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Trumps ehemaliger Berater George Papadopoulos soll die Ermittlungen ausgelöst haben, schreibt die «New York Times».  Bild: AP/AP

Bei Trinkgelage geplaudert: Papadopoulos soll US-Ermittlungen gegen Trump ausgelöst haben

30.12.17, 21:56 31.12.17, 09:23


Donald Trumps früherer aussenpolitischer Wahlkampfberater George Papadopoulos hat nach einem Bericht der «New York Times» durch Äusserungen im Mai 2016 die Russland-Ermittlungen ausgelöst, die das erste Amtsjahr des US-Präsidenten überschattet haben.

Dabei ging es den Angaben zufolge um gehackte E-Mails des demokratischen Parteivorstandes, die dann später im Wahlkampf an die Öffentlichkeit gebracht wurden. Die Bundespolizei FBI untersucht seit Juli 2016, ob es bei der Moskau zur Last gelegten Wahlbeeinflussung Absprachen mit Trumps Lager gegeben hat.

Papadopoulos hatte sich im Oktober schuldig bekannt, bei FBI-Befragungen falsche Angaben über seine Russland-Kontakte gemacht zu haben. Wie es heisst, arbeitet er jetzt mit den Ermittlern zusammen.

Bei Trinkgelage geplaudert

Dem Zeitungsbericht vom Samstag zufolge plauderte Papadapoulos im Mai 2016 bei einem Trinkgelage mit dem australischen Topdiplomaten in Grossbritannien, Alexander Downer, in London aus, dass Russland belastende Informationen über Trumps Wahlkampfrivalin Hillary Clinton in Form von E-Mails besitze.

Trumps ehemaliger Berater George Papadopoulos. Bild: twitter.com/cnnbrk

Als dann zwei Monate später gehackte E-Mails des demokratischen Parteivorstandes im Internet auftauchten, hätten australische Beamte ihre US-Kollegen über Papadopoulos' Äusserungen unterrichtet. Die «New York Times» beruft sich bei ihrem Bericht auf vier derzeitige und frühere amerikanische sowie ausländische Offizielle.

Dem Zeitungsbericht zufolge erhielt Papadopolous seine Informationen Ende April 2016 von einem maltesischen Professor an einer – inzwischen geschlossenen – Akademie in London, der über wertvolle Kontakte zum Moskauer Aussenministerium verfügt habe.

Dieser Mann, Joseph Mifsud, habe Papadopoulos bei einem Treffen mitgeteilt, dass ihm hochrangige Moskauer Beamten gesagt hätten, sie besässen «Schmutz» über Clinton «in der Form von Tausenden E-Mails».

Ob der Berater selber danach andere in Trumps Wahlkampfteam über diese Information unterrichtet habe, sei unklar. Dem Bericht zufolge hatte er Mifsud im Zuge seiner Bemühungen kennengelernt, ein Treffen Trumps mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu arrangieren. (sda/dpa)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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10
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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • redeye70 01.01.2018 16:09
    Highlight Das ist das schöne an Narzissten. Warte und sie plaudern frisch von der Leber weg.
    3 0 Melden
  • Vanessa_2107 31.12.2017 03:19
    Highlight Aha, der angebliche Coffeeboy hat das alles ins Rollen gebracht...oh bitte, erlöse uns endlich von dem Bösen und den Albträumen und gib uns wieder unseren Frieden - Amen...(Mein Wunsch für 2018)
    13 5 Melden
    • Palatino 31.12.2017 14:43
      Highlight Der Coffeeboy scheint eher ein Kafi-Lutz-Bueb zu sein...
      3 0 Melden
    • Vanessa_2107 31.12.2017 23:31
      Highlight ...noch im alten Jahr....dieses Bild wollte ich eigentlich noch zum obigen Text mitschicken...
      5 1 Melden
  • Radiochopf 31.12.2017 02:05
    Highlight Neu an dieser Geschichte ist höchstens, dass die australischen Beamten den Amerikaner davon erzählen mussten.. falls das stimmen sollte, kann es eigentlich nicht mehr schlimmer kommen.. die USA und ihre super guten Geheimdienste sind nun seit über 1 Jahr daran zu beweisen, dass die Russen sie bei den Wahlen über‘s Ohr gehauen haben.. sie können es trotz jahrelanger illegaler weltweiter SMS, Mail und Telefonüberwachung nicht 100% beweisen? Da läuft so einiges falsch und die Russen müssten den Betrug wirklich gut durchgezogen haben, falls das wirklich so gewesen sein sollte...
    13 12 Melden
    • dmax 31.12.2017 11:12
      Highlight nein radiochopf.
      das die russen die amis bei den wahlen übers ohr gehauen haben, ist längst erwiesen, auch wenn nur in einer teiweise subtiler art!
      die noch offene frage ist ob the donald und sein team, etwas davon wusste oder das sogar sein wunsch war!
      13 1 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 01.01.2018 14:30
      Highlight @dmax zeig mir die beweise.
      1 2 Melden
    • dmax 01.01.2018 17:23
      Highlight dir muss ich gar nichts zeigen wendelspiess!!!
      4 0 Melden
  • elias776 31.12.2017 01:25
    Highlight Ich frage mich ob man diesen Skandal auch rausgefunden hätte, wenn Papadopoulos seine Klappe gehalten hätte.
    5 1 Melden
  • Domsh 30.12.2017 23:09
    Highlight 😋🙌🍿🎦🎥
    6 4 Melden

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