International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
U.S. Democratic presidential candidate Hillary Clinton takes a picture with supporters during a campaign stop in Sacramento, California, United States June 5, 2016.   REUTERS/Mike Blake

Mal Good Girl, Mal Furie: Ein ehemaliger Secret-Service-Angestellter greift Hillary Clinton an.
Bild: MIKE BLAKE/REUTERS

Enthüllungs-Buch: Hillary Clinton soll gewalttätig sein und Angestellte beleidigt haben

06.06.16, 11:30


Das Personal beschimpfen, mit Vasen schmeissen, dem Gatten ein Veilchen verpassen: Das alles wirft ein ehemaliger Secret-Service-Angestellter im Weissen Haus der Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in einem Buch vor.

Hillary Clinton habe einen «Jekyll and Hyde»-Persönlichkeit, schreibt Gary Byrne im Buch «Crisis of Character: A White House Secret Service Officer Discloses his Firsthand Experience with Hillary, Bill, and How They Operate». Das Buch soll am 28. Juni erscheinen, steht aber aufgrund der Vorbestellungen schon auf Platz eins der Amazon-Bestsellerliste.

Das Personal des Weissen Hauses habe in Angst und Schrecken gelebt, schreibt Byrne gemäss «New York Post»: Im einen Moment habe die First Lady freundlich gelächelt und im nächsten den Angestellten unflätige Ausdrücke an den Kopf geworfen. Am Morgen nach einem Ehestreit habe er, Byrne, den Präsidenten mit einem blauen Auge angetroffen.

Auch Bill kriegt sein Fett weg

Bill Clinton kommt im Buch allerdings auch nicht allzu gut weg: Byrne behauptet, er habe den damaligen Präsidenten einmal mit einer Frau erwischt, die weder Hillary noch Monica Lewinsky gewesen sei. Ein andermal habe er ein Handtuch entsorgt, auf dem Lippenstift- und Spermaspuren waren.

Former President Bill Clinton gestures while speaking in support of his wife, Democratic presidential candidate Hillary Clinton, Tuesday, April 12, 2016, at the American Irish Historical Society in New York. (AP Photo/Frank Franklin II)

Der blauäugige Bill: Mal wieder wird ihm vorgeworfen, er habe unter dem Zaun durchgefressen. Bild: Frank Franklin II/AP/KEYSTONE

Hillary Clintons Wahlkampfsprecher bezeichnete das Buch als «Nonsense»: «In den Buchläden sollte es in der Abteilung ‹Fantasy› stehen».

Und die Sprecherin von Clintons Konkurrenten Donald Trump, Katrina Pierson, benutzte den Vorfall, um Wasser auf die Mühlen ihres Bosses zu lenken:

«Ich kann mich nicht erinnern, dass Herr Trump jemals den Secret Service angeschrien und ‹Schweine› genannt hat, noch dass er mit Vasen geworfen oder seiner Gattin eine gelangt hätte.»

Katrina Pierson, Sprecherin von Donald Trump

(az/sda)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

47
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 07.06.2016 01:17
    Highlight Hillary kennt den Politzirkus in und auswendig, während Trump
    ein Politclown ist, der noch nie ein
    politisches Amt bekleidete. Der wirre Turbo Populist hat zur Innen
    und Aussepolitik Vorschläge, wie
    sie ein pubertierender Teenager
    vielleicht im Cannabisrausch zusammenfantasiert.
    Hillary hat Format und weiss wie
    man sich auf dem politischen Parkett bewegt.
    Natürlich würde ich gerne Bernie Sanders als Präsident sehen, aber
    er wird zu wenig Unterstützung haben, um als Kandidat aufgestellt zu werden.
    Für die Zukunft aller, gibt es nur Hillary.
    Politik ist nicht das Gleiche, wie ein
    Unternehmen zu führen.


    1 3 Melden
  • Emperor 07.06.2016 00:37
    Highlight Sollte Bernie nicht antreten bin ich für Trump, so leid es mir tut aber eine gewählte Hillary würde die Demokraten für die nächsten 20 Jahre in die Unwählbarkeit führen. Trump hätte etwa die gleiche Wirkung für die Republikaner, wenn nicht noch massiv schlimmer. Somit it langfristig gesehen ein Präsident Trump die bessere Wahl...
    1 2 Melden
  • rolf.iller 06.06.2016 22:28
    Highlight Das ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera!
    6 4 Melden
  • Töfflifahrer 06.06.2016 21:56
    Highlight Stimmt es oder nicht? Schwer zu beurteilen, allein der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist doch etwas verdächtig!

