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«Bromance»: Biden und sein Präsident, Barack Obama.  Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Best of Biden – die 13 schönsten Momente mit Obamas Vize

20.01.17, 09:50 20.01.17, 12:34

«Ein aussergewöhnlicher Mann mit einer aussergewöhnlichen Karriere» – so beschrieb der scheidende US-Präsident Barack Obama seinen Stellvertreter Joe Biden, als er diesem am 13. Januar die Presidential Medal of Freedom verlieh, die höchste zivile Auszeichnung in den USA

Eines der unzähligen Bromance-Memes.

Er habe es nie bereut, Biden zum Vize-Präsidenten ernannt zu haben, sagte Obama, während der von der Auszeichnung überraschte Biden vor Rührung weinte. In der Tat sind die beiden Politiker gute Freunde geworden – so sehr, dass im Web eine Unzahl von Memes zirkulieren, die ihre «Bromance» feiern. 

Der 74-jährige Vizepräsident ist ein Urgestein in Washington. 1973 wurde der Demokrat aus Delaware als damals jüngstes Mitglied des Senats vereidigt. Biden ist beliebt, und vermutlich tragen die «Bidenisms» nicht wenig dazu bei – seine lustigen Gesten, seine Versprecher, seine Witze. Hier sind 13 davon: 

Seine Eltern glaubten an ihn

«My mother believed and my father believed that if I wanted to be president of the United States, I could be, I could be Vice President!»

«Meine Mutter glaubte, und mein Vater glaubte, dass ich, wenn ich Präsident der USA werden möchte, dass ich Vizepräsident werden könnte», sagte Biden 2012 während eines Wahlkampfauftritts in Ohio. Seine Selbstironie, so darf man annehmen, dürfte zu seiner Popularität beigetragen haben.

Die Vizepräsidenten-Sache

«Isn't it a bitch? This vice president thing?»

Video: YouTube/CNN

«Ist das nicht ein Scheiss? Diese Vizepräsidenten-Sache?», fragte Biden 2014 einen Studenten in Harvard, der sich als Vizepräsident der Studentenschaft vorgestellt hatte. Und ruderte gleich darauf zurück: «Das war ein Witz, das war ein Witz. Beste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Ich mache Witze, das war ein Witz.»

Ray-Ban-Sponsor

«I'm doing this because maybe when I need a job Ray-Ban may have me as a sponsor. I've been wearing these since I've been 15 years old.»

«Ich mache das, weil mich Ray Ban, wenn ich einen Job brauche, vielleicht als Sponsor will. Ich trage die, seit ich 15 bin», witzelte Biden bei einer Rede in Florida. 

«Diese? Oder diese?»

Video: YouTube/Styl

Biden hat's tatsächlich mit den Sonnenbrillen. Die seien beide gleich, sagt ihm übrigens Obama. 

«Steh auf, Chuck!»

«I'm told Chuck Graham, state senator, is here. Stand up Chuck, let 'em see you. Oh, God love you. What am I talking about. I'll tell you what, you're making everybody else stand up, though, pal.»

«Man sagt mir, dass Staatssenator Chuck Graham hier ist. Steh auf, Chuck, zeig dich. Oh, um Gottes willen. Was rede ich da. Ich sage dir was, lass alle anderen aufstehen, Kumpel.» Bei diesem Wahlkampfauftritt 2008 in Missouri vergass Biden, dass Staatssenator Graham gar nicht aufstehen konnte, weil er im Rollstuhl sass. 

«Barack America!»

«A man I'm proud to call my friend. A man who will be the next President of the United States – Barack America!»

«Ein Mann, den ich stolz meinen Freund nenne. Ein Mann, der der nächste Präsident der USA sein wird – Barack America!» Diesen Versprecher leistete sich Biden im August 2008 bei seinem ersten Wahlkampfauftritt, nachdem Obama ihn als Vize-Kandidaten nominiert hatte. 

«Sie lebt ja noch»

«His mom lived in Long Island for ten years or so. God rest her soul. And – although, she's – wait – your mom's still – your mom's still alive. Your dad passed. God bless her soul.»

«Seine Mutter lebte etwa zehn Jahre in Long Island. Gott gebe ihrer Seele Ruhe. Und – obwohl, sie ist – Moment – Ihre Mutter lebt ja noch. Ihr Vater ist gestorben. Gott segne ihre Seele.» Biden – der selbst irische Vorfahren hat – erwähnte 2010 am St.Patrick's Day vor dem irischen Premierminister Brian Cowen dessen Mutter. Entgegen seiner Annahme war die Dame sehr lebendig. 

BFF Barack

Zum 55. Geburtstag schenkte Biden Obama ein Freundschaftsband. Und twitterte dazu: «Ein Bruder für mich, ein BFF.»

Intimer Präsidentenkenner

«Folks, I can tell you I've known eight presidents, three of them intimately.»

«Leute, ich kann euch sagen, ich habe acht Präsidenten gekannt, drei davon intim.» 

Big Deal mit F-Wort

«This is a big f**king deal!»

«Das ist ein verf**kt grosser Coup!», beglückwünschte der Vize seinen Präsidenten nach der Unterzeichnung des Patient Protection and Affordable Care Act (PPACA) im März 2010. Pech für ihn: Das Mikrofon war noch eingeschaltet und übertrug das F-Wort, das in den prüden USA immer noch als höchst unfein gilt. 

