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Die Liste wird länger und länger: Diese 30 Männer stolperten seit Harvey Weinstein

13.12.17, 21:56 14.12.17, 10:20

Am 5. Oktober platzt die Bombe: Harvey Weinstein wird beschuldigt, drei Frauen vergewaltigt und dutzende weitere sexuell belästigt zu haben. Die Wirkkraft des Ereignisses ist enorm: Unter dem Hashtag #metoo twittern tausende Frauen von sexueller Belästigung, Nötigung und Vergewaltigung.

Das Schweigen bricht. Innert nur eines Monats kommen mutmassliche Vergehen von 20 weiteren mächtigen Amerikanern aus dem Show Business ans Licht. Die «New York Times» hat sie aufgelistet.

5. Oktober: Harvey Weinstein

Harvey Weinstein: Produzent und Mitbegründer der «Weinstein Company». Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/Invision

Anschuldigung: Drei Frauen vergewaltigt. Sexueller Angriff und Belästigung von dutzenden Frauen. Er soll vor ihnen masturbiert, sich ausgezogen und sie betatscht haben.

Die Folgen: Von seiner Firma gefeuert und aus der Oscar-Akademie ausgeschlossen.

Seine Antwort: «Ich erkenne, dass die Art und Weise, wie ich mich in der Vergangenheit mit Kollegen verhalten habe, eine Menge Schmerzen verursacht hat, und ich entschuldige mich aufrichtig dafür.» Er bestritt die Vorwürfe von Sex ohne Einvernehmen.

17. Oktober: Chris Savino

Chris Savino: Erschaffer von «The Loud House». 

Anschuldigung: Sexuelle Belästigung und ungewollte sexuelle Avancen bei zwölf Frauen.

Die Folgen: Gefeuert.

Seine Antwort: «Es tut mir zutiefst leid und ich schäme mich.»

19. Oktober: Robert Scoble

Robert Scoble: Tech-Blogger und Mitgründer der «Transformation Group».

Anschuldigung: Sexueller Angriff auf mindestens zwei Frauen.

Die Folgen: Rücktritt.

Seine Antwort: «Jede der Frauen, die aufgetreten sind, benutzte Körner der Wahrheit, um falsche Erzählungen zu verkaufen.»

Lockhart Steele

Lockhart Steele: Chefredaktor von «Vox Media».

Anschuldigung: Sexuelle Belästigung von mindestens einer Person, einschliesslich unerwünschter Küsse.

Die Folgen: Gefeuert.

Seine Antwort: Der Geschäftsführer von «Vox Media» sagte, dass Steele zugegeben habe, «sich an einem Verhalten zu beteiligen, das mit unseren Grundwerten unvereinbar ist und nicht toleriert wird».

21. Oktober: John Besh

John Besh: Chef der «Besh Restaurant Group». Bild: Brad Barket/Invision/AP/Invision

Anschuldigung: Sexuelle Belästigung.

Die Folgen: Rücktritt.

Seine Antwort: «Ich bin allein für meine moralischen Fehler verantwortlich. Das ist nicht die Art und Weise, wie der Chef eines Unternehmens wie unseres hätte handeln sollen.»

23. Oktober: Terry Richardson

Terry Richardson: Mode-Fotograf. Bild: EPA/EPA FILE

Anschuldigung: Sexuelle Belästigung von Models.

Die Folgen: Darf nicht mehr für Condé Nast arbeiten.

Seine Antwort: «Viele seiner beruflichen Interaktionen mit Personen waren sexueller und expliziter Natur, aber alle Personen seiner Arbeit nahmen einvernehmlich teil», sagte eine Sprecherin.

24. Oktober: Leon Wieseltier

Leon Wieseltier: Ehemaliger Redaktor bei «The New Republic». Bild: AP/AP

Anschuldigung: Sexuelle Belästigung von mehreren Frauen.

Die Folgen: Gefeuert und Publikation eines Magazins abgebrochen.

Seine Antwort: «Für meine Verstösse gegen einige meiner Kollegen in der Vergangenheit biete ich eine erschütterte Entschuldigung an und bitte um ihre Vergebung.»

25. Oktober: Knight Landesman

Knight Landesman: Herausgeber des Kunstmagazins «Artforum».

Anschuldigung: Sexuelle Belästigung und Begrapschen von mindestens neun Frauen.

Die Folgen: Rücktritt.

Seine Antwort: «Ich erkenne voll und ganz an, dass ich gewisse Grenzen getestet habe, an deren Korrektur ich hart arbeite.»

26. Oktober: Rick Najera, Mark Halperin, Ken Baker

Rick Najera: Direktor des «CBS Diversity Showcase». Bild: Getty Images North America

Anschuldigung: Najera, Halperin (NBC News und MSNBC, Autor von «Game Change») und Baker (E!News-Korrespondent) werden alle der sexuellen Belästigung beschuldigt, Halperin soll mindestens 5 Frauen angegangen haben, Baker zwei. 

Die Folgen: Najera tritt zurück, Halperin wird gefeuert, sein Buchprojekt und seine HBO-Adaption gestoppt. Baker wird ebenfalls sofort aus dem Studio geholt.

