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Donald Trump. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Kohlekraft olé, Klimaschutz ade – Trump hebelt (wieder einmal) Obama aus

28.03.17, 20:36 29.03.17, 09:31

US-Präsident Donald Trump hat offiziell angeordnet, den Klimaschutzplan seines Vorgängers Barack Obama zu einem grossen Teil aufzuheben. Er unterzeichnete am Dienstag in Washington ein entsprechendes Dekret.

Obamas «Clean Power Plan» (Plan für saubere Energie) aus dem Jahr 2015 sah strikte Auflagen für die Emissionen aus Kohlekraftwerken vor.

Seine Regierung beende den Krieg gegen die Kohle, sagte Trump bei der Unterzeichnung im Weissen Haus. Die Entscheidungen würden zu sehr vielen neuen Jobs in den USA führen.

Künftig müssen Bundesbehörden bei Entscheidungen etwa nicht mehr die Auswirkungen des Klimawandels bedenken. Die USA sollten dadurch von ausländischen Energiequellen unabhängig werden, hiess es zur Begründung. Tatsächlich sind die USA bereits heute de facto energieautonom.

Trump hob auch den Stopp der Verpachtung von öffentlichem Land für Kohleförderung auf, und er änderte Begrenzungen der Methan-Emissionen in der Öl- und Gasindustrie. Einen offiziellen Austritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen beschloss die Regierung damit aber nicht.

EU-Kommission bedauert

Die EU-Kommission bedauert den Schritt in Washington. «Jetzt wird man sehen, mit welchen anderen Mitteln die USA ihre Zusagen aus dem Pariser Abkommen erreichen wollen», erklärte Umweltkommissar Miguel Arias Cañete am Dienstagabend in Brüssel. Er bekräftigte die Unterstützung der Europäischen Union für das Klimaabkommen von Paris vom Dezember 2015, das auch die USA ratifiziert hatten.

Arias Cañete betonte, umso wichtiger sei, dass Europa verlässlich die globale Führungsposition beim Klimaschutz behalte. «Wir werden uns an Paris halten, wir werden Paris verteidigen, und wir werden Paris umsetzen», erklärte er.

Klimaabkommen (noch) nicht gekündigt

Die Trump-Regierung lässt bisher offen, ob sie den Beitritt der USA zu dem Abkommen aufrechterhalten will oder nicht. Selbst wenn die Vereinigten Staaten nicht formell aus dem Vertrag aussteigen sollten, hätte der Verzicht auf strikte Emissionsauflagen für den heimischen Energiesektor aber wohl zur Folge, dass das Land seine Verpflichtungen aus dem historischen Abkommen kaum einhalten könnte.

Trump forderte die Umweltbehörde EPA auf, ein zentrales Vorhaben der Umweltpolitik Obamas zur Begrenzung von Kohlenstoffbelastung durch Kraftwerke zu überdenken. Nach dem «Clean Power Plan» sollte der Kohlendioxid-Ausstoss in den USA bis 2030 im Vergleich zu 2005 um 32 Prozent sinken.

«Ich unternehme historische Schritte, Regulierungen abzubauen.»

Donald Trump

Dieses war ein Grundpfeiler der Klimastrategie des Demokraten Obama gewesen, der Oberste Gerichtshof hatte die Pläne aber auf Eis gelegt. Mehr als zwei Dutzend mehrheitlich republikanisch geführte US-Bundesstaaten und mehrere Unternehmen aus dem Energiesektor hatten vor verschiedenen Gerichten dagegen geklagt.

«Ich unternehme historische Schritte, Regulierungen abzubauen», sagte Trump im Weissen Haus. Die USA würden sauberes Wasser und saubere Luft haben. «Aber so viele der Regulierungen sind so überflüssig.»

«Diebstahl am amerikanischen Wohlstand»

«Wir beenden den Diebstahl am amerikanischen Wohlstand», sagte Trump. Er werde weiter voranschreiten, dem Volk die Macht zurückzugeben.

Die Umsetzung von Trumps Verordnung könnte möglicherweise Jahre dauern. Umweltgruppen drohten bereits mit Klagen.

Trump hat versprochen, Arbeitsplätze in der Kohleindustrie zurückzubringen. Das war ein zentraler Punkt seines Wahlkampfes. Mit dem Dekret wolle er sich bei den Menschen in den Kohlegebieten bedanken, die ihm ins Weisse Haus verholfen haben, hiess es vor der Unterzeichnung.

