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Hillary Clinton: Jetzt wird sie laut.
Bild: MIKE BLAKE/REUTERS

Hillary Clinton macht den Trump und feuert plötzlich aus allen Rohren

Im US-Wahlkampf suchte Hillary Clinton bislang verzweifelt nach einer Strategie gegen Donald Trump, jetzt hat sie eine Idee: Sie kopiert den Rivalen und kontert mit Beleidigungen.

03.06.16, 08:39 03.06.16, 09:19

Roland Nelles, Washington

Ein Artikel von

Eine grosse Rede war angekündigt in San Diego. Hillary Clinton wollte ihre Vorstellungen über die amerikanische Aussenpolitik präsentieren. In Wahrheit ging es aber nur um ein Thema: Donald Trump.

«Dieser Mann darf niemals die Atombomben-Codes in die Hände bekommen», warnte Clinton – und machte sich dann daran, alle aussenpolitischen Aussagen Trumps aus den vergangenen Monaten Punkt für Punkt auseinanderzunehmen.

Keine Ahnung von Aussenpolitik

Trump habe schlicht keine Ahnung von Aussenpolitik, er stosse Amerikas Verbündete vor den Kopf und wolle sich stattdessen mit Wladimir Putin verbrüdern, höhnte Clinton. Ein Graus. Sollte er als Präsident über Amerikas Aussen- und Sicherheitspolitik bestimmen, würde dies zu weltweitem Chaos führen. «Wir dürfen niemals die Sicherheit unserer Kinder in seine Hände legen. Trump ist gefährlich.»

«Dieser Mann darf niemals die Atombomben-Codes in die Hände bekommen.»

Hillary Clinton über Donald Trump

Amerika erlebt eine neue Hillary Clinton. Die voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin der Demokraten schaltet auf Angriff um. Seit Wochen suchen Clinton und ihre Strategen einen Plan, um Donald Trump zu besiegen. Doch ihr Wahlkampf verlief zuletzt schleppend, die Affäre um ihren privaten E-Mail-Server schadete ihr, Trump konnte in den Umfragen aufholen.

Greift Trump fast täglich an: Hillary Clinton.
Bild: John Locher/AP/KEYSTONE

Nun hat sich Clinton offenbar dafür entschieden, Trump mit seinen eigenen Waffen zu schlagen: Auch um von den eigenen Schwächen abzulenken, greift sie den Gegner fast täglich frontal an, beschimpft ihn als «Trickser» und «Betrüger».

Das Timing stimmt. In der kommenden Woche stehen die letzten wichtigen Vorwahlen in Kalifornien und New Jersey an. Clinton dürfte dann voraussichtlich die entscheidende Zahl von 2383 Delegiertenstimmen erreichen – und im Ringen mit ihrem parteiinternen Rivalen Bernie Sanders endgültig als Kandidatin der Demokraten feststehen. Der eigentliche Hauptwahlkampf beginnt, ab dann geht es um alles oder nichts.

Polemik um die «Trump University»

Clinton hofft, mit der Fokussierung auf Trumps wirre Aussagen in der Aussenpolitik unentschlossene Wähler oder auch moderate Anhänger der Republikaner erreichen zu können. Gleichzeitig will sie den Sanders-Anhängern deutlich machen, warum es wichtig ist, künftig sie zu unterstützen. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf den gemeinsamen Feind, um die eigenen Reihen zu schliessen.

Trump bietet reichlich Angriffsfläche, nicht nur in der Aussenpolitik. Seit Tagen nutzen Clinton und Co. die Ungereimtheiten um die sogenannte «Trump University», um Trump in die Defensive zu bringen.

«Es geht ihm nur um seinen eigenen Profit.» Bild: LUCY NICHOLSON/REUTERS

In der Frühe plötzlich Hillary am Draht

Neue Dokumente zeigen, dass die Universität wohl vor allem dem Zweck diente, Studenten mehr und mehr Studiengebühren aus der Tasche zu ziehen – eine schöne Vorlage für die Demokraten. «Trumps Geschäftsgebaren enthüllt seinen Charakter: Es geht ihm nur um seinen eigenen Profit», schimpft Clinton im Trump-Stil.