Ihre Antworten: «Diese grässlichen Diffamierungen brechen uns das Herz», lässt Najeras Familie in einem Statement verlauten. Halperin betreut: «Es tut mir aufrichtig leid für die Schmerzen, die ich in meiner Vergangenheit verursacht habe. Ich entschuldige mich bei den Frauen, die ich nicht richtig behandelt habe.» Baker: «Diese anonymen Beschuldigungen verstören mich. Ich nehme sie sehr ernst.»

29. Oktober: Kevin Spacey

Schauspieler Kevin Spacey. Bild: Evan Agostini/Invision/AP/Invision

Anschuldigung: Sexuelle Übergriffe auf mehrere Männer.

Die Folgen: Von «House of Cards» freigestellt und aus anderen Projekten geschmissen.

Antwort: Kevin Spacey nehme sich jetzt Zeit für eine Behandlung, sagte sein Sprecher in einem Statement.

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30. Oktober: Hamilton Fish

Hamilton Fish, Präsident und Herausgeber von «The New Republic». bild: facebook

Anschuldigung: Weibliche Angestellte reklamierten.

Die Folgen: Rücktritt.

Die Antwort: «Frauen sorgen sich seit langem berechtigt über den Respekt, der ihnen am Arbeitsplatz entgegengebracht wird. Viele Männer müssen da noch viel lernen. Auch ich. Ich hoffe auf eine Entwicklung und unterstütze das.»

31. Oktober: Michael Oreskes, Andy Dick, Klirt Webster

Schauspieler Andy Dick. Bild: Todd Williamson/Invision/AP/Invision

Anschuldigungen: Musikjournalist Klirt Webster soll Frauen sexuell genötigt und belästigt haben, Andy Dick soll Frauen sexuell belästigt und begrapscht haben, Michael Oreskes, Newschef bei NPR und Ex-New-York-Times-Journalist wird ebenfalls der sexuellen Belästigung von drei Frauen beschuldigt.

Die Folgen: Webster und Oreskes treten zurück, Dick wird gefeuert.

Die Antworten: Webster lässt verlauten, er habe immer nur einvernehmliche Beziehungen geführt, Dick bestreitet jegliche Vorwürfe, Oreskes sagt: «Es tut mir sehr leid für die Leute, die ich verletzt habe. Mein Verhalten war falsch und unentschuldbar.»

1. November: Jeff Hoover, Bratt Ratner

Pressesprecher der Republikaner Kentucky. Bild: AP/FR43398 AP

Anschludigungen: Ratner (Produzent und Regisseur) wird beschuldigt, sechs Frauen genötigt, belästigt und vergewaltigt zu haben. Hoover soll Frauen sexuell belästigt und unangemessene Nachrichten verschickt haben.

Die Folgen: Ratner beendet die Arbeit bei Warner Bros., Hoover gibt seine leitende Position auf, bleibt aber in der Legislatur.

Die Antworten: Ratner verklagt die Frauen, die ihn beschuldigen. Hoover sagt, er habe nie etwas wollen, dass nicht einvernehmlich gewesen sei. Es tue ihm leid.

3. November: David Guillod

Anschuldigung: Der Co-Chef von Primary Wave Entertainment soll vier Frauen sexuell belästigt haben.

Die Folgen: Rücktritt.

Die Antwort: Sein Anwalt teilt mit, Guillod bestreite jegliche Vorwürfe.

8. November: Benjamin Genocchio

Anschuldigung: Der Direktor der Armory Show art fair soll fünf Frauen sexuell belästigt und begrapscht haben.

Die Folgen: Ersetzt.

Die Antwort: «Falls mein Verhalten als respektlos wahrgenommen worden ist, tut mir das sehr leid. Es wird nicht mehr vorkommen.»

9. November: Louis C. K. 

Bild: Evan Agostini/Invision/AP/Invision

Anschuldigung: Der Komiker soll fünf Frauen sexuell angegangen und vor ihnen masturbiert haben, ohne dass sie das wollten.

Die Folgen: Eine Filmveröffentlichung und eine Comedy-Sendung wurden gestrichen, Medienunternehmen beendeten die Zusammenarbeit. 

Seine Antwort: «Die Geschichten sind wahr. Ich bereue alles.»

13. November: Steve Jurvetson

Anschuldigung: Der Tesla-Verwaltungsrat soll sich sexuell nicht angemessen verhalten haben.

Die Folgen: In der eigenen Firma zurückgetreten, vom Tesla-Verwaltungsrats-Posten beurlaubt.

Seine Antwort: «Lasst mich eines klar und deutlich machen: Keine dieser Anschuldigungen ist wahr.»

16. November: Al Franken

Al Franken ist US-Senator für Minnesota. Bild: EPA/EPA

Anschuldigung: Der Senator soll mehrere Frauen gewaltsam geküsst und begrapscht haben.

Die Folgen: Al Franken wird als Senator zurücktreten.

Seine Antwort: «Nichts, gar nichts, was ich als Senator getan habe, würde Schande über diese Institution bringen und ich bin zuversichtlich, dass mir die Ethik-Kommission zustimmen würde.»

