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U.S. Democratic presidential candidate Hillary Clinton waves to someone in the crowd after delivering a speech on national security in San Diego, California, United States June 2, 2016.   REUTERS/Mike Blake      TPX IMAGES OF THE DAY

Hillary Clinton: Jetzt wird sie laut.
Bild: MIKE BLAKE/REUTERS

Hillary Clinton macht den Trump und feuert plötzlich aus allen Rohren

Im US-Wahlkampf suchte Hillary Clinton bislang verzweifelt nach einer Strategie gegen Donald Trump, jetzt hat sie eine Idee: Sie kopiert den Rivalen und kontert mit Beleidigungen.

03.06.16, 08:39 03.06.16, 09:19

Roland Nelles, Washington



Ein Artikel von

Eine grosse Rede war angekündigt in San Diego. Hillary Clinton wollte ihre Vorstellungen über die amerikanische Aussenpolitik präsentieren. In Wahrheit ging es aber nur um ein Thema: Donald Trump.

«Dieser Mann darf niemals die Atombomben-Codes in die Hände bekommen», warnte Clinton – und machte sich dann daran, alle aussenpolitischen Aussagen Trumps aus den vergangenen Monaten Punkt für Punkt auseinanderzunehmen.

Keine Ahnung von Aussenpolitik

Trump habe schlicht keine Ahnung von Aussenpolitik, er stosse Amerikas Verbündete vor den Kopf und wolle sich stattdessen mit Wladimir Putin verbrüdern, höhnte Clinton. Ein Graus. Sollte er als Präsident über Amerikas Aussen- und Sicherheitspolitik bestimmen, würde dies zu weltweitem Chaos führen. «Wir dürfen niemals die Sicherheit unserer Kinder in seine Hände legen. Trump ist gefährlich.»

«Dieser Mann darf niemals die Atombomben-Codes in die Hände bekommen.»

Hillary Clinton über Donald Trump

Amerika erlebt eine neue Hillary Clinton. Die voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin der Demokraten schaltet auf Angriff um. Seit Wochen suchen Clinton und ihre Strategen einen Plan, um Donald Trump zu besiegen. Doch ihr Wahlkampf verlief zuletzt schleppend, die Affäre um ihren privaten E-Mail-Server schadete ihr, Trump konnte in den Umfragen aufholen.

Democratic presidential candidate Hillary Clinton gives an address on national security, Thursday, June 2, 2016, in San Diego, Calif. (AP Photo/John Locher)

Greift Trump fast täglich an: Hillary Clinton.
Bild: John Locher/AP/KEYSTONE

Nun hat sich Clinton offenbar dafür entschieden, Trump mit seinen eigenen Waffen zu schlagen: Auch um von den eigenen Schwächen abzulenken, greift sie den Gegner fast täglich frontal an, beschimpft ihn als «Trickser» und «Betrüger».

Das Timing stimmt. In der kommenden Woche stehen die letzten wichtigen Vorwahlen in Kalifornien und New Jersey an. Clinton dürfte dann voraussichtlich die entscheidende Zahl von 2383 Delegiertenstimmen erreichen – und im Ringen mit ihrem parteiinternen Rivalen Bernie Sanders endgültig als Kandidatin der Demokraten feststehen. Der eigentliche Hauptwahlkampf beginnt, ab dann geht es um alles oder nichts.

Polemik um die «Trump University»

Clinton hofft, mit der Fokussierung auf Trumps wirre Aussagen in der Aussenpolitik unentschlossene Wähler oder auch moderate Anhänger der Republikaner erreichen zu können. Gleichzeitig will sie den Sanders-Anhängern deutlich machen, warum es wichtig ist, künftig sie zu unterstützen. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf den gemeinsamen Feind, um die eigenen Reihen zu schliessen.

Trump bietet reichlich Angriffsfläche, nicht nur in der Aussenpolitik. Seit Tagen nutzen Clinton und Co. die Ungereimtheiten um die sogenannte «Trump University», um Trump in die Defensive zu bringen.

U.S. Republican presidential candidate Donald Trump waves to supporters after speaking at a campaign rally in San Jose, California, U.S. June 2, 2016. REUTERS/Lucy Nicholson

«Es geht ihm nur um seinen eigenen Profit.» Bild: LUCY NICHOLSON/REUTERS

In der Frühe plötzlich Hillary am Draht

Neue Dokumente zeigen, dass die Universität wohl vor allem dem Zweck diente, Studenten mehr und mehr Studiengebühren aus der Tasche zu ziehen – eine schöne Vorlage für die Demokraten. «Trumps Geschäftsgebaren enthüllt seinen Charakter: Es geht ihm nur um seinen eigenen Profit», schimpft Clinton im Trump-Stil.

