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Donald Trump und sein Chef-Berater Steve Bannon: Stimmt die Chemie noch?  Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Bannon-Knall zu einem hochbrisanten Zeitpunkt – 5 Dinge, die du jetzt wissen musst

Trumps Chef-Berater Steve Bannon hat gestern seinen Platz im Nationalen Sicherheitsrat verloren. Dies passiert zu einem Zeitpunkt, in dem sich zwei grosse internationale Konflikte anbahnen. 

06.04.17, 04:15 06.04.17, 13:53

Das Weisse Haus spielt die Sache herunter

Für viele galt Steve Bannon als der mächtigste Mann im Weissen Haus. Noch mächtiger als der Präsident selber. 

Gestern nun der Knall. Bannon verliert seinen Sitz im Nationalen Sicherheitsrat. Ist er also doch nicht so wichtig, wie angenommen? Haben sich die Machtverhältnisse im Weissen Haus verschoben?

Das Weisse Haus versucht die Ereignisse herunterzuspielen, eine offizielle Stellungnahme liegt bis zum jetzigen Zeitpunkt keine vor.

Aus regierungsnahen Kreisen hiess es am Mittwochabend, es sei alles gar nicht so wild. Bannon habe sowieso nur höchst selten bei Sitzungen des Sicherheitsrates vorbeigeschaut. 

Ein Mitarbeiter des Weissen Hauses sagte, Bannon sei lediglich in den Sicherheitsrat berufen worden, um Michael Flynn zu «babysitten». 

Zur Erinnerung: Michael Flynn, Trumps ehemaliger Sicherheitsberater, musste nach nur wenigen Wochen wegen dubioser Kontakte zu Russland zurücktreten. 

Michael Flynn: War Steve Bannon nur im Sicherheitsrat, um den geschassten Sicherheitsberater zu überwachen? Bild: EPA/Bloomberg POOL

Ein Erfolg für McMaster

Für Flynns Nachfolger Herbert Raymond McMaster ist die Verbannung Bannons jedenfalls ein Erfolg.

Der neue Sicherheitsberater von Donald Trump ist dafür bekannt, dass er sich nicht davor scheut, Entscheidungen von Vorgesetzten zu kritisieren. Einen Namen machte sich McMaster unter anderem im Irak-Krieg, wo er mit unkonventionellen Methoden immer wieder überraschende Erfolge feierte. 

McMaster ist einer, der hinterfragt. Als junger Major schrieb er ein Buch, das den Vietnam-Krieg kritisch beleuchtete. Für ihn war das US-Debakel in Südostasien auf schlechte militärische Führung zurückzuführen. 

McMaster warnt auch davor, den Islam mit islamistischem Terror gleichzusetzen. Unlängst sagte er: «Wir werden unsere Gegner besiegen, auch Terror-Organisationen wie der «Islamische Staat», welche eine perverse Interpretation von Religion dazu benutzen, um Hass zu streuen und schreckliche Grausamkeiten an Unschuldigen zu begehen.»

Gilt als kritischer Geist: Herbert Raymond McMaster ist der neue starke Mann im Sicherheitsrat.  Bild: Susan Walsh/AP/KEYSTONE

Zum Vergleich eine Aussage von Steve Bannon, welcher im Gegensatz zu McMaster keinerlei nennenswerte militärische Erfahrungen vorzuweisen hat. Er hält einen Krieg der Religionen für quasi unausweichlich: «Um brutal direkt zu sein: Ich meine, das Christentum in Europa stirbt aus und der Islam ist auf dem Vormarsch. Wir stehen jetzt am Anfang eines globalen Krieges gegen islamische Faschisten.»

Nach dem Abgang Bannons ist nun klar, dass McMaster das Sagen im Sicherheitsrat hat. Angeblich soll er den Sicherheitsrat, der unter Obama auf 450 Mitarbeiter angewachsen ist, personell stark reduzieren. 

