International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A man hugs a woman outside the Alamo Gym where parents wait to reunite with their children following a shooting at Santa Fe High School in Santa Fe, Texas, on Friday, May 18, 2018. (Michael Ciaglo/Houston Chronicle via AP)

Viele Menschen trauern um die Opfer.  Bild: AP/Houston Chronicle

17-Jähriger erschiesst bei Amoklauf an Schule mindestens 10 Menschen – das sagt Trump



Das Töten mit Schusswaffen an US-Schulen geht weiter. Nur rund ein Vierteljahr nach den Aufsehen erregenden Todesschüssen von Florida werden nun in einer High School in Texas mindestens zehn Personen von einem Schüler getötet.

Die erneute Schiesserei an einer US-Schule ereignete sich am frühen Morgen in der Stadt Santa Fe rund 50 Kilometer südöstlich von Houston im Bundesstaat Texas. Bei dem Schützen handelte es sich laut Polizei um einen 17-jährigen Schüler der Santa Fe High School.

Dieser habe zehn Menschen getötet und zehn weitere verletzt. Das teilte der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, vor den Medien mit. Seine Tat verübte er demnach mit einem Sturmgewehr und einem Revolver aus dem Besitz des Vaters. Der Schütze habe zudem Sprengstoff in einem Haus und in einem Auto deponiert, sagte Abbott.

Emergency responders from multiple agencies work at the scene in front of Santa Fe High School in response to a shooting on Friday, May 18, 2018, in Santa Fe, Texas. (Kevin M. Cox /The Galveston County Daily News via AP)

Bild: AP/The Galveston County Daily News

Die meisten der Toten seien Schüler gewesen, sagte Sheriff Ed Gonzalez am Freitag. Unter den Verletzten sei auch ein Polizist. Ein Schütze sei in Haft, eine zweite Person sei festgenommen worden. Dabei habe es sich um eine «Person von Interesse» gehandelt, sagte Gonzalez.

Der republikanische Gouverneur Abbott sprach von «einem der bösartigsten Verbrechen in der Geschichte von Texas». Der Vater des Schützen habe die Tatwaffen legal erworben, fügte er hinzu. Bei Durchsuchungen in zwei Häusern seien «verschiedene Sprengsätze» sichergestellt worden, unter ihnen ein Molotow-Cocktail.

Laut der Zeitung «Houston Chronicle» war der Täter mit einem halbautomatischen Gewehr AR-15, einem Revolver, einer Pump Gun und Sprengsätzen bewaffnet.

«Ein Freund wurde im Kunstraum erschossen»

Was genau den 17-Jährigen zu seiner Tat bewogen hat, war unklar. In Tagebucheintragungen habe dieser über Suizid nachgedacht, sagte Gouverneur Abbott. Vor der Tat habe es aber «keine Warnsignale» gegeben. Im Zusammenhang mit der Bluttat würden zwei Menschen befragt – einer von ihnen könnte in die Tat «verstrickt» gewesen sein, sagte der Gouverneur.

Ein Mitschüler berichtete im Lokalfernsehen, der Schütze sei oft gehänselt worden und habe nicht viele Freunde an der Schule gehabt.

Eine Schülerin, die den Amoklauf überlebte, schilderte weinend vor Journalisten, was sie erlebt hat. «Ein Freund wurde im Kunstraum erschossen», sagte sie. «So etwas sollte niemand erleben. Das ist meine Schule, mein Alltag. Ich habe Angst zurückzugehen.» Die Schule habe Alarm ausgelöst, «und dann ist jeder rausgerannt», berichtete Shrader. «Man hörte einfach ‹bumm, bumm, bumm›, und dann bin ich so schnell wie möglich in den Wald gerannt und habe meine Mutter angerufen.»

«Geht schon zu lange so»

«Wir müssen mehr tun, als nur für die Opfer zu beten», sagte Gouverneur Abbott. Es müsse sichergestellt werden, dass so etwas nicht wieder passieren kann. Bereits nächste Woche solle es zu Runden Tischen mit Experten kommen.