Trump hatte die Existenz eines von Menschen verursachten Klimawandels sehr oft angezweifelt und im Wahlkampf den Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt. (sda/afp/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Libertas 29.03.2017 10:30
    Highlight Richtig so Trump! Wegen ein paar Klima Alibi Übungen den Bürgern ihre Jobs und ihr Geld wegnehmen? Niemals! Klimaschutz tut ja nur den einfache Menschen weh. Der Elite, die diesen Schwachsinn beschliesst, macht das nichts aus, die haben sonst schon genug.
    5 0 Melden
    • Chrigu91 31.03.2017 17:09
      Highlight Als ob Trump nicht zur Elite gehören würde..? Haha... Selten so gelacht.
      1 1 Melden
  • m. benedetti 29.03.2017 10:02
    Highlight Ist noch interessant wie hier so medialer Mainstream kolportiert und wiederholt wird. Das Klima ist eine statistische Grösse und die kann man nicht schützen. Aber man kann die Umwelt schützen und die negativen Einflüsse des Menschen auf die Umwelt reduzieren. Das können sich aber nur die reichen Nationen leisten. Der wichtigste Beitrag für den Umweltschutz wäre deshalb die Armut aus der Welt zu schaffen und dazu hätten wir heute die Mittel, aber die Politiker und NGOs labern lieber über den "Klimaschutz".
    2 3 Melden
  • Bruno S. 88 29.03.2017 07:58
    Highlight Er gibt den konservativen Republikanern ein Zückerchen, damit es in Zukunft zu keiner weiteren Peinlichkeit kommt wie bei der Durchsetzung seines Healthcare-Plans. Ich glaube Trumps einzige Ausbildung in Richtung Politik ist, dass er die Serie House of Cards geschaut hat, hehe.
    9 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.03.2017 09:03
      Highlight Underwood hätte Underwood-Care problemlos durch den Kongress gebracht ...
      1 0 Melden
  • Walter Röhrich 29.03.2017 07:16
    Highlight Ausser mediale Aufmerksamkeit wird ihm dieser Entscheid genau nichts bringen: keine neuen Jobs, keine Innovationen in neue Technologien, keine neuen Wähler, kein neuer Wohlstand und auch keine neuen Kohlekraftwerken. Die Kohlekraftwerken mussten nur schon wegen dem billigeren Schiefergas reihenweise schliessen. Zudem kommt dazu, dass die (zum Glück) eigenständigen Bundesstaaten immer mehr in alternative Energien inverstiert haben. Sogar in Texas wird voll in die Windkraftenergie investiert. Warum sollten (auch republikanische) Investoren ihr Geld in ein veraltetes Kohlekraftwerk stecken?
    20 2 Melden
  • Scaros_2 29.03.2017 06:54
    Highlight Die ganze Welt setzt Unmengen an Geldern in erneuerbare Energien und Forschung an Batterien etc.

    Einzig Trump ist irgendwo in den 1980ern stehen geblieben.

    Jaja - make america great again!

    Einen Sch... wird er, die Welt zieht weiter und Amerika bleibt stehen für gefühlt 1000 Jobs in der Kohleindustrie *facepalm*
    29 4 Melden
  • Gsnosn. 29.03.2017 05:44
    Highlight Trump ist ein Mörder, er wird viele tausende Menschen auf dem Gewissen haben! Die Folgen von seiner Aktion werden unsere Kinder, Grosskinder noch spüren!
    52 17 Melden
    • Pisti 29.03.2017 12:23
      Highlight Wie Frau Merkel in dem Fall, die setzt auch voll auf Kohle.
      2 2 Melden
  • Nathanael 28.03.2017 23:49
    Highlight Die Chinesen werden sich ins Fäustchen lachen: Die Treibhausgasemissionen in China sind stabil, während die Wirtschaft wächst. Und China ist der weltgrösste Investor in Erneuerbare. Make China great again, Donald!
    95 4 Melden
  • Toerpe Zwerg 28.03.2017 23:06
    Highlight Btw. unser aller Musterschüler im Norden subventioniert die Kohle seit Jahrzehnten und noch (mindestens) bis Ende 18 ... ok, die subventionieren sämtliche Energiequellen ...
    23 10 Melden
    • Leon1 29.03.2017 07:54
      Highlight Die Steinkohlesubvention endet 2018 richtig, Steinkohle macht allerdings nur einen Bruchteil der Förderung aus. Der Grossteil ist Braunkohle, welcher nicht direkt subventioniert wird.
      11 1 Melden
  • sebi25 28.03.2017 23:05
    Highlight Wir müssen als Europäer nun umso besser zusammenarbeiten und unsere Klimaziele einhalten. Amerika sorgt sich um sich selbst, wenn wir schon den Bach runtergehen, dann heisst es "America first" ;)
    47 8 Melden
  • Pana 28.03.2017 22:56
    Highlight Trump erinnert mich an die Bösewichte aus den Naked Gun Filmen.
    15 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.03.2017 22:54
    Highlight Der grösste Diebstahl am amerikanischen Wohlstand (um in der Terminologie von Trump zu bleiben) war wohl die Zerstörung wunderschöner Landschaften und die Vergiftung weiter Ökosysteme durch rücksichtslose Kohle-, Öl- und Gaswirtschaft.