Auch in der Medienarbeit kopiert Clinton jetzt den Rivalen. Der Republikaner dominiert bislang häufig die Berichterstattung der grossen TV-Sender, in dem er praktisch permanent für Interviews zur Verfügung steht. Oft lässt er sich per Telefon zu jeder Tages- und Nachtzeit live in Sendungen zuschalten, um Kommentare zu aktuellen Debatten abzugeben. Nun haben die Moderatoren immer häufiger schon in der Frühe statt Trump plötzlich Clinton am Telefon.

Clinton feuert Tweet um Tweet ab

Sogar bei Twitter, Trumps bevorzugter Kampagnenmaschine, ist Clinton mit einem Mal ausgesprochen aktiv: Sie feuert einen Tweet nach dem anderen ab – meist geht es direkt gegen Trump. Allein zur Affäre um die Trump-Universität setzte sie innerhalb weniger Stunden ein gutes Dutzend Tweets ab.

Die Studenten der Universität hätten ihm vertraut und er habe sie reingelegt, so Clinton. «Das gleiche würde er mit unserem Land tun.» Trump wiederum forderte bei einem Auftritt in Kalifornien, Clinton wegen ihrer E-Mail-Affäre «ins Gefängnis» zu schicken.

Auch Obama hilft beim Feuern

Schön für sie: Bei ihrer neuen Offensive hat Clinton einen wichtigen Verbündeten, US-Präsident Barack Obama. Der Noch-Amtsinhaber, dessen Beliebtheitswerte bei den US-Bürgern seit Wochen kontinuierlich steigen, feuert inzwischen regelmässig gegen Trump.

Obamas Botschaft: Der Republikaner verspreche Dinge, die er niemals einlösen könne. Den Namen Trump nimmt er dabei wohlweislich selten in den Mund. Das sei nicht nötig, findet der Präsident. «Das macht er ja selbst schon häufig genug.»

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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 04.06.2016 13:13
    Highlight Hillary melded sich im Wahlkampf an. Sie will den Lead, der sonst bei Trump als einziges Markenzeichen war. Das ist alles Wahlkampfstrategie und hat mit präsidialem Verhalten nichts zu tun. Die Amis wollen Leaders (die Schweizer Konkordanzteams). Und als Leader musst du im Kampf bestehen können. Wer die Waffen wählt, ist im Duell im Vorteil. Das geht jetzt so bis November und dann spricht man nicht mehr über diese Zeit der Schlagabtausche. Dann wird in der realen Welt regiert, wo PrasidentInnen nicht alleinherrschend sind und im Senat/Rep.haus bestehen müssen.
    3 2 Melden
  • rodolofo 04.06.2016 08:31
    Highlight Sehr gut Hillary!
    Zeigs dem alten Sack!
    Wir können uns von Trump durchaus etwas inspirieren lassen!
    Müssen wir ständig die Zensurschere im Kopf haben, damit wir uns jederzeit anständig und politisch korrekt äussern und verhalten?
    Die lachen doch über uns und höhnen: "Gutmenschen seid Ihr, brave Naivlinge und Weicheier!"
    Also gut, wir können auch anders:
    "Schmeisst diese unbelehrbaren Rüpel doch einfach über die Grenze nach Mexiko! Da passen sie nämlich hin, diese Vergewaltiger, Gauner und Schmarotzer! Wer Republikanisch wählt, der fliegt raus! Hahahahaaa!"
    1 17 Melden
    • andersen 04.06.2016 21:14
      Highlight Rodolofo

      Um die Rechtpopulisten zu bekämpfen, muss man nur die eigene Begriffe verwenden, die sie benützen.

      Somit löst der Rechtspopulismus sich , wie Tee im Zucker auf und dar nutzt keine breiten Grinsen mehr.