US-Präsident Donald Trump zeigte sich im Kurzmitteilungsdienst Twitter zunächst besorgt: Nach ersten Berichten sehe es «nicht gut aus». Wenig später erklärte er, er empfinde «Traurigkeit und Kummer» angesichts der «absolut erschreckenden» Tat.

«Das geht nun schon zu lange so in unserem Land», erklärte Trump. Seine Regierung sei «entschlossen, alles in ihrer Macht liegende zu unternehmen, »um unsere Schüler zu schützen, unsere Schulen zu sichern, und Waffen von denen fernzuhalten, die eine Gefahr für sich selbst und andere sind«.

Mitte Februar hatte ein 19-Jähriger ein Massaker an einer Schule im Bundesstaat Florida angerichtet. Der inzwischen wegen Mordes angeklagte junge Mann hatte in Parkland an der Marjory Stoneman Douglas High School 17 Menschen mit einem Schnellfeuergewehr erschossen und 17 weitere verletzt.

Überlebende des Massakers starteten eine Kampagne zur Einschränkung des laxen US-Waffenrechts. Im April hatten bei rund 2500 Veranstaltungen in den gesamten USA Schüler gegen die Waffengewalt protestiert, vielerorts wurde die Schule bestreikt.

Versprechen der NRA

Trump hatte erst vor wenigen Wochen ungeachtet dieser Proteste der mächtigen Waffenlobby seine Unterstützung zugesichert. »Eure Rechte aus dem zweiten Verfassungszusatz stehen unter Beschuss, aber sie werden niemals unter Beschuss stehen, solange ich Euer Präsident bin", hatte Trump auf der Jahresversammlung der Waffenlobby NRA (National Rifle Association) in Dallas erklärt. (sda/dpa/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Per Rohrpost auf den Friedhof – wie die Wiener ihr Leichenproblem «begraben» wollten

Link to Article

Solidarität mit «Gilets Jaunes»: Wenn Linke das Wutbürgertum «umarmen»

Link to Article

Brexit – diese unbarmherzigen Cartoons bringen das Chaos auf den Punkt

Link to Article

Vergiss Partys, Speed-Dating und Tinder: Bei Glühwein lernt man sich kennen!

Link to Article

Wie Bush senior sich den Broccoli vom Halse hielt

Link to Article

Das tun die Kantone im Kampf gegen den Terrorismus

Link to Article

Fahrplanwechsel und 7 weitere Dinge, die nur uns Schweizer ernsthaft beschäftigen

Link to Article

Ein Bild, viel zu schade fürs Archiv: So reiste die Fussball-Nati vor über 20 Jahren

Link to Article

Mit diesem einfachen Trick kannst du günstiger auf ausländischen Webseiten einkaufen

Link to Article

Danach suchen Schweizer und Schweizerinnen auf Pornhub am meisten

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

«14 Uhr: Claras Haut ist rot»: Kitas informieren Eltern neu per Liveticker über ihre Kids

Link to Article

Selbst Trump spricht nun von einem Impeachment

Link to Article

«Hi-Tech-Roboter» in russischer Fernsehshow entpuppt sich als verkleideter Mensch

