International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE PICTURE: Donald Trump's daughter Ivanka Trump arrives with husband Jared Kushner at the Vanity Fair party to begin the 2012 Tribeca Film Festival in New York, April 17, 2012.  REUTERS/Lucas Jackson/File Picture

Jared Kushner und Ehefrau Ivanka Trump. Bild: LUCAS JACKSON/REUTERS

Trump macht seinen Schwiegersohn zum Berater im Weissen Haus



Nun ist offiziell, worüber schon seit Wochen spekuliert wird. Der Schwiegersohn des künftigen US-Präsidenten Donald Trump bekommt einen hohen Posten im Weissen Haus. Trump macht Jared Kushner zu einem seiner einflussreichsten Berater.

Der 36-jährige Ehemann von Trumps Tochter Ivanka soll als Senior Adviser ins Weisse Haus kommen, wie der Stab des designierten Präsidenten am Montagabend bestätigte. Kushner wird den Plänen nach eng mit Trumps Stabschef Reince Priebus und dem Chefstrategen im Weissen Haus, Steve Bannon, zusammenarbeiten.

«Jared war eine enorme Bereicherung und vertrauenswürdiger Berater während des Wahlkampfes und der Übergangszeit, und ich bin stolz, ihn in einer Schlüsselrolle in meiner Administration zu haben», teilte Trump mit.

Eigentlicher Chef

Kushner war bereits während des Wahlkampfes eine feste Grösse in Trumps Beraterteam. US-Medien beschrieben seine Rolle als die des eigentlichen Chefs hinter den gewaltigen Kulissen: entschlossener Antreiber und Verhandler, ruhiger Weichensteller und Entscheider.

Er kümmerte sich vor allem um die digitale Strategie. Kushner ist Spross einer orthodox jüdischen Familie und gilt als einflussreicher Ratgeber Trumps in der Nahostpolitik. So sollen Reden zur Aussenpolitik, die Trump während des Wahlkampfes hielt, seine Handschrift getragen haben.

Kushners Vater Charles ist wie Donald Trump eine Grösse in der New Yorker Immobilienszene. Jared Kushner tätigte laut «Wall Street Journal» Immobiliengeschäfte im Umfang von insgesamt 14 Milliarden Dollar.

Ein Amt in der Regierung lässt sich mit seinen bisherigen Tätigkeiten nicht vereinbaren. Dafür müsste er eine rechtlich tragfähige Struktur finden und Interessenskonflikte aus dem Weg räumen.

Wie die «New York Times» am Montagabend unter Berufung auf seinen Anwalt berichtete, plant Kushner seinen Besitz in New York zu verkaufen, die Beteiligung an den Immobiliengeschäften seiner Familie und andere Vermögenswerte an seinen Bruder sowie an einen von seiner Mutter verwalteten Treuhandfonds abzugeben. (cma/sda/dpa)

Donald Trump

Selbst das amerikanische Wappentier ist vor Trump nicht sicher

Link to Article

Trump hat die USA in eine nationale Sicherheitskrise gestürzt

Link to Article

Make America Weak Again: Trump beschleunigt den Niedergang der USA

Link to Article

Trump bleibt Trump: Bei der Richterwahl denkt er nur an sich selbst

Link to Article

Der Mann, der Trump retten soll

Link to Article

«F**k July 4th»: Kritische Stimmen und Proteste gegen Trump am Unabhängigkeitstag

Link to Article

Warum US-Medien besessen sind von Donald Trump

Link to Article

Harry-Potter-Autorin macht sich via Twitter über Donald Trump lustig

Link to Article

Trump kann sein giftiges Erbe auf Jahre hinaus zementieren

Link to Article

Gestern hatte Trump einen «Wow!»-Tag – aber diese Frau könnte ihm den Spass noch verderben

Link to Article

Donald Trump ätzt gegen 2 US-Comedians – und die schiessen so zurück 😅

Link to Article

Harley-Davidson ist nur der Anfang: Wie Trump sich im Handelskrieg verfahren hat

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • WilliMu 10.01.2017 14:59
    Highlight Highlight Trump, der Hanswurst, hat die nächste Pfeiffe, selbstverständlich aus der nächsten Familienumgebung, reingeholt. Die Vetternwirtschaft weitet sich aus. Die USA als Selbstbedienungsladen einer Milliardärkaste. Wenn das nur gut ausgeht.
  • lilie 10.01.2017 07:00
    Highlight Highlight Trump hat recht: Wozu braucht es eine Lobby, wenn man eine Veternwirtschaft einrichten kann? 🙄
    • Hoppla! 10.01.2017 07:33
      Highlight Highlight Man bedenke wie viel effizienter eine Regierung wird wenn sie sich nicht noch mit Lobbyisten rumschlagen muss. Den gemeinen Wähler kann dies nur freuen... *hust*
  • pamayer 10.01.2017 06:29
    Highlight Highlight Häfeli-Deckeli Politik.

Die Freude war von kurzer Dauer: Trump droht China und fordert «REAL DEAL»

US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit China trotz des jüngsten Waffenstillstands mit «grösseren Zöllen» gedroht. Er werde dann chinesische Einfuhrgüter mit den Abgaben belegen, wenn es nicht zu einem effektiven Handelsabkommen mit der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft komme, erklärte Trump am Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter.

«Wir werden entweder einen ECHTEN DEAL mit China haben oder überhaupt keinen Deal,» schrieb Trump. Er gehe aber davon aus, dass letztlich …

Artikel lesen
Link to Article