    Wer den Arbeitnehmern in diesen Branchen wirklich helfen will, schafft alternative Arbeitsmöglichkeiten. Die US hätten ja durchaus die technologische Fähigkeit in der zukünftigen Energiewirtschaft eine Vorreiterrolle einzunehmen. Schade tun die US das vorerst nicht.
    81 5 Melden
  • Linus Luchs 28.03.2017 22:15
    Highlight Es war nicht anders zu erwarten. In spätestens vier Jahren geht es ans Aufräumen des Scherbenhaufens, den dieser Volltrumpel hinterlässt.
    144 13 Melden
  • Gurgelhals 28.03.2017 22:04
    Highlight Lol, mal abgesehen von den klimapolitischen Folgen sind die einzigen Jobs, die dadurch allenfalls geschaffen werden, solche für Roboter. Siehe angefügtes Diagramm: blaue Linie = Kohleproduktion; rosa Linie = Jobs im Kohlesektor. Ähnliches gilt wohl auch für die Industrie- und Sachgüterproduktion (betr. Automatisierung und so...). Das sind keine arbeitsmarktfördernde Massnahmen, sondern Handouts für die Kohlebosse.

    Trömp ist auch hier nicht mehr als ein ekliger und ahnungsloser Hochstapler und Dummschwätzer. Putting American robots (made in China) back to work again indeed!
    106 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.03.2017 23:09
      Highlight Interessant.
      Genau bis 1980 verlaufen die beiden Kurven gleich zueinander: Mehr Kohle, mehr Menschen und weniger Kohle, weniger Menschen.
      Doch ab 1980 verläuft es gegenteilig zueinander: Mehr Kohle, weniger Menschen.
      12 3 Melden
    • EvilBetty 28.03.2017 23:11
      Highlight Naja, er muss den Ölbossen halt den Kredit für den Wahlkampf zurück zahlen. Mit feeeheeettestem Zins.
      30 5 Melden
    • _kokolorix 29.03.2017 06:33
      Highlight @Benot
      Das ist rein zufällig genau der Zeitpunkt als Maggie Thatcher und Ronald Reagan zu wüten anfingen, und der Einflus der Gewerkschaften mit roher Polizeigewalt zerstört wurde...
      23 3 Melden
    • marmuel 29.03.2017 09:04
      Highlight Vielen Dank. Sehr interessante Grafik! @_kokolorix stimmt, denke aber dass der Einsatz von riesigen Abbau Maschinen die von wenigen Personen betrieben werden und riesige Förderkapazitäten haben, eine wichtige Rolle spielt.
      0 2 Melden
  • stamm 28.03.2017 21:39
    Highlight Schön, dass mal eine Grossmacht sieht, dass scheinheilige Klimaabkommen kaum von Bedeutung sind. Jeder, der für den Klimaschutz ist, soll sich gefälligst selbst zuerst mal an der Nase nehmen. Nicht umsonst hat keine Kuh den hochgelobten ``CO2-Furzsack`` auf dem Rücken....
    22 197 Melden
    • Spooky 28.03.2017 22:01
      Highlight @stamm
      Du hast vollkommen recht. Ich habe seit 25 Jahren kein Auto mehr. Ich benutze den öV. Aber alle diese links-grünen Leute mit ihren zwei Autos in der Garage schreien am Lautesten für den Klimaschutz. Und fliegen ausserdem noch mindestens zwei Mal im Jahr in die Ferien. Mehr Fake geht nicht! Und was ist mit diesen vergoldeten Typen, die an die Klimakonferenzen fliegen!
      29 119 Melden
    • pat86 28.03.2017 22:37
      Highlight Ob Klimaabkommen etwas bringen oder einfach nur Papierkram ist sei jetzt mal dahingestellt. Aber bei einem brennenden Haus Benzin dazugiessen ist meiner Meinung nach nicht sehr förderlich, wenn man das Haus noch retten will.
      62 4 Melden
    • Schlafwandler 28.03.2017 23:17
      Highlight Was wäre, wenn es beides bräuchte?
      4 3 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 28.03.2017 23:26
      Highlight Nach den ersten drei Sätzen dachte ich: "Oh, ich kann Spooky endlich mal wieder ein Herz geben". Wie man sich täuschen kann.
      49 6 Melden
    • Markus K 29.03.2017 00:11
      Highlight Jaja, der "Spooky" fällt nicht weit vom "Stamm"!
      Aber Hauptsache, er fällt...