Link to Article

Tumblrs neuer Pornofilter ist ein riesiger Fail – wie diese 19 Tweets beweisen

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

89
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
89Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sophia 20.05.2018 04:35
    Highlight Highlight Lehrer bewaffnen? Dann müssen sich potetielle Täter nicht mehr bemühen, Waffen mühsam zu Schule zu tragen und können sich gleich vor Ort bedienen. Bin neugierig zu erfahren, was Waffennarren sagen, wenn der erste Lehrer ausrastet und um sich schiesst.
  • Sophia 20.05.2018 04:17
    Highlight Highlight Lehrer bewaffnen? Sehr schlau! Schüler mit schlechtem Betragen werden ab sofort auf der Stelle erschossen, schlafende Schüler mit einem Schrotschuss in den Hintern aufgeweckt. Als ob Lehrer nicht auch psychisch erkranken könnten.
  • Gregor Hast 19.05.2018 20:35
    Highlight Highlight In den USA gibt es viele Politiker, die gegen das Waffenrecht sind, und es ist vorstellbar, dass diejenigen Politiker, die so verhement gegen das Waffenrecht plädieren solche Aktionen hin und wieder organisieren, um einen plausiblen Grund haben zu können, weshalb man der US- Bevölkerung die Waffe zu ihrem Selbstschutz wegzunehmen hat. Nur wer eine Waffe will, wird sich diese besorgen und sei es auf illegaler Art und Weise! Die Situation an sich finde ich natürlich sehr traurig, und es braucht natürlich eine Lösung. Natürlich eine Lösung, die allen passt. Vorschläge?!
    • edögähn 20.05.2018 11:52
      Highlight Highlight neues waffengesetz und der 2. zusatzartikel streichen.
    • swisskiss 20.05.2018 13:11
      Highlight Highlight Gregor Hast: Waffenrecht Texas: Registrierungspflicht von Waffen und Besitzern, Backgroundcheck, Waffentragverbot in der Oeffentlichkeit, Verbot von Waffenverkauf von Privat zu Privat ohne Bewilligung. Verbot von Waffenverkäufe und Käufe über Staatsgrenze ohne Identifikationsprüfung etc.

      Auf Bundesebene: Verbot von Waffenerwerb an psychisch Kranke und mental Auffällige. Massive Verschärfung der Stafen für Weitergabe von legale Waffen an Nchtberechtigte (Kriminelle, Vorbestrafte, Bewährung ) Klare Richtlinien zum Verkauf und Erwerb von Waffen im Onlinehandel etc.
  • DerRaucher 19.05.2018 14:03
    Highlight Highlight sOwAs DaRf NiChT mEhR pAsSiErEn
    User Image
  • The fine Laird 19.05.2018 12:11
    Highlight Highlight Das Kommentarfeld darf nicht leer sein
    User Image
  • 19th Hole 19.05.2018 12:05
    Highlight Highlight Wäre es nicht sinnvoller, Ursachen anstelle von Symptomen zu bekämpfen? Einem potentiellen Todesschützen ist es wahrscheinlich egal, ob er eine Waffe jeglicher Art erst mit 18, 21 Jahren oder gar nicht legal erwerben kann, da er nicht nach normalen Regeln spielt. Strengere Waffengesetze sind zwar ein nobles Ziel, verfehlen aber in einem Land wie den USA mit Mobbingproblemen an high schools das Ziel. Früherkennung solcher "Fälle", weniger mediale Aufmerksamkeit etc. wären vielleicht Schritte in die richtige Richtung...
    • Mutzli 19.05.2018 15:29
      Highlight Highlight Das Problem mit ihrem Argument ist, dass bei diesen Amokläufen mehrheitlich legal erworbene Waffen verwendet wurden. Sei es Dylan Roof, Nikolas Cruz in diesem Jahr, Las Vegas, Anders Breivik oder der Amoklauf in München. Mit strengeren Waffengesetzen liesse sich sowas sicher nicht gänzlich verhindern, doch alles was ihn erschwert und vor allem auch der Polizei mehr Ermittlungsansätze gibt hilft. Dazu kommt, dass die meisten School Shooters eben nicht Mobbingopfer waren, entgegen der landlüfigen Meinung.