      0 0 Melden
  • Ton 03.06.2016 23:26
    Highlight Ihr habt ja völlig verpasst was abgeht. Sanders hat Clinton eingeholt in den Umfragen in Kalifornien - dem wichtigsten, grössten Staat. Nein, aufholen kann Sanders nicht mehr mit pledged delegates. Jedoch werden die unpledged (=super-) delegates an der party convention noch ihre Stimme abgeben. Bisher sagen über 90% von denen sie würden für Hillary stimmen. Aber das ist mehr und mehr umstritten. Zudem kommt sie in den Landesweiten matchups gegen Trump nicht an, im Gegensatz zu Bernie - Sanders wird die Superdelegates von sich überzeugen. Okay, I'm done with my rant.
    12 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 21:57
    Highlight Clinton meint dass Trump sich mit Putin verbrüdern würde. So,so. Das wäre ganz sicher besser als Clinton, die am liebsten gegen Russland und den Iran auch noch einen Krieg anfangen würde. Die alte Kriegsgurgel wäre keine bessere Wahl als Trump. Aber der macht mir auch Angst.
    19 6 Melden
    • rodolofo 04.06.2016 08:39
      Highlight Trump und Putin haben sich bereits verbrüdert!
      Putin nennt Trump einen fähigen Politiker.
      Trump sagt: Lasst Putin in Syrien doch einfach machen!
      Das Szenario könnte folgendermassen weiterlaufen: Wenn Trump Präsident der USA wird, dann kann niemand mehr die Neoliberale Abrissbirne stoppen, die alle staatlichen Institutionen demoliert, mit Ausnahme von Militär und Polizei.
      Dieses Werk hat Putin bereits vollbracht.
      Dann könnten sich nach Putin und Trump auch die Mafia-Imperien Russland und USA verbrüdern, zum Leidwesen von Europa.
      Vielleicht werden wir dann mehr mit China und Afrika kooperieren.
      2 4 Melden
  • Paul_Partisan 03.06.2016 10:55
    Highlight Wenn mensch die beiden Präsidentschaftskandidaten genauer betrachtet, verwundert es kein bisschen, dass Obamas Beliebtheit steigt... Schade sind Sanders Chancen so tief gesunken, er hätte gegen Trump eine Chance gehabt.
    37 8 Melden
    • Danyboy 03.06.2016 11:27
      Highlight Nein, hätte Sanders ganz sicher nicht! Wenn die Amerikaner zwischen (nach ihrem Empfinden) Sozialismus oder konservativem Spinner wählen müssen, wählen sie lieber den Spinner, der etwas von Eigenverantwortung und American Dream schwafelt. Egal wie dümmlich. Sanders wäre untergegangen. Dass Hillary jetzt auch anfängt zu poltern ist irgendwie klar. Einem wie Trump nur sachlich mit Argumenten zu begegnen ist nutzlos. Dennoch werden die Amis wohl Trump wählen...
      13 20 Melden
    • Alex_Steiner 03.06.2016 11:42
      Highlight @Danyboy: Hör auf Unwahrheiten zu verbreiten... alle Umfragen zeigen das Sanders klar gegen Trump gewinnen würde. Hillary und Trump sind etwa gleich auf. In manchen gewinnt Trump sogar...
      20 5 Melden
    • Danyboy 03.06.2016 12:42
      Highlight Das ist meine Einschätzung, Alex Steiner. Die Umfragen sahen Hillary auch lange klar Trump. Ich kenne einige Amerikaner, und habe mit einigen letzten Monat gesprochen (und es sind keine Hardcore Texaner, NRAler oder so) und alle sagten sie das gleiche: Sanders als Protest ist va bei Jungen momentan cool. Aber niemals wählen die Amis einen Sozialisten zum Präsidenten. Noch lange nicht...
      6 8 Melden
    • Danyboy 03.06.2016 13:49
      Highlight Eigentlich schade, dass es nicht Sanders vs. Trump sein wird. Dann hätten wir wetten können 😉 Viele Europäer würden jemanden wie Sanders vielleicht gerne sehen (auch ich gehöre dazu), aber es ist immer noch unwahrscheinlich. In konservativen Kreisen gäbe es den totalen Schulterschluss um einen Sanders zu verhindern. Und bei den Demokraten könnte Sanders ebenfalls viele wohl nicht hinter sich scharen. Aus diesen und anderen Gründen hielte ich seine Chancen als noch geringer als jene von Trump...
      6 3 Melden
    • Alex_Steiner 06.06.2016 10:20
      Highlight @Danyboy:... aha und deine Einschätzung ist mehr wert als Umfragen?
      Demokraten wählen ihren Kandidaten. Wenn das Sanders ist - wählen sie den. Alle nicht Demokraten mögen Sanders mehr. Also wählen die auch ihn. Was zu einem sehr guten Ergebnis führt. Wie Umfragen auch zeigen.