    Und das Hillary dem Bill eine gelangt haben soll (mit Veili) wäre für mich sehr verständlich.
    4 0 Melden
  • Spooky 06.06.2016 20:06
    Highlight Ich glaube nicht, dass dieses blöde Buch über Hillary ihrem Wahlkampf schadet. Die Strategie ihrer Gegner ist allzu offensichtlich. Sogar für die Amis ;-)
    3 13 Melden
    • rolf.iller 06.06.2016 22:26
      Highlight Bernie or Burn
      2 2 Melden
  • malu 64 06.06.2016 19:22
    Highlight Die Hasstiraden Trumps, gegenüber den kritischen Medien
    sind Tatsache und mit Aufzeichnungen belegt. Die Behauptungen eines Bodyguards
    müssen zuerst bewiesen werden.
    Als Verleger des Buchs könnte ich mir gut Donald Trump vorstellen.
    11 6 Melden
  • R&B 06.06.2016 18:51
    Highlight Ich bin schon überrascht, wie über Hillary hergezogen wird. Sie war eine gute First Lady und war im Begriff, das Gesundheitssystem der Schweiz in den USA zu implementieren, als sie von der Öffentlichkeit in die Repräsentationsrolle gezwungen wurde. Als Aussenministerin hat sie auch einen guten Job gemacht. Nur weil sie von ihrem Mann betrogen wurde (JFK hat seine Frau ständig betrogen, aber das ist ja was anderes...) und bei den Mails einen Fehler gemacht hat, ist sie plötzlich einen grottenschlechte Politikerin?
    10 16 Melden
    • Danyboy 06.06.2016 19:15
      Highlight Es gibt schon den einen oder anderen (politischen) Punkt, den man Hillary ankreiden kann oder wo man entschieden anderer Meinung sein kann. Es scheint aber tatsächlich so, als ob zwanghaft Skandälchen gesucht werden, die den Wahlkampf spannender machen. Im Gegensatz zu so einigen politischen Aussagen von Trump und seiner persönlichen Geschichte fragt man sich teilweise schon, mit was für (ungleichen) Ellen hier gemessen wird... Man hört ja oft, dies sei eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Wohl eher zwischen Pest (Trump) und einer vielleicht zünftigen, aber doch erträglichen Grippe (Hillary).
      5 9 Melden
    • Retarded Wizard 06.06.2016 21:43
      Highlight 1 /2

      Den einen oder anderen Punkt?

      Die Kriegstreiberin machte bereits anfangs ihrer politischen Laufbahn gegenüber dem Iran klar : "all options are on table."

      Was die nukleare Option miteinschliesst, sollte der Iran nicht das tun, was Frau Clinton wünscht.

      Sie kritisiert die Zurückhaltung im Syrienkonflikt Obamas als schwach und grosser Fehler.

      Der Irakkrieg zu Bush- Zeiten hatte sie mit natürlich auch eifrig unterstützt.

      Sie war als Aussenministerin beteiligt an den Angriffen auf Lybien.

      Interessensbefreundet mit Israel und den Saudis kann eine erfolgreiche Wahl gefährlich werden.
      6 2 Melden
    • Retarded Wizard 06.06.2016 21:49
      Highlight 2/2

      Gerade wir in Europa, die die Auswirkungen des Syrienkriegs zu spüren bekommen, an welchem Madame Clinton ebenfalls alles andere als unbeteiligt ist, sollten niemanden wie sie unterstützen.

      Zumindest nicht, wenn man am Frieden interessiert ist.

      Trump mag ein Sprücheklopfer oder Hohlkopf sein, der lediglich seine wirtschaftlichen Interessen vertritt. Aussenpolitisch gesehen ist er allerdings einer Frau Clinton vorzuziehen.