      Quelle -> https://www.vox.com/2014/11/3/7132879/school-shooting-facts
    • Sophia 19.05.2018 16:20
      Highlight Highlight Mobbing ist an den meisten Schulen ein Problem, nicht nur in den USA. EinWaffenverbot ist ja auch kein Allheilmittel. Aber selbst dem beklopptesten Zeitgenossen muss es doch einleuchten, dass eine beschwerlichere Waffenbeschaffung die Prophylaxe erheblich erleichtert.
    • Hansruedi @Lyss 19.05.2018 18:17
      Highlight Highlight 19th Hole: biggest bull sh.t ever! Mobbing gibts nicht nur an den Schulen in den USA, meine Tochter hat nach unserer Rückkehr in die CH mehr Mühe mit dem Umgangston hier (inkl. Lehrpersonal)! Fairerweise muss ich erwähnen, dass sie in den USA auf eine Privatschule ging.
      Bezüglich USA und Waffen nur soviel: wenn es viel schwieriger ist einen Mobile Vertrag abzuschliessen (SSN/ Card, Arbeitsvertrag und Führerschein mussten vorgewiesen werden) vs. ein Knarre kaufen (Führerschein für Background Check & Cash oder Karte) läuft definitiv was falsch?! Diskussionen mit „2nd amendment people: OMG!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lester McAllister 19.05.2018 10:40
    Highlight Highlight Bis vor ein paar Jahren waren doch diese Amokläufe meistens " erweiterte Suizide" von Amokläufer, die den eigenen Tod suchten oder sich sogar selbst erschossen haben.
    Heute überleben die meisten Amokläufer.
    Oder täusche ich mich?
    • Lukakus 19.05.2018 12:52
      Highlight Highlight Ich hatte den selben Eindruck.
  • Silvano Erol 19.05.2018 09:51
    Highlight Highlight Es ist schlimm was immer wieder in den USA mit Waffen geschieht, leider macht man viel Geld mit Waffen in dieser Gesellschaft von Heute. In der Schweiz passiert zum Glück nicht so viel, weil wir andere Menschen sind, aber man darf nicht vergessen das auch die Schweiz Blut an den Händen hat und mit Waffen Geld verdient . Waffenverkäufe an Türkei, die heute in Syrien eingesetzt werden. Waffen an Pakistan, ist alles genau so schlimm..........
    • Sophia 19.05.2018 16:30
      Highlight Highlight Klar, wir Schweizer liefern Waffen an jeden, der sie bezahlen kann. Weil wir die besseren Menschen sind, halten wir es für besser, dass andere sich damit umbringen, statt dass wir uns gegenseitig massakrieren. Ich hab schon gedacht, die Amis seien von der Waffenlobby regiert. Himmel lass Hirn regnen!
  • iisebahnerin 19.05.2018 09:28
    Highlight Highlight NRA-Mitgliederzahlen, Stand 2013, lt Wiki: 5 Mio.... Und wieviele davon sind wohl Familien, die nun nach strengeren "gun control laws" schreien und aber gleichzeitig reflexartig das 2nd amendement verteidigen?
    Sorry for playing the devil's advocate here, but how much more schizophrenic can it get??
    • Mutzli 19.05.2018 15:32
      Highlight Highlight Herzlich wenig denke ich. Die wahren Waffengläubigen lassen sich von solchen Dingen nicht verunsichern, da wird eher noch, so wie bei Sandy Hook, behauptet es sei alles nur mit Schauspielern inszeniert worden... Die Debatte hat inzwischen weniger mit Fakten und Policies zu tun und ist viel mehr ein weiterer tribalistischer Faktor im politisch-kulturellen Gruppendenken "Wir sind so, die anders und bei uns gehören Waffen dazu" geworden.
  • malu 64 19.05.2018 08:15
    Highlight Highlight Oh wie traurig. Das nächste Massaker komm schon bald.
  • Astrogator 19.05.2018 06:32
    Highlight Highlight Wieso berichtet man eigentlich noch über diese Massaker, ich meine, das sind doch keine Nachrichten sondern normaler Alltag.