      Sanders verliert bei den Demokraten nur, weil nur Demokraten wählen dürfen. In allen Staaten in denen nicht Demokraten abstimmen dürfen hat er haushoch gewonnen. So würde es dann auch bei den Richtigen Wahlen laufen...
      1 0 Melden
  • Amboss 03.06.2016 10:40
    Highlight Schlechte Idee, diese Angriffe. Denn die Wirkung ist fatal.
    Sie wirkt verzweifelt. Und somit unüberlegt, unsouverän, inkompetent, nervös.

    Trump hingegen wirkt cool, unangreifbar, ein Leader halt.


    Frau Clinton hat ihre Stärken. Die muss sie ausspielen.
    7 19 Melden
    • Danyboy 03.06.2016 11:30
      Highlight Und welche Stärken muss sie ausspielen? Einem Schwachkopf wie Trump nur sachlich zu begegnen, bringt ihr rein gar nichts. Das wird niemals funktionieren. Wenn Trump selbst mit den idiotischsten Ideen die Vorwahlen gewinnt, zeigt das schon wie wenig Sachlichkeit überhaupt noch greift.
      14 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 11:58
      Highlight trump nennst du einen leader? was genau definiert ihn als leader? dass er lautstark leute beleidigt? leader typen sehen ganz anders aus. trump hat bloss geld und weiss, wie er die patriotischen schreihälse auf seine seite zieht. nämlich mit rassistischen grundlagen. ganz nach dem motto: die anderen sind die bösen!
      11 5 Melden
    • R&B 03.06.2016 13:15
      Highlight @Amboss: In den USA können nur wenig differenziert denken. In den USA muss man alles so formulieren, dass es auch ein 6-jähriger versteht.
      7 1 Melden
    • Amboss 03.06.2016 14:14
      Highlight @Danyboy: Die Mehrheit wählte letztes Mal Demokratisch. Bei den Republikanern ist Unbehagen gegen Trump vorhanden.
      Das Potenzial ist also da. Eigentlich kann sie sich nur selber schlagen.

      Aber du fragst: "Welche Stärken muss sie ausspielen? " Vielleicht liegt wirklich da das Problem: Sie hat keine Stärken
      Sie ist nicht modern (schon ewig dabei), hat keine neuen Ideen, ist kein neues Gesicht, keine Visionen (wie zB Obamas "Change") ist nicht besonders Charismatisch und jetzt auch noch verzweifelt.