Stephen Bittel

Bild: AP/Miami Herald

Die Anschuldigung: Der Vorsitzende der «Florida Democratic Party» habe unangemessenes Verhalten an den Tag gelegt und sexistische Kommentare von sich gegeben.

Die Folgen: Stephen Bittel ist von seinem Posten zurückgetreten.

Seine Antwort: «Mein Ziel war immer sicherzustellen, dass sich jedes Parteimitglied sicher fühlt. Es scheint, als dass mir dies nicht gelungen ist. Ich werde mich verbessern.»

19. November: Russell Simmons

Russell Simmons, Mitgründer von Def Jam Records. Bild: AP/Invision

Die Anschuldigung: Sexuelle Belästigung zweier Frauen.

Die Folgen: Von seinen Geschäften zurückgetreten.

Seine Antwort: «Ich wurde zwar nie gewalttätig, doch in einigen meiner Beziehungen der letzen Jahrzehnte war ich unbedacht und taktlos. Dafür möchte ich mich entschuldigen.»

29. November: Matt Lauer

Bild: AP/AP

Die Anschuldigung: Der NBC «Today»-Moderator soll sich unangemessen gegenüber mindestens einer Frau verhalten haben.

Die Folgen: Matt Lauer wurde von NBC entlassen.

Seine Antwort: «Ein paar Dinge, die über mich erzählt werden sind nicht wahr, doch es ist genug Wahrheit in den Geschichten vorhanden, so dass ich mich schämen muss.»

30. November: Israel Horovitz

Ausgelacht: Israel Horovitz ist nicht mehr Direktor des Gloucester Stage Theater . Bild: Andy Kropa /Invision/AP/Invision

Die Anschuldigung: Sexueller Missbrauch von neun Frauen, darunter Teenager.

Die Folgen: Das Theater hat die Verbindungen zu Horovitz unterbrochen und zwei Aufführungen wurden gestrichen.

Seine Antwort: «Zu hören, dass ich Schmerz verursacht habe ist frustrierend, genauso wie dass ich eine Linie überschritten haben soll mit Leuten, die mich als Mentor sahen.»

5. Dezember: Danny Masterson

Danny Masterson wirkte schon an der Seite von Nicolas Cage und John Travolta. Bild: Annie I. Bang/Invision/AP/Invision

Die Anschuldigung: Der Schauspieler («Face/Off – im Körper des Feindes», «die wilden Siebziger»)

Die Folgen: Masterson wurde von der Netflix-Serie «The Ranch» entlassen.

Seine Antwort: «Seit Tag eins dementiere ich diese abscheulichen Vorwürfe. Ich wurde noch nie für ein Verbrechen verurteilt, geschweige denn angeklagt.»

6. Dezember: Lorin Stein

Die Anschuldigung: Der Redaktor des Paris Review soll Frauen ohne deren Zustimmung berührt haben.

Die Folgen: Lorin Stein ist von seiner Arbeitsstelle zurückgetreten.

Seine Antwort: «Ich erkenne jetzt, dass meine Art und mein Benehmen für meine Kollegen erniedrigend war.»

7. Dezember: Trent Franks

Bild: AP/FR170079 AP

Die Anschuldigung: Der Arizona-Abgeordnete soll zwei Mitarbeiterinnen gefragt haben, ob sie ein Kind für ihn austragen würden.

Die Folgen: Franks ist von seinem Abgeordneten-Job zurückgetreten.

Seine Antwort: «Ich war offensichtlich nicht einfühlsam genug in einem sehr persönlichen Thema.»

11. Dezember: Ryan Lizza

Die Anschuldigung: Dem CNN-Politik-Analyst wird unangemessenes sexuelles Verhalten vorgeworfen.

Er brachte Scaramucci zu Fall – und fällt nun selbst:

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Die Folgen: Er wurde von seinem Arbeitgeber, dem Magazin «The New Yorker» freigestellt.

Seine Antwort: «Ich bin bestürzt darüber, dass der New Yorker eine respektvolle Beziehung zu einer Frau als etwas unangemessenes charakterisiert.»

Die «New York Times» aktualisiert die Liste laufend.

(dwi/cma/bal)

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Charly Otherman, 5.5.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Baccara 14.12.2017 12:39
    Highlight Ehrlich jetzt - eine erschütterte Entschuldigung? Ich krieg Würgereiz.

    Und ja, es reicht halt schon, dass man mal die Hand irgendwohin platziert, wo sie nicht hingehört, um zu belästigen.

    Und meint ihr, frau rennt dann gleich los und schreit Belästigung? Mitnichten. Dann ist sie nämlich erschossen - ihre Gegenüber sind meistens Männer, die das mit einem dreckigen Lächeln im Gesicht zur Kenntnis nehmen und finden, ja hab dich nicht so Kleine, ist doch ein Kompliment, wenn der dicke Harvey dich fi**en will.
    Dabei ist es einfach nur widerwärtig.
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  • Bruno Wüthrich 14.12.2017 12:02
    Highlight Mein metoo:

    Ich wurde in meinen Jugendjahren (also ungefähr zwischen meinem 16. und 45. Lebensjahr) einige Male von Frauen, die ich kaum kannte, ungefragt auf den Mund geküsst oder es wurde mir eine Hand aufs Knie gelegt.