    Es gibt schliesslich auch keine Schlagzeile: "Migros in Hintertupfigen hat heute wieder - wie jeden Tag - ab 8 Uhr geöffnet."
    • lilie 19.05.2018 08:06
      Highlight Highlight @Astrogator: Es wird nur ein winziger Teil dieser Shootings bei uns berichtet, vielleicht jedes zehnte oder so.

      Ich nehme an, wir hören von den grösseren, und von denen, welche die Diskussion um Präventionsmassnahmen wieder anfachen.

      Aber du kannst ja einfach drüberscrollen, wenns dich nicht interessiert.

    • _kokolorix 19.05.2018 09:26
      Highlight Highlight Steter Tropfen höhlt den Stein...
    • Mutzli 19.05.2018 15:34
      Highlight Highlight Nebst dem was Lilie ganz richtig geschrieben hat, finde ich die Berichterstattung über solche Ereignisse auch für uns hier wichtig. Wenn man nur an gewisse Politiker denkt, die auch schon versucht haben hier mit US-Jargon eine Lockerung der Waffengesetze und "Stand-Your-Ground" Regelungen einzuführen...
  • Luchs 19.05.2018 02:03
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • Helona 19.05.2018 01:43
    Highlight Highlight Und einmal mehr hat Gottes Wille seine Erfüllung gefunden!
    Selig sind sind die geistig Armen; denn ihrer ist das Himmelreich.
  • Ruggedman 19.05.2018 00:32
    Highlight Highlight Einfache und einzige Lösung: Waffen für jeden US Bürger auch für die absoluten Psychopaten. Dann wird das nie mehr passieren.
  • samy4me 18.05.2018 23:01
    Highlight Highlight ¯\_(ツ)_/¯
  • Darkside 18.05.2018 22:20
    Highlight Highlight Thoughts and prayers. Das muss reichen.
  • bilbo 18.05.2018 21:34
    Highlight Highlight Im Westen nichts Neues, ist zwar zynisch, aber alles was mir noch dazu einfällt.
  • B-Arche 18.05.2018 21:04
    Highlight Highlight Thoughts and prayers!
  • DerSimu 18.05.2018 20:50
    Highlight Highlight "Seine Regierung sei «entschlossen, alles in ihrer Macht liegende zu unternehmen, »um unsere Schüler zu schützen, unsere Schulen zu sichern, und Waffen von denen fernzuhalten"

    Alles. Wirklich alles. Keine einzige Möglchkeit gibt es, die man nicht versuchen wird. Ausser die Waffengesetze anzupassen, das würde natürlich überhaupt nichts bringen.
  • Gooner1886 18.05.2018 20:25
    Highlight Highlight Bitte watson, dieses Thema verdient nicht mehr Aufmerksamkeit als die täglichen Toten im nahen Osten. Mehr als 10 Zeilen muss man darüber wirklich nicht schreiben. Heisst nicht das es nicht tragisch ist aber wir wissen ja bereits wies ablaufen wird.