      Aus meiner Sicht ist ihre einzige Stärke ihre Erfahrung. Sofern sie das ausspielen kann.
      3 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 10:20
    Highlight ach ja, die us-wahlen. ein wettrennen zwischen pest und cholera
    49 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 10:14
    Highlight Hitlary ist schon extrem peinlich. Da sprach Bernie Sanders an einem Duel darüber, dass er die Wallstreet zurückbinden möchte. Die Dame meinte "denen habe ich auch schon ins Gewissen geredet" - genau bei Goldman Sachs für 650000$ eine Rede gehalten....Das ist wohl nicht dasselbe...Aber die Dame findet ja immer noch genug dumme...
    32 7 Melden
    • Fabio74 03.06.2016 11:12
      Highlight mag sein. Sanders hat leider keine Chance. Die Heiligsprechung von Trump widert mich trotzdem an
      5 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 11:27
      Highlight Den Trump habe ich mit keinem Wort erwähnt, aber eben...
      14 0 Melden
    • Amadeus 03.06.2016 12:03
      Highlight @geshitstormt: Wieso Hitlary? Was hat Hillary Clinton mit Hitler zu tun?
      Oder war das ein Verschreiber? (in dem Fall bitte meine Frage ignorieren)
      12 2 Melden
    • R&B 03.06.2016 13:14
      Highlight @ geshitstormt: Sie dürfen amerikanische Demokratie nicht mit der europäischen vergleichen. Unsere europäische Demokratie und Sozialversicherungen werden in Amerika als kommunistisch betrachtet. Sanders wäre bei Europäern der richtige Mann, aber für alle US-Republikaner und viele US-Demokraten nicht wählbar. Clinton hingegen schon.
      4 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 17:39
      Highlight @Amadeus: Watson will nicht dass ich dir antworte. Sorry :(
      3 0 Melden
  • Hayek1902 03.06.2016 09:55
    Highlight Auch ich, der Obamas Politik (aber nicht der Person) oft sehr ktitisch gegenüber stand, finde ihn immer besser, je länger dieser Wahlkampf andauert. Wieso bloss? ;)
    21 2 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 03.06.2016 09:43
    Highlight Der Kampf ist noch nicht vorbei, sowohl kann Bernie es noch regulär schaffen aber auch kann es dazu kommen dass sie wegen der Affäre abtreten muss - es besteht noch Hoffnung!
    26 6 Melden
    • Hayek1902 03.06.2016 10:35
      Highlight Regulär schaffen? Nur wenn er Wahlergebnisse wie Saddam Hussein hinbekommt.
      15 9 Melden
    • tschoo 03.06.2016 11:00
      Highlight Regulär kann er es nur noch mathematisch schaffen. Hillary aber auch, sie wird nicht auf die benötigte Anzahl Delegierte kommen (Superdelegierte zählen hier nicht). Es wird auf jeden Fall erst am Parteitag entschieden.

      Ich hoffe immer noch auf eine Anzeige wegen der E-Mail-Geschichte oder darauf, dass alle Superdelegierte die Seiten wechseln :D (was aber nicht vorkommen wird)
      13 5 Melden
  • Tiny Rick 03.06.2016 09:38
    Highlight Auf dem Foto sieht sie aus als würde sie Batman umbringen wollen
    31 0 Melden
  • Olaf! 03.06.2016 09:33
    Highlight Auf dem Titelbild erinnert mich Clinton ein wenig an diesen Gentleman.
    37 0 Melden
    • Luca Brasi 04.06.2016 10:22
      Highlight Mich weniger. Der Joker hat Charisma. 😉
      4 0 Melden
  • Süffu 03.06.2016 09:22
    Highlight Und am Ende gibts einen Wrestling Match zwischen den beiden, um zu sehen wer Prãsident wird...

    Einen Unterschied haben die Aussagen - Trump ist ein Lügner.
    6 18 Melden
    • Maett 03.06.2016 10:11
      Highlight @Süffu: zum Glück ist Clinton bisher immer durch absolute Ehrlichkeit aufgefallen ...
      27 5 Melden
  • Radiochopf 03.06.2016 09:17
    Highlight total unsympathische Frau, die mir def. mehr Angst macht als Trump.. wenn sie mal die Atombomben Codes bekommt, dann sehe ich schwarz.. kein Krieg den sie nicht unterstützt.. keine Anzeichen das sie irgendwo gewillt ist auf Frieden zu setzen... mit ihr wird es definitiv mehr Kriege geben als es jetzt schon gibt.. es ist schon komisch wie unsere Medien Clinton immer als die "Gute" darstellen, obwohl sie viele Leichen im Keller hat..
    33 25 Melden
    • Fabio74 03.06.2016 10:41
      Highlight Trumps Leichen übersehen wir grosszügig. Mach mir definitiv mehr Sorgen wenn Trump den Koffer hat.
      Clinton mag nicht sauber sein aber sie ist nicht so durchgeknallt wie der Donald
      18 9 Melden
    • Danyboy 03.06.2016 13:56
      Highlight Es mag ja sein, dass Hillary alles andere als perfekt ist. Die Mailaffäre ist sicher nicht schön, wird aber aufgebauscht, als ob die USA deswegen kurz vor dem Kollaps stehen. Irgendwie finde ich schon seltsam, dass fast schon traditionell die Leichen im Keller (egal wie "gross" oder "klein") von Demokraten anders gewertet werden als bei Republikanern...? Zeigt sich ja gerade bei Trump: Alle paar Wochen kommt da was raus, was man dann mit einem Schulterzucken mehr oder weniger abtut.
      3 4 Melden
  • andy y 03.06.2016 09:17
    Highlight Dieses Bild erinnert mich irgendwie an den Joker aus Batman.
    20 0 Melden
  • Domino 03.06.2016 09:16
    Highlight Sind bei Hillary die Wahlkampfspenden aus Saudi Arabien nun doch eingetroffen?
    25 4 Melden
  • andersen 03.06.2016 09:03
    Highlight Es ist eine Show, wie beim X-Factor, Trump melden sich an, obwohl er nicht Singen kann.

    Das nennt man Selbstüberschätzung
    Das Problem ist: Bei Clinton weiss man, das sie Singen kann ,aber die Leuten fliegen auf Trump, weil er voll von Überraschungen ist und die Leuten warten darauf.
    15 16 Melden
    • E7#9 03.06.2016 09:54
      Highlight X-Factor? Wird da gesungen? Das sind doch diese Geschichten wo man erahnen sollte ob sie wahr sind oder nicht. Aber solche Auflösungen über Wahrheit wären sicher aufschlussreich zu den Reden im US-Wahlkampf. Wobei ich nicht ganz sicher bin ob Clinton hier wirklich besser abschneiden würde. Transparenz ist ja bekanntlich nicht grad eine ihrer Stärken.
      11 1 Melden
    • Maett 03.06.2016 10:03
      Highlight @andersen: meines Erachtens eine gewaltige Fehleinschätzung.

      Trump ist tatsächlich nicht blöde, er greift Clinton nur an, um sich des gefährlicheren Gegners zu entledigen, was Sanders wäre - und Clinton spielt tatsächlich mit.

      Gegen die Vertreterin der Polit-Finanz-Lobby hat er letztendlich weitaus höhere Gewinnchancen.

      Und ganz nebenbei, wer will denn in Europa die Atomwaffen-Startcodes in den Händen von Clinton sehen? Sie hat durch genug Aussagen und Handlungen (u.a. Libyen-Konflikt) bewiesen, dass sie empathielos und äusserst selbstherrlich denkt. Da würde Europa schnell mal geopfert.
      15 5 Melden
    • fabianhutter 03.06.2016 10:45
      Highlight @maett: Wo leben Sie denn? "Da würde Europa schnell mal geopfert." Woher kommen diese Aussagen gegen Hillary? Ganz ehrlich, wenn man vor vier Jahren nach der amerikanischen Aussenpolitik gefragt hätte, da wäre keinem aufgefallen, dass Frau Clinton irgendwie negativ heraussticht, im Gegenteil, verglichen mit ihren Vorgängern war sie ganz angenehm.
      Und Vertreterin der Polit-Finanz-Lobby? Sie nimmt Geld für Ansprachen... wer macht das nicht?
      7 10 Melden
    • Maett 03.06.2016 11:09
      Highlight @fabianhutter: in der Schweiz.

      Clinton war der Treiber des Libyen-Krieges.
      Clinton ist es, die auf klare Konfrontation gegen Russland gehen möchte.
      Clinton ist es, welche die amerikanische Militärpolitik aggressiver gestalten möchte.
      Clinton ist die, die von der Wallstreet unterstützt wird (weil sie weiterhin in deren Interesse Politik machen würde).
      Clinton unterstützt TTIP und weitere Abkommen.
      Und Clinton steht auch für ein "weiter so" der US-Politik.

      Wir würden sehr unter der von ihr initiierten Konflikten leiden. Deshalb wäre sie für mich ganz klar dritte Wahl, nach Sanders und Trump.
      8 3 Melden
    • Amadeus 03.06.2016 12:14
      Highlight @Maett:
      Trump ist frauenfeindlich
      Trump ist rassistisch
      Trump unterstützt die NRA
      Trump will eine Mauer bauen die Mexico bezahlen soll
      Trump leugnet den Klimawandel (ausser es geht darum seinen Golfplatz vor Erosion zu schützen)
      Trump legt seine Steuerdaten nicht offen
      Trump haut Leute übers Ohr (Trump-University, Casinos in Atlantic City, Sozialwohnungen in NYC)
      Trump hat keine politische Agenda
      Trump hat keine politische Erfahrung

      Einverstanden, nan soll Clinton kritisch betrachten. Aber sie würden Trump wirklich als zweitbeste Wahl nach Sanders und vor Clinton bezeichnen?



      7 3 Melden
    • fabianhutter 03.06.2016 12:54
      Highlight @maett: Lybien-Krieg: Ein Bürgerkrieg an dem sich die USA innerhalb einer UN-Resolution mit Luftschlägen beteiligte. Kriegstreiber sehen anders aus.
      Im Moment ist auch ganz Europa nicht wirklich gut auf Russland zu sprechen.
      Clinton ist (dank Sanders) keine Verbündete der Wall-Street mehr.
      TTIP ist noch tief in der Verhandlungsphase und wir wissen noch gar nicht, was de schlussendlich drinstehen wird.
      An welchen Stellen will Hillary neue Konflikte schüren?
      Clinton wäre sicher nicht die beste Präsidentin, aber ihre Verteufelung in gewissen Kreisen verstehe ich nicht.
      5 4 Melden
    • Maett 03.06.2016 14:36
      Highlight @fabianhutter: die USA haben auf Drängen Clintons weit mehr gemacht als die UN-Resolution vorsah: http://bit.ly/1XVHRl3

      Russland: Biden hat selbst eingeräumt, dass die EU zu Sanktionen gezwungen wurde: http://huff.to/25EreQV

      Kommt dazu dass sich Clinton schon mehrfach positiv für einen Krieg gegen RU und den Iran geäussert hat.

      Und natürlich ist Clinton eine Wallstreet-Verbündete; spätestens ab dem ersten Amtstag. Zumindest spricht ihre bisherige Windfahnenpolitik und ihr kreativer Umgang mit Wahrheiten dafür.

      Und zu TTIP: merken Sie was? Warum wissen wir nicht, was darin stehen soll?
      7 0 Melden
    • Maett 03.06.2016 14:39
      Highlight @Amadeus: bei allem würde ich Ihnen zwar nicht zustimmen (und die Grenze zu Mexiko ist übrigens schon heute zu), schlussendlich interessiert mich aber auch nicht wirklich die Maske eines Kandidaten, sondern wie er oder sie als Präsident handeln würde.

      Da stufe ich Clinton als den gefährlichsten Kandidaten ein, da in ihrer Welt für Diplomatie bisher wenig Platz war. Ausserdem mache ich mir keine Hoffnung, dass sie Willens ist, die zu grosse Macht der Lobby zu brechen, was bei den anderen beiden Kandidaten etwas anders aussieht. Und das muss geschehen, besser schon mit dem nächsten Präsidenten.
      4 1 Melden
    • andersen 03.06.2016 14:39
      Highlight Nein, aber sie ist mehr moderat und der USA braucht ein Aussenpolitik.
      Und sie ist in Diplomatie geübt.

