International

Chris Christie will US-Präsident werden – er ist Republikaner-Kandidat Nummer 14

30.06.15, 18:00

Sie alle wollen US-Präsident/in werden

Das Feld der Bewerber um die US-Präsidentschaft wird im Lager der Republikaner noch grösser. Mit New Jerseys Gouverneur Chris Christie stieg am Dienstag der 14. Kandidat offiziell ins Rennen um die Nominierung bei den republikanischen Vorwahlen ein.

«Ich bin bereit, für die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika zu kämpfen», sagte Christie bei der Verkündung in seiner ehemaligen High School in New Jersey am Dienstag.

Der 52-Jährige gilt als politisch moderat. Anhänger loben seine volkstümliche Art, Kritiker werfen ihm ein «grosses Maul» vor und halten ihn für zu grobschlächtig fürs Weisse Haus.

Bild: BRENDAN MCDERMID/REUTERS

In einem als «Bridgegate» bekanntgewordenen Stauskandal hatte Christie auch den Unmut seiner Parteikollegen auf sich gezogen: Seine Mitarbeiter hatten im Herbst 2013 absichtlich ein tagelanges Verkehrschaos herbeigeführt – aus Rache, weil ein Demokrat Christie bei dessen Gouverneurs-Wiederwahl nicht unterstützte. Er entschuldigte sich und beteuerte zugleich, von der ganzen Sache nichts gewusst zu haben.

Umfragen sehen Christie derzeit weit hinter Jeb Bush, der als Favorit gehandelt wird und direkt mit zwei Ex-Präsidenten verwandt ist. Nach Angaben der US-Wahlkommission haben sich mehr als 400 Bewerber als Präsidentschaftskandidaten registrieren lassen – die meisten sind allerdings vergleichsweise unbekannt und chancenlos. Die Wahlen finden im November 2016 statt. (sda/dpa)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Trump kippt Einfuhr-Verbot für Grosswildjäger – (Und ja, auf dem Foto sind seine Söhne)

Donald Trump selber jagt keine Tiere. Aber seine Söhne, die würden das lieben, erzählte der US-Präsident im Jahr 2012. «Sie sind Jäger und sie sind darin sehr gut geworden.» 

Gut fünf Jahre ist es nun her, seit Fotos von Trumps Söhnen bei der Grosswildjagd vom Magazin «TMZ» veröffentlicht wurden. Sie sorgten in den sozialen Medien und unter Tierschützern für einen Aufschrei.

Auf einem Bild ist zu sehen, wie Trump Jr. mit einem abgeschnittenen Elefantenschwanz posiert. 

Auf einem weiteren …

Artikel lesen