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epa06371705 Palestinians burn Israeli and US flags and posters of US President Donald Trump and Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu during protest against the US intention to move its embassy to Jerusalem and to recognize the city of Jerusalem as the capital of Israel, in Rafah, southern Gaza Strip, 06 December 2017. According to media reports, US President Donald J. Trump has informed Palestinian leader Mahmoud Abbas that he intends to recognize Jerusalem as the Israeli capital and will relocate the US embassy from Tel Aviv to Jerusalem.  EPA/MOHAMMED SABER

Trump hat im Nahen Osten neue Wut entfacht.   Bild: EPA/EPA

Tabubruch in Jerusalem – 6 Erkenntnisse nach Trumps historischer Rede

Donald Trump hat mit der jahrzehntelangen Nahostpolitik der USA radikal gebrochen und Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anerkannt.  Die Palästinenser rufen zum Generalstreik auf. 



Trump macht, was er will

Trump alleine gegen die ganze Welt. «Heute erkennen wir das Offensichtliche an – dass Jerusalem die Hauptstadt Israels ist.», erklärte US-Präsident Donald Trump seinen Entschluss. 

epaselect epa06371975 US President Donald J. Trump signs his proclamantion about his controversial decision to formally recognize Jerusalem as the capital of Israel, and his plan to relocate the US embassy to that city, in the Diplomatic Room of the White House in Washington, DC, USA 06 December 2017. The move breaks with years of American foreign policy and could lead to unrest in the Middle East.  EPA/JIM LO SCALZO

Trump kippt mit seiner Unterschrift eine jahrzehntelange US-Doktrin in Israel.  Bild: EPA/EPA

Offensichtlich ist aber auch, dass fast ausnahmslos alle Staaten der Welt für die Entscheidung Trumps nur Kopfschütteln übrig haben. 

Der US-Verbündete Saudi-Arabien rief die USA auf, die Entscheidung zurückzunehmen. Die Nato-Partner Frankreich und Grossbritannien als Vetomächte sowie weitere Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates beantragten eine Sondersitzung des Gremiums in New York. Sie soll bereits am Freitag stattfinden

Trump ist dies egal. Er soll seine Berater im Weissen Haus nur eine Stunde angehört haben, bevor er die Nahost-Politik der USA der letzten Jahrzehnte über den Haufen warf. 

«Trump bestimmt und alle marschieren mit.»

Rudolf Dressler, Ex-Botschafter 

Was kann Trump durch diesen Schritt überhaupt gewinnen? «Nichts. Weder ökonomisch noch machtpolitisch. Er will den Weg gehen, den er in seinem Wirtschaftsimperium auch gegangen ist: Er bestimmt und alle marschieren. Trump denkt, so funktioniere auch Politik», sagt der frühere Deutsche Botschafter in Israel, Rudolf Dressler, zur Süddeutschen Zeitung. Trump wolle mit diesem Schritt bloss die Beziehung zu Israels Premier Benjamin Netanjahu aufmöbeln. 

Der Friedensprozess ist tot

Nach Trumps Entscheid dürften die Friedensverhandlungen zwischen Israel und Palästina endgültig vorbei sein. Dies weiss man selbst im Weissen Haus. «Wir hoffen, dass die Verhandlungen nur vorübergehend ausgesetzt werden», erklärten Trump-Mitarbeiter gegenüber CNN. 

Aus Protest gegen die Jerusalem-Entscheidung Trumps haben die Palästinenser bereits zu einem Generalstreik und Demonstrationen aufgerufen. 

«Ich denke, dass Präsident Trump die USA heute Abend für jegliche Rollen im Friedensprozess disqualifiziert hat.»

Palästinensischer Chefunterhändler Erakat

Darüber hört Trump wohl gerne hinweg. Seine Mitarbeiter sagten den TV-Sender weiter, Trumps grosses Ziel sei ein Friedensabkommen zu schliessen.

