International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Aug. 22, 2017 file photo, Secretary of State Rex Tillerson speaks at the State Department in Washington. The Trump administration is poised to impose visa restrictions on four Asian and African nations refusing to take back their citizens who've been deported from the U.S. officials said Thursday, Aug. 24, 2017.  (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)

Will Trump nicht weiter verteidigten: US-Aussenminister Rex Tillerson. Bild: AP/AP

Der US-Aussenminister hat die Nase voll – Tillerson distanziert sich von Donald Trump

28.08.17, 06:49 28.08.17, 16:06


In einem Interview im US-Fernsehsender Fox News wich US-Aussenminister Rex Tillerson am Sonntag mehrfach der Gelegenheit aus, die vielfach kritisierte Reaktion des Präsidenten auf die Ereignisse in Charlottesville zu verteidigen.

Auf die Frage nach seiner Einschätzung von Trumps Reaktion entgegnete Tillerson, dass sich die US-Regierung «den Werten des amerikanischen Volkes» verpflichtet fühle und diese verteidige. Auf die Nachfrage, ob er auch «die Werte des Präsidenten» verteidige, sagte der Aussenminister: «Der Präsident spricht für sich selbst.»

«Der Präsident spricht für sich selbst. Ich habe meine eigenen Kommentare über unsere Werte abgegeben.»

Rex Tillerson

Der Moderator fragte daraufhin: «Distanzieren Sie sich davon?», woraufhin Tillerson antwortete: «Ich habe meine eigenen Kommentare über unsere Werte abgegeben.»

Trump war aus dem In- und Ausland kritisiert worden, weil er nach dem rechtsextremen Aufmarsch, bei dem eine Gegendemonstrantin durch ein in die Menge rasendes Auto eines mutmasslichen Neonazis getötet worden war, zunächst undifferenziert von Gewalt auf «vielen Seiten» gesprochen hatte.

Zwei Tage später verurteilte er die Gewalt rechtsextremer Gruppen schliesslich als «abstossend» - kehrte aber einen Tag später zu seinen vorherigen Rhetorik zurück, mit der er das Verhalten der Rechtsextremisten und der Gegendemonstranten auf eine Stufe stellte.

Auch unter den Rechtsextremisten seien «sehr gute Leute» gewesen, sagte er. Von rassistischen Gruppen wie dem Ku Klux Klan wurde der Präsident für sein Verhalten gefeiert. (sda/afp)

Charlottesville: Aufmarsch rassistischer Gruppen eskaliert

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

«Dünne Menschen sind Arschlöcher»

Jetzt kommt das Gratis-Internet in den Zügen – es sei denn, du bist Swisscom-Kunde

In der Schweiz leben 2 Millionen Ausländer – aber aus diesen 3 Ländern ist kein einziger

Norilsk no fun? «Im Gegenteil», sagt Fotografin Elena Chernyshova

Wenn Instagram-Posts ehrlich wären – in 7 Grafiken

Wir haben Schweizer Eishockey-Stars verunstaltet – erkennst du sie trotzdem?

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

13
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eine_win_ig 28.08.2017 12:34
    Highlight "Freiwillige" Rücktrittserklärung in 3, 2, 1...
    6 1 Melden
  • Sophia 28.08.2017 12:08
    Highlight Bei diesem Präsidenten würde es mich gar nicht überraschen, wenn er versehentlich (oder auch nicht versehentlich) sich selbst wegen Unfähigkeit feuerte.
    29 8 Melden
  • CASSIO 28.08.2017 10:53
    Highlight Trump wird nicht nur vom Ku Klux Klan gefeiert, sondern auch von Köppel und Weltwoche (und somit auch von Wehrmut, der mit seinem Geschreibsel auf der WeWo diese auch unterstützt), sowie von vielen andern Sünnelipartei-Mitgliedern.
    22 26 Melden
    • Sophia 28.08.2017 18:57
      Highlight Oh, Cassio! Für oder gegen wen oder was bist du?
      0 1 Melden
    • CASSIO 29.08.2017 08:27
      Highlight gegen alle selbstverliebten populisten!
      1 0 Melden
    • CASSIO 29.08.2017 08:28
      Highlight und für alle, denen es um die sache geht, die sich nicht selbst in den mittelpunkt stellen!
      1 0 Melden
  • The Origin Gra 28.08.2017 09:55
    Highlight Das Kartenhaus in Washington scheint zu Bröckeln, die Unterstützer für die Lame Duck schwindet zusehends in den eigenen Reihen.

    Wieso nicht einen Moderaten Kurswechsel von DT?
    15 4 Melden
    • Sophia 28.08.2017 12:12
      Highlight Kartenhäuser bröckeln nicht, sie fallen zusammen, und ein moderater Kurswechsel von Trump kann es gar nicht geben, denn was Moderates macht dieser Präsident nie, es muss immer etwas gigantisches sein, was er tut, selbst auf dem WC!
      24 3 Melden
    • The Origin Gra 28.08.2017 12:36
      Highlight Das Gigantischste Big Business auf dem Stillen Örtchen Ever! :O
      3 0 Melden
    • The Origin Gra 28.08.2017 12:43
      Highlight The Greatest Big Business in the Badroom you ever seen before :O ;D
      1 0 Melden
  • α Virginis 28.08.2017 09:27
    Highlight ...und nun, Tillerson. So langsam denke ich, wer in der Administration nicht von Trump gefeuert wird, geht von selbst. Dann bleibt dem POTUS ja noch sein "Denver-Clan", wobei ich deren Fähigkeit und Loyalität gegenüber dem Volk sehr bezweifle.
    32 5 Melden
  • äti 28.08.2017 08:44
    Highlight Was? Trump gibt's noch? Da schlampt doch ein ganzes Land!
    28 2 Melden
  • Grundi72 28.08.2017 07:02
    Highlight W.E.L.T.B.E.W.E.G.E.N.D!
    6 44 Melden

Schweizer Firmen spenden 1,7 Millionen an Trumps Partei

Tochterfirmen hiesiger Konzerne spenden bei den Zwischenwahlen für beide Parteien. Allein die Lobbygruppe der UBS hat im Wahlzyklus 2018 bis Ende September eine Million Dollar an amerikanische Politiker gespendet.

Die amerikanischen Gesetze sind eigentlich glasklar. Ausländische Personen, seien es Individuen oder Firmen, dürfen sich nicht finanziell im Wahlkampf engagieren. Wer gegen diese Auflage verstösst, gerät schnell ins Visier der Strafverfolgungsbehörden. Doch es gibt Schlupflöcher.

US-Tochtergesellschaften von ausländischen Konzernen etwa dürfen bei ihren Mitarbeitern Spenden einsammeln und an Politiker verteilen. Bedingung ist: Das Geld muss von US-Bürgern stammen. Und nur US-Bürger dürfen …

Artikel lesen