Konnte man nach der umstrittenen Berufung Bannons von einer «Politisierung» des Sicherheitsrates sprechen, hat seit gestern wieder ein «Technokrat» die Zügel in der Hand. Ein ausgewiesener Militär-Experte mit differenzierter Meinung. 

Streit mit Kushner?

Steve Bannon, der frühere Chef der Website «Breitbart News», ist nicht nur dafür bekannt, dass er ganz am rechten Rand politisiert, ihm wird zuweilen auch antisemitisches Gedankengut nachgesagt. 

Dies könnte nun Trumps Schwiegersohn Jared Kushner auf den Plan gerufen haben. Der Mann von Ivanka Trump ist jüdisch. Auch Trumps Tocher konvertierte zum Judentum. 

Kushner, der offenbar vollstes Vertrauen von Donald Trump geniesst, soll sich in den vergangenen Wochen vermehrt über die Rolle von Steve Bannon beschwert haben, berichtet das in der Regel gut informierte Magazin Politico

Tobt zwischen Steve Bannon und Jared Kushner ein Machtkampf? Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Demach soll es im Weissen Haus einen Konflikt zwischen dem eher moderaten und dem ultrarechten Flügel geben. Kushner habe sich unlängst darüber beschwert, dass Bannons Plan, die Regierung schrittweise abzubauen, dem Präsidenten schade. 

Möglich also, dass mehr hinter Bannons Verbannung aus dem Sicherheitsrat steckt, als das Weisse Haus momentan zugibt. Womöglich ist sie Resultat eines schwelenden Machtkampfes in Trumps Regierungs-Team. 

Lage in Syrien spitzt sich zu

Sicher ist: Auf McMaster und seinen Sicherheitsrat kommen turbulente Tage zu. Denn die Lage in Syrien hat sich in den letzten Stunden massiv zugespitzt.

Trump verurteilte den Giftgasangriff, bei dem am Dienstag gemäss Aktivisten 86 Personen ums Leben kamen, scharf. Der US-Präsident gab der Regierung von Baschar Al-Assad die Schuld für den Angriff und deutete einen möglichen Alleingang in Syrien an. 

«Für mich sind eine ganze Reihe von Roten Linien überschritten worden», sagte Trump am Mittwochabend im Rosengarten des Weissen Hauses. «Ich sage euch, dass dieser Angriff auf Kinder, Frauen und Babys einen grossen Einfluss auf mich hatte.» Dieser «Affront des Assad-Regimes gegen die Menschlichkeit kann nicht toleriert werden», so Trump. «Meine Einstellung zu Syrien und Assad hat sich sehr verändert.»

Donald Trump verurteilt Assads Giftgasangriff und kündigt Vergeltung an. 

Wie Trump konkret auf die Ereignisse reagieren möchte, gab er gestern noch nicht bekannt. Assads Regierung werde aber «auf jeden Fall ein Zeichen» erhalten. Trump kritisierte gestern Obama, der angekündigt habe, etwas in Syrien zu unternehmen und dann einfach nichts getan habe. «Das gab Baschar Al-Assad wiederholt die Lizenz zum Töten.»

Versucht man also Trumps Worte zu deuten, so möchte sich dieser von der zurückhaltenden Syrien-Politik Obamas verabschieden und nun aktiv einschreiten. Diskutiert wird unter anderem die Einrichtung einer «Safe-Zone», in der die Bewohner Syriens vor Angriffen des Regimes geschützt wären und wohin Hilfsgüter geliefert werden könnten. 

Eine «Safe-Zone» könnte jedoch kaum eingerichtet werden, ohne damit Russland zu verärgern. Moskau sicherte gestern Assad die Unterstützung zu und nannte den Giftgasangriff «Fake». 

Jetzt kommt Xi Jinping

Brisant ist die Lage auch in Nordkorea. Gestern feuerte Kim Jong-Un erneut Raketen in Richtung Japan. Für Donald Trump sind diese Provokationen nicht mehr länger tragbar. 