      Und Amerika sind unser Verbündete im Nato, die, die Schweizer auch als ein Schutzschirm sehen könnte.
      So kann die Rechtspopurlisten kein Aufwind in Europa gewinnen, wo man ja weiss, dass Le Pen Kredite in Russland bekommt.

      1 3 Melden
    • fabianhutter 03.06.2016 15:27
      Highlight @maett: 1. Das ist eine umstrittene Bloggerzeitung bei der der wichtigste Link im Artikel nicht funktioniert.
      2."gezwungen"... die USA haben die EU gedrängt, das hat Biden in einer Rede vor Studenten gesagt.
      3. Glauben sie ernsthaft, dass Clinton mit Russland einen Krieg anzettelt?????
      4. Das ist eine reine Vermutung von Ihnen.
      5.Es interessiert mich nicht was in der ersten Verhandlungsversion steht. Wichtig ist was in der abschliessenden Version steht. Und dann ist der Zeitpunkt gekommen um zu protestieren.
      3 3 Melden
    • E7#9 03.06.2016 15:28
      Highlight @andersen: "Sie ist moderat und in Diplomatie geübt". Ausserdem hat sie ein ausgeprägtes Beziehungsnetz bis zu dubiosem Emailverkehr und Geldflüssen an arabische Diktatoren etc. Mit anderen Worten: Sie ist total verfilzt dem, was US-Politik in den letzten Dekaden ausmachte. Clinton verkörpert geradezu das Establishment. Genau das, was viele US-Wähler nicht mehr wollen. Und der Rest der Welt hat die Nase auch langsam voll von der aggressiven US-Geopolitik. Clintons Erfahrung und Macht wirkt halt nicht grad wie ein Vorteil. Als US-Bürger bliebe mein Stimmzettel wohl unausgefüllt.
      5 0 Melden
    • Maett 03.06.2016 23:41
      Highlight @fabianhutter: 1. extra für Sie nochmals von abcnews: http://abcn.ws/1UmKDdA
      2. der genaue Wortlaut war:
      (kann auch nur durch Zwang erfolgt sein, die EU nimmt ja auch Schaden)
      3. ja http://bit.ly/1XaoKDi
      4. nein, ich ziehe diesen Schluss aus der Handlungsweise der Wallstreet: http://bit.ly/1VCmUvv
      5. in div. europ. Ländern und der EU ist in den letzten Jahren nicht der Eindruck entstanden dass Protest etwas nützt, wenn etwas fertig verhandelt ist... Sie verstehen mein Misstrauen bestimmt.
      2 0 Melden
    • Maett 03.06.2016 23:44
      Highlight @andersen: aus welchem Land stammen Sie denn? Die USA sind nicht unsere Verbündeten. Vielleicht gezwungenermassen etwas, aber zuletzt als ich nachgeschaut habe, habe ich noch in einem neutralen Staat gelebt. Keine NATO, keine USA, gar nichts.

      Wir haben uns genug abgesichert, um Kriege zu überstehen: wir haben keine Ressourcen. Sollte zusammen mit der Armee, die einem potentiellen Gegner doch einiges an Schaden anrichten könnte, reichen.
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«Das sind Tiere» – Trump spricht wieder einmal über Migration

US-Präsident Donald Trump hat sich erneut abfällig über Migranten geäussert. Bei einem Treffen mit Republikanern im Weissen Haus am Mittwoch bezeichnete er einige Einwanderer als «Tiere».

«Es gibt Leute, die ins Land kommen oder versuchen ins Land zu kommen, und wir bringen die Leute wieder ausser Landes», sagte Trump. «Man kann gar nicht glauben, wie schlimm diese Menschen sind, das sind keine Menschen, das sind Tiere, und wir bringen sie wieder ausser Landes.»

Demokratische Politiker …

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