    Seit die Debatte darüber läuft, fühle ich mich deshalb extrem als Opfer, obwohl mir diese «sexuellen Attacken» damals durchaus gefallen haben.

    Was soll ich tun? Soll ich die Damen - obwohl es Jahre her ist - an den Pranger stellen, oder soll ich sie um eine Wiederholung bitten, auf die Gefahr hin, dass ich es bin, der daraufhin an den Pranger gestellt wird?
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  • Asmodeus 14.12.2017 11:35
    Highlight Ungeschoren davon gekommen bisher:

    Steven Seagal
    Adam Venit (hat Terry Crews sexuell belästigt)
    Donald Trump


    Dafür fehlt auf der Liste noch Andy Signore. Einer der Mitbegründer von Screen Junkies (Honest Trailers auf Youtube) der rausgeworfen wurde wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung und Übergriffe.
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  • Saraina 13.12.2017 22:13
    Highlight Jemanden zu fragen, ob sie ein Kind für einen austragen würde entspricht nicht meiner Definition von sexueller Belästigung. Man kann ja einfach nein sagen.
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    • Mutzli 13.12.2017 23:35
      Highlight Dann empfehle ich Ihnen, mal die Original-Reportagen in Englisch zu lesen. Einerseits war immer ein ausgeprägtes Machtgefälle vorhanden, andererseits war es anscheinend im Kontext einiges mehr als ein scheue und züchtige Frage. Weniger: "Wären Sie zur Hilfe bereit in diesem Vorgang" und mehr "Na, wie wärs jetzt mit uns beiden? Ich hätt gern ein Kind von dir und heute Abend noch nichts los.." *Zwinker zwinker*
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  • LYX 13.12.2017 22:11
    Highlight Die liste wird länger und länger....
    Da hat jemand wohl zu viel Ovomaltine getrunken. Damit gehts nämlich auch länger, aber nicht unbedingt besser....
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  • Karl33 13.12.2017 21:11
    Highlight Roman Burger würde noch in diese Liste passen, ehemaliger leitender Mitarbeiter der UNIA.
    Wurde von Frauen beschuldigt, Beweise wurde nie gezeigt, wurde schliesslich von der Arbeitgeberin mit einem Betrag in unbekannter Höhe gekauft um zu Schweigen und nicht vor ein Gericht zu gehen.
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  • elias776 13.12.2017 20:38
    Highlight Im ersten Satz hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Dort steht <5. November> richtig wäre aber < 5. Oktober>. Glaube ich höhö.
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  • Dominik I. 13.12.2017 20:15
    Highlight Da fehlt der orange Vollpflock aus dem weissen Haus in der Liste.
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  • karl_e 13.11.2017 16:26
    Highlight Und was ist mit den reifen Arbeitskolleginnen, die in meinen Jugendjahren ihren Busen an mich gedrückt haben? Das war wohl auch eine sexuelle Belästigung, auch wenn sie mir sehr gefiel. Später hätte ich irgendwie anders als mit keuschem Erröten reagiert....
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    • Asmodeus 14.12.2017 11:36
      Highlight Ja auch das war sexuelle Belästigung falls Du es nicht wolltest.
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  • Gelöschter Benutzer 13.11.2017 11:30
    Highlight Beschuldigt? Die sind schon längst verurteilt, durch die Mediensuppe gezogen und am Pranger.

    Nur: In 5 Jahren macht keiner mehr einen Unterschied zwischen Weinstein und einem zu Unrecht verdächtigten, hauptsache #Metoo und #FreePasta und #HypeDenGehyptenHype
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    • nilsnektarine 14.12.2017 17:33
      Highlight meine Worte
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  • Miss Geschick 13.11.2017 08:46
    Highlight Diese Frage ist wirklich ernst gemeint: Ab wann gilt etwas als sexuelle Belästigung? Ich meine gewisse Sachen sind klar: Berührungen, Entblössungen, zum Küssen oder GV auffordern etc.
    Aber was ist mit den Dingen wie, jemand macht einen Spruch z.B. "Dann warst Du dort um gut auszusehen" oder z.B. in einer Druckerei (welche mit Zylindern druckt) ein Gespräch über eine "Ein-Zylinder-Maschine",
    Ist das dann nicht subjektiv? Und sollte man dann nicht gleich etwas sagen? Oder "zählt" so etwas nicht?
    P.S.: die Dinge oben sind mir passiert, aber für mich war es nur dummes Geschwätz
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    • Asmodeus 14.12.2017 11:39
      Highlight Rechtlich gesehen ist sexuelle Belästigung in der Schweiz nur, wenn ungewünschter Körperkontakt entsteht.

      Also selbst ein "Hey. Geile Möpse. Da würd ich ja gern mal draufspritzen" ist per Gesetz keine sexuelle Belästigung.

      Auch unter den Rock glotzen nicht.