Anfangs Woche kündigte er an, Nordkorea notfalls auch im Alleingang zur Räson zu bringen. «Entweder hilft uns China oder nicht», sagte Trump, «aber wir werden es auch alleine schaffen». China dürfte jedoch kaum mit militärischen Aktivitäten der USA in Nordkorea einverstanden sein. 

Xi Jinping war gestern in Helsinki, heute geht's weiter in die USA. Bild: EPA/COMPIC

Inmitten dieser aufgeheizten Stimmung kommt es nun zum ersten Treffen zwischen Xi Jinping und Donald Trump. Gemäss Plan soll der chinesische Präsident heute Donnerstag zu Gesprächen in Florida eintreffen. 

Wie das Treffen verlaufen wird, ist momentan kaum zu prognostizieren. Donald Trump überraschte China bereits mehrfach mit schludrig vorgetragenen Vorwürfen. Xi Jinping und seine Entourage achten derweil sehr auf die diplomatischen Gepflogenheiten. Treffen mit dem chinesischen Präsidenten verlaufen normalerweise streng nach Skript.

Gut möglich, dass dieses Mal alles anders wird. 

Von George Washington bis Donald Trump: Alle 45 US-Präsidenten

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Brikne, 20.7.2017
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42
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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Adremos 06.04.2017 12:19
    Highlight Ich finde die momentane Situation brandgefährlich.
    Wir haben innenpolitisch Schwache (Trump) oder unter Druck stehende (z.B. Putin od. Erdogan) Machtmenschen, die alle ein grosses Interesse haben aussenpolitisch stark dazustehen um von innenpolitischen Problemen abzulenken.

    Ein Krieg (od. aussenpol. Konflikt) würde denen allen gut passen...
    wie wir z.B. gerade eben zw. Rutte und Erdogan gesehen habe. Oder auch Beispiele aus der Vergangenheit zeigen (z.B.Falklandkrieg / Thatcher und Galtieri)
    7 0 Melden
  • pistolpete 06.04.2017 11:46
    Highlight stimmt das, dass im nationalen Sicherheitsrat der USA 400 Leute sitzen? Wenn ja, kommt es auf einen weniger auch nicht an, ob der jetzt S. Bannen oder wie auch immer heisst. Ich frage mich bloss, was dieses "Heer" den ganzen Tag macht. Könnten ja zur Abwechslung das unglückselige WEF in Davos bewachen.
    4 2 Melden
  • zialo 06.04.2017 10:53
    Highlight Trump bleibt ein gerissener Unternehmer der übelsten Sorte, für den ein Land im Krieg, bei dem es noch ausreichend Sicherheit für Superreiche gibt, auch einen lukratkiven Markt darstellt. Durch sein Amt geniesssen seine Immobilien den militärischen Schutz, der auch Vorraussetzung für dieses Geschäftsmodell ist.

    Blutige Ideale für das Volk, Vermögenszuwachs für rücksichtslose Unternehmer und garantierter Schutz für
    Trumps Clan. Das Rezept für eine Katastrophe?
    7 4 Melden
  • Nicolas Flammel 06.04.2017 10:53
    Highlight So wies aussieht hat Bannon wohl doch nicht so viel Einfluss auf Trump wie viele gedacht haben. Jetzt hat er sich entschieden auf seinen Schwiegersohn zu hören.
    Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher ob der weniger gefährlich ist als Bannon, v.a. wenn es um den nahen Osten geht...
    9 5 Melden
  • piedone lo sbirro 06.04.2017 10:41
    Highlight schaukelstuhl-regierung: viel bewegung um nichts. was für eine unfähige regierung. so etwas eine bananen-republik zu nennen wäre eine beleidigung für manchen afrikanischen staat.

    gestern kam eine reportage über trump. der hatte etwa drei milliarden schulden als geschäftsmann. die banken haben dann geprüft, was für sie besser ist, ihn "hops" gehen lassen oder mit ihm weiter zu machen. sie sind zum schluss gelangt, dass letzteres besser sei. er war "too big to fail". es wurden ihm geeignete erleichterungen eingeräumt, damit er nicht unterging.

