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FILE - In this Nov. 6, 2016 file photo, military personnel salute as Air Force One, with President Barack Obama aboard, departs at Andrews Air Force Base, Md. President-elect Donald Trump wants the government's contract for a new Air Force One canceled.  ( AP Photo/Jose Luis Magana)

Für Donald Trump sind die Kosten für zwei neue Maschinen der «Air Force One» zu teuer. Mehr als vier Millionen seien laut Trump «ausser Kontrolle». Bild: AP/FR159526 AP

Trump will Vertrag mit Boeing für «Air Force One» kündigen

06.12.16, 19:48 06.12.16, 20:01


Der designierte US-Präsident Donald Trump will den milliardenschweren Vertrag mit Boeing zum Bau von neuen Flugzeugen für die Staatsoberhäupter der Vereinigten Staaten aufkündigen.

Die Kosten für die zwei neuen Maschinen der «Air Force One» seien auf mehr als vier Milliarden Dollar gestiegen und damit «ausser Kontrolle», kritisierte Trump am Dienstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. «Annulliert den Auftrag!», schrieb er.

«Annulliert den Auftrag!» twittert Trump

Der US-Flugzeughersteller hatte im Januar 2015 den Zuschlag für die Lieferung der Präsidentenmaschinen erhalten. Sie sollen als hochmoderne Befehlszentrale ausgestattet sein. Dazu sollen zwei Jumbo-Jets des Modells 747-8 umgebaut werden.

Fertig sein sollen die Flugzeuge bis zum Jahr 2024. Allerdings waren die Kosten ursprünglich auf schätzungsweise drei Milliarden Dollar beziffert worden.

Die inzwischen gestiegenen Kosten bezeichnete Trump als «total lächerlich». Zwar wolle er, dass Boeing Geld mache, «aber nicht soviel Geld», sagte der künftige US-Präsident bei einer kurzen Begegnung mit Journalisten im New Yorker Trump Tower, seinem Hauptquartier.

An Air Force officer opens the door of Air Force One as U.S. President Barack Obama arrives at Joint Base Andrews from New Jersey and New York, in Maryland November 2, 2015.  REUTERS/Carlos Barria/File Photo

Die derzeitigen Maschinen der «Air Force One» sind bereit etwas in die Jahre gekommen. Sie waren vom früheren US-Präsidenten Ronald Reagan bestellt worden und sind seit Anfang der neunziger Jahre in Betrieb. Bild: CARLOS BARRIA/REUTERS

Boeing verwies in einem knappen Statement darauf, dass es derzeit für die «Air Force One» nur einen Vertrag in Höhe von 170 Millionen Dollar gebe, in dessen Rahmen die Ausstattung der zwei künftigen Präsidentenmaschinen festgelegt werden solle.

Das Unternehmen werde in den weiteren Phasen des Projekts mit der US-Luftwaffe zusammenarbeiten, damit «die besten Flugzeuge für den Präsidenten zum besten Wert für den amerikanischen Steuerzahler» ausgeliefert werden könnten, versicherte der Flugzeugkonstrukteur.

Die beiden derzeitigen Maschinen der legendären «Air Force One» sind etwas in die Jahre gekommen. Sie waren vom früheren US-Präsidenten Ronald Reagan bestellt worden und sind seit Anfang der neunziger Jahre in Betrieb. (sda/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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