon, nun unter Trump. Ich hoffe den Donald ereilt das Schicksal Nixons. So eine Vollwachtel, unglaublich ...
    55 14 Melden
    • Streikende Darth Unicorn 10.05.2017 09:40
      Highlight Hoffe ich auch, hätte auch gehofft dieser Tweet wäre kein Fake
      9 5 Melden
  • AllIP 10.05.2017 08:06
    Highlight
    52 5 Melden
  • rodolofo 10.05.2017 07:59
    Highlight Nachdem Comey kurz vor dem Wahltermin Untersuchungen gegen Hillary Clinton einleitete und damit den Wahlausgang möglicherweise entscheidend beeinflusst hatte, stellte sich der amtierende Präsident, Barak Obama, schützend vor ihn.
    Es könnte also sein, dass Comey ein "Schnüffler mit Berufs-Ethos" ist, dem es um die Sache geht, und der darum keine Rücksicht nimmt darauf, in welcher Zeit er gegen wen eine Untersuchung führt, da er eifach tun muss, was getan werden muss.
    Nun, dass solche allzu tüchtigen Angestellten sich "im Hause Trump" nicht sehr beliebt machen, kann ich mir ja denken...
    93 6 Melden
  • ChSt 10.05.2017 07:56
    Highlight Erinnert mich ein wenig an Erdgas, nur macht er es ein bisschen unauffälliger.
    14 14 Melden
    • Hexentanz 10.05.2017 08:31
      Highlight JA Erdgas ist schliesslich auch Gasförmig bei Zimmertemperatur, was man bei Trump nicht sagen kann.

      Aber falls du Erdogan meinst, denke ich kaum, dass ders unauffälliger macht..

      Gruss :P
      52 5 Melden
    • Citation Needed 10.05.2017 10:31
      Highlight Korrekturprogramm ausschalten!
      :-)
      9 1 Melden
    • ChSt 10.05.2017 12:10
      Highlight Natürlich meine ich *ERDOGAN*
      😁 (automatische Korrektur grins)
      7 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • JJ17 10.05.2017 07:44
    Highlight Ich dachte es wird nicht gegen Trump selber, sondern nur gegen sein Team ermittelt!? Zumindest hat Comey dies anscheinend mindestens 3 mal Trump gesagt.
    16 14 Melden
    • HabbyHab 10.05.2017 09:01
      Highlight Comey hat unter Eid gesagt, es werde gegen Trump ermittelt. Trump sagt viel, wenn der Tag lange ist.
      30 5 Melden
    • Citation Needed 10.05.2017 10:32
      Highlight Das ist ja der Oberwitz an der Sache. Sogar im Kündigungsbrief erzählt Trump selbstgefälligen Scheiss, der nicht stimmt. Klar wird gegen Trump ermittelt.
      12 3 Melden
  • JJ17 10.05.2017 07:43
    Highlight Ich finde es richtig, dass damals die Öffentlichkeit über die neuen E-Mails von Clinton informiert wurde. Natürlich war es ein schlechter Zeitpunkt, aber stellt euch vor das FBI hätte das Volk nicht über die Untersuchungen informiert, Clinton wäre gewählt worden und einige Tage nach ihrer Wahl hätte das FBI verkündigt, dass brisante E-Mails gefunden worden sind.

    Wäre das etwa besser gewesen?
    23 46 Melden
    • Jason84 10.05.2017 08:28
      Highlight Das wäre in etwa die Abfolge bei Trump. Vorher nichts und kurz nach der Wahl Untersuchungen zu Russlandkontakten.
      67 5 Melden
    • JJ17 10.05.2017 09:08
      Highlight @Jason84: Genau das meine ich ja, dies ist auch nicht besser, sieht man ja jetzt!
      7 10 Melden
    • flausch 10.05.2017 10:24
      Highlight Transparenz ist eigentlich das einzig richtige.
      Funktioniert aber nur bei einer Gesellschaft die nicht ganz so anfällig für Verschwöhrungstheorien und falsche Propheten ist.

      Also richtig war es. Nur die Befölkerung wusste nicht wie darauf zu reagieren, ruhe wäre angesagt gewesen...
      6 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 10.05.2017 07:32
    Highlight Von welchem Teil beginnt der Fisch schon wieder zu stinken? Ach ja, es ist der Kopf...
    42 4 Melden
    • Datsyuk * 10.05.2017 09:58
      Highlight Oder bei der Frisur.
      12 0 Melden
    • Citation Needed 10.05.2017 10:37
      Highlight Hier stinkt schon der ganze Schwarm zum Himmel.
      8 0 Melden
  • Profotos 10.05.2017 07:27
    Highlight Irgend wie stört mich der Artikel... finde die Fakten mangelhaft und 20minutig.... das könnte man wahrscheinlich viel ehrlicher und sachbezogener schreiben! Aber wichtig ist der Titel, damit er möglichst oft angeklickt wird.
    27 58 Melden
  • Erdling.Nik 10.05.2017 07:10
    Highlight «Hat Trump plötzlich eingesehen, dass Comeys Verhalten kurz vor der Wahl höchst fragwürdig war?»
    Das war überhaupt nicht fragwürdig. Als Bürger möchte ich informiert werden, wen ich da wähle. Comey tut ja jetzt dasselbe gegen Trump, also kann man ihm keine Parteinahme vorwerfen.
    28 80 Melden
    • Bruno S. 88 10.05.2017 07:22
      Highlight Naja. Der Zeitpunkt war entscheidend. Ob vor oder nach den Wahlen macht einen großen Unterschied.
      90 13 Melden
    • Kastigator 10.05.2017 07:51
      Highlight Was genau ist "dasselbe"? Nik, bitte erkläre. Mich dünkt, du weisst nicht wirklich Bescheid.
      9 7 Melden
    • Theor 10.05.2017 07:55
      Highlight Eigentlich nicht. Man stelle sich nur mal vor, wenn Comey bis nach der Wahl gewartet hätte, Clinton gewonnen hätte und er dann so:

      "Ahja, übrigens. Die neue Präsidentin hat Dreck am Stecken und gegen Bundesgesetze verstossen und damit die Sicherheit unseres Landes massiv gefährdet."

      Dann wäre Comey seinen Job genauso los geworden wie jetzt, nur schneller. Er hatte so oder so die Arschkarte...
      21 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Crecas 10.05.2017 06:57
    Highlight Ich bin ja auch Trump Gegner, aber es war schon vor den Wahlen klar, dass Comey die Einmischung in den Wahlkampf nicht überleben wird, bzw. nicht überleben darf.

    Die Untersuchung wird trotzdem weiterlaufen. Comey war ja nicht Gegner von Trump.
    56 11 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 10.05.2017 10:05
      Highlight War ja nur eine Untersuchung weil Clintons E-Mail Affäre ein Vergehen man sollte schon ehrlich sein. Zeitpunkt war nicht so toll dennoch ist es vollkommen richtig gegen Kandidaten bei Vergehen zu Ermitteln auch wenn es im einem Laufenden Wahlkampf passiert.
      2 6 Melden
    • Crecas 10.05.2017 14:02
      Highlight Da bist du auf dem Holzweg. Die Ermittlung war nicht das Problem. Klar soll man Ermittlungen führen. ABER über laufende Ermittlungen wird NIE gesprochen. Schon gar nicht, wenn die 1. Untersuchung gezeigt hat, dass kein Vergehen da war und man nur ein paar neue Emails gefunden hat, die man auch in aller Stille hätte 3 Tage prüfen können und dann noch Auskunft geben, falls etwas da ist. Das war bewusster Wahlkampf.
      6 2 Melden
  • SVARTGARD 10.05.2017 05:27
    Highlight Mensch lasst doch den kranken Mann in Ruhe.
    11 101 Melden
    • Triumvir 10.05.2017 08:58
      Highlight Nein. Kommt nicht in Frage. Nixon resp. Watergate lässt grüssen!
      20 6 Melden
  • Buff Rogene 10.05.2017 05:20
    Highlight Zu einseitig, die Berichterstattung. Die Anhörung von Comey zu seinem Umgang mit der Email-Affäre von Clinton/Abedin/Weiner kurz vor der Präsidentschaftswahl war letzte Woche.
    Keine Frage, dass Comey sich selbst im Verlaufe des Wahljahres auf nicht unerhebliche Weise in den politischen Prozess eingebracht hat; etwas, das er an der Anhörung von letzter Woche eingestand:

    "It makes me 'mildly nauseous' to think I may have affected election"

    Dass die Russland-Ermittlungen mit der Absetzung Comeys eingestellt oder in politische Bahnen gelenkt werden sollen, ist mir zu verschwörungstheoretisch.
    43 93 Melden
    • _kokolorix 10.05.2017 06:35
      Highlight Und die Art und Weise wann und wie Trump seine Kritiker zum schweigen bringen will ist fur dich völlig normal?
      99 19 Melden
    • Buff Rogene 10.05.2017 06:56
      Highlight Kritiker zum Schweigen bringen? Was hast Du für Belege dafür, dass Comey ein Trump-Kritiker wäre? Er hat ihm - zumindest in den Augen Clintons - zum Wahlsieg verholfen...

      Btw: Ich mag Comey, seine Eloquenz und Unabhängigkeit, aber er ist ein Selbstdarsteller und Freak, der sein vorheriges Amt als Staatsanwalt irgendwie zu sehr mit dem Amt des FBI-Chefs vermischt hat.
      21 31 Melden
    • Bijouxly 10.05.2017 07:16
      Highlight @Buff: Ich finde auch, dass man es sich hier sehr einfach macht!
      14 8 Melden
  • HabbyHab 10.05.2017 05:10
    Highlight I smell some tree, son (treeson.. treason..ja wenn man es erklärt, ist es nicht mehr so lustig)
    54 8 Melden
  • Pana 10.05.2017 05:02
    Highlight Punkt 5 ist zweifellos der erstaunlichste.
    55 2 Melden

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