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91 Heroin-Tote pro Tag: Trump ruft Gesundheitsnotstand aus



US-Präsident Donald Trump hat angesichts des gravierenden Heroin- und Opioidmissbrauchs in den Vereinigten Staaten einen nationalen Gesundheitsnotstand verhängt. Es handle sich um die schlimmste Drogenkrise in der amerikanischen Geschichte, sagte er am Donnerstag.

Zusätzliches Geld wird mit der Verhängung des Gesundheitsnotstands nicht zur Verfügung gestellt. Stattdessen sollen Mittel aus bestehenden Töpfen umgeschichtet werden und besonders schlimm betroffene Bundesstaaten mehr Spielraum bekommen. Das Gesundheitsministerium will zudem Stellen schneller besetzen, um Staaten personell zu unterstützen.

In den USA sterben nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC jeden Tag im Schnitt 91 Menschen an einer Opioid-Überdosis. Neben Heroin gehören dazu auch Mittel, die als Medikamente eingesetzt werden.

This Tuesday, Aug. 15, 2017 photo shows an arrangement of pills of the opioid oxycodone-acetaminophen in New York. (AP Photo/Patrick Sison)

Viele Abhängige in den USA sind über verschreibungspflichtige Schmerzmittel in die Sucht gerutscht. Bild: AP/AP

52'000 Drogentote in einem Jahr

Im Jahr 2015 gab es insgesamt rund 52'000 Drogentote, 33'000 von ihnen hatten Opioide genommen. Nach vorläufigen Angaben stiegen die Zahlen 2016 weiter an.

Viele Abhängige in den USA sind über verschreibungspflichtige Schmerzmittel wie Oxycodon in die Heroinsucht gerutscht. Seit den 1990er Jahren wurden die Medikamente in den USA sehr freizügig verschrieben. Studien hatten Hinweise geliefert, dass die Suchtgefahr gar nicht so gross sei. Das ist inzwischen widerlegt. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dä_Dröggo 27.10.2017 14:50
    Highlight Highlight Die Medikamentenhersteller und behandelnden Ärzte sollten mehr in die Verantwortung genommen werden.
    Nicht nur in den USA. Falsche oder zu hoch angesetzte, verschreibungspflichtige Medikamente sorgen auch hier in Europa für untragbare Zustände.

    Recherche-Inputs:

    - Pregabalin
    - Lyrica
    - Fentanyl
    - Ephedrin
    - Methylphenidat

    Auch für WATSON sehr interessant.
    Gerade bei einer so stark vertretenen Lobby.
    3 0 Melden
  • Picker 27.10.2017 12:50
    Highlight Highlight In den USA sterben jährlich:
    - ca. 600k Personen an Krebs.
    - ca. 90k Personen wegen Alkoholmissbrauchs, exklusive folge-Opfer
    - ca. 80k Personen wegen Diabetes.
    - ca. 64k durch Drogenmissbrauch Opiate (Überdosis, etc.)
    - ca. 33k bei Verkehrsunfällen
    - ca. 34k durch Schusswaffen.

    Tote pro 100k Einwohner:
    - 200 - Krebs
    - 25 - Diabetes
    - 11 - Schusswaffen
    - 11 bei Verkehrsunfällen
    - 10 Drogenmissbrauch Opiate (Überdosis, etc.)
    - 9 - Alkohol

    Quelle: https://www.cdc.gov/nchs/data/hus/hus16.pdf#019


    Gäbe also noch andere Baustellen.
    4 0 Melden
  • Staatsgebeutelter 27.10.2017 10:09
    Highlight Highlight Das hat der Trump aber schnell gemerkt.
    0 0 Melden
  • Alterssturheit 27.10.2017 08:39
    Highlight Highlight Ein Volk frisst/sauft/raucht/fixt sich zu Tode und wer den Teil überlebt wird erschossen.
    8 0 Melden
  • rodolofo 27.10.2017 06:35
    Highlight Highlight Einen Gesundheits-Notstand kann Trump ausrufen, indem er ein weiteres Dekret unterschreibt.
    Ich glaube, Trump ist süchtig danach, Dekrete zu unterschreiben...
    6 1 Melden
  • milkdefeater 26.10.2017 22:02
    Highlight Highlight Will ja nicht rumzicken aber warum gibt es neuestens eine Rubrik "neue Kommentare"? Die sieht man ja sowieso sofort wenn man runterscrollt?
    88 3 Melden
  • FAIKUE 26.10.2017 19:18
    Highlight Highlight In der USA sterben täglich 241 an Alkohol. Etwas falsche Prioritäten.
    75 13 Melden
    • Pana 26.10.2017 21:55
      Highlight Highlight Und 93 an Schusswaffen.