      Frau Clinton ist nicht einfach eine kleine Grippe. Sie ist die Pest, Cholera, Krebs und Aids in einer Person.
      6 3 Melden
    • Danyboy 06.06.2016 21:57
      Highlight Ach was, wer Mexiko schon droht bevor er die Vorwahlen gewonnen hat, wer Muslime nicht mehr in die USA lassen will, wer gemeinsame Sache mit Diktatoren machen will, wer auf extremen Isolationismus setzt, wer klipp und klar sagt, dass Amerika wieder "great" werden muss (auch und gerade militärisch), wer Obama sein Zögern in diversen Konflikten vorgeworfen hat, uvm: der ist ein Hillary vorzuziehender Hohlkopf? Nein, tausendmal lieber die Clinton.
      2 4 Melden
    • Retarded Wizard 06.06.2016 22:02
      Highlight "Wer gemeinsame Sache mit Diktatoren machen will" Genau das was Hillary macht :)

      Isolation ist wohl eine erfrischende Alternative wenn man all die Krisengebiete im nahen Osten betrachtet die Amerika bisher hinterlassen hat.

      An Trump ist nichts positives. Und an Hill
      3 2 Melden
    • R&B 06.06.2016 22:11
      Highlight @retarded wizard: so was Verdrehtes und Realitäfremdes wie ihre Interpretation der jüngsten Geschichte habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
      Ich weiss nicht, ob ich darüber lachen oder weinen soll, v.a. falls Sie das wirklich selber glauben.
      1 4 Melden
    • Retarded Wizard 06.06.2016 22:11
      Highlight Enter gedrückt :)

      an Hillary nur Negatives.

      Wie gesagt, Trump ist ein hohler Sprücheklopfer und Clinton eine hinterhältige Schlange.

      Für den "Weltfrieden" gibt es allerdings keine schlimmere Wahl als Kriegstreiberin Clinton.
      5 1 Melden
    • Retarded Wizard 06.06.2016 22:32
      Highlight @ R&B

      Bei der Entscheidung ob du lachen oder weinen sollst kann ich dir leider nicht helfen.

      Auch nicht ob du nun klein oder gross auf der Toilette musst.

      Meine "realitätsfremden" Äusserungen zu Clintons Aussenpolitik lassen sich auf diversen Medien finden.

      Wenn man allerdings eher an Klatschblättern interessiert ist, welche sich hauptsächlich mit den Fremdgehstorys der Clintons befasst, ja dann wird das nichts.
      4 1 Melden
    • Emperor 07.06.2016 00:40
      Highlight Naja Clinton mag vielleicht nicht ganz das Niveau von Trump erreichen, sie aber als "gutte Politikerin" zu bezeichnen grenzt schon an schlachte Satire (ausser gut bedeutet, eine gute Karriere gemacht zu haben.)
      2 1 Melden
  • TomTurbo 06.06.2016 17:33
    Highlight Überrascht wohl kaum. Man sieht ihr den überheblich aggresiven Ton an bei genauerem Hinsehen.
    25 8 Melden
    • Citation Needed 06.06.2016 20:06
      Highlight Seit wann sieht man Töne?
      ;-)
      6 10 Melden
  • Nietram 06.06.2016 14:38
    Highlight Damit dürften ihre Wahlchancen gegenüber Trump wohl steigen.
    23 10 Melden
  • Olmabrotwurst 06.06.2016 13:55
    Highlight Das sie keine heillige ist sollte man auch wissen... die ist voll auf ihre politkarriere und das ziel hatte sie schon seit bill präsi war... sie ist ja auch die frau die atomraketen wieder aufrüsten will....
    30 4 Melden
  • John Smith (2) 06.06.2016 13:24
    Highlight Und jetzt, Journalisten, wenn Ihr Euer Geld wert sein wollt: Recherchieren, wieviel Trump dem Autor für dieses Buch bezahlt hat.
    23 34 Melden
    • johannamiller 06.06.2016 16:21
      Highlight Hihi das gleiche hab ich auch gedacht :D vom Zeitpunkt her wärs perfekt und dem Trump kann man einiges zutrauen sorry.
      8 11 Melden
  • Gipfeligeist 06.06.2016 13:19
    Highlight Naja, und wenn sie das wirklich getan hat? Auch dann macht sie das zu keiner schlechten Präsidentin...
    Ausserdem wäre Bernie der einzig richtige Kanditat für die Wahl gewesen
    27 18 Melden
  • Berggurke 06.06.2016 12:12
    Highlight Huch, ausgerechnet mitten im Wahlkampf erscheint dieses Buch! So ein Zufall aber auch...
    54 10 Melden
  • Howard271 06.06.2016 12:00
    Highlight ...das möchte wohl wieder jemand seine "15 minutes of fame"
    41 19 Melden
    • Hayek1902 06.06.2016 13:01
      Highlight Ich rechne eher mit 5 mio dollar.
      32 5 Melden
  • Stachanowist 06.06.2016 11:49
    Highlight @ Watson

    Würdet ihr auch bei Hillary einen Wortwitz verwenden, wenn die Rollen vertauscht wären? "Die blauäugige Hillary". Fände wohl kaum jemand ok.