      Aber ohne den rein rechtlichen Aspekt ist es recht simpel. Ungewünschte Avancen fallen unter sexuelle Belästigung. Oder wie jemand anderes so schön schrieb:

      "Wenn Du nicht wollen würdest, dass jemand sowas zu Deiner Tochter/Schwester/Mutter sagt, dann ist es unangebracht".
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  • Scrat 13.11.2017 08:22
    Highlight Selbstverständlich sind sexuelle Belästigung oder gar Vergewaltigung ein absolutes No-Go und nicht akzeptierbar. Was mich an der ganzen Geschichte aber stört: hätten alle diese Betroffenen nicht (teilweise) Jahrzehnte geschwiegen, sondern solche Ereignisse sogleich angeprangert, dann wären diese Typen längst weg vom Fenster gewesen und hätten nicht noch jahrelang so weitermachen können. So gesehen sind alle, die jetzt nach vielen Jahren plötzlich #metoo schreien, in gewisser Weise mitschuldig daran, dass andere das gleiche Schicksal erfahren mussten. #ichhabegenugdavon
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    • Asmodeus 13.11.2017 10:44
      Highlight Du hast NICHTS begriffen oder?

      Viele der Damen haben sich gemeldet und wurden mundtot gemacht, als Lügner dargestellt oder bedroht.

      Die Welle der Anschuldigungen kommt jetzt, weil jetzt endlich zugehört wird. In fast allen Fällen zirkulieren diese Anschuldigen seit Jahren und/oder Jahrzehnten.

      #Nixblicker
      69 81 Melden
    • Scrat 13.11.2017 20:05
      Highlight Doch, ich habe schon begriffen, betrachte es aber differenziert.

      Es waren
      a) nicht nur weibliche Opfer (auch Männer & Kinder!)
      b) nicht nur Opfer, die geschwiegen haben, sondern auch zahlreiche Mitwisser innerhalb- und ausserhalb dieser Branchen, Behörden, etc.

      Bei Gruppe a) kann ich gut nachvollziehen, dass man nicht einfach öffentlich darüber sprechen will und Druckversuche seitens der Peiniger erfolgreich waren. Bei Gruppe b) fehlt mir aber jegliches Verständnis für deren Verhalten/Schweigen.

      Diesbezüglich war mein Beitrag wohl etwas zu einseitig formuliert, da hast Du recht.
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    • Scrat 13.11.2017 20:36
      Highlight 2: Unter #metoo hat das Ganze nun aber ein Ausmass angenommen, wo sogar kleinste Berührungen als sexuelle Belästigung angeprangert und damit ganze Karrieren zerstört werden («er/sie hat mir vor xx Jahren ans Knie/den Arm/... gefasst» - war so mehrfach zu lesen). Hier entsteht für mich der Eindruck eines persönlichen Rachefeldzugs der jeweiligen Person (aus welchen Gründen auch immer). Ein solches Verhalten ist der ganzen Sache beim besten Willen nicht dienlich und vor allem lenkt es von den wirklich gravierenden Missbräuchen ab, die unbedingt geahndet werden sollen.
      53 10 Melden
    • Scrat 13.11.2017 20:37
      Highlight 3: Noch schlimmer sind die Heuchler, die jetzt zwar ganz #metoo-like Missbräuche anprangern, dabei aber keine Namen nennen. Dieses Verhalten ist inkonsequent und weckt bei mir den Eindruck eines Versuchs, den Spiess umzudrehen und die beschuldigte Person (diese weiss, dass sie gemeint ist) weshalb auch immer unter Druck zu setzen: ich könnte Deinen Namen nennen, nehme Dich aber viel lieber in Geiselhaft. Damit lassen sich diese Ankläger/innen meiner Meinung auf das gleich Niveau herab wie die wirklichen Täter. Braucht es das wirklich?
      29 9 Melden
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  • alessandro 13.11.2017 08:04
    Highlight An alle Männer, welche hier eine Überbordung feststellen wollen und sich unter Generalverdacht gestellt fühlen: Tut einfach nichts solches und man ist fein raus. Problem gelöst. Wer Macht hat und diese für sexuelle Zwecke missbraucht, sollte doch mindestens den lukrativen Job verlieren, oder? Zumindest wenn dieser ihnen bislang als Schutz für die Übergriffe gedient hat.
    51 48 Melden
    • Scrat 13.11.2017 08:35
      Highlight Da kann ich Dir grundsätzlich zustimmen. Genauso erbärmlich finde ich es aber, wenn man jahrzehntelang geschwiegen und damit zugelassen hat, dass diese Schweine ihre perversen Triebe an weiteren Opfern ausleben konnten.
      36 26 Melden
    • R. Peter 13.11.2017 09:51
      Highlight wenn die Vorwürfe zutreffen, stime ich zu. Auch wenn ich finde, dass nach zehn bis 20 Jahren zumindest Belästigungen verjährt sein müssten...

      Problematisch ist aber, dass die Vorwürfe Konsequenzen haben, bevor die Personen verurteilt wurden (jene die es abstreiten oder nicht mehr davon wissen).

      Darum reicht es nicht, solches einfach nicht zu tun. Eine frei erfunde Anschuldigung reicht, und eine Karriere ist dahin.