    Notiz an mich, ich habe dem Thema schon wieder zu viel Beachtung geschenkt.
    • Hiker 19.05.2018 14:38
      Highlight Highlight Wie anders wäre wohl Dein Kommentar wenn es Deine Angehörigen treffen würde? Mach es doch einfach wie viele andere, hör nicht hin und ignoriere was dein Wohlbefinden stören könnte. Sorry aber diese Ignoranz macht mich traurig. Jedes Leben ist wertvoll nicht nur das eigene.
    • Gooner1886 19.05.2018 16:50
      Highlight Highlight Erstens würde ich wohl mit trauer und wut reagieren, wie wohl die meisten. Das tut aber nichts zur Sache.
      Mir geht es darum das bei paar Toten im "Westen" ein riesen Trara gemacht wird. Bei Toten im nahen Osten oder Afrika wird kaum was erwähnt obwohl da weitaus mehr Menschen sterben. Aber die sind halt so, da kann man nichts machen. Ich denke das beste Beispiel ist der ganze "Pray for..." Quatsch. Ich entschuldige mich dafür das ich etwas abgeschweift bin.
    • Hiker 19.05.2018 20:33
      Highlight Highlight Du hast recht, da bin ich ganz Deiner Meinung. Ich wollte Dich nicht verurteilen. Ein Menschenleben in Afrika ist genauso wertvoll wie eins im Westen. Es ist halt nur man sollte nicht diese Ungeheuerlichkeiten hüben und drüben anfangen als „normal“ zu empfinden. Das wollte ich damit ausdrücken. Diese verrohung unserer Gesellschaft macht mich traurig, wütend und fassungslos. Die Politik ist immer ein Spiegelbild der Gesellschaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ass 18.05.2018 20:24
    Highlight Highlight Wenn man ein solches Waffengesetzt hat, dann gehört dies halt zum " collateral damage"!
  • TanookiStormtrooper 18.05.2018 20:04
    Highlight Highlight Das einzige, was man in den USA leichter kaufen kann als eine Waffe, ist ein Politiker...
  • Evan 18.05.2018 19:41
    Highlight Highlight Wie praktisch Gott doch ist. Man muss nur Gott erwähnen, dann muss man sich nichts Schlaueres einfallen lassen. In diesem Sinne, god bless all.
  • ... hm 18.05.2018 19:20
    Highlight Highlight Es scheint, "support and love" sei das neue "thoughts and prayers"...
  • Madison Pierce 18.05.2018 19:13
    Highlight Highlight Jetzt geht es wieder nur um die Waffen. Die Waffen sind ein Teil des Problems, aber der andere Teil sind die Täter. Weshalb werden in den USA so häufig junge Leute zu Tätern? Mangelnde Perspektiven?

    Da sollte ebenfalls nach Ursachen und Lösungen gesucht werden.

    Wenn nur die Waffen das Problem wären, hätte es bei uns zu Zeiten der Taschenmunition mehr Anschläge gegeben.
    • uicked 18.05.2018 20:02
      Highlight Highlight Mobbing und die dazu möglichen Massnahmen sich zu "revanchieren"
    • EvilBetty 18.05.2018 20:35
      Highlight Highlight Jährlich? Zwei pro Woche!
    • solo31 19.05.2018 10:34
      Highlight Highlight @wasps Wenn du die Schuld den Waffen zuschieben willst, solltest du wohl kaum die Schweiz, als eines der Länder mit den lockersten Waffengesetzen, als positiven Vergleich heran ziehen. Würde man die Schweiz isoliert betrachten wäre die Schlussfolgerung, dass Waffen nicht töten sondern die Menschen, unumgänglich. Es ist übrigens auch ein Irrglaube, dass die Gesetze in der Schweiz bezüglich Munition strenger sind. Wer eine Waffe kaufen darf (dafür brauchts nur einen saubern Strafregister Auszug) kann auch so viel Munition kaufen wie er lustig ist, no questions asked.
    Weitere Antworten anzeigen
  • spekkhogger 18.05.2018 19:13
    Highlight Highlight Aber wie war das noch vor einigen Tagen?

    "Das Recht auf eine Waffe kommt von Gott"...
  • Micha Moser 18.05.2018 18:56
    Highlight Highlight Die Waffenverkäufer verdienen sich dumm und dämlich.. soviel angst
  • D-licious 18.05.2018 18:47
    Highlight Highlight "Thoughts and prayers... Nicht die Waffen töten, sondern Menschen... Lehrer müssen bewaffnet werden..."
    Jetzt kommen wieder die ewig gleichen Sprüche und das Waffengesetz wird einmal mehr nicht angetastet. So tragisch es für die Angehörigen ist, mein Beileid hält sich in Grenzen, solange die Mehrheit hinter so einem Präsi steht, der nie und nimmer das Waffengesetz verschärft.
    • huck 19.05.2018 07:06
      Highlight Highlight Und Obama hat das Waffengesetz wo genau verschärft?
    • Pjotr Petersen 19.05.2018 10:01
      Highlight Highlight Er hat überhaupt nix über Obama gesagt! Fakt ist, Trump wird die Waffengesetze nicht verschärfen, und das muss kritisiert werden! Ich seh auch nicht ganz, wieso manche Deutsche sich genötigt sehen, Trump zu verteidigen. Ihr wählt den eh nicht, dann könnt ihr auch gleich einsehen, dass er als Präsident echt nicht taugt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 18.05.2018 18:37
    Highlight Highlight God bless all !
    (donald trump)