    friedenstäubchen trump wird bald zur kriegsgurgel.
    12 4 Melden
  • Hand-Solo 06.04.2017 08:55
    Highlight Bin ich der einzige, der in der aktuellen Weltpolitischen Lage immer mehr Parallelen zu deren vor den beiden Weltkriegen sieht? Ich finde das etwas erschreckend. Russland wird ein Militärisches eingreifen der USA in Syrien nicht akzeptieren. China wiederum wird einschreiten der USA in Nordkorea nicht hinnehmen.
    Sollte es in Syrien und Nordkorea weiter eskalieren, wird das in einem Krieg zwischen Westmächten (USA, Südkorea, Japan etc...) und Ostmächten (Russland, China) hinauslaufen.
    Ich bin in höchstem Masse beunruhigt.
    28 4 Melden
    • chnobli1896 06.04.2017 10:21
      Highlight Bin auch schon seit geraumer Zeit beunruhigt. Jedoch hat sich das Geschehen meistens glücklicherweise kurz vor der Eskalation beruhigt. Hoffe es kommt auch dieses Mal wieder zur Beruhigung. Sehe momentan leider nicht von welcher Seite (USA, Russland, Syrien, Nordkorea, China, Iran / Israel (diese zwei sind bei einem potentiellen Weltkrieg nicht ausser Acht zu lassen) diese Beruhigung kommen könnte. Leider.
      10 1 Melden
    • The Destiny 06.04.2017 10:46
      Highlight Wenn Japan klug ist wird es die USA im kriegsfall rausschmeissen und Neutralität /Souveränität erklären.
      11 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.04.2017 08:17
    Highlight Das Obama in Syrien nichts gemacht haben soll (wtf?) soll Assad die Lizenz zum Töten gegeben haben (wtf?).

    Es riecht nach Falschaussage zum Wohle der Kriegsgemeinschaft.
    43 9 Melden
  • zombie woof 06.04.2017 07:55
    Highlight Naja, als Politiker ein Vollidiot und Versager, da kann man es doch mal als Feldherr versuchen, die Welt anzünden, das kann sogar Donald
    35 11 Melden
  • Tepesch 06.04.2017 07:36
    Highlight Das Christentum wird in Europa weiter an Bedeutung verlieren. Doch nicht wegen dem Islam, sondern dank der rasant wachsenden Zahl von Agnostikern und Atheisten. In Zukunft wird die grösste "Religionsgemeinschaft" deshalb die der nicht religiösen sein.
    156 7 Melden
    • thefru1 06.04.2017 08:39
      Highlight hoffentlich!
      25 3 Melden
    • bcZcity 06.04.2017 09:20
      Highlight Eher weniger, denn die grossen Religionen verlieren zwar Mitglieder, dafür haben Freikirchen, Esoterische Gruppen, und sonstige Klein-Sekten regen Zulauf.

      Ich wäre da also vorsichtig mit dieser Prognose.
      10 6 Melden
    • Tepesch 06.04.2017 10:53
      Highlight @bcZcity
      Alleine in der Schweiz hatten (gemäss BfS) die "Religionslosen" von 1970 bis 2000 einen Zuwachs von 740'000 Personen. Aktuell sind es über 22% der Bevölkerung (!).
      Es stimmt zwar, dass Freikirchen und andere Gruppierungen ebenfals Zuwachs haben, jedoch nicht in diesem Ausmasse. Ausserdem wechseln eher Mitglieder etablierten Kirchen zu Freikirchen, wodurch die Gesamtzahl der "Religösen" gleich bleibt.
      4 1 Melden
    • bcZcity 06.04.2017 11:35
      Highlight Ich weis nicht wo Du deine Zahlen herhast, aber bei der letzten grossen Volkszählung von 2000 (Die einzige Statistik die wohl wirklich Flächendeckend ist) waren es knapp 11% die sich keiner Religion zugehörig fühlten und 4% machten keine Angaben.