Auch in der Medienarbeit kopiert Clinton jetzt den Rivalen. Der Republikaner dominiert bislang häufig die Berichterstattung der grossen TV-Sender, in dem er praktisch permanent für Interviews zur Verfügung steht. Oft lässt er sich per Telefon zu jeder Tages- und Nachtzeit live in Sendungen zuschalten, um Kommentare zu aktuellen Debatten abzugeben. Nun haben die Moderatoren immer häufiger schon in der Frühe statt Trump plötzlich Clinton am Telefon.

Clinton feuert Tweet um Tweet ab

Sogar bei Twitter, Trumps bevorzugter Kampagnenmaschine, ist Clinton mit einem Mal ausgesprochen aktiv: Sie feuert einen Tweet nach dem anderen ab – meist geht es direkt gegen Trump. Allein zur Affäre um die Trump-Universität setzte sie innerhalb weniger Stunden ein gutes Dutzend Tweets ab.

Die Studenten der Universität hätten ihm vertraut und er habe sie reingelegt, so Clinton. «Das gleiche würde er mit unserem Land tun.» Trump wiederum forderte bei einem Auftritt in Kalifornien, Clinton wegen ihrer E-Mail-Affäre «ins Gefängnis» zu schicken.

Auch Obama hilft beim Feuern

Schön für sie: Bei ihrer neuen Offensive hat Clinton einen wichtigen Verbündeten, US-Präsident Barack Obama. Der Noch-Amtsinhaber, dessen Beliebtheitswerte bei den US-Bürgern seit Wochen kontinuierlich steigen, feuert inzwischen regelmässig gegen Trump.

Obamas Botschaft: Der Republikaner verspreche Dinge, die er niemals einlösen könne. Den Namen Trump nimmt er dabei wohlweislich selten in den Mund. Das sei nicht nötig, findet der Präsident. «Das macht er ja selbst schon häufig genug.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 04.06.2016 13:13
    Highlight Hillary melded sich im Wahlkampf an. Sie will den Lead, der sonst bei Trump als einziges Markenzeichen war. Das ist alles Wahlkampfstrategie und hat mit präsidialem Verhalten nichts zu tun. Die Amis wollen Leaders (die Schweizer Konkordanzteams). Und als Leader musst du im Kampf bestehen können. Wer die Waffen wählt, ist im Duell im Vorteil. Das geht jetzt so bis November und dann spricht man nicht mehr über diese Zeit der Schlagabtausche. Dann wird in der realen Welt regiert, wo PrasidentInnen nicht alleinherrschend sind und im Senat/Rep.haus bestehen müssen.
    3 2 Melden
  • rodolofo 04.06.2016 08:31
    Highlight Sehr gut Hillary!
    Zeigs dem alten Sack!
    Wir können uns von Trump durchaus etwas inspirieren lassen!
    Müssen wir ständig die Zensurschere im Kopf haben, damit wir uns jederzeit anständig und politisch korrekt äussern und verhalten?
    Die lachen doch über uns und höhnen: "Gutmenschen seid Ihr, brave Naivlinge und Weicheier!"
    Also gut, wir können auch anders:
    "Schmeisst diese unbelehrbaren Rüpel doch einfach über die Grenze nach Mexiko! Da passen sie nämlich hin, diese Vergewaltiger, Gauner und Schmarotzer! Wer Republikanisch wählt, der fliegt raus! Hahahahaaa!"
    1 17 Melden
    • andersen 04.06.2016 21:14
      Highlight Rodolofo

      Um die Rechtpopulisten zu bekämpfen, muss man nur die eigene Begriffe verwenden, die sie benützen.

      Somit löst der Rechtspopulismus sich , wie Tee im Zucker auf und dar nutzt keine breiten Grinsen mehr.

