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FILE - In this March 24, 2017, file photo, Rep. Trent Franks, R-Ariz. speaks with a reporter on Capitol Hill in Washington. Franks is calling on special counsel Robert Mueller to resign, citing what he says is a conflict of interest because of Mueller’s “close friendship” with fired FBI Director James Comey. (AP Photo/Cliff Owen, File)

Trent Franks: Der Republikaner gab gestern seinen Rücktritt bekannt. Bild: AP/FR170079 AP

Auch dieser US-Politiker muss seinen Stuhl räumen – weil er eine Leihmutter suchte 



Grosse Aufregung gestern in Washington: Der demokratische US-Senator Al Franken gab gestern nach einer Reihe von Vorwürfen sexueller Übergriffe seinen Rücktritt bekannt. Mehr als 30 der 48 demokratischen und unabhängigen Senatorinnen und Senatoren forderten ihn zu diesem Schritt auf. 

Und Franken war nicht allein: Abseits des ganz grossen Medienrummels um den demokratischen Senator gab es gestern eine weitere Rücktrittserklärung. Der republikanische Abgeordnete Trent Franks verkündete, dass er seinen Stuhl auf den 31. Januar 2018 räumen werde. 

Franks entschied sich zu diesem Schritt, als bekannt wurde, dass das Ethik-Komitee des Repräsentantenhaus eine Untersuchung wegen sexueller Belästigung gegen ihn eingeleitet hat.

Der 60-Jährige soll Mitarbeiterinnen gefragt haben, ob sie für ihn ein Kind austragen würden, berichtet die Washington Post. Franks sagte in seiner Rücktrittserklärung, dass er und seine Frau lange mit Unfruchtbarkeit gekämpft, dank einer Leihmutter nun aber Zwillinge bekommen hätten. Nun hätten sie den Wunsch nach noch mehr Kindern gehabt. 

President Donald Trump  speaks with Rep. Trent Franks, R-Ariz., third from left, after stepping off Air Force One as he arrives Tuesday, Aug. 22, 2017, in Phoenix. At right is Arizona Gov. Doug Ducey. (AP Photo/Alex Brandon)

Trent Franks gilt als starker Unterstützer von US-Präsident Donald Trump. Bild: AP/AP

Franks gab gestern zu, dass er mit zwei Mitarbeiterinnen eine Diskussion über eine Leihmutterschaft geführt habe. Jedoch habe er keine Frau physisch belästigt. 

Der Republikaner aus Arizona übernimmt für seine Handlungen volle Verantwortung, er habe nie jemanden in eine Notlage bringen wollen.

Franks gilt als äusserst konservativer Politiker, er gehört dem sogenannten «Freedom Caucus» an. Eine Gruppierung im Repräsentantenhaus, die ganz am rechten Rand Politik betreibt. Franks setzte sich zum Beispiel für ein Abtreibungsverbot ein. Im Jahr 2010 behauptete er, die Abtreibung habe mehr Menschenleben unter Afroamerikanern gekostet als die Sklaverei in den USA. (cma)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Es ist Nachgerichtet 09.12.2017 14:57
    Highlight Highlight So ein Zufall dass bei einem demokratischen Abgeordneten statt einem skandalisierenden ein beschwichtigender Titel gewählt wird.
    er hat ja "nur eine Leihmutter" gesucht.
    Am Arbeitsplatz bei einer ihm unterstellten Frau.
    Alles plötzlich völlig okay....Woher kommt all diese Heuchelei?
  • Emanzipator 08.12.2017 21:04
    Highlight Highlight Am besten schweigen sich alle an! Oder reden übers wetter!
  • Alpöhy 08.12.2017 17:46
    Highlight Highlight Was mich mal interessieren würde: wieso müssen die zurücktreten, währenddessen Trump mit seiner Vergangenheit Präsident werden durfte?
    • The Origin Gra 08.12.2017 19:58
      Highlight Highlight Weil er für seine Wähler "The Greatest" ist und der Mann weder Anstand noch Scham kennt
  • koks 08.12.2017 16:32
    Highlight Highlight Die Gesinnungspolizei in den USA (eine Mischung aus rechtskonservativer und linksextremer Pseudo-Moral) ist locker schon so absurd wie in den ehemaligen sozialistischen Regimes im Ostblock.
    • zombie woof 08.12.2017 17:38
      Highlight Highlight Jaja die Amis, verlogen von hier bis dort. In der einen Hand die Bibel, in der anderen Hand entweder die Waffe oder den Pornofilm.

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