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«Ich habe nichts für Sie, nur Traurigkeit» – wenn sogar die Witzmaschine Jon Stewart verstummt 

19.06.15, 10:08 19.06.15, 14:46


Angesichts des erschütternden Blutbads in der Emanuel EMA Church in Charleston verging gestern Abend (Ortszeit) sogar dem Late-Night-Talker Jon Stewart das Lachen. Der im August aus der «Daily Show» scheidende Comedian entschuldigte sich zu Beginn seiner Sendung bei seinem Publikum, dass er seinen Job nicht machen konnte: Es seien ihm einfach keine Witze zur politischen Lage eingefallen: «Ich habe nichts für Sie, nur Traurigkeit» , sagte der 52-Jährige. 

Seinen traditionellen Eröffnungsmonolog, ansonsten gespickt mit Sarkasmus und Satire, nutzte Stewart für eine bemerkenswert nüchterne und berührende Rede zur Lage der amerikanischen Nation, die auch viel Bitternis enthielt: «Einmal mehr starren wir in diesen Abgrund der Gewalt, die wir uns antun, und betrachten diese klaffende Wunde des Rassismus, die einfach nicht heilen will - und dennoch tun wir so, als existiere sie nicht.» Hier ist der bemerkenswerte Auftritt in voller Länge.... (spon)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • droelfmalbumst 19.06.2015 15:42
    Highlight der mensch hat ein gewissen und ein verstand und eine in der tierwelt führende intelligenz... leider führt das alles dazu dass eben der mensch unmenschlich handelt... überhaupt nicht so wie sich die natur das vorstellt bzw. vorgestellt hat... hass ist etwas was nur der mensch kennt und hass zerstört die welt, stück für stück...
    3 3 Melden
  • Michèle Seiler 19.06.2015 12:47
    Highlight Wir brauchen mehr Menschen wie ihn - auch hierzulande.
    38 1 Melden
    • Eric Zumbrunnen 19.06.2015 13:31
      Highlight Menschen, die die Wahrheit erkennen? Die gibt es, auch hierzulande, aber die Wahrheit ist nicht erwünscht bzw. nicht erlaubt, man muss ein linkes fröhliches Alle-sind-lieb-zueinander-Gutmenschentum propagieren, ansonsten ist man Rassist.
      7 57 Melden
    • INVKR 19.06.2015 13:54
      Highlight Eric, du hast NICHTS verstanden...
      2 0 Melden
    • sankipanki 19.06.2015 14:01
      Highlight Sehr geehrter Herr Zumbrunnen,

      wenn Sie sich etwas mehr Mühe geben würden, sollten auch Sie erkennen, dass das Massaker nicht von irgendwelchen Linken verübt wurde, sondern im Gegenteil von jemanden ganz, ganz weit rechts.
      Und was soll das überhaupt sein: Gutmenschen.
      Das ist doch nur so ein pervertiertes Labeling von Leuten, die gar nichts machen.
      Aber kaum engagiert man sich für z.B Proasyl, attack, von mir aus auch Greenpeace wird man als "Gutmensch" gelabelt.
      Haben wir gut hinbekommen. Gutmensch, Pazifist, Frauenverstehen sind Schimpfworte...
      Echt klasse!
      49 2 Melden
    • Baba 19.06.2015 14:04
      Highlight @Eric Zumbrunnen: Leider, leider sind solche Täter meist eher dem rechten denn dem linken Gedankengut zugetan...
      Aber darum geht es ja gar nicht - es geht darum, dass man GEMEINSAM als Gesellschaft gegen solche abscheuliche Taten und den damit verbundenen Werteverfall ein- und aufsteht! Menschen die politisch rechts, links, in der Mitte oder nirgendwo stehen - wir alle sind gefordert. Es geht um die Art und Weise, wie wir alle miteinander umgehen.
      Und zum Mitschreiben: Es war ein Weisser, der Schwarze getötet hat! Aber nein, bestimmt hatte er keinen rassistischen Hintergrund für seine Tat...
      19 0 Melden
    • Michèle Seiler 19.06.2015 14:16
      Highlight Eric Zumbrunnen, bitte: Ich mag diesen Unsinn von wegen Gutmenschen, böse Linke usw. nicht mehr lesen (hast du auch Argumente und bist ernsthaft an einem Austausch interessiert?).

      Sowas mag an SVP-Parteitagen gut ankommen, aber wir sind hier nicht bei einem SVP-Parteitag und mit Rechtspopulismus kann man zumindest mich von nichts überzeugen.
      18 0 Melden
    • Michèle Seiler 19.06.2015 14:54
      Highlight Übrigens: Danke für eure Beiträge, sankipanki und Baba.

      Ich habe mich leider von Eric dazu bringen lassen, auf die Rechts-Links-Schiene aufzuspringen.

      Im Übrigen ist mir der Mann vor allem aus einem Grund sympathisch: Obwohl er die Möglichkeit dazu hätte, sich abzugrenzen und so zu tun, als wäre er besser als andere Menschen, reagiert er auf Unmenschliches mit Menschlichkeit.

      Diese m. E. grundlegende Fähigkeit von Menschen - ein Mindestmaß an Empathie ihren Artgenossen (und anderen Lebewesen) gegenüber - hängt, soweit ich sehe, tatsächlich nicht mit der politischen Ausrichtung zusammen (vielleicht abgesehen von extremistischen Parteien).
      7 2 Melden
    • alessandro 20.06.2015 07:40
      Highlight @eric
      die leute gibts sicher auch hier, aber dein beitrag zeigt so etwas von unglaublich gut auf, dass du die eine rassistenbrille trägst und dich sogar jetzt nach diesem event bestätigt fühlst. wahrscheinlich bringst du die nötige empathie für schwarze menschen einfach nicht auf, was?
      und gutmensch zum schimpfwort machen... diffamierung war schon immer die waffe der horizontlosen und primitiven.
      4 0 Melden

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