      Nochmal, wenn wirklich was passiert gobts den Rechtsweg - halt micht 20 Jahre später.
      33 13 Melden
    • trio 13.12.2017 23:12
      Highlight @Scrat
      So werden Opfer zu Tätern gemacht 😒
      2 5 Melden
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  • David Ruppolo 13.11.2017 07:31
    Highlight Solches Verhalten ist unentschuldbar. Auch die Statements einiger, sie "hätten erkannt, dass sie sich falsch verhalten haben" (o.ä.) sind für mich klare Alibi-Statements, die wussten das schon vorher.
    Dennoch scheint es mir auch wichtig, hier rechtsstaatlich vorzugehen. Es gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung. Eine Verurteilung gibt es frühestens NACH dem Prozess, nicht schon davor. Sonst verkommt die ganze Sache schnell zu einer Hexenjagd...
    35 7 Melden
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  • Mikki 13.11.2017 05:55
    Highlight Frauen an die macht!!
    15 78 Melden
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  • Larifario 13.11.2017 00:26
    Highlight Ueberigens! Auch in der Antike gab es schon Vergewaltigungen.
    Zeuss fand die Prinzessin Europa wunderschön. Er musste sie besitzen. So entführte er sie als Stier verkleidet auf eine Insel und vergewaltigte sie.
    Europa weinte danach fürchterlich.
    Es erschien eine Goettin und sagte ihr, sie solle sich nicht grämen, da sie nun für immer unsterblich sei. Ein ganzer Kontinent trage ab nun ihren Namen. Europa.
    Ich hoffe nun, dass die Namen der Missbrauchten nicht für immer bekannt bleiben, nachdem sie die Sammelklagen gewonnen haben.
    Nach der Vergewaltigung ist Zeuss unter BLITZEN abgehauen.
    17 22 Melden
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  • giandalf the grey 12.11.2017 21:44
    Highlight Der eine heisst Dick... Nomen est omen...
    26 18 Melden
    • Hansdamp_f 13.12.2017 21:42
      Highlight Sinnbefreiter Kommentar. Haben Männer, die nicht belästigen, etwa keinen?
      12 5 Melden
    • Mutzli 13.12.2017 23:37
      Highlight Ich denke da geht weniger um Dick als Slang für Schwanz und mehr um Dick als Slang für Arschloch. Wobei man der Doppel(dreifach?)deutigkeit hier schon nur sehr schwer widerstehen kann.
      4 0 Melden
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  • RozaxD 12.11.2017 21:34
    Highlight bei einigen der Beschuldigten finde ich es gerechtfertigt, aber irgendwie übertreiben es manche auch...
    50 19 Melden
    • Enzasa 12.11.2017 22:08
      Highlight Was ist übertrieben daran, sexismus öffentlich zu machen?
      36 76 Melden
    • Anti_SheepSociety 13.11.2017 06:21
      Highlight weil es kein sexismus ist
      64 23 Melden
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  • ZH27 12.11.2017 20:06
    Highlight Könnten diese Männer die Frauen eigentlich wegem Verleumdung/ übler Nachrede anzeigen, falls sich die Verwürfe nicht belegen lassen? In der CH müsste das eigentlich möglich sein. Wie sieht's da in den USA aus?
    72 18 Melden
    • Eine_win_ig 12.11.2017 21:01
      Highlight Auch dort. Defamation lawsuit.
      Aber mal ehrlich: die meisten auf der Liste habens ja zugegeben.
      60 10 Melden
    • ZH27 12.11.2017 21:40
      Highlight Ja klar, scheint mir einfach nur eine Frage der Zeit, bis es wieder einmal den falschen trifft. Der Kachelmann-Prozess wäre da ein Beispiel. Da kam es ja auch zu einer Vorverurteilung durch die Medien und diverser Kommentatoren (z.B. von Feministinnen wie Schwarzer, die es offenbar nicht nötig hielten ein Gerichtsurteil abzuwarten). Finde es ehrlichgesagt schon ein wenig sonderbar, dass die Medien diese Geschichten nicht ein wenig kritischer betrachten.
      98 15 Melden
    • Enzasa 12.11.2017 22:09
      Highlight Wei so gut wie alle die Schuld bereits eingestanden haben
      25 39 Melden
    • ZH27 12.11.2017 22:14
      Highlight Ja, aber eben nicht alle ;)
      50 13 Melden
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  • Starforrze 12.11.2017 19:11
    Highlight Und jetzt sieht sich auch noch George Takei mit Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs konfrontiert... Es ist schockierend und tragisch zugleich.