      0 0 Melden
  • Ton 03.06.2016 23:26
    Highlight Ihr habt ja völlig verpasst was abgeht. Sanders hat Clinton eingeholt in den Umfragen in Kalifornien - dem wichtigsten, grössten Staat. Nein, aufholen kann Sanders nicht mehr mit pledged delegates. Jedoch werden die unpledged (=super-) delegates an der party convention noch ihre Stimme abgeben. Bisher sagen über 90% von denen sie würden für Hillary stimmen. Aber das ist mehr und mehr umstritten. Zudem kommt sie in den Landesweiten matchups gegen Trump nicht an, im Gegensatz zu Bernie - Sanders wird die Superdelegates von sich überzeugen. Okay, I'm done with my rant.
    12 1 Melden
  • Paul_Partisan 03.06.2016 10:55
    Highlight Wenn mensch die beiden Präsidentschaftskandidaten genauer betrachtet, verwundert es kein bisschen, dass Obamas Beliebtheit steigt... Schade sind Sanders Chancen so tief gesunken, er hätte gegen Trump eine Chance gehabt.
    37 8 Melden
    • Danyboy 03.06.2016 11:27
      Highlight Nein, hätte Sanders ganz sicher nicht! Wenn die Amerikaner zwischen (nach ihrem Empfinden) Sozialismus oder konservativem Spinner wählen müssen, wählen sie lieber den Spinner, der etwas von Eigenverantwortung und American Dream schwafelt. Egal wie dümmlich. Sanders wäre untergegangen. Dass Hillary jetzt auch anfängt zu poltern ist irgendwie klar. Einem wie Trump nur sachlich mit Argumenten zu begegnen ist nutzlos. Dennoch werden die Amis wohl Trump wählen...
      13 20 Melden
    • Alex_Steiner 03.06.2016 11:42
      Highlight @Danyboy: Hör auf Unwahrheiten zu verbreiten... alle Umfragen zeigen das Sanders klar gegen Trump gewinnen würde. Hillary und Trump sind etwa gleich auf. In manchen gewinnt Trump sogar...
      20 5 Melden
    • Danyboy 03.06.2016 12:42
      Highlight Das ist meine Einschätzung, Alex Steiner. Die Umfragen sahen Hillary auch lange klar Trump. Ich kenne einige Amerikaner, und habe mit einigen letzten Monat gesprochen (und es sind keine Hardcore Texaner, NRAler oder so) und alle sagten sie das gleiche: Sanders als Protest ist va bei Jungen momentan cool. Aber niemals wählen die Amis einen Sozialisten zum Präsidenten. Noch lange nicht...
      6 8 Melden
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  • Amboss 03.06.2016 10:40
    Highlight Schlechte Idee, diese Angriffe. Denn die Wirkung ist fatal.
    Sie wirkt verzweifelt. Und somit unüberlegt, unsouverän, inkompetent, nervös.

    Trump hingegen wirkt cool, unangreifbar, ein Leader halt.


    Frau Clinton hat ihre Stärken. Die muss sie ausspielen.
    7 19 Melden
    • Danyboy 03.06.2016 11:30
      Highlight Und welche Stärken muss sie ausspielen? Einem Schwachkopf wie Trump nur sachlich zu begegnen, bringt ihr rein gar nichts. Das wird niemals funktionieren. Wenn Trump selbst mit den idiotischsten Ideen die Vorwahlen gewinnt, zeigt das schon wie wenig Sachlichkeit überhaupt noch greift.
      14 5 Melden
    • R&B 03.06.2016 13:15
      Highlight @Amboss: In den USA können nur wenig differenziert denken. In den USA muss man alles so formulieren, dass es auch ein 6-jähriger versteht.
      7 1 Melden
    • Amboss 03.06.2016 14:14
      Highlight @Danyboy: Die Mehrheit wählte letztes Mal Demokratisch. Bei den Republikanern ist Unbehagen gegen Trump vorhanden.
      Das Potenzial ist also da. Eigentlich kann sie sich nur selber schlagen.

      Aber du fragst: "Welche Stärken muss sie ausspielen? " Vielleicht liegt wirklich da das Problem: Sie hat keine Stärken
      Sie ist nicht modern (schon ewig dabei), hat keine neuen Ideen, ist kein neues Gesicht, keine Visionen (wie zB Obamas "Change") ist nicht besonders Charismatisch und jetzt auch noch verzweifelt.

      Aus meiner Sicht ist ihre einzige Stärke ihre Erfahrung. Sofern sie das ausspielen kann.
      3 2 Melden
  • Hayek1902 03.06.2016 09:55
    Highlight Auch ich, der Obamas Politik (aber nicht der Person) oft sehr ktitisch gegenüber stand, finde ihn immer besser, je länger dieser Wahlkampf andauert. Wieso bloss? ;)
    21 2 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 03.06.2016 09:43
    Highlight Der Kampf ist noch nicht vorbei, sowohl kann Bernie es noch regulär schaffen aber auch kann es dazu kommen dass sie wegen der Affäre abtreten muss - es besteht noch Hoffnung!
    26 6 Melden
    • Hayek1902 03.06.2016 10:35
      Highlight Regulär schaffen? Nur wenn er Wahlergebnisse wie Saddam Hussein hinbekommt.
      15 9 Melden
    • tschoo 03.06.2016 11:00
      Highlight Regulär kann er es nur noch mathematisch schaffen. Hillary aber auch, sie wird nicht auf die benötigte Anzahl Delegierte kommen (Superdelegierte zählen hier nicht). Es wird auf jeden Fall erst am Parteitag entschieden.