«Trump ist ein Spieler. Aber wer im Nahen Osten glaubt, spielen zu können, reitet auf einer Rasierklinge. Der US-Präsident scheint aus seinem sehr eingeengten Blickwinkel wirklich zu glauben, mit diesem Schritt das Spielfeld erweitern zu können», sagt Experte Dressler dazu. 

Trump pfeift auf seine Verbündeten

Selbst die engsten Verbündeten der USA in der muslimischen Welt schäumen vor Wut: «Dieser gefährliche Schritt ist eine Provokation für die Gefühle der Muslime weltweit», warnte etwa der saudische König Salman in einem Statement.

epa06246049 Saudi King Salman bin Abdulaziz Al Saud attends a meeting with Russian President Vladimir Putin (not pictured) at the Kremlin, Moscow, Russia, 05 October 2017. King Salman is on a three-day visit for talks that are expected to focus on the Syrian crisis and energy.  EPA/YURI KADOBNOV / POOL

Saudi-König Salman ist «not amused». Bild: EPA/AFP POOL

Für die Bemühungen, den Friedensprozess voranzubringen, sei sie ein grosser Rückschritt. Die US-Regierung wurde aufgefordert, die Entscheidung rückgängig zu machen. Die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem werde «gefährliche Folgen» haben.

USA gefährden sich selbst

Trump gefährdet mit dem Entscheid auch die Eigeninteressen. Denn die USA sind n ihrem Anti-Terror-Kampf auf ihre Verbündeten angewiesen. Der jordanische Geheimdienst etwa ist laut Experten eine wichtige Informationsquelle zum islamistischen Terror. Und Saudi-Arabien wird von Washington als «vitaler strategischer Partner in der Region» bezeichnet, Waffenverkäufe in Milliardenhöhe inklusive. Dieser Partner ist nun verärgert. 

«Diese irrationale und provokante Entscheidung wird zu einer weiteren Intifada sowie mehr Extremismus und Gewalt führen.»

Aussenministerium Iran

«Historisch richtig» – Es gibt auch Zustimmung

Während Kommentatoren rund um den Globus ihre Bestürzung über Trumps Entscheid ausrücken, gibt es auch Applaus. 

«Historisch richtig», beurteilt etwa die deutsche Bild den Tabubruch Trumps. Es gebe keinen Grund, dass Israel als nahezu einziges Land der Welt seine Hauptstadt nicht selber wählen dürfe. Es sei «historischer Unfug», dass Jerusalem als israelische Hauptstadt die Zwei-Staaten-Lösung verunmögliche. 

Trumps Rede im Video

Denn eine Zweistaaten-Lösung sei in den letzten 50 Jahren gescheitert, OBWOHL Jerusalem nicht als Hauptstadt anerkannt gewesen sei.

«Donald Trumps Mut zur Wahrheit»: Ins gleiche Horn bläst der Kommentator der Welt. Zwanzig Jahre der Realitätsverweigerung hätten den Frieden im Nahen Osten nicht näher gebracht. Es sei Zeit, die Realität anzuerkennen. Auch in Europa, appelliert die Welt. 

Ein Geschenk für Israel

Die israelischen Politker sind natürlich erfreut über die Rückendeckung ihres wichtigsten Alliierten im Nahen Osten: 

«Es gibt kein passenderes oder schöneres Geschenk, jetzt wo wir uns 70 Jahren Unabhängigkeit des Staates Israel nähern.»

Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident

Palästinenser protestieren mit Streik

Aus Protest gegen die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, haben die Palästinenser am Donnerstagmorgen einen Generalstreik begonnen. Öffentliche Einrichtungen, Geschäfte, Schulen und Banken blieben geschlossen.

Die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas rief als Reaktion auf Trumps Entscheidung zu einem neuen Palästinenseraufstand auf. Im Gazastreifen sowie in verschiedenen Städten des Westjordanlands kam es am Mittwochabend zu ersten Protesten. In Gaza verbrannten Demonstranten Bilder von Trump, US-Flaggen sowie Autoreifen.