    Obwohl ich diese ganzen Offenbarungen zu einer früheren Zeit begrüsst hätte, finde ich es jedoch trotzdem “ermutigend”, dass sich die Betroffenen nun “sicher” genug fühlen, um ihr Schweigen zu brechen. Es ist an der Zeit, dass man sich aktiv damit auseinandersetzt, warum es so oft am Arbeitsplatz zu Übergriffen kommt und was geändert werden muss (-> Ausnutzung einer Machtposition, Angst die Karriere zu ruinieren, indem die Stimme erhebt, etc.).
    35 7 Melden
    600
  • Beobachter24 12.11.2017 19:01
    Highlight Ich bin dann mal gespannt, ob es auch zu Verurteilungen und Strafen führen wird bei diesen "Berühmtheiten".
    19 7 Melden
    • Beobachter24 12.11.2017 21:58
      Highlight Um ein wenig Kontext zu geben:
      -
      Sitzt Polanski im Knast?
      Sind die Vorwürfe gegenüber H. Weinstein, K. Spacey, T. Richardson und Konsorten wirklich so neu?
      Wieviele mal hat sich Bill Clinton aus derartigen Vorwürfen heraus mogeln können?
      Wieviele Vorwürfe hat es gebraucht um Mike Tyson 6 Jahre in den Knast zu schicken?
      Was passiert mit Assange, falls er die ecuadorianische Botschaft verlässt?
      -
      Think about and blitz me ;^)
      -
      Als Dessert noch diesen:
      "Swedish Journalist Who Called Assange 'Criminal' Accused Of Rape And Sexual Assault Of Girls As Young As 14" (https://goo.gl/eQKtZt)
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  • Luca Brasi 12.11.2017 19:01
    Highlight Auch der Erfinder von "Honest Trailers" wird beschuldigt.
    http://variety.com/2017/digital/news/honest-trailers-creator-andy-signore-fired-for-egregious-and-intolerable-sexual-behavior-1202583996/
    Weiss jetzt nicht, ob das die gleiche Liga wie die anderen ist, aber zur Vollständigkeit halber.
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  • nor 12.11.2017 18:00
    Highlight Louis,du auch? 😕
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  • Alnothur 12.11.2017 17:57
    Highlight "Der Komiker soll fünf Frauen sexuell angegangen und vor ihnen masturbiert haben, ohne dass sie das wollten." - Komisch, laut allen anderen Quellen war das einvernehmlich.
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    • Asmodeus 12.11.2017 21:08
      Highlight Er hat es sogar zugegeben. aber sowas ignorierst Du gerne.
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    • sese25 12.11.2017 23:10
      Highlight Ach was, wo wohl steht "überall", dass das einvernehmlich war?? Nur mal den Original-Artikel in der NYT lesen: https://mobile.nytimes.com/2017/11/09/arts/television/louis-ck-sexual-misconduct.html
      Tragisch, ich mochte ihn gut den C.K.
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    • Sunpix 12.11.2017 23:14
      Highlight Dann solltest du sein selbst verfasstes Statement lesen
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    • R. Peter 13.11.2017 09:58
      Highlight Er sagte, er hätte gefragt und die Frauen hätten zugestimmt (obwohl sie es nicht wollten). Wie bewusst ihm das damals war. weiss ich nicht. Dass es ihm heute bewusst ist und er es heute im Rückblick als nicht einvernehmlich bezeichnet ist klar. Wie die Sache damals ausgesehen hatte, weiss ich nicht.
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  • pamayer 12.11.2017 17:55
    Highlight Vermute, dass, wenn sämtliche Übergriffe überall ans Licht kommen, wir uns an viele Neubesetzungen von Chef- und ähnlichen Posten gewöhnen werden müssen.
    Jeder Jugendtrainer, Physiotherapeut, Arzt, Sous-Chef und tausende mehr.