      Aber hey, Drogen sind böse.
      35 8 Melden
    • Hierundjetzt 26.10.2017 22:56
      Highlight Highlight Das ist SVP Quark. So wurde auch argumentiert, als man den Platzspitz aufheben wollte und Herion an Schwerstsüchtige abgeben wollte.

      PS. Das CH 4 Säulen Programm hat sich sehr gut bewährt.

      Es ist nicht der Heroinkonsum sondern die Beschaffungskriminalität und die soziale Verwahrlosung die das Problem darstellt



      9 1 Melden
  • siorpaesas 26.10.2017 19:15
    Highlight Highlight In den USA hätte man den Gesundheitsnotstand schon lange - und zwar wegen Fettleibigkeit - ausrufen sollen.
    Wie viele sterben dort eigentlich an Zucker?
    99 9 Melden
    • Hierundjetzt 26.10.2017 23:02
      Highlight Highlight Dicke gibts im Prinzip nur im Süden oder in den Armutsquartieren der Grossstädte. Dort gibts keine Migros mit Frischgemüse (da zu teuer) sondern nur Tiefkühlfrost.

      Bei Stundenlöhnen von 6.- (wenn es den bei 15% Arbeitslosigkeit überhaupt Arbeit gibt) bleibt kein finanzieller Raum für lustige Quornschnitzel oder gesunden Blattspinat. Vorallem dann nicht, wenn 20 Chicken Nugets 3,50 kosten.

      Die teilweise erschreckende Armut in den USA ist das Problem, nicht weil man das so will
      6 0 Melden
    • Pirat der dritte 27.10.2017 01:00
      Highlight Highlight Übrigens gleich viele wie hier auch!
      1 0 Melden
    • Picker 27.10.2017 12:56
      Highlight Highlight @Pirat der dritte:
      Bei uns gibt es laut den Infos, die ich gefunden habe pro 100k Einwohner etwa die Hälfte Todesfälle durch Diabetes pro Jahr verglichen mit den USA...aber eifach mal lafere gäll...
      0 1 Melden
  • lilas 26.10.2017 18:05
    Highlight Highlight Das etwas getan wird ist mehr als notwendig.
    Gesundheitsnotstand...normalerweise geht es um rasche Hilfe durch lockermachen von mehr Geldern z.B. bei Epidemien nach Naturkatastrophen.
    Ob diese Massnahme aber wirksam ist gegen Drogentote wage ich zu bezweifeln. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    27 3 Melden
  • ARoq 26.10.2017 18:05
    Highlight Highlight Kein Wort über die Alkoholtoten? 88'000 sterben pro Jahr an den Folgen des Alkoholkonsums. 70% mehr als von allen illegalen Drogen zusammen.

    https://www.niaaa.nih.gov/alcohol-health/overview-alcohol-consumption/alcohol-facts-and-statistics
    34 4 Melden
    • Echo der Zeit 26.10.2017 22:26
      Highlight Highlight Gebe ihnen Absolut Recht - nur beim Heroin geht's ein bisschen Schneller in denn Abgrund - darum kaum zu vergleichen.
      12 6 Melden
    • Duscholux 27.10.2017 00:44
      Highlight Highlight Wie sieht es denn beim Verhältnis aus? Rechnet man auf 100 Alkoholkonsumenten und 100 Heroinkonsumenten sieht die Geschichte ganz anders aus. Aber hey Heroin ist ja harmlos haha dummer Trump.
      2 2 Melden

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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