FDR am TV

«When the stock market crashed, Franklin D. Roosevelt got on the television and didn't just talk about the, you know, the princes of greed. He said, ‹Look, here's what happened.›»

«Als die Börse crashte, kam Franklin D. Roosevelt im Fernsehen und sprach nicht einfach nur über die, wissen Sie, die Prinzen der Gier. Er sagte: ‹Schaut, das ist, was passiert ist.›» Mit dieser Aussage in einem Interview mit Katie Couric im September 2008 schoss Biden gleich zwei Böcke: Franklin D. Roosevelt war 1929 beim grossen Börsencrash noch nicht Präsident. Und er konnte auch nicht am Fernsehen sprechen, denn das gab es damals noch nicht. 

Joe disst Rudy

«There's only three things he mentions in a sentence – a noun, a verb, and 9/11.»

«Es gibt nur drei Dinge, die er in einem Satz nennt – ein Verb, ein Nomen und 9/11.» So griff Biden 2007 Rudolph Giuliani an, den ehemaligen Bürgermeister von New York, der seine Heldentaten bei den Terroranschlägen vom September 2001 oft und gern herausstrich. 

«Der rauflustige Junge»

«Joe Biden, der rauflustige Junge aus Scranton, der Delawares Lieblingssohn wurde, du warst die erste Entscheidung, die ich als Nominierter traf, und es war die beste», sagte Obama in seiner Abschiedsrede. «Nicht einfach weil du ein grossartiger Vizepräsident warst, sondern weil ich bei dieser Gelegenheit einen Bruder gewann.» Bidens Reaktion: 

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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13
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    Alle Leser-Kommentare
  • sdv520 20.01.2017 19:26
    Highlight sorry watson, aber eure leserschaft scheint sich je mehr je länger dem niveau anderer leserschaften anzupassen. nun gut, ich lebe nicht in der schweiz, mir solls egal sein. nur soviel zu diesem post. an all die trump supporters(weiss nicht wie man das auf russisch schreibt) und obama haters. habt ihr denn auch so gute bro memes auf lager von bush&cheney oder trump&pence? dort heissts wohl eher dont shoot me bro,seriously😂
    2 0 Melden
  • Hugeyun 20.01.2017 18:55
    Highlight Imgur sei Dank für diesen Artikel 😉
    1 0 Melden
  • Hornet 20.01.2017 13:31
    Highlight Es fehlt eine aktuelle Liste mit den Namen der unschuldigen Opfer der illegalen Drohnenangriffe...
    20 35 Melden
    • Hierundjetzt 20.01.2017 17:23
      Highlight Es fehlt eine aktuelle Liste mit den Namen der Gerichte die Hornet nicht mag...

      (Etwa ähnlich sinnvoll)
      20 8 Melden
    • Radiochopf 20.01.2017 17:44
      Highlight @Hornet das schlechte und negativen blendet man gerne aus bei Obama.. ich hoffe Generationen später erkennen und sind vorallem ehrlich zur Geschichte und Menschheit, was Obama wirklich vielen Menschen angetan hat... fragt mal einen Syrier oder Lybier wie lustig er diese Biden/Obama Momente findet.. aber eben, wie war mal ein Artikel diese Woche? Es war die falsche Zeit für Obama.. ich denke eher es ist die falsche Zeit um wirklich zu erkennen wer Obama war...stand in irgendeinem Lobhudelei-Artikel etwas von Drohnenangriffe, Massen-Überwachung, usw.
      0 2 Melden
    • Hierundjetzt 21.01.2017 14:00
      Highlight Bush I & II haben Kriege begonnen. Obama hat die unterdrückten Syrer mit Frankreich, England usw unterstützt und geht gegen den IS vor.

      Die Schweizer schauen wie immer zu und verdienen an der Umgehung der Sanktionen (Irak, Russland, Lybien, Syrien)

      Aaaaber gemäss Hornet und Radiochopf ist Obama ganz fest schuld.

      Klar.

      3 0 Melden
  • Thinktank 20.01.2017 12:16
    Highlight Wenn Trump zu einem Rollstuhlfahrer "Steh auf" sagen würden, wäre dies kaum in der Rubrik "Schönste Momente" zu finden.
    24 44 Melden
    • JoeyOnewood 20.01.2017 16:31
      Highlight trump macht sich normalerweise auch absichtlich über eingeschränkte Personen lustig, bei Biden wars ein versehen.
      23 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 20.01.2017 11:34
    Highlight Wenn Biden das tut, was Trump dauernd vorgeworfen wird und zwar bei Vereidigungen vor Kamera und bei Minderjährigen, dann scheint das hier nicht zu interessieren...?
    29 40 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.01.2017 13:00
      Highlight Scheint als fände er gefallen daran dass das arme Mädchen ihr Unwohlsein mit seinem verhalten sogar ganz klar zum Ausdruck bringt. Abstossend....
      11 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.01.2017 13:13
      Highlight Neee, der steht eben auf der richtigen Seite! Die andere ist die dunkle, böse Seite.
      14 7 Melden
    • Aged 20.01.2017 13:48
      Highlight 😂😂😂
      4 7 Melden
  • moray91 20.01.2017 10:52
    Highlight http://www.rtr.ch/play/tv/actualitad-video/video/il-dretg-mument-al-dretg-lieu---cun-joe-biden?id=77c845bf-1b16-416b-8ae9-506eabab378a
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