    Witze sind ein No-Go bei häuslicher Gewalt, auch wenn es "nur" ein Verdacht ist. Egal ob Frau oder Mann geschlagen wird.
    53 12 Melden
    • johannamiller 06.06.2016 16:23
      Highlight Naja in diesem Falle ist ja bekannt, dass Bill sie mehrmals betrogen hat. Ich glaube da würde jede Frau ne Ohrfeige austeilen wollen an ihrer Stelle ;)
      14 4 Melden
    • Theor 06.06.2016 16:54
      Highlight Und wenn eine Frau einen Mann betrügt, darf man dann die Frau auch Ohrfeigen?
      15 0 Melden
    • Stachanowist 06.06.2016 17:37
      Highlight @ Johanna

      1. Betrug rechtfertigt keine physische Misshandlung.

      2. Eine Ohrfeige verursacht keine blauen Augen. Dafür muss man schon mit der Faust ins Gesicht schlagen.
      10 0 Melden
  • ljc 06.06.2016 11:41
    Highlight *sponsored by trump steaks
    38 18 Melden
    • Maett 06.06.2016 15:46
      Highlight @ljc: wieso? Jeder hat ein Interesse daran, Leichen von Kandidaten im Wahlkampf hervorzuholen - bringt halt Geld.

      Dass Clinton Leichen hat, ist allein ihr Problem, dass es Mitwisser gibt, auch.

      Das dann aber auf Trump zu schieben ist reichlich billig.
      16 4 Melden
  • Sir Jonathan Ive 06.06.2016 11:38
    Highlight Würde Hillary jetzt austreten könnte eventuell noch jemand (z.B. Bernie) gegen Drumpf gewinnen. Sollten bei ihr aber noch viele solche Dinge wie das hier und der E-Mail Skandal bekannt werden, steht einer Drumpf-Präsidentschaft nicht mehr viel im Weg.
    47 9 Melden
    • tschoo 06.06.2016 13:05
      Highlight "Hillary Clinton ist das Beste, was Donald Trump passieren konnte" – weiss nicht mehr wer das gesagt hast, aber passt.
      36 3 Melden
    • Madison Pierce 06.06.2016 13:19
      Highlight Das Establishment der Demokraten will lieber Trump als Sanders, falls es Clinton nicht schaffen sollte. Gegen Trump hat man Kompromat gesammelt, Sanders hingegen ist nicht beeinflussbar.

      Gäbe es bei den Vorwahlen ein faires Verfahren, wäre übrigens Sanders Kandidat. Clinton liegt nur vorne, weil "unabhängige" Wahlmänner so viel Einfluss haben.
      24 8 Melden
    • Hayek1902 06.06.2016 13:24
      Highlight ich glaube, es ist eher umgekehrt. Jeder normale, republikanische Präsidentschftskandidat würde heute gegen Clinton gewinnen (z. B. Rubio, Romney, McCain, ...), aber gegen Trump hat sie gute Chancen.
      16 6 Melden
    • Sir Jonathan Ive 06.06.2016 13:26
      Highlight @Madison Pierce
      So schön das auch wäre ist es leider nicht wahr. Natürlich hat Hillary fast alle unabhängigen Wahlmänner, aber auch bei den gewählten Wahlmänner liegt sie vor Sanders.
      17 2 Melden

Trumps Tipp an Spanien beweist, dass er Nachhilfe in Geografie braucht

Am 19. Juni 2018 war der spanische König Filipe mit seiner Frau Letizia im Weissen Haus zu Gast. Begleitet wurden sie von Aussenminister Joseph Borrell. US-Präsident Donald Trump soll während des Treffens die spanische Flüchtlingskrise angesprochen haben – und wie er das Problem lösen würde.

Und wer hätte das gedacht? Trump riet der spanischen Delegation, eine Mauer zu bauen – in der Sahara. «Die Sahara-Grenze kann nicht grösser sein als unsere Grenze zu Mexiko», soll der US-Präsident …

Artikel lesen