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epa06356315 (FILE) - An undated photo released on 16 September 2017 (reissued 28 November 2017), by the North Korean Central News Agency (KCNA), the state news agency of North Korea, showing the country's leader Kim Jong Un (R), supreme commander of the Korean People's Army, guiding a launching of the medium-to-long range strategic ballistic rocket Hwasong-12 at an unspecified location. According according to media reports on 28 November 2017, North Korea has fired another ballistic missile, the South Korean news agency Yonhap reported that the missile flew eastward from Pyongsong, South Pyongan province. Tokyo news reports stated that the missile was fired eastwards from the hermit state and landed about 210km west of Japan's Kyurokujima island.  EPA/KCNA   EDITORIAL USE ONLY  EDITORIAL USE ONLY *** Local Caption *** 53771876

Kim Jong-un verfolgt einen Raketenstart.   Bild: EPA/KCNA

«Nordkorea kann überall zuschlagen»: Kim testet eine neue Rakete – die hat es in sich



Der jüngste Test einer Interkontinentalrakete hat die USA aufgeschreckt. Das Geschoss erreichte eine Höhe von 4500 Kilometer – so hoch war eine Rakete der Nordkoreaner noch nie geflogen.

Nun hat Nordkorea bestätigt, dass es sich um einen neuartigen Raketentyp Hwasong-15 mit grosser Reichweite handelt. «Die Rakete kann das Festland der USA erreichen», sagte eine Sprecherin im nordkoreanischen TV

Der Test  sei erfolgreich gewesen, so die nordkoreanischen Staatsmedien weiter. Nordkorea habe eine grosse historische Leistung erbracht, um «die staatliche Atomstreitmacht zu vervollständigen». Das Land habe damit sein «historisches Ziel» erreicht, eine Atommacht zu werden.

Davon zeigt sich offenbar auch US-Verteidigungsminister James Mattis beeindruckt. «Die Nordkoreaner demonstrieren damit, dass sie überall auf der Welt zuschlagen können.»

Die Rakete war 53 Minuten in der Luft, bevor das Geschoss westlich von Japan ins Meer prallte. 

epa06356464 Defense Secretary James Mattis attends a meeting with US President Donald J. Trump (out of frame) and congressional leadership in the Roosevelt Room at the White House, in Washington, DC, USA, 28 November 2017.  Trump spoke on the recent intercontinental ballistic missile launch by North Korea.  Democratic leaders Charles Schumer and Nancy Pelosi skipped the meeting with President Trump.  EPA/KEVIN DIETSCH / POOL

US-Verteidigungsminister James Mattis.  Bild: EPA/UPI POOL

«Die Rekordhöhe zeigt, dass Kim mit seinem Raketenprogramm massive Fortschritte seit dem letzten Test gemacht hat», sagte ein Militär-Experte zu CNN. 

Ein weiterer Raketenspezialist sagt zur BBC, auf einer normalen  Umlaufbahn hätte die Interkontinentalrakete Washington erreichen können. 

Trump fordert mehr Geld fürs Militär

«Wir werden uns darum kümmern», sagte US-Präsident Donald Trump unmittelbar nach dem Test. Inzwischen hat sich Trump auf Twitter erneut zu Wort gemeldet. 

Es sei nun wichtiger denn je, genügend finanzielle Mittel für das Militär wie die Regierung bereitzustellen. 

Kim auf der Fischfarm

Image

Am Tag des Raketentests besuchte Kim eine Fischfarm.

Derweil übt sich Kim Jong-un als Meister der Inszenierung. Just am Tag des neusten Raketentests besuchte er eine neu gebaute Fischfarm. Damit will er offenbar zeigen, dass sich das abgeschottete Land durch die Sanktionen nicht so rasch kleinkriegen lässt. 

«Nichts ist unmöglich, wenn es mit dem revolutionären Geist der Selbsthilfe angepackt wird», sagte eine Sprecherin des Staatsfernsehens dazu. 

Die Realität sieht aber ganz anders aus. Laut einem Bericht von UPI News müssen Kims Soldaten wegen den Sanktionen inzwischen verschimmelten Mais essen. Unzählige Armeeangehörige litten deshalb unter akutem Durchfall, so das Online-Portal. 

(amü)

Nordkorea: Dritter Raketentest in einem Monat

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 29.11.2017 12:24
    Highlight Highlight "Nordkorea kann überall zuschlagen..."
    Scheint tatsächlich so.
    Die USA sind aber die Einzigen auf die Planeten die diese Fähigkeit auch aktiv nutzen und weltweit "überall" auch wirklich zuschlagen.
    • Toerpe Zwerg 29.11.2017 17:14
      Highlight Highlight Nanana, ein Planet reicht sogar den USA.
  • Dirk Leinher 29.11.2017 09:49
    Highlight Highlight Ich frage mich weshalb es so wenige Stimmen gibt die sagen, "Jungs hört auf, bevor was passiert."
    Solange das Niveau des sich gegenseitig beschuldigen nicht überwunden wird, sehe ich düster.
    Aber falls Trump morgen diese Einsicht zeigen sollte und direkte Gespräche mit Kim aufnimmt, wäre das für die Kriegstreiber wiederum unverdaulich.
    Von diesen gibt es auch hier im Form einige.
  • Luca Brasi 29.11.2017 09:35
    Highlight Highlight Moon Hyun-jins UPI News als Quelle für den verschimmelten Mais zu nennen? Naja...

    https://en.wikipedia.org/wiki/News_World_Communications
    • es isch wies isch 29.11.2017 14:53
      Highlight Highlight Mein Gedanke :)
  • Raphael Stein 29.11.2017 08:43
    Highlight Highlight Das Teaserbild: Kim Jong-un verfolgt einen Raketenstart.

    spricht Bände.