      Ich hoffe immer noch auf eine Anzeige wegen der E-Mail-Geschichte oder darauf, dass alle Superdelegierte die Seiten wechseln :D (was aber nicht vorkommen wird)
      13 5 Melden
  • Tiny Rick 03.06.2016 09:38
    Highlight Auf dem Foto sieht sie aus als würde sie Batman umbringen wollen
    31 0 Melden
  • Olaf! 03.06.2016 09:33
    Highlight Auf dem Titelbild erinnert mich Clinton ein wenig an diesen Gentleman.
    37 0 Melden
    • Luca Brasi 04.06.2016 10:22
      Highlight Mich weniger. Der Joker hat Charisma. 😉
      4 0 Melden
  • Süffu 03.06.2016 09:22
    Highlight Und am Ende gibts einen Wrestling Match zwischen den beiden, um zu sehen wer Prãsident wird...

    Einen Unterschied haben die Aussagen - Trump ist ein Lügner.
    6 18 Melden
    • Maett 03.06.2016 10:11
      Highlight @Süffu: zum Glück ist Clinton bisher immer durch absolute Ehrlichkeit aufgefallen ...
      27 5 Melden
  • andy y 03.06.2016 09:17
    Highlight Dieses Bild erinnert mich irgendwie an den Joker aus Batman.
    20 0 Melden
  • Domino 03.06.2016 09:16
    Highlight Sind bei Hillary die Wahlkampfspenden aus Saudi Arabien nun doch eingetroffen?
    25 4 Melden
  • andersen 03.06.2016 09:03
    Highlight Es ist eine Show, wie beim X-Factor, Trump melden sich an, obwohl er nicht Singen kann.

    Das nennt man Selbstüberschätzung
    Das Problem ist: Bei Clinton weiss man, das sie Singen kann ,aber die Leuten fliegen auf Trump, weil er voll von Überraschungen ist und die Leuten warten darauf.
    15 16 Melden
    • E7#9 03.06.2016 09:54
      Highlight X-Factor? Wird da gesungen? Das sind doch diese Geschichten wo man erahnen sollte ob sie wahr sind oder nicht. Aber solche Auflösungen über Wahrheit wären sicher aufschlussreich zu den Reden im US-Wahlkampf. Wobei ich nicht ganz sicher bin ob Clinton hier wirklich besser abschneiden würde. Transparenz ist ja bekanntlich nicht grad eine ihrer Stärken.
      11 1 Melden
    • Maett 03.06.2016 10:03
      Highlight @andersen: meines Erachtens eine gewaltige Fehleinschätzung.

      Trump ist tatsächlich nicht blöde, er greift Clinton nur an, um sich des gefährlicheren Gegners zu entledigen, was Sanders wäre - und Clinton spielt tatsächlich mit.

      Gegen die Vertreterin der Polit-Finanz-Lobby hat er letztendlich weitaus höhere Gewinnchancen.

      Und ganz nebenbei, wer will denn in Europa die Atomwaffen-Startcodes in den Händen von Clinton sehen? Sie hat durch genug Aussagen und Handlungen (u.a. Libyen-Konflikt) bewiesen, dass sie empathielos und äusserst selbstherrlich denkt. Da würde Europa schnell mal geopfert.
      15 5 Melden
    • fabianhutter 03.06.2016 10:45
      Highlight @maett: Wo leben Sie denn? "Da würde Europa schnell mal geopfert." Woher kommen diese Aussagen gegen Hillary? Ganz ehrlich, wenn man vor vier Jahren nach der amerikanischen Aussenpolitik gefragt hätte, da wäre keinem aufgefallen, dass Frau Clinton irgendwie negativ heraussticht, im Gegenteil, verglichen mit ihren Vorgängern war sie ganz angenehm.
      Und Vertreterin der Polit-Finanz-Lobby? Sie nimmt Geld für Ansprachen... wer macht das nicht?
      7 10 Melden
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