      Seit 2000 werden die Volkszählungen zwar jährlich, aber nur anhand der Gemeindeangaben gemacht. Es gibt also schlicht keine empirischen Daten zu den Religions-Angehörigen, da wohl nur die grossen 3-4 Religionen aussagekräftig erfasst werden.

      Woher also dein "Aktuell sind"??
      2 0 Melden
    • Tepesch 06.04.2017 12:57
      Highlight @bcZcity
      Ich denke wir haben die selben Quelle nur habe ich die 11% und die 1.1% von 1970 genummen und in absoluten Zahlen umgewandelt.
      Aber wenn man realistisch schätzt, dann wird die tatsächliche Zahl von Atheisten und Agnostikern noch viel höher sein. Viele bezeichnen sich zwar als Reformiert oder Katholisch haben jedoch, bis auf Weihnachten oder Fasten, keinen wirklichen Bezug zu ihrer Religion. Bei den meisten ist Religion viel mehr zur Tradition geworden.
      2 0 Melden
    • Majoras Maske 06.04.2017 13:38
      Highlight Guckst du hier:

      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/sprachen-religionen/religionen.html

      Es ist schon so, dass die Protestanten langsam Konfessionslose werden, während sich die Katholiken wegen Zuwanderung aus lateinischen Ländern halten kann.
      0 0 Melden
  • HAL9000 06.04.2017 07:28
    Highlight Wenn Trump in Syrien eine Auseinandersetzung mit Russland provoziert und in Nordkorea den Chinesen mobilisiert könnte uns der Klimawandel ziemlich schnell schnuppe sein...
    Die Geschichte weiderholt sich immer wieder... oder auch:
    Die Geschichte lehrt andauernd. Sie findet nur keine Schüler.
    87 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 06.04.2017 08:33
      Highlight Ist das nun ein Statement gegen den Klimaschutz oder was?
      3 21 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.04.2017 07:24
    Highlight Wär schon ironisch wenn Bannon der einen Clash of Cultures gegen China und den Islam herbeigesinnt letztendlich wegen seines Anti-Semitismus scheitert. Denk zwar mehr das erfahrene Leute wie Mattis und McMaster keinen Bock auf einen Kriegstreiber ohne Ahnung haben, aber egal was es ist, Hauptsache Bannon hat weniger Macht. Dieser Mann hat sich soweit alle Mühe gemacht um Dick Cheney als schlechtesten Einfluss aller Zeiten auf einen Präsidenten zu verdrängen.
    46 2 Melden
  • Menel 06.04.2017 07:23
    Highlight Echt jetzt, McMaster? Ehrlich, wenn das ein Film wäre, man würde die billig gewählten Namen kritisieren.

    «Um brutal direkt zu sein: Ich meine, das Christentum in Europa stirbt aus und der Islam ist auf dem Vormarsch. Wir stehen jetzt am Anfang eines globalen Krieges gegen islamische Faschisten.»

    Wir stehen wohl eher am Anfang einen globalen Krieges zwischen islamischen und christlichen Faschisten. Obwohl die Religion in meinen Augen dabei keine Rolle spielt. Die Idioten fänden auch ohne Religion einen Grund, wieso sie sich mehr für einen Krieg als für Friedensbestrebungen stark machen.
    66 12 Melden
    • blueberry muffin 06.04.2017 08:36
      Highlight Natürlich. Wäre es nicht Religion wäre es halt einfach Nationalismus.