Mit Material von sda

Donald Trump ahmt Menschen nach

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Video: watson

Gaza - Bomben nach der Waffenruhe 20.08.2014

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rubby 07.12.2017 13:11
    Highlight Highlight Wie kann es sein, dass ein solcher dummschwätzer wie trump eine entscheidung von solch grosser btisants treffen kann..?...sind denn alles nur irre Clowns die sich anmassen unsere welt zu regieren..?...wie kann es sein, dass ein strassenköter wie trump und sein mafiaclan eine solch grosse macht zugesprochen bekommen..??...ich schäme mich zutiefst für unsere menschheit..!!
  • D(r)ummer 07.12.2017 10:09
    Highlight Highlight Ich komm' nicht nach...

    Die USA verlegen ihre Botschaft und alles andere hat quasi kein Mitspracherecht. Bisschen imperialistisch angehaucht...

    Trump wahrscheinlich so: http://make-everything-ok.com/
  • Kubod 07.12.2017 09:47
    Highlight Highlight Danke Watson für den Hinweis auf die Welt.
    Alan Posener hat sich den klaren Blick bewahrt.
    Er beschreibt was ist, ohne ideologische Scheuklappen. Cool.
    https://www.welt.de/debatte/article171348092/Donald-Trumps-Mut-zur-Wahrheit.html
    • Sebastian Wendelspiess 07.12.2017 10:25
      Highlight Highlight Kaum macht Trump de Israel-Bückling lieben ihn die Medien, was sie vorher bei Russiagate kritisierten.. heuchlerisch!
  • Exilsummi 07.12.2017 09:27
    Highlight Highlight Für alle, die sich gerne eine eigene Meinung anhand der (übersetzten) Originalquelle bilden möchten:

    http://www.achgut.com/artikel/trumps_jerusalem_rede_auf_deutsch
  • Posersalami 07.12.2017 09:03
    Highlight Highlight "Trump alleine gegen die ganze Welt."

    Und schon kann man aufhören mit dem Lesen. Wer glaubt das Trump alleine für den Unsinn verantwortlich ist hat überhaupt nichts verstanden und keine Ahnung, wie ein Staat funktioniert.

    Ihr kapiert es einfach nicht, oder?

    Trump wirft den Medien ständig diese Knochen hin und alle stürzen sich drauf. Viel berichtenswerter ist doch, das Jeff Sessions gerade die Justiz für sehr lange Zeit umbaut und neu besetzt, am schlimmsten werden sich die libertären Richter auswirken. Zum Glück gibts Medien, die den Knochen nicht aufnehmen:
    https://tinyurl.com/yafkqr8t
  • PAPY__ 07.12.2017 08:36
    Highlight Highlight "Denn die USA sind n ihrem Anti-Terror-Kampf auf ihre Verbündeten..." - Da hat sich wohl ein kleiner Fehler eingeschlichen ;)
  • Domino 07.12.2017 08:26
    Highlight Highlight Russland hat im April seine Botschaft nach Jerusalem verlegt. Kein Wort davon auf Watson. Wenn Merkel die israelische Regierung besucht, so tut sie das in Jerusalem. Wenn der französische Präsident die israelische Regierung besucht, so tut er dies in Jerusalem. Jerusalem ist seit 67 Jahren der israelische Regierungssitz.
    • Saraina 07.12.2017 11:14
      Highlight Highlight Der Sitz der israelischen Regierung befindet sich im jüdischen Westteil der Stadt, nicht im arabischen, besetzten Ostjerusalem. Letzteres wird auch von Deutschland, Frankreich und Russland nicht als israelisches Gebiet, sondern als besetztes palästinensisches Gebiet gesehen.
  • Zeit_Genosse 07.12.2017 08:24
    Highlight Highlight POTUS45 ist die Welt egal, weil er von den US-AmerikanerInnen gewählt wird und seine Realität dort stattfindet. Er ist nie über den Wahlkampfmodus herausgekommen. Solche Aktionen dienen nur ihm selbst, bei seinen Wählern zu punkten und mit der Macht zu spielen. Das ist die einzige Mission. Denn wenn er wiedergewählt wird (die Chancen stehen besser als für eine Abwahl), dann ist das Beweis für ihn und der höchste Gral, sowie Bestätigung, dass man den Colt zum Rauchen bringen und dafür aus dem Halfter ziehen muss. Nur die US-AmerikanerInnen können ihn stopppen und wir können uns nur abwenden.
  • davej 07.12.2017 08:19
    Highlight Highlight Heile Welt.
    N.Korea verstösst gegen Resolutionen- Welt dreht durch.
    Israel verstösst gegen Resolutionen- Welt ist es egal.
    Israel annektiert Jerusalem – Welt ist es egal.
    Russland annektiert die Krim – Welt dreht durch.
    Russland setzt Vetorecht ein für Syrien – Welt ist schockiert.
    USA setzt Vetorecht ein für Israel – Der Welt ist es egal.
    Ich dachte immer China mache Zensur. Aber es sin eher unsere Medien, die entscheiden was gut und was "böse" ist...das nennt man Propaganda. Traurig aber wahr....
    • Amarama 07.12.2017 12:51
      Highlight Highlight @davej
      Und was ist es deiner Meinung nach nun? gut oder Böse?
  • Petersilly 07.12.2017 08:09
    Highlight Highlight Verstehe nicht wieso der Trumpelstilz sich noch mehr Feinde machen will.
    Stellung beziehen ist ja primär toll, aber es gibt wohl auch den richtigen Zeitpunkt dafür. Und da denke ich ist er nicht gerade sehr geschickt gewählt.
  • Sam1984 07.12.2017 08:02
    Highlight Highlight "Es gebe keinen Grund, dass Israel als nahezu einziges Land der Welt seine Hauptstadt nicht selber wählen dürfe."

    Na gut. Wie würde die Welt wohl reagieren, wenn Deutschland Paris als neue Hauptstadt wählt und teile Frankreichs annektiert ?

    Letztes mal kams nicht so gut an, obwohl man nicht mal Paris als Hauptstadt wollte.
  • hiob 07.12.2017 07:53
    Highlight Highlight mobilisieren für den nächsten weltkrieg.
  • dop_forever 07.12.2017 07:49
    Highlight Highlight "Historisch richtig"? Das kann ja nur von der Bild kommen. Wie kann etwas historisch richtig sein, wenn man bedenkt, dass dieses Land anektiert wurde? Und das letztmals im 20. Jahrhundert...
  • Stop Zensur 07.12.2017 07:41
    Highlight Highlight Wer mit gewalt auf so etwas Antwortet und andere Menschen verletzt ist schlimmer als Trump.
  • Nelson Muntz 07.12.2017 07:39
    Highlight Highlight Ich werde wohl westliche Nationalflaggen im Nahen Osten und Nordafrika verkaufen, die scheinen vor allem bei Ami- und Israelfahnen einen grossen Bedarf zu haben!
  • Wilhelm Dingo 07.12.2017 07:38
    Highlight Highlight Israel ist der einzige zivilisierte Staat im nahen Osten. Lasst den Israelis endlich das Recht auf Selbstbestimmung der Hauptstadt. Die muslimsichen Länder sollten endlich auf ihre eigenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme schauen als sich um Gefühlspflege zu kümmern.
    • Saraina 07.12.2017 11:19
      Highlight Highlight Der Westen achtet allerdings gut darauf,mdass sich nirgens im nahen Osten eine zivilisierte Gesellschaft entwickelm kann. Zur Zeit sind Diktatoren gefragt, welche markige Worte gegen Washington und Israel schicken, aber rein gar nichts unternehmen ausser den Unmut der eigenen Bevölkerung mit eiserner Rute zu unterdrücken. Die Waffen zur Bekämpfung von Unruhen und Aufständen haben sie vorher in Israel eingekauft, die USA liefert Waffen für den Kampf gegen den immer noch selbständigen Iran. Es ist also für Israel und die USA eine win-win Situation.
    • Wilhelm Dingo 07.12.2017 14:09
      Highlight Highlight @Saraina: Dein Kommentar bringt es auf den Punkt: Es sind immer die anderen Schuld! Bevorzugt der Westen! Das ist eines der Grundprobleme der arabischen Welt, zu jammern und auf andere zu zeigen satt es in die eigene Hand zu nehmen.
  • Bruno S. 88 07.12.2017 07:35
    Highlight Highlight Was sagen eigentlich seine Freunde, die White Supremacists, die er als "fine people" bezeichnet hat, dazu? Die hat er wohl nun verärgert. Rechnet er gar nicht mehr mit einer Wiederwahl? Noch schnell die wichtigen Deals abschliessen vor seinem Impeachnent?!
  • Bucky 07.12.2017 07:20
    Highlight Highlight Es wird immer wieder konstatiert, Religion verursache Gewalt. "Kann Religion auch Frieden?" titelte ein christliches Magazin, das mir - zufällig wohlgemerkt - mal in die Hände geraten war. Auch der Jerusalem-Konflikt ist ein Beispiel dafür. Werden "die" sich also in 500 Jahren "da unten" noch streiten?

    Streit, Gewalt, Krieg scheinen bevorzugte Methoden der Menschen, ihren Gottheiten Ehre zu erweisen? So sieht es aus. Vielleicht müssen wir es einfach so sehen, Gewalt, Streit, Kriege als etwas Natürliches anerkennen. Als etwas Göttliches, nicht etwas Schlechtes. So schiene diese Welt normal.
  • Hans Gseh-Cho 07.12.2017 07:17
    Highlight Highlight Nach einer Nacht darüber schlafen, finde ich den Weg den Trump geht, nicht mal mehr so schlimm. Nun muss etwas gehen. Entweder setzten sich jetzt alle zusammen, um das brennende Ölfass zu löschen oder das Fass wird umgeworfen und es kommt zum Flächenbrand. Egal was kommt, das was wir bis jetzt gesehen haben (ich seit 30 Jahren) hat nicht funktioniert. Zeit für was neues. Mir egal was, Frieden oder Krieg, Hauptsache irgendwas.
  • neutrino 07.12.2017 07:08
    Highlight Highlight Ich finde Trump schlecht, seine Politik schlecht,..aber:

    In Nahost herrscht seit Jahrzehnten ein Krisenzustand - manchmal gings paar Schritte vorwärts, dann wieder doppelt so viele Schritte zurück. In den letzten Jahren verschärfte sich die Krise in Nahost eher - von einem fortschreitenden Friedensprozess, der jetzt zerstört wird, kann keine Rede sein.

    D.h. Trumps Vorgänger haben es jahrelang bis heute es nicht geschafft, Nahost zu stabilisieren - die Chance war da, und wurde nicht genutzt. Jetzt kommt halt Trump und bringt seine (untauglichen) Lösungen.
  • Little Flip 07.12.2017 06:37
    Highlight Highlight Die Lunte wurde angezündet, mal schauen wie lange es dauert bis sie das Pulverfass erreicht.
  • nicolenenüznez 07.12.2017 06:28
    Highlight Highlight Das Land der unmöglichen Begrenztheiten. Oder war's das Land der unbegrenzten Möglichkeiten?
  • derEchteElch 07.12.2017 06:23
    Highlight Highlight Zuerst dachte ich, das wäre ein wirklich sachlicher Artikel. Dann habe ich die sechs Überschriften mit pink gelesen und stellte fest, dass es zum üblichen Trump Bashing gehört.

    Der Inhalt liess meine Enttäuschung nicht sinken. Ich bin mir von euch neutraleres gewohnt. Sehr Schade.

    PS;
    Wieso sollte ein Land seine Hauptstadt nicht selbst wählen? Stellt euch vor, die Chinesen würden uns vorschreiben, dass Luzern unsere Hauptstadt wäre.. 😅 😅 😅
    • Bruno S. 88 07.12.2017 10:26
      Highlight Highlight Stell dir vor die Chinesen behaupten dass die Schweiz gemäss ihrer Religion ihr Land sei und sie vor tausenden von Jahren dort bereits gewohnt haben. Zuