International

Aufstand der «Hurensöhne» – jetzt gehen sie gegen Trump auf die Knie

24.09.17, 14:35 25.09.17, 08:57

Stevie Wonder hat sich am Samstag bei einem Festival in New York aus Protest gegen US-Präsident Donald Trump auf die Bühne gekniet. Damit wiederholte er die Pose von afroamerikanischen Football-Spielern, die vor Spielen aus Protest gegen Rassismus niederknien.

Trump hatte die Spieler als «Hurensöhne» beschimpft, ihnen mangelnden Nationalstolz vorgeworfen sowie ihren Rauswurf gefordert.

Mit seinen Äusserungen hatte Trump nicht nur viele Basketball-Stars gegen sich aufgebracht. Mega-Star Lebron James nannte den US-Präsidenten einen Penner. 

Football-Star McCoy ging gar noch einen Schritt weiter:

Mehr zu Currys Streit mit Trump gibt's hier:

Bei dem Wohltätigkeitskonzert gegen Armut im New Yorker Central Park nahm nun auch US-Soulstar Stevie Wonder Stellung gegen den Präsidenten. Gestützt von seinem Sohn Kwame Morris beugte der blinde, afroamerikanische Musiker seine Knie und sagte: «Heute knie ich für Amerika.»

Das Hinknien wird mehr und mehr zum Symbol für den Widerstand gegen den aktuellen US-Präsidenten. Dieser ruft am Sonntagmorgen gar zu einem Boykott der NFL auf – in bekannt charmanter Manier:

Die NFL wehrt sich. Diverse Spieler werden bei den Sonntagsspielen wohl wieder aus Protest niederknien, sobald die amerikanische Hymne ertönt. Und auch die Teams distanzieren sich von den Aussagen Trumps.

Für den heutigen NFL-Spieltag sind mehrere Aktionen geplant

Hat sich Trump da mit einem zu mächtigen Gegner angelegt? Kaum jemand im Land ist so populär wie die Stars aus NBA und NFL. Es scheint, als nehme eine weitere Lawine anlauf.

Ex-Justizminister Holder drückt sich aus:

(aeg)

TrumpRedeHighlights

49s

TrumpRedeHighlights

Video: watson

Donald Trump

Trumps Erfolge – die unheimlich stille Veränderung der USA

Aufstand der «Hurensöhne» – jetzt gehen sie gegen Trump auf die Knie

Der herzloseste Trump-Gruss! Zumindest zog Melania diesmal nicht die Hand zurück ...

Wie er Nazis verteidigt und über Wein schwafelt – Trumps irre Wutrede in 7 Akten

8 Wesenszüge, die Trump und Hitler gemeinsam haben

Das üble Spiel des Donald T.

Trumps Sprecherin fragt, was US-Bürger mit 4000$ machen würden. Die Antworten? Unbezahlbar

Trumps Asienreise macht klar: Amerikas Tage als Handelsmacht sind gezählt

«Grauenhaft und falsch»: Barack Obama sagt Trump die Meinung – aber so richtig

Schwangere Soldaten-Witwe bricht nach Trump-Anruf zusammen – das Drama in vier Akten

Soldaten-Witwe bestätigt Vorwürfe gegen Trump – der US-Präsident reagiert sofort 

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
34
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Thinkdeeper 25.09.2017 07:36
    Highlight "To have the Privileg to make millions of dollars" das ist genau das worum es sich bei Trump, GOP und Konsorten alles dreht.
    Dies steht nach deren Religion nur der "elitär feudalen Supremacy", und nicht dem "Pöbel", zu. Was wenn der Kim sich als Jean d Arc des "Pöbels" sieht und sich profiliern will?
    3 1 Melden
  • Gummibär 25.09.2017 00:41
    Highlight Seine healthcare -Pläne scheitern, Nordkorea droht mit Raketen und Wasserstoffbomben, Iran ist am aufrüsten, Puerto Rico und die Südstaaten werden von Wirbelstürmen heimgesucht, das Nachbarland Mexiko wird von Erdbeben erschüttert und was macht der amerikanische Präsident : Er twittert über den mangelnden Respekt der Footballspieler für die Nationalhymne. Beindruckend !
    9 2 Melden
  • Richi- 24.09.2017 22:04
    Highlight Die Seattle Seahawks bleiben geschlossen in der Kabine während der Nationalhymne aus protest
    Das ist ein statement👍💪
    7 3 Melden
  • DieRoseInDerHose 24.09.2017 17:59
    Highlight Auch wenns Curry usw. nicht lesen werden: weiter so!!! Stille Proteste bringen mehr als gedacht! ✊🏽
    103 5 Melden
  • Richi- 24.09.2017 16:46
    Highlight Kleine Korrektur Football nicht Basketball
    11 19 Melden
    • Plöder 24.09.2017 17:10
      Highlight Jop ist so wie er sagt
      15 0 Melden
    • Adrian Eng 24.09.2017 17:22
      Highlight Stimmt. Die Basketballer haben nur getwittert... Habens korrigiert, merci.
      29 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.09.2017 15:43
    Highlight Was kümmern uns die Schausteller und sonstigen Egomanen?

    Haha! Naja, halt blöd so eine Bubble.
    16 249 Melden
    • toobitz 24.09.2017 17:12
      Highlight Damit ist Trump und sein Verhalten exzellent beschrieben.

      Auch wenn es vermutlich nicht das ist, was du wolltest.
      154 9 Melden
    • Fulehung1950 24.09.2017 17:38
      Highlight Die USA definieren sich über Football, Base- und Basketball. Es gibt TV-Sender, die senden von morgens bis nachts nur diese Sportarten. Und leben offenbar gut davon.

      Die Schausteller werden ach vergöttert. Ich gehe jede Wette ein, dass auch Springsteen & Co. in ihren Auftritten demnächst niederknien.

      Diesen Vorbildern nacheifernd wird der Protest weiter um sich greifen. Donald Trump wird sich wundern!
      66 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.09.2017 18:16
      Highlight ist egal ... Schausteller und Egomanen bewirken gesellschaftlich soviel wie ein Stuhl im Sommerregen.
      7 91 Melden
    • Domsh 24.09.2017 19:02
      Highlight Frage mich wie man ausserhalb meiner “Blase“ so ein Verhalten wie das von Trump rechtfertigen und als gut darstellen kann...
      Ein Präsident der stille Protester als Hurensöhne bezeichnet ist schlimmer als Duterte. Aber dass der Leute ohne Urteil abknallen lässt, ist ausserhalb meiner “Blase“ sicher auch super....
      62 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.09.2017 21:55
      Highlight @Domsh: "Ein Präsident der stille Protester als Hurensöhne bezeichnet ist schlimmer als Duterte."

      "stille Proteste"?! Die stillen Proteste, die jedes rechtsstaatliche Urteil betreffen, wo ein Schwarzer involviert ist?

      Findest die "Proteste" an der Mohammed Karikatur auch gut oder? Findest gut, wie die gewirkt haben und keiner mehr zeichnet?! Findest auch gut, dass gegen Urteile protestiert wird? Findest gut, dass damit eine Zweiklassenrechtssprechung gefordert wird?

      Nee, euch wird ein Riegel geschoben.
      2 14 Melden
    • Fabio74 25.09.2017 17:09
      Highlight Wer bist du denn, dass du glaubst anderen drohen zu müssen?
      Demonstrieren ist ein Grundrecht! Und nur weil das Urteil gefällt wurde muss es nicht korrekt sein. Die US-Justiz ist rassistisch. Zudem wer Geld hat, kauft sich raus
      9 1 Melden
    • Domsh 26.09.2017 01:10
      Highlight Du hast eine sehr wirre Argumentationslinie, wenn man das überhaupt so nennen kann.
      Die Sportler haben still protestiert und wurden von Trump angegriffen.
      Dein Rundumschlag betreffend Mohammed und irgendwelchen Geeichtsfällen zeigt dass das Thema nicht verstanden wurde und in bester AfD-Manier ein zusammenhangsloses Blabla abgefeuert wird.
      Schade
      6 0 Melden
  • Shin Kami 24.09.2017 15:13
    Highlight Interessant dass niederknien jetzt eine Geste des Protestes ist... Naja jeder Protest gegen Trump ist gut.
    95 13 Melden
    • Oban 24.09.2017 16:53
      Highlight Ist es in den USA im Sport jetzt schon ein paar Monate so. Kapernik von den 49ers war einer der ersten und heute auf Jobsuche.
      Heute im Wembley sind jeweils 1/3 der Ravens und Jaguars hingekniet während der Hymne.
      75 1 Melden
    • Fulehung1950 24.09.2017 17:33
      Highlight Schon Martin Luther King kniete aus Ausdruck des Protestes nieder. Neu ist diese Geste nicht. Aber es ist Zeit, sie zu reaktivieren!
      58 1 Melden
  • Informant 24.09.2017 15:12
    Highlight Sollte man, der ausgewogenen Berichterstattung wegen, nicht auch (Twitter) Stimmen zeigen, welche die Eskapaden Trumps befürworten? Oder wollt ihr jetzt einfach den selben Fehler wiederholen wie vor der Wahl, als ihr die Trump Unterstützer ignoriert hattet?




    39 167 Melden
    • toobitz 24.09.2017 18:13
      Highlight Ich würde mir da nicht allzu viele Sorgen machen, für ausgewogene Berichterstattung sorgt Ihr bei Russia Today, Sputnik etc. ja zuhauf.
      52 10 Melden
    • Vanessa_2107 24.09.2017 18:32
      Highlight Nein bitte nicht! Es reicht längstens, wenn man sich schon täglich die eines Präsidenten unwürdigen Tweets zu Gemüte führen muss. Ich habe absolut keinen Bedarf auch noch Pro-Trump-Kommentare lesen zu müssen. Zu viel ist zu viel. Schlage vor Fox News oder Breitbart zu schauen oder zu lesen.
      50 6 Melden
    • Informant 24.09.2017 20:10
      Highlight toobitz, RT hat tatsächlich eine viel ausgewogenere Berichterstattung. Ich würde Dir empfehlen, einfach mal etwas darin zu lesen statt das Narrativ der hiesigen Journalisten bezüglich des bösen RT nachzuplappern. Trump Fans sind sie dort im Übrigen auch nicht.
      Und selbst wenn man nicht derselben Meinung ist, erfährt man dort zumindest Ereignisse, die hier komplett verschwiegen werden.
      Sputnik hingegen würde ich weniger empfehlen. Zu militaristisch.
      7 47 Melden
    • Informant 24.09.2017 20:13
      Highlight Vanessa, dann wünsche ich weiterhin viel Spass in der Bubble. Ein Nachrichtenportal sollte keine Wohlfühloase sein, sondern adäquat über Ereignisse berichten, sonst ist sie einfach nur ein Propagandaorgan. Das kann beim einseitig informierten Leser dann zu Schockern wie die Trump-Wahl führen.
      10 41 Melden
    • Domsh 24.09.2017 20:34
      Highlight Auf die Gefahr hin mich zu widerholen:
      Da du derart differenziert informiert bist, kannst du mir sicher erklären, wie man ausserhalb der “Blase“ so ein Verhalten wie das von Trump rechtfertigen und als gut darstellen kann...
      Ein Präsident der stille Protester als Hurensöhne bezeichnet ist schlimmer als Duterte. Aber dass der Leute ohne Urteil abknallen lässt, ist ausserhalb der “Blase“ sicher auch super....
      29 4 Melden
    • Informant 24.09.2017 20:53
      Highlight Domsh, wenn Watson im selben Maße die Tweets der Befürworter zeigen würde, könnte man sich ein besseres Bild machen. Es geht doch nicht darum ob man damit einverstanden ist. Aber was bringt es, sich einfach gegenseitig zu Bauchpinseln wie doof DT doch ist? Das kann man doch auch Abends in der Bar tun. Das hat mit Berichterstattung nichts zu tun.

      Andere Stimmen finden zum Beispiel, dass es eine Heuchelei ist, wenn ein mit Millionen gesegneter, privilegierter Sportler das Gefühl hat, er müsse eine Protestshow abziehen bevor er dann wieder mit dem Ferrari in seine Villa fräst.


      8 32 Melden
    • Domsh 24.09.2017 21:51
      Highlight Im Endeffekt willst damit sagen, dass unbedingt der Meinung, dass Reiche sich nicht gegen Rassismus stellen dürfen, eine Plattform geboten werden muss, obwohl diese Meinung überhaupt nicht teilst?
      22 3 Melden
    • Informant 24.09.2017 22:19
      Highlight Du kannst ein Objekt in seiner Gesamtheit nur beurteilen, wenn Du es von möglichst jeder Seite betrachtet hast. Das heisst nicht, dass Du am Schluss nicht wieder zur selben Ansicht gelangen darfst, aber die Chance dazu, seinen Horizont zu erweitern, sollte einem schon gegeben werden.

      Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Watson macht hier keinen Journalismus, sondern macht Propaganda und setzt auf Empörung und Klicks und der Leser darf sich auskotzen.
      Trumps Tweets zu diesem Thema erreichen mittlerweile bis zu 200'000 Likes. Weit mehr als sein sonstiger Sermon.
      4 4 Melden
    • Amadeus 24.09.2017 23:48
      Highlight @Informant
      Stimmt, die Kritk von wegen reich und trotzdem protestieren habe ich auch gelesen.

      Aber wir leben in einer Welt wo frauenverachtende Milliardäre Präsident werden und monatelang gegen sogenannte Mainstream-Medien protestieren. Ist genaudie gleiche Show. Da darf ein gutbezahlter Sportler auch mal knien während der Hymne.
      4 2 Melden
    • Domsh 25.09.2017 13:49
      Highlight Ich bin nicht deiner Meinung, dass die Beschimpfung von friedlich demonstrierenden Sportlern als Hurensöhne und die Forderung Sportler die bei der Hymne nicht mitsingen zu entlassen gleich kontrovers ist wie z.B. AHV-Revision oder USR III.Weiter macht watson sicherlich keine Propaganda (google mal den Begriff!) sondern hat alle Seiten wiedergegeben (Darstellung von Mnuich).
      Die Sache mit Trump ist eben, dass er derartigen Humbug macht, dass jegliche Berichterstattung automatisch negativ ist.
      Oder nenne mir bitte etwas Positives daran, Sportler als Hurensöhne zu beschimpfen.
      5 0 Melden
    • Domsh 25.09.2017 15:04
      Highlight Bezüglich reich und protestieren:
      Welchen Einfluss hat die Höhe des Lohns auf das Recht seine Meinung kund tun zu dürfen?
      Wo liegt die Lohngrenze, ob ein Sportler protestieren darf oder nicht?
      4 0 Melden
  • Nuka Cola 24.09.2017 15:05
    Highlight Ich weiß nicht, soll ich mir mein Twitter Account wieder aktivieren, muss fast, bei solch lustigem Zeugs, aber dann häng ich tag täglivh wieder unnötige Stunden am Smartphone. :/
    58 0 Melden
  • Marshawn 24.09.2017 15:01
    Highlight Trump hat einen riesigen Fehler gemacht. Dadurch, dass er die Proteste "verurteilt", wird er das genaue Gegenteil bewirken. Die Proteste werden nun stärker und ich kann mir gut vorstellen, dass nun eine noch stärkere Bewegung entsteht. Viele NFL & NBA Mannschaften (oder zumindest ein Grossteil der Spieler) werden demonstrativ hinknien. Hollywoodgrössen und andere Berühmtheiten werden auf sozialen Netzwerken ebenfalls ihre Unterstützung verkünden und Donnie wird sich fragen, wie das passieren konnte. Erinnert mich irgendwie an den Streisand-Effekt (Vertuschung führt zu Aufmerksamkeit).
    132 6 Melden
    • Nuka Cola 24.09.2017 18:05
      Highlight Steht so auch in nem Buch, das ich gerade zu Social Media im Zusammenhang mit Unternehmenskommunikation lese, gehst gegen was vor, wird es nur hervorgehoben.

      1&1 mit den ganzen D'Avis Spots hats richtig gemacht, während VW es damals mit der VW Polo Terrorist Comnercial total verkackt hat. Findet man zig tausend mal als reuploads.
      8 0 Melden
    • Vanessa_2107 24.09.2017 18:35
      Highlight Trump hat einen riesen Fehler gemacht, ich sage BRAVO. Er gräbt sich das eigene Grab.Nur weiter so!
      36 3 Melden

Das ist der Mann, der Trumps Twitter-Konto abgestellt hat

Der Deutsche Bahtiyar Duysak hat Anfang November den Twitter-Account von Trump Minuten deaktiviert. Jetzt äussert er sich erstmals in einem Interview. 

Ganze 11 Minuten war der Twitter-Account von US-Donald Trump am 2. November offline, weil ihm ein Twitter-Angestellter den Stecker gezogen hatte. Das Internet feierte den damals noch unbekannten Mitarbeiter als Helden, der den Nobelpreis verdient habe. 

Jetzt ist bekannt, wer dem US-Präsidenten seinen Twitter-Account deaktiviert hatte. In einem Interview mit TechCrunch outet sich Bahtiyar Duysak, ein Deutscher mit türkischen Wurzeln, als Trump-Blocker.

Aber wie konnte Duysak dem mächtigsten …

Artikel lesen