      Und ja, der Name ist genial :'D Aber laut Artikel scheint McMaster ja ein helles Köpfchen zu sein. Also hatten wir vllt Glück das mal ein fähiger Typ einen Namen hatte der Trump gefiel. :p (Ja, ich traue es Trump zu das er seine Leute nur nach Namen auswählt :'D)
      18 2 Melden
    • manhunt 06.04.2017 08:43
      Highlight @menel: der von dir zitierte satz ist bannon zuzurechnen. mc master vertritt eine differenzierte auffassung der thematik. im vergleich zu mattis, flynn und bannon, scheint mir mc master weniger ideologisch verblendet.
      9 1 Melden
    • Linus Luchs 06.04.2017 09:01
      Highlight Das Zitat ist vom kriegsgeilen Steve Bannon. McMaster ist sicher kein Friedenstäubchen, aber mit seiner Aussage differenziert er doch immerhin zwischen dem Islam und dem islamistischen Terror. Bei Bannon gibt es da keinen Unterschied.
      12 1 Melden
    • Adremos 06.04.2017 12:04
      Highlight Wir stehen vor Allem vor möglichen Kriegen die vom innenpolitischen Chaos und miesen Zustimmungsraten ablenken sollen....
      Der islamische oder christliche Fanatismus/Faschismus hat damit nur als Scheinbegründung zu tun.
      1 3 Melden
    • Graustufe Rot 06.04.2017 12:16
      Highlight In China, Indien, Afrika wächst die rämischkath. Kirche Jahr für Jahr. Obwohl in China die Kirche knapp geduldet und argwöhnisch überwacht wird gibt es dort mittletweile über 100 Millionen Katholiken.
      0 0 Melden
  • Scaros_2 06.04.2017 07:08
    Highlight Irgendwo merkt man das die ganze Welt realisiert das sie tun und machen können was sie wollen denn in den USA ist jemand Präsident welcher mehr Innenpolitische Probleme hat und damit nicht auch noch die Welt kontrollieren kann. So muss er Machtkämpfe intern Regeln, er muss in der Partei schauen, im Senat und dem Räpresentantenhaus und parallel noch ein wenig Aussendiplomatisch auf die Reihen kriegen wovon vieles eher nach 0-Strategie klingt als nach einem Plan.
    14 2 Melden
  • Benji Spike Bodmer 06.04.2017 06:52
    Highlight Da die Chinesen häufig (auch heute noch) die Haltung haben, dass das Reich der Mitte das Zentrum des Universums sei, und die cháng bízi (Langnasen) das schlicht noch nicht begriffen hätten, könnte dieser Staatsbesuch tatsächlich interessant werden. "Genosse himmlischer Drache" gegen "narzisstisches Rumpelstilzchen"

    Ob davon etwas an die Öffentlichkeit gelangt, ist allerdings auch nicht garantiert- Gesicht wahren und so...

    @Bannon: Egal warum, hauptsache weit, weit weg. Am besten hintere Seite des Mondes- ach nee, da isser ja eh schon ^^
    51 2 Melden
  • rodolofo 06.04.2017 06:35
    Highlight Bannon wird in die Verbannung geschickt...
    14 7 Melden
  • iNDone 06.04.2017 06:08
    Highlight Und ich dachte zum Jüdischen Glauben kann man nicht konvertieren?!
    7 32 Melden
    • dechloisu 06.04.2017 07:19
      Highlight Meinte ich auch zu Wissen
      6 17 Melden
    • Fox1Charlie 06.04.2017 07:21
      Highlight Als Frau kannst du wenn du einen Jüdischen Mann heiratest konvertieren. Wenn du als Mann eine Jüdische Frau heiratest oder einfach so Jude werden möchtest ist Konvertieren zwar möglich, aber sehr sehr mühsam und dauert lange. Gotesdienste sind dir allerdings offen, du darfst also trozdem dem Jüdischen glauben nachgehen, auch wenn du nicht zur Gemeinde gehörst. Mann beachte: vieles von dem was ich sage ist evtl von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich (z.K. Bin selber nicht Jude, information kommt aus sehr interessanten Gesprächen mit einem Jüdischen Kollegen)
      41 1 Melden
    • E. Edward Grey 06.04.2017 07:57
      Highlight In meiner Verwandtschaft konvertierte eine Frau zum Judentum und arbeitet nun als Rabbi. Ihr Vater ist evangelischer Bischof. Sie haben ein prächtiges Verhältnis zueinander. Es geht also.
      20 2 Melden
    • Saraina 06.04.2017 08:02
      Highlight Doch, kann man. Auch die Tochter der Clintons ist zum Judentum konvertiert. Da nur die Kinder jüdischer Mütter geborene Juden sind, Machtverlust Sinn, dass die Ehefrauen jüdischer Männer konvertieren.
      11 2 Melden
    • Graustufe Rot 06.04.2017 09:30
      Highlight Nicht offiziell, denn die Mitter muss Jüdin sein.
      4 2 Melden
    • Saraina 06.04.2017 14:06
      Highlight Sollte "macht es Sinn" heissen, nicht "Machverlust"... Autokorrektur is a bitch!
      1 0 Melden
  • walsi 06.04.2017 05:53
    Highlight In dem Artikel wird viel geschrieben und viel vermutet. Das was einigermassen konkret klinkt ist bei genauer Betrachtung nur Hörensagen.
    26 9 Melden
    • Oberlehrer 06.04.2017 07:49
      Highlight "Zum Vergleich eine Aussage von Steve Bannon, welcher im Gegensatz zu McMaster keinerlei nennenswerte militärische Erfahrungen vorzuweisen hat."