      Und lieber Herr Stamm. Es soll ja Menschen geben, die einen Furzsack an den Fingern tragen. Das macht sich besonders beim Schreiben bemerkbar. Hören Sie nicht auch ab und zu ein leises Zischen?

      So, Spooky. Sie haben mich etwas unsicher gemacht. Ich weiss jetzt nicht so recht, mit welchem Auto ich zum Flughafen fahren soll...
      54 5 Melden
    • stamm 29.03.2017 00:47
      Highlight Wissen sie Markus: wieviel ein Pistenbully auf unseren Skipisten pro km braucht, Schneekanone, oder ein Panzer, oder ein Düsenjet? Man kann nicht für ein besseres Klima werben, und wenn es den in den eigenen Sack geht, oder man sich auf die Kosten vom Klima vergnügen will, ist der Spass auch bei ihnen vorbei. Jede Wette! Und die USA wirft tausende Bomben ab, Kriegsschiffe fahren ans andere Ende der Welt, und der Herr Obama möchte was für das Klima tun? Ist doch ein Witz.....oder was ist das? Und wir unterstützen das Jahrhunderte lang. Bis jetzt! Keine Ahnung, was den Trump so anders macht....
      8 33 Melden
    • Spooky 29.03.2017 00:51
      Highlight @Markus K

      "mit welchem Auto ich zum Flughafen fahren soll..."

      Mit deinem grünen Drittauto. Und während dem Flug kannst du mit deinem grünen Sitznachbarn über den Klimawandel wettern.
      10 41 Melden
    • Markus K 29.03.2017 01:33
      Highlight @Stamm.

      "Keine Ahnung, was den Trump so anders macht...."

      Haben Sie's gehört? Da hat's ganz laut gezischt!

      Obama hat wenigstens etwas gemacht!!!! Ein kleiner Schritt, aber ein Wichtiger!
      Wir haben in diesem Jahrhundert sehr viel erreicht!

      Und Trump versucht alles wieder zu zerstören!

      Ja, Klimaschutz kostet! Aber ich war und werde immer gerne bereit sein, meinen Teil dazu beizutragen!

      Und Sie?

      38 2 Melden
    • Markus K 29.03.2017 01:41
      Highlight @Spooky.

      Dieses Auto ist leider in der Werkstatt. Der 5.8 Liter V-8 macht zu wenig Lärm.

      Und leider kann ich nicht mit dem Sitznachbarn sprechen. Ich fliege alleine in meinem Privatjet. Wäre ja noch schöner, wenn ich mich mit meinem Personal unterhalten müsste!
      Die machen mir etwas Angst. Die sind mir ein wenig zu "Spooky"!
      30 2 Melden
    • Enzasa 29.03.2017 04:17
      Highlight Irgendwie haT Spooky Recht. Die Schweiz hat mit die meisten Touristen, die in den Urlaub fliegen.
      Eine co2 Abgabe ist Alibi erkaufen und hat absolut Nichts mit echtem Umweltschutz zu tun
      7 13 Melden
    • ThomasG 29.03.2017 06:22
      Highlight What id...
      19 0 Melden
    • mortiferus 29.03.2017 06:41
      Highlight Spooky hat schon recht. Wir sind weltmeisterlich im konsumieren. Wir verbrauchen und verbrauchten auf dieser Welt sehr viel im Vergleich zum Durchschnittsweltbürger. Und unser Konsum wächst! Klimazertifikate sind scheinheilig! Das was wir tun wir aufgefressen vom Wachstum. Wir werden den Karren gegen die Wand fahren und nicht Afrika oder Südamerika. Wir, der "Westen", die Kultur, der Kapitalismus. Unsere Gier ist unersättlich.
      19 1 Melden
    • äti 29.03.2017 08:16
      Highlight Tja, ich summiere: der beste Klimaschutz ist nichts zu tun! Nicht messen und keine Lösungen suchen. Wenns denn ein Klimaproblem geben sollte, sind logo andere schuld. Danke @spooky, @stamm etc, freue ich mich heute einmal "alt" zu sein, morgen u übermorgen kanns ändern. Immer wichtig: die andern sind schuld und andere sollens richten. Nicht wir, nein, nie.
      12 0 Melden
    • stamm 31.03.2017 06:11
      Highlight Ja, das ist so. Ich mach nur soviel für den Klimaschutz, wie es mir passt. Aber einschränken werde ich mich nicht.
      0 1 Melden
    • äti 31.03.2017 10:05
      Highlight Vielleicht geht der Slogan: "Weniger ist Mehr" einmal in die Köpfe. Man lebt nicht schlechter, sondern besser und intensiver. Der Unterhalt und die Pflege von überflüssigen Dingen ist ja schon enorm.
      1 0 Melden
  • Silent_Revolution 28.03.2017 21:17
    Highlight Auch die demokratische Opposition zielte auf grenzenloses Wachstum auf unserem begrenzten Planeten. Alternative Energien hin oder her auch die Opposition hatte keinen Plan gegen stetiges Wachstum. Im Gegenteil es wird und wurde sogar gepredigt.
    Diese Regulierungen waren auch nur ein Tropfen auf den heissen Stein und lenkten von der eigentlichen Problematik ab.

    Grenzenloses Wachstum wird uns Menschen vernichten, ob mit oder ohne Klimaschutz.
    42 7 Melden
    • äti 28.03.2017 21:44
      Highlight Die Menschen vermehren sich doch grenzenlos. Nicht einfach da einzuhaken.
      16 3 Melden
    • Silent_Revolution 28.03.2017 22:04
      Highlight Es wäre wesentlich einfacher, wenn wir auf ein Wirtschaftssystem bauen würden, welches sich nicht kurzfristigem Erfolg, sondern nachhaltigem Funktionieren verschreibt.

      Es ist ja nicht so, dass sich die Menschen grundlos vermehren. Nachwuchs wird fast weltweit glorifiziert und gefördert. Die Armut und die Medizin regelt den Rest.

      Das wird nicht einfach so aufhören. Simple Mathematik erklärt jedem, dass dieses System sich selbst zerstören wird. Wollen wir einfach warten und zusehen?
      26 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.03.2017 06:07
      Highlight @äti Die Menschen vermehren sich eben nicht grenzenlos!

      Bei mehr Wohlstand sinkt die Anzahl der Kinder so tief dass die Bevölkerung irgendwann in der Zukunft sogar kleiner wird.
      6 3 Melden
    • Wehrli 29.03.2017 09:32
      Highlight Entweder Wohlstand oder ein Totalitäres Regim, das sind die einzigen Formen um Nachwuchs zu regulieren.
      Krieg, Seuchen und Hunger sind schon lange nicht mehr effizient genug.
      0 0 Melden
    • so eine 29.03.2017 10:04
      Highlight Ich empfehle zu dieser Thematik die Doku "10 Billion" von Stephen Emmott
      1 0 Melden
    • Silent_Revolution 29.03.2017 13:43
      Highlight Was die Menschen heute unter Wohlstand verstehen (Ich nenne es Überflussgesellschaft) kann nur mit Armut koexistieren.
      Sie ist auf die Armut angewiesen um den Überfluss beibehalten zu können. Ein Teufelskreis!

      Danke so eine, habe vor etwa einem Jahr mal kurz reingeschaut, werde ich danach noch komplett ansehen.
      0 0 Melden
  • Echo der Zeit 28.03.2017 21:13
    Highlight "Krieg gegen die Kohle" Ho Ho - das Gas ist doch Billiger ? macht er das Teurer damit es sich Lohnt ?
    24 5 Melden
    • Energize 28.03.2017 22:23
      Highlight Braunkohle ist wesentlich billiger als Gas - speziell wenn Fracking für die Gasförderung verwendet wird.
      13 2 Melden
  • amore 28.03.2017 21:00
    Highlight "Ich brauche Hairspray. Wenn ich das zu Hause mache in geschlossenen Räumen, dann soll das die Ozonschicht beeinträchtigen. Ich sage niemals."
    Ein Mensch, der solchen Stuss rauslässt, hat das Zeug nicht, um US-Präsident zu sein. Und das ist ja nur ein kleines Beispiel.
    99 9 Melden
  • Walter Sahli 28.03.2017 20:56
    Highlight What an idiot!
    102 10 Melden

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