    Die kleinen Chromgewichte für die Schreibunterlage, die kleine Falte, der etwas eng gewordene Anzug...
    • reconquista's creed 29.11.2017 10:34
      Highlight Highlight Und er hätte sogar eine Lampe gehabt, falls der Start zum Abend hin verschoben worden wäre...
  • Quacksalber 29.11.2017 08:36
    Highlight Highlight Dieser Kim ist doch ein Glücksfall für alle Rüstungsfirmen und Hardliner. Dumm nur, dass die US Regierung dank Steuergeschenken bald gar kein Geld mehr haben wird um die Aufrüstung zu finanzieren.
  • Keine grösseren Probleme...? 29.11.2017 08:16
    Highlight Highlight ...ja dann. Was im schlimmsten Fall droht: Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub.
  • Wilhelm Dingo 29.11.2017 07:55
    Highlight Highlight Die Menschheit spinnt, und Kim ist dabei nur ein kleiner Teil. Wie kann es sein, dass die Nukleararesanale deratige kranke Ausmasse erreichen?
  • Posersalami 29.11.2017 07:52
    Highlight Highlight „Laut einem Bericht von UPI News müssen Kims Soldaten wegen den Sanktionen inzwischen verschimmelten Mais essen“

    Na dann treffen die Sanktionen widermal die Richtigen 🙈
  • rodolofo 29.11.2017 07:33
    Highlight Highlight Wie wär's zwischendurch mal mit einer Brot-Rakete fürs eigene Volk?
  • Watcher 29.11.2017 06:47
    Highlight Highlight Wahnsinn, die USA wollen ihr Militärbudget aufstocken, ist das noch möglich? Dann können die Kinder direkt in die Militärschule weil kein Geld mehr für die normale Schule übrig bleibt.
    Ich empfehle, dass sich die US-Kriegstreiber mit dem Geld einen Psychiaterbesuch gegen Grössenwahn absolvieren sollten.
    • Toerpe Zwerg 29.11.2017 09:08
      Highlight Highlight Haben Sie letzthin das Budget der USA studiert?
  • SwissMafia 29.11.2017 05:46
    Highlight Highlight Das Geschoss erreichte eine Höhe von 4500 Kilometer.
    Ich denke eher Meter oder diese Rakete währe ungefähr 10mal höher geflogen als die Internationale Raumstation 😆
    • EvilBetty 29.11.2017 06:48
      Highlight Highlight Ja, genau das ist sie.
    • Sloping 29.11.2017 06:49
      Highlight Highlight Das ist erst der Anfang. Kim hat Chuck Norris als Raketentriebwerksingenieur eingestellt.
    • Zeyben 29.11.2017 06:54
      Highlight Highlight Haha wäre mitten in den beiden Van Allen Gürteln gewesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeyben 29.11.2017 05:34
    Highlight Highlight Ja natürlich jetzt noch das Militärbudget weiter steigern. Was für eine Logik für Dummies.
    • Bijouxly 29.11.2017 07:03
      Highlight Highlight Das ist Diplomatie und heisst Druck aufbauen und Abschrecken, bevor es einen bewaffneten Konflikt geben muss.
    • rodolofo 29.11.2017 07:43
      Highlight Highlight Und dann können die Drittwelt-Diktatoren in den USA auf Schnäppchenjagd gehen und massenhaft ausgemusterte Occasionen erwerben!
      Mit denen lassen sich problemlos Interne Flüchtlinge produzieren, die dann später Externe Flüchtlinge bewirken, welche als "overseas-workers" Devisen bringen, mit Flächenbombardierungen und Massaker an der Landbevölkerung und zum Zwecke der Privatisierung (= Raubmord) von Land und Bodenschätzen.
      Das ist dann der "Trickle Down-Effekt" mit der unser Reichtum an Waffen und Gewalt die Armen und Ärmsten erreicht!
      Schöne neue Welt, noch beschissener als die alte...
    • Morph 29.11.2017 08:17
      Highlight Highlight Dieses Geld wird dann in Big Brother investiert. Kaum in den bereits unüberwindbaren Raketenabwehrgürtel....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sloping 29.11.2017 04:05
    Highlight Highlight Ich hoffe wir werden mit einer Saddam Hussein Nuklearwaffenstory 2.0 aus den USA verschont.
    • Asmodeus 29.11.2017 09:00
      Highlight Highlight Da Nordkorea wirklich Atomwaffen besitzt, werden wir garantiert davon verschont.

      Und vermutlich auch von einem überstürzten Krieg. Trump mag es egal sein wenn Südkorea und Japan verstrahlt werden, aber dem Rest der Welt nicht.
    • reconquista's creed 29.11.2017 09:13
      Highlight Highlight Sowas wie "Kim hat Atombomben!"?
      ;)

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