    Sch********-Kerle und Kerlinnen.
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  • Chrigi-B 12.11.2017 17:32
    Highlight Harvey ist ein schwein, keine Frage! Aber hier werden erneut ALLE rechtstaatlichen Prinzipien über Bord geworfen! Unschuldig, bis verurteilt liebe Medienleute.
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    • seventhinkingsteps 12.11.2017 18:46
      Highlight Angeschuldigt bis verurteilt
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    • Bruno S. 88 12.11.2017 19:54
      Highlight Wurde Weinstein verurteilt? Oder warum besteht bei ihm keine Frage und bei den anderen schon? Von wegen rechtstaatliche Prinzipien...
      39 3 Melden
    • Rendel 12.11.2017 20:13
      Highlight Es werden die Anschuldigungen aufgeführt und die Reaktionen der Angeschuldigten. Ist so üblich in der Presse, auch bei Mord und andern Verbrechen. Ich sehe hier keinen Unterschied.
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    • who cares? 12.11.2017 20:28
      Highlight Viele haben ihre Taten bereits zugegeben. Da muss man nicht mehr auf ein Gerichtsurteil warten. Und seit wann ist eine Zeitung eine rechtsprechendes Organ? Ausserdem steht überall "soll belästigt haben etc." und nicht "hat belästigt". Was soll denn die Zeitung sonst schreiben? Gar nichts? Unter den Teppich kehren?
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    • HeforShe 12.11.2017 21:00
      Highlight Dafür wird das Opfer der Lüge bezichtigt, was insbesondere Männer in Machtpositionen unangreifbar macht. Dieses Scheinwerferlicht, das mit Weinstein eingeschaltet wurde, gibt den Opfern jedoch eine kleine Chance, dass sie überhaupt erst angehört werden. Und es ist gut, dass diese ergriffen wird.
      Es ebnet hoffentlich nachfolgenden Opfern den Weg und zeigt endlich auch eine wesentlich geringere Toleranz für speziell sexuelle Belästigung, was bis anhin gerne als unwissendes Kavalierdelikt entschuldigt wird.
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    • Enzasa 12.11.2017 22:13
      Highlight Welche rechtsstaatlichen Prinzipien werden über Bord geworfen?
      In jedem Artikel steht mutmaßlich.
      Jeder kleine Angestellte muss seinen Job verlassen wenn er einer kriminellen Handlung verdächtigt wird und wenn er nachgewiesen schuldlos ist, bekommt er seinen Job zurück.
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    • zoink 13.12.2017 20:36
      Highlight Naja auch hier bewegt sich Watson leider wiedermal mit dem möchtegern reisserischem Übertitel auf dem Blick Niveau. Besser wäre, Sex Sau, Grabsch Grüsel etc etc aber ich will hier keine zukünftige Schlagzeilen vorgeben, sonst hat ja der Praktikant nichts mehr zu tun.
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    • dracului 13.12.2017 21:14
      Highlight Was sind denn diese „rechtsstaatlichen Prinzipien“? Der Elite-Student Brock Turner, der sechs lächerliche Monate kriegt für nur 20 Minuten „fun“? Oder ein Jürg Jegge / Roman Polanski, die für ihre Taten nicht mehr belangt werden können? Ein Trump, der trotz allem doch gewählt wird? Oder ein Kinderschänder, der letzte Nacht fast in den Senat gewählt wurde? Ein CVP-Stalker mit alles entschuldigendem Alkoholproblem? Die Medienleute müssen doch längt, tragischerweise, für jene Rechtsstaatlichkeit kämpfen, welche von Staates wegen nicht mehr existiert!
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  • Larifario 12.11.2017 17:26
    Highlight Trotz all ihrer medialen Praesenz, ihrer medialen Macht und für gewisse ihres enormen Reichtums, muesssen diese Männer schon sehr kleines Ego haben. Aber eben gerade wegen ihrer priviligierten Stellung glaubten sie hält sich alles erlauben zu dürfen. Es brauchte den gefeierten, und gefeuerten Weinstein und dann halt die Frauen, denen nach langer Zeit der „Kragen“ geplatzt ist. Für die Männer gilt: Die schöne Zeit in ihrem Leben ist wohl endgültig vorbei......
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    • pamayer 12.11.2017 19:04
      Highlight @larifario

      "Die schöne Zeit", als Männer ungestraft vergewaltigen durften.

      Oder was meinst du sonst mit der "schönen Zeit"???
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    • Larifario 12.11.2017 19:19
      Highlight Ja genau! Die schöne Zeit, wo sich Jeder an Jemanden vergreifen kann! Vor Allem an solche die sich nicht wehren können, oder in irgendeiner anderen Abhängigkeit, sind. Oder?
      Für alle diese ist die „schöne Zeit“ dann vorbei
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  • jjjj 12.11.2017 17:21
    Highlight Ich weiss nicht was erbärmlicher ist.
    Der Clickbait Pranger hier, oder die Entschuldigungen der Männer...
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    • Eine_win_ig 12.11.2017 21:06
      Highlight Wieso clickbait Pranger?
      Medien berichten über das, was relevant ist. Aktuell ist es dieses Thema. Wenn dir die Themen bei watson nicht gefallen, steht es dir frei, das Medium zu wechseln oder das hier nicht anzuclicken.

      Es wird überall im konjunktiv geschrieben und die meisten der Herren haben es zugegeben. Dies hier ist nur eine Z'fassung der letzten Wochen.
      14 26 Melden
    • Asmodeus 12.11.2017 21:07
      Highlight Die Taten der Männer
      11 29 Melden
    • Bruno S. 88 12.11.2017 22:59
      Highlight Wie erbärmlich...eine Zeitung die Geld mit Klicks verdient wagt es Artikel über Themen zu verfassen die momentan bei den Lesern gefragt sind...Voll Clickbait ey..fehlt nur noch dass die Autoren dafür auch noch einen Lohn kriegen! Das wäre nun wirklich das allerletzte!!...unglaublich diese Frechheit. Fast so schlimm wie grabschende, vergewaltigende und in der Öffentlichkeit masturbierende Männer!
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    • Alice36 14.12.2017 07:53
      Highlight Definitiv die Entschuldigungen!

      Was den Pranger angeht ist der für mich in Ordnung. Überall stehen mehrere Anschuldigungen dahinter und die Reaktionen der Männer sprechen für sich. Die mesisten der Männer werden sich in einer Luxus Klinik ein par Wochen entspannen und dann wieder in die freie Wildbahn entlassen. Ein Schelm wer denkt das würde etwas an ihrem Verhalten ändern. Deshalb ist der Pranger wohl die eindrücklichste Form der Bestrafung für diese Leute.
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    • Asmodeus 14.12.2017 11:35
      Highlight Die Entschuldigungen
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    • Makatitom 14.12.2017 11:53
      Highlight Was ich vor Allem schlimm finde: sie haben alle das Gefühl, sich selber entschuldigen (entschulden) zu können. das geht gar nicht, man kann nur jemanden um Entschuldigung (Entschuldung) bitten
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