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Trump trötzelt: «Das ist die grösste Hexenjagd in der Geschichte der USA»

18.05.17, 15:32 18.05.17, 15:55

Die Schlinge um Donald Trumps Kopf zieht sich immer weiter zu. Und nachdem ein Sonderermittler mit der Untersuchung seiner Russland-Connection beauftragt wurde, zweifeln nicht wenige daran, dass sich der 45. Präsident der Vereinigten Staaten keine vier Jahre im Amt halten können wird.

Es vergeht kein Tag, an dem nicht neue Publikationen Trump in ein schlechtes Licht stellen. Dabei sprechen die Indizien und Beweise eine klare Sprache. Trump hat einiges zu verbergen.

Und wie reagiert Trump? Er twittert. Wie immer nutzt er seinen Social-Media-Kanal, um Kritiker zu kontern und die Dinge ins (für ihn) rechte Licht zu rücken. Er sieht sich durch die Ernennung eines Sonderermittlers in der Russland-Affäre absolut ungerecht behandelt.

«Das ist die grösste Hexenjagd gegen einen Politiker in der Geschichte der USA!»

«Bei all den illegalen Handlungen, die es in Clintons Wahlkampfteam und in der Obama-Regierung gab, wurde nie ein Sonderermittler eingesetzt», erklärte der Präsident am Donnerstag mit Blick auf seine demokratische Gegnerin im Wahlkampf, Hillary Clinton, und seinen Amtsvorgänger Barack Obama.

Von Bush zu FBI-Chef ernannt

US-Vizejustizminister Rod Rosenstein hatte erklärt, die Ernennung des Sonderermittlers solle «eine umfassende und gründliche Untersuchung der Bemühungen der russischen Regierung, in die Präsidentenwahl von 2016 einzugreifen, sicherstellen». Er sei zu dem Schluss gekommen, dass die Umstände es nötig machten, dass die Ermittlungen unter Aufsicht einer Person geführt würden, die über ein Mass an Unabhängigkeit verfüge. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 18.05.2017 18:17
    Highlight
    10 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.05.2017 17:26
    Highlight Schickt ihm Kleenex!
    13 2 Melden
  • Dong 18.05.2017 17:16
    Highlight Doch doch, da hat er schon recht mit der Hexenjagd (allein heute 4 Trump-Artikel auf Watson) - allerdings war er es auch, der die Massstäbe in Sachen Taktlosigkeit gesetzt hat.
    Wie wir linken aber inzwischen unser Hirn genauso wie unser Herz in die Tonne getreten haben, um auch mal auf jemandem rumhacken zu dürfen, ist eine Tragödie.
    7 12 Melden
    • Schweizer Bünzli 19.05.2017 09:51
      Highlight «Wie wir linken aber inzwischen unser Hirn genauso wie unser Herz in die Tonne getreten haben, um auch mal auf jemandem (Trump) rumhacken zu dürfen, ist eine Tragödie.»

      Ich fang gleich an zu heulen ... der Ärmste, er wird von herzlosen Linken verbal angegriffen, dabei wäre viel mehr Mitleid mit dem armen Kerl, der es doch nur gut meint, angebracht!
      1 0 Melden
  • Luca Brasi 18.05.2017 17:05
    Highlight Pah, der meist beschuldigte Politiker in der US-Geschichte!
    Silvio Berlusconi ist der meist beschuldigte Politiker des Universums! Berlusconi 1, Trump 0.