    Wars das ? Dann wäre diese Schiesserei also wieder ad acta gelegt ?

    Du bist bedauernswert klein, Donald. Nur traurig, was Du da wieder zum besten gibst.
    • Paddiesli 18.05.2018 23:41
      Highlight Highlight Leider liegt es nicht nur an Donald. Es sind die Republikaner und jeder Politiker, der von der NRA einen "Zustupf" annimmt. Obama hatte einen Anlauf genommen, aber gegen die republikanische Wand kommt man nicht an. Auch in der Zeit nach Trump - möge sie schnell kommen - wird sich nichts ändern. Noch so viele Empörungen, Mitleidsbekundungen, Likes und Tweets ändern daran etwas.
      Traurigerweise.
  • Mnemonic 18.05.2018 18:14
    Highlight Highlight Ja genau. Wir brauchen mehr Waffen in den Händen von Privatpersonen...
  • Blitzableiter 18.05.2018 18:11
    Highlight Highlight Jep, schon wieder... Da braucht man nichts weiteres dazu zu sagen. So wie der nächste Winter wieder kommt, kommt auch die nächste Schiesserei wieder. USA! USA!
  • juliasavasta 18.05.2018 18:09
    Highlight Highlight Wiso ist die Hautfarbe der Schüler von interessen?
    • Ueli der Knecht 18.05.2018 20:51
      Highlight Highlight Die Hautfarbe des Täters ist schon von Interesse:
      User Image
  • Macab 18.05.2018 18:01
    Highlight Highlight Schon traurig, aber mittlerweile bin ich völlig abgestumpft gegen solche Meldungen.
    Solange nicht die Mehrheit der Bevölkerung deutlich für eine Verschärfung des Waffengesetzes einsteht wird sich dies nicht ändern. Man möchte fast schon sagen 'selbst schuld'.
    • Unicron 18.05.2018 18:40
      Highlight Highlight Die Mehrheit IST für schärfere Gesetze! Das interessiert aber die Politiker nicht.
    • W wie Wambo 18.05.2018 19:03
      Highlight Highlight Das ist ja gerade das tragische daran. Eine Mehrheit der Bevölkerung ist laut mehreren Befragungen für schärfere Waffengesetze. Allerdings ist der Einfluss von Wählern unterhalb der reichsten 20% auf die verabschiedeten Gesetze nicht signifikant.
      Solange also nur Mittelständler & Arme erschossen werden, wird sich wahrscheinlich nicht viel ändern.

