International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Der verurteilte Larry Nassar. Bild: AP/AP

US-Uni muss den Missbrauchsopfern von Larry Nassar 500 Millionen Dollar bezahlen

17.05.18, 01:36

Im Missbrauchskandal um den verurteilten US-Sportarzt Larry Nassar hat die Universität Michigan eine millionenschwere «umfassende Einigung» mit hunderten Opfern geschlossen.

Die Hochschule, an der Nassar früher tätig war, willigte laut einer Erklärung vom Mittwoch in die Zahlung von insgesamt 500 Millionen Dollar an 332 Opfer des ehemaligen Mediziners ein.

Nicht beigelegt sind mit der Einigung Klagen gegen den US-Gymnastikverband, das Olympische Komitee der USA sowie die Gymnastiktrainer Bela und Marta Karolyi und weitere Beklagte. Auch strafrechtliche Ermittlungen gegen die Universität im Zusammenhang mit Nassars kriminellem Verhalten werden durch die Einigung nicht aufgehoben.

Nassar soll insgesamt 265 Sportlerinnen sexuell missbraucht haben. Der 54-Jährige wurde im Januar zu bis zu 175 Jahren Haft verurteilt. Im Februar wurde er in einem weiteren Prozess zu bis zu 125 Jahren Gefängnis verurteilt.

Zuvor war im Dezember wegen Besitzes von Kinderpornografie eine Gefängnisstrafe von bis zu 60 Jahren gegen ihn verhängt worden.

Arzt von US-Turnerinnen zu 175 Jahren Haft verurteilt

Video: watson

Unter seinen Opfern waren mehrere Olympia-Teilnehmerinnen, darunter auch die Goldmedaillengewinnerinnen Simone Biles und Gabby Douglas. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Trump gräbt Nordkorea eine Atom-Grube und fällt nun selbst hinein

Diese 9 Influencer-Fails beweisen, wie «real» Instagram ist – nämlich gar nicht

Dieser kleine Trick hat mich von meiner Handy-Sucht befreit

Die Rebellion der ungefickten Männer kommt aus dem Internet! Ein Experte erklärt «Incel»

Der grosse Lohn-Check: So viel verdient die Schweizer Bevölkerung

«Die Angriffe sind real» – Experten warnen vor «unrettbar kaputter» E-Mail-Verschlüsselung

Der Bikini-Trend, auf den wirklich niemand gewartet hat: Nude

21 Markenlogos, in denen sich geheime Botschaften verstecken

Wie viele Menschen erträgt die Erde?

Französin wählt wegen Schmerzen den Notruf und wird ausgelacht – wenig später ist sie tot

Dieses Rätsel wurde für Superhirne mit IQ 131 oder mehr entworfen? Schaffst dus trotzdem?

Oben ohne auf der Rückbank – 8 Taxifahrer erzählen ihre absurdesten Erlebnisse

Stell dir vor, es ist Masseneinbürgerung und keiner geht hin (ausser ein paar Italiener)

Ach Tagi, was ist aus dir geworden? (K)eine Liebeserklärung zum Jubiläum

Da kocht das Blut, da blüht die Rose in der Hose ... Unsere Basler Bachelorette mal wieder

«Tote Mädchen lügen nicht» kommt wieder – wie gefährlich ist die Serie wirklich?

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Das sind Tiere» – Trump spricht wieder einmal über Migration

US-Präsident Donald Trump hat sich erneut abfällig über Migranten geäussert. Bei einem Treffen mit Republikanern im Weissen Haus am Mittwoch bezeichnete er einige Einwanderer als «Tiere».

«Es gibt Leute, die ins Land kommen oder versuchen ins Land zu kommen, und wir bringen die Leute wieder ausser Landes», sagte Trump. «Man kann gar nicht glauben, wie schlimm diese Menschen sind, das sind keine Menschen, das sind Tiere, und wir bringen sie wieder ausser Landes.»

Demokratische Politiker …

Artikel lesen