International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Aug. 10, 2017, file photo, a man watches a television screen showing U.S. President Donald Trump and North Korean leader Kim Jong Un during a news program at the Seoul Train Station in Seoul, South Korea.  South Korea's national security director says President Donald Trump has decided he will meet with North Korea's Kim Jong Un

Trump und Kim könnten sich etwa am UNO-Europasitz in Genf treffen.  Bild: AP/AP

Kommen Kim und Trump in die Schweiz? USA suchen «schönen, neutralen Ort» für Korea-Gipfel

Neben Schweden ist die Schweiz in der Pole Position für den Korea-Gipfel. Nicht zuletzt, weil Kim in Bern zur Schule ging. 

13.03.18, 04:03 13.03.18, 06:16


Der amerikanische Chefdiplomat Rex Tillerson hat für ein erstes mögliches Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un einen «schönen, neutralen Ort» in Aussicht gestellt. Im Gespräch ist auch die Schweiz.

Eine Zusammenkunft solle dort erfolgen, wo sich «beide Parteien sicher fühlen», sagte Tillerson am Montag. Dabei legte er nahe, dass dies wohl nicht China sein werde. Die Volksrepublik werde aber Anteil daran tragen, «wie das alles ausgeht». Gleiches gelte für Russland, Südkorea und Japan, so Tillerson.

U.S. Secretary of State Rex Tillerson participates in a news conference with Nigeria's Foreign Minister Geoffrey Onyeama in Abuja, Nigeria, Monday, March 12, 2018. (Jonathan Ernst/Pool via AP)

US-Aussenminister Tillerson sucht einen schönen Ort für den Korea-Gipfel.  Bild: AP/Pool REUTERS

Die Schweiz hatte bereits Anfang Monat ihre Vermittlerdienste in dem Fall angeboten, ebenso Schweden. Das skandinavische Land unterhält seit den 1970er Jahren eine Botschaft in Pjöngjang und vertritt vor Ort auch die Interessen der USA.

epa02191216 An undated handout made available by Yonhap News Agency on 08 June 2010 shows Kim Jong-chol (C-L bottom row, circled), North Korean leader Kim Jong-il's second son. According to Yonhap News Agency the photo was obtained from an international school in Berne, Switzerland, and taken during Jong-chol's school days.  EPA/YONHAP NEWS AGENCY / Berne international school handout NO SALES / EDITORIAL USE ONLY === NO SALES / EDITORIAL USE ONLY ===

Kims Bruder Kim Jong-chol in der Berner Schule.  Bild: EPA

In Kreisen des Präsidialamts in Seoul wurden daneben die südkoreanische Insel Jeju und de Grenzort Panmunjom zwischen Süd- und Nordkorea als mögliche Treffpunkte genannt. Als sicher gilt nur, dass Kim als Machthaber seit 2011 noch nie sein Land verlassen hat. Er ging aber in der Schweiz zur Schule.

Beim ersten Treffen zwischen Trump und Kim solle es darum gehen, ein Gefühl füreinander zu bekommen. Ziel sei, herauszufinden, ob etwas mit Blick auf Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm gemeinsam bewogen werden könne. (sda/ap/dpa)

Donald Trump ahmt Menschen nach

Video: watson

Abonniere unseren Daily Newsletter

6
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AustinOsmanSpare 13.03.2018 09:22
    Highlight Trump würde den Unterschied eh nicht merken, Switzerland or Sweden?
    19 6 Melden
  • luckyrene 13.03.2018 06:58
    Highlight Die beiden sollen sich treffen wo sie wollen, nur nicht in der Schweiz. Das würde uns wieder Milionen kosten, was wir woanders viel besser oder nötiger brauchen könnten. Es gibt noch vielzuviel Armut hier, doch an diejenigen denkt wieder mal niemand.
    18 31 Melden
    • Waldorf 13.03.2018 14:25
      Highlight Wie wenn diese "Millionen" nachher an sozial Bedürftige verteilt würden stattdessen. Ich kann dieses Argument nicht mehr hören. Wird auch bei Hilfe im Ausland immer wieder gebracht. Das eine hat mit dem anderen schlicht nichts zu tun!
      10 0 Melden
  • Gähn on the rocks 13.03.2018 06:34
    Highlight garantiert. wir werden sie nicht mehr los.
    13 2 Melden
  • redeye70 13.03.2018 06:27
    Highlight Mir ist es eigentlich ziemlich egal wo dieses Treffen stattfinden wird. Hauptsache es findet statt. Warum geifern wir Schweizer immer um diese Verhandlungen auf neutralem Boden? Selbstbestätigung? Wir sollten uns nicht ständig dafür anbiedern sondern nur auf Anfrage/Bitte zur Verfügung stellen.
    19 40 Melden
    • Sir Konterbier 13.03.2018 12:32
      Highlight Gewissen Leuten kann mans echt nie recht machen.

      Russland und die USA senden "Friedenstruppen" in fremde Länder um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

      Die Schweiz versucht als neutraler Veranstalter und mithilfe neutraler Unterhändler zwei verfeindetet Staaten zu einer friedlichen Lösung eines Konflikts zu verhelfen.

      Das ist weit weniger spektakulär und sicher nicht immer erfolgreich aber wenn die Schweiz gutes tun will dann das.

      Denn solange sie noch miteinander sprechen kommen sie auf keine dümmeren Gedanken!
      11 0 Melden

Trumps Tipp an Spanien beweist, dass er Nachhilfe in Geografie braucht

Am 19. Juni 2018 war der spanische König Filipe mit seiner Frau Letizia im Weissen Haus zu Gast. Begleitet wurden sie von Aussenminister Joseph Borrell. US-Präsident Donald Trump soll während des Treffens die spanische Flüchtlingskrise angesprochen haben – und wie er das Problem lösen würde.

Und wer hätte das gedacht? Trump riet der spanischen Delegation, eine Mauer zu bauen – in der Sahara. «Die Sahara-Grenze kann nicht grösser sein als unsere Grenze zu Mexiko», soll der US-Präsident …

Artikel lesen