      https://www.cambridge.org/core/journals/perspectives-on-politics/article/testing-theories-of-american-politics-elites-interest-groups-and-average-citizens/62327F513959D0A304D4893B382B992B#
    • Sharkdiver 18.05.2018 19:44
      Highlight Highlight Das Problem sind nicht die Waffen alleine. Die Frage ist, wieso so viele dies tun? In der Schweiz war es lange kein Problem Papas Armeewaffe zu schnappen und trotzdem ist kaum was passiert. Das müssen tiefere Probleme dahinter stecken
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. Schmidt 18.05.2018 17:59
    Highlight Highlight "Pray and Thoughts {Insert School}"
  • xHascox 18.05.2018 17:44
    Highlight Highlight Man müsste mal ausprobieren, ob der Werther-Effekt auch bei School-Schootings eine Rolle spielt.
    • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 18.05.2018 18:34
      Highlight Highlight Ich meine mich grob zu erinnern, dass in der Zeitschrift "Kriminalistik" einmal über eine solche Studie berichtet wurde. Demnach erfüllen frühere Amokläufer manchmal eine "Vorbildrolle" bei späteren Amokläufern.
    • JoWu 18.05.2018 19:11
      Highlight Highlight Soweit ich weiss, ist der mediale Einfluss der Berichterstattung auf Amokläufe(r) belegt. Wenn du das meinst.
  • jjjj 18.05.2018 17:41
    Highlight Highlight Definitiv zu wenig „thoughts & prayers“ nach dem letzten Mal... tja...
  • Troxi 18.05.2018 17:41
    Highlight Highlight So Leid es mir für die Betroffenen tut. Aber ich habe langsam echt kein Mitleid mehr mit den Amis, wenn es in der USA zu Massakern kommt. Irgendwie könnte man sagen Karma lässt grüssen.
  • herpderpschlerp 18.05.2018 17:31
    Highlight Highlight und wieder sind die lehrer nicht bewaffnet, duuh! langsam sollten sie wissen, dass in jedes zimmer mindestens eine panzerfaust gehört tunnerblitz
    • Rasty 18.05.2018 17:56
      Highlight Highlight Ja, und der Schulleiter braucht mindestens einen Panzer in der Garage.
    • Astrogator 19.05.2018 07:19
      Highlight Highlight @Rasty: Was zumindest in gewissen Staaten bereits heute ohne Gesetzesänderung möglich wäre, und zwar nicht demilitarisierte Panzer, sonder voll funktionstüchtig...
  • DerTaran 18.05.2018 17:29
    Highlight Highlight Was interessiert uns die Hautfarbe der Schüler?
    • elias776 18.05.2018 17:42
      Highlight Highlight Ha, habe ich mir auch gedacht :/ Was sollte das?
    • edögähn 18.05.2018 18:36
      Highlight Highlight man hätte auch schreiben können "10% der schüler sind latinos, 5% afro und die restlichen 5% gelb". wäre für den autor womöglich zu aufwändig gewesen...
    • San Doro 18.05.2018 18:44
      Highlight Highlight Genau! Wir müssen auch die Hautfarbe des Schützen wissen damit wir unsere Vorurteile richtig auswählen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 18.05.2018 17:23
    Highlight Highlight Und jetzt beten wir gemeinsam und gehen dann wieder zum Tagesgeschäft über
    • FrancoL 18.05.2018 18:57
      Highlight Highlight Erhört werden nur Gebete die den Umsatz der NRA betreffen.
    • Doctor Unrath 18.05.2018 19:19
      Highlight Highlight ... vor allem zum Tagesgeschäft in den Waffenläden... :-(
    • Gummibär 19.05.2018 15:35
      Highlight Highlight Wir sind mit Gedanken und Gebeten bei den Angehörigen, gehen an die nächste NRA Veranstaltung, lassen die NRA unseren Wahlkampf mitfinanzieren und hintertreiben dann jeden Versuch den Erwerb und Besitz von Schnellfeuerwaffen einzsxhränken.
  • exeswiss 18.05.2018 17:19
    Highlight Highlight there we go again....

Wilderer muss im Gefängnis jeden Monat mindestens einmal «Bambi» schauen

Ein Wilderer ist am Montag in den USA dazu verdonnert worden, im Gefängnis jeden Monat den Walt-Disney-Klassiker «Bambi» anzuschauen. Richter Robert George verhängte im US-Bundesstaat Missouri eine einjährige Haftstrafe gegen den Wiederholungstäter David Berry.

Er verfügte zudem, vor dem 23. Dezember müsse Berry im Gefängnis erstmals «Bambi» schauen – und dann während seiner Haftstrafe jeden Monat mindestens ein weiteres Mal.

Berry und andere Mitglieder seiner Familie sollen über einen Zeitraum …

Artikel lesen
Link to Article