      7 Jahre als Navy-Offizier (u.a. Navigator auf einem Zerstörer) mögen Bannon nicht zum Einsitz im NSC qualifizieren. Einigermassen mennenswert finde diese militärische Erfahrung dennoch.
      19 3 Melden
    • Tobi-wan 06.04.2017 08:46
      Highlight Naja... Bannon war Navigator und ist im persischen Golf rumgeschippert.
      McMaster hat West Point absolviert, eine Dissertation geschrieben, hat die Army Distinguished Service Medal und den Silver Star erhalten, ist Lieutenant General, hat im 2. Golfkrieg, Afghanistan und im Irak gedient.
      Also im Vergleich... nenneswert... ich weiss nicht. Ich war auch 7 Jahre in der Armee. Ich schreib das auch nicht in den Lebenslauf 😉
      Aber eigentlich völlig egal 😁
      9 2 Melden
    • blueberry muffin 06.04.2017 08:51
      Highlight Das ist schön, dass sie das finden. Die Stern Generäle im Pentagon sind sicher beeindruckt von einem Navigator.
      8 4 Melden
    • Oberlehrer 06.04.2017 10:23
      Highlight Ich glaube sofort, dass McMaster weitaus kompetenter in Sicherheitsfragen ist als der "rechte Leninist" Bannon.
      Trotzdem fand ich die Text-Passage unangebracht, weil 7 Jahre als Navy-Offizier für mich durchaus nennenswert sind.
      8 0 Melden
    • walsi 06.04.2017 12:44
      Highlight Wenn der Navigator seinen Job nicht richtig macht kommt der General auf dem Schlachtfeld nicht an. Eigentlich ein guter Gedanke die Schlacht fand nicht statt weil die Marine falsch navigierte und deshalb nicht an kam.
      0 1 Melden

Trump telefoniert mit Macron und Putin droht USA – Syrien steht erneute Eskalation bevor

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und US-Präsident Donald Trump haben sich für eine «starke Reaktion» auf einen mutmasslichen Giftgasangriff in Syrien ausgesprochen. Putin droht den USA mit «schwerwiegenden Folgen» im Falle eines Angriffs. 

Trump und Macron berieten in einem Telefonat erneut über eine Reaktion, wie der Elysée-Palast am späten Montagabend mitteilte. Im Gespräch bekräftigten beide Präsidenten, dass sie eine «starke Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf diese neuen Verstösse gegen das Chemiewaffenverbot» befürworteten.

Kurz zuvor hatte Trump gesagt, er wolle in den kommenden Stunden eine Entscheidung hinsichtlich eines möglichen militärischen Vorgehens verkünden. Eine Entscheidung diesbezüglich werde noch …

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