    :P

    http://www.montrealgazette.com/news/partner/shell/most+accused+history+says+berlusconi/4516396/story.html
    9 1 Melden
  • rodolofo 18.05.2017 16:42
    Highlight Wäre er doch eine Hexe! (wäre noch geil...)
    Aber nein, er ist nur ein aufgeblasener Ballon!
    (der hoffentlich bald platzt.)
    18 7 Melden
  • Pana 18.05.2017 16:05
    Highlight Herr Birther heult über Hexenjagden. Lol
    25 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.05.2017 15:53
    Highlight Spricht schon für Trump, dass auch negative Dinge die ihn betreffen immer "the greatest" sein müssen. Der würde wohl noch nach einem beschämenden Abtritt noch "This is the greatest impeachment in American history, let me tell you, so much greater than Nixon's!" tweeten.
    48 2 Melden
    • Sheriff_Rooster_Cockburn 18.05.2017 17:34
      Highlight Hahaha, habs mit trevor noahs stimme gelesen xD
      2 1 Melden
  • Hussain Bolt 18.05.2017 15:52
    Highlight Solltet froh sein das die USA zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind. Sonst hätten die wieder dumme Kriege angefangen wie unter Obama oder Bush.
    12 37 Melden
    • Sandro Lightwood 18.05.2017 16:26
      Highlight Nur abwarten, die Ablenkungsmanöver werden vielleicht noch kommen.
      21 3 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.05.2017 16:31
      Highlight Hat Obama einen Krieg angefangen? Welchen denn? Mir ist keiner bekannt, aber vielleicht bin ich nicht richtig informiert. In Libyen hat sich die USA am NATO-Einsatz beteiligt und damit in den Bürgerkrieg eingegriffen. In Syrien hat Obama auch eingegriffen, aber da nur zögerlich, was den Vormarsch von Assad und Putin begünstigt hat. Und die Kriege in Afghanistan und dem Irak hat er von seinem Vorgänger Bush geerbt.
      30 10 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.05.2017 16:36
      Highlight Übrigens wurde damals in Zusammenhang mit dem US-Einsatz gegen Syrien von der Washington Times auch schon ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Obama gefordert. Trump ist also nicht Opfer einer gegen ihn als Person gerichteten Verschwörung. Solche drastische Forderungen gab es schon vor seiner Amtszeit.
      11 2 Melden
    • Wiesopferd 18.05.2017 16:42
      Highlight Aber den Yemen und Syrien bombardieren ist ok? Oder wo fängt bei Dir Krieg an?
      11 5 Melden
    • Hussain Bolt 18.05.2017 16:52
      Highlight Und er hat sie Fortgeführt also ist Obama auch ein Kriegspräsident. Libyen ist dank seiner Initiative ein Failed State, in Syrien wurde die Opposition durch seine Federführung stark gemacht die nur aus Islamisten besteht. Aus der ging der IS hervor die auch von US Geheimdiensten Unterstützt wurde. Obama ist ein Kriegspräsident da können auch die ganzen Lobeslieder über ihn nichts ändern.
      10 16 Melden
    • Dong 18.05.2017 17:05
      Highlight Libyen und Syrien sind die Kriege der Obama-Administration. Wir können heute m. E. Davon ausgehen, dass Obama nicht für diese Kriege war, trotzdem haben die USA diese Kriege mitgetragen- in Libyen als Haupt-Verursacher, in Syrien als Pate der Saudis. Aus diesem Grund ist die realistischste Hoffnung auf Frieden in der Tat, dass die Amis zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, um ihre Regime Change Agenda noch abzuschliessen.
      3 6 Melden
    • Echo der Zeit 18.05.2017 18:45
      Highlight @Dong - "in Libyen als Haupt-Verursacher" So ein Blödsinn - und die Usa sind schon Lange Pate, von den Saudis - Bushs Politik Obama anzulasten ist so was von Lächerlich.
      5 2 Melden
    • Dong 19.05.2017 08:46
      Highlight @Echo der Zeit: Wie gesagt, ich denke nicht, dass Obama da dafür war, für mich ist aber viel zu viel der Bush-Agenda auch unter Obama weitergegangen, und unter Trump geht das auch weiter, obwohl er im Wahlkampf tw. das Gegenteil angekündigt hatte.
      Zu Libyen: Ich denke schon, dass die Luftangriffe 2011 "matchentscheidend" waren.
      In beiden Fällen komme ich zum Schluss, dass die Länder vor allem ruiniert, und nicht befreit wurden.
      1 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.05.2017 15:50
    Highlight Das ist ja noch nicht einmal die grösste politische Hexenjagd des letzten Jahrzehnts, oder hat Trump schon wieder vergessen wie Leute wie er seit Jahren Hass gegen Obama grundlos Hass schüren? Oder dass Benghazi von mehr parlamentarischen Untersuchungskommissionen untersucht wurde als 9/11, nur weil die Republikaner Hillary schaden wollten?
    35 3 Melden
  • Effersone 18.05.2017 15:45
    Highlight http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1148257.html

    Wer eine etwas differenzierte Sichtweise der Dinge lesen möchte.
    3 13 Melden
    • saukaibli 18.05.2017 16:31
      Highlight Wieso differenzierter? Da geht es ja nur um das kleine Detail von der Wichtigkeit der Geheimdienstinfos, die Trumpilein voller Stolz ausgeplaudert hat. Oder meinst du den Whataboutismus am Ende? Ich glaube nicht, dass der Spiegel die richtige Informationsquelle ist, wenn du guten Journalismus willst.
      17 6 Melden
    • Effersone 18.05.2017 18:36
      Highlight Hast du den Text gelesen? Es geht darum das gewisse Medien unüberprüfbare, von Geheimdiensten "beschaffte" Informationen als Fakten verkaufen und damit Personen angreifen.
      Du auch: "Trumpilein voller Stolz ausgeplaudert hat"
      Es sind weder die genauen Infos, noch der Rahmen noch die Art und Weise bekannt. Das hindert dich aber nicht von "voller Stolz" zu Sprechen, als wärst du beim Gespräch dabei gewesen.

      Ich will Trump nicht verteidigen. Aber Trump = doof reicht mir nicht.

      Da geb ich dir teilweise Recht, aber ich würde das nicht i einer Watsonkommentarspalte schreiben😉.


      0 3 Melden

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