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Nach Las Vegas: Auch Republikaner fordern schärfere Waffengesetze



Nach dem Massaker von Las Vegas haben sich republikanische US-Abgeordnete offen für eine gezielte Verschärfung der Waffengesetze gezeigt.

Am Donnerstag schloss sich der einflussreiche Präsident des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, der Forderung an, ein Verkaufsverbot für sogenannte «bump stocks» zu prüfen. Diese Vorrichtungen am Kolben von halbautomatischen Waffen erlauben ein Schiessen mit Geschwindigkeiten wie bei automatischen. «Bis diese Woche wusste ich überhaupt nicht, was das ist», sagte Ryan im Radio. Das Präsidialamt begrüsste in einer Erklärung eine parteiübergreifende Debatte über ein Verbot.

Die einflussreiche Waffenlobby NRA signalisierte, dass sie sich einem solchen Schritt nicht entgegenstellen würde. Für eine derartige Umrüstung müssten zusätzliche Vorschriften gelten, erklärte sie.

Republikaner lenken ein

Die US-Behörden müssten «sofort» prüfen, ob die Vorrichtung zur Umrüstung von halbautomatischen auf vollautomatische Waffen «dem Bundesgesetz entspreche», erklärten die Chefs der National Rifle Association (NRA), Wayne La Pierre und Chris Cox, am Donnerstag. Sie gingen davon aus, dass eine «verstärkte Kontrolle» nötig sei.

Die Sprecherin des Weissen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, begrüsste die Vorschläge der NRA und anderer Gruppen und erklärte, «gerne Teil der Debatte zu sein». Präsident Donald Trump hatte sich nach der Tat grundsätzlich offen für Gespräche über das in den USA überaus laxe Waffenrecht gezeigt. «Wir werden im weiteren Verlauf der Zeit über die Waffengesetze sprechen», sagte er.

Obama war immer wieder gescheitert

Sein Vorgänger Barack Obama war mit diversen Anläufen zur Verschärfung des Waffenrechts am Widerstand der Republikaner im Kongress gescheitert. Dass Trump sich auf weitgehende Restriktionen des privaten Waffenbesitzes einlässt, gilt allerdings als unwahrscheinlich. Während des Wahlkampfs hatte er sich mit der NRA verbündet, welche die Kandidatur des Rechtspopulisten unterstützte.

Unter den 50 sichergestellten Schusswaffen des Attentäters von Las Vegas befanden sich zwölf mit der Vorrichtung. Von einem Hotelzimmer aus hatte er während eines Country-Konzerts 58 Menschen erschossen und 489 verletzt, bevor er sich den Ermittlern zufolge selbst das Leben nahm. Nach ihren Angaben ist das Motiv des Täters weiter rätselhaft. (sda/reu/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thinktank 06.10.2017 10:00
    Highlight Highlight Besser als Waffen zu verbieten wäre es, in allen Häusern schussichere Scheiben einzubauen. Problem gelöst, da man nicht mehr durchschiessen kann. Man verbietet ja auch nicht den Islam nur weil ein paar Einzelfälle gefährlich sind.
    • seventhinkingsteps 06.10.2017 12:22
      Highlight Highlight Mit dem Unterschied dass alle Waffen gefährlich sind, das ist ja der Sinn einer Waffe
  • Snowy 06.10.2017 09:43
    Highlight Highlight Toll.
    Nun darf ein geistesgestörter, krimineller Ami also nur noch mit einem halbautomatischen Sturmgewehr* mit taktischer Optik / Laser, Schalldämpfer und aneinandergekoppelten Magazinen à 40 Schuss durch die Innenstädte, Bars und Schulhöfe wandeln.

    Was für eine wichtige, weitreichende Verschärfung der laschen Waffengesetze. Mehr konnte man nun wirklich nicht tun. God bless the USA!

    *auch mit einem halbautomatischen Gewehr kann man locker 2 Schuss pro Sekunde abgeben und ist erst noch viel treffsicherer.
    • Sebastian Wendelspiess 06.10.2017 23:35
      Highlight Highlight Nö, das darf der unkriminelle Ami. Kleines Detail. Der Kriminelle "darf" sowieso alles.
  • Sir Affe 06.10.2017 08:51
    Highlight Highlight Mögen die Alibiübungen beginnen!! 😎
  • seventhinkingsteps 06.10.2017 08:48
    Highlight Highlight So what? Ohne Bump Stocks wärens vielleicht 20 statt über 50 Tote gewesen, sind immer noch 20 zu viel.

    Das Problem ist, das jemand, der in psychiatrischer Behandlung ist innert kürzester Zeit über 30 Waffen erwerben kann und keinerlei Papertrail davon existiert ausser die Quittung des Händlers. Keine Registrierung von Schusswaffen, das ist absolut hirnrissig.
  • Grundi72 06.10.2017 08:46
    Highlight Highlight Seit der neue Präsident im Amt ist, scheinen sich diverse Dinge positiv zu verändern! Nachdem man sich ZB nicht mehr vom Iran oder Nordkorea auf der Nase rumtanzen lässt, geht nun endlich auch etwas bezüglich Waffengesetzte!

    Nach 8 Jahren Stillstand und Vorsichherschieberei auch bitternötig!
    • Snowy 06.10.2017 10:49
      Highlight Highlight GROSS!

      Würde trotzdem die Ironie kennzeichnen, gibt sonst sicher einige, die Dich anblitzen.. :-)
    • Snowy 06.10.2017 13:46
      Highlight Highlight Und schon geht's weiter mit Herrn Trumps genialen Schachzügen - diesmal in der Außenpolitik! Trumpdroht dem Iran und Nordkorea offen mit einem atomaren Erstschlag. Schlicht genial der Typ! Wie dumm waren nur die Vorgängerpräsidenten, welche nie auf die Idee gekommen waren, einen missliebigen Präsidenten/System wegzubomben.
      Wird sicher klappen! Was soll schon schiefgehen?

      https://www.tagesanzeiger.ch/21344059
  • N. Y. P. D. 06.10.2017 08:26
    Highlight Highlight Die Republikaner und die NRA wollen ein Verkaufsverbot für sogenannte «bump stocks» zu prüfen.

    Das ist erst ein winzig kleiner Schritt. Weiterhin darf auf Schulplätzen ! mit Waffen herumgelatscht werden.
    Und weiterhin dürfen Vorbestrafte (zum Bsp. Donald Trump) und Geistesgestörte (Zum Bsp. Donald Trump*) halbautomatische Waffen kaufen.

    *Trump hat eine dissoziale Persönlichkeitsstörung (APS). Sie gilt als Krankheit. 70% dieser Menschen befinden sich in Suchtbehandlungszentren oder forensischen Gefängnissen. Oder werden Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
    • The Origin Gra 06.10.2017 08:45
      Highlight Highlight Trump ist Vorbestraft? Durfte er den so Präsident werden? :O
    • derEchteElch 06.10.2017 09:20
      Highlight Highlight Mittlerweile haben wir verstanden, dass Sie Trump nicht mögen. Die Behauptung in Ihrem Kommentar ist aber mit keinerlei Fakten oder Quellen belegt.

      Sie Schulden diese noch. Falls Sie diese nicht liefernkönnen; „Halts Muul“, wie man im Mundart schön sagt.
    • x4253 06.10.2017 09:37
      Highlight Highlight "Weiterhin darf auf Schulplätzen ! mit Waffen herumgelatscht werden."

      Wie soll man den sonst die Bären abwehren?

      http://edition.cnn.com/2017/01/17/politics/betsy-devos-grizzly-bears-donald-trump-guns/index.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alterssturheit 06.10.2017 08:09
    Highlight Highlight Ich könnte mir schon vorstellen, dass diesmal sogar die Republikaner und auch die NRA für neue Lösungen Hand bieten. Vermutlich ungefähr so: mit dem Erwerb einer halb- oder vollautomatische Waffe dürfen neu max. nur noch 5000 Schuss gekauft werden....und Verkäufe an Mexikaner sind grundsätzlich verboten, ausser in Kalifornien und Arizona.
    • The Origin Gra 06.10.2017 08:46
      Highlight Highlight Jo Schwarze und Latinos sind Kriminelle, denen darf man keine Waffe geben.

      Weisse sind Gut, auch die des Klan, denen muss man Waffen geben.

      Eigentlich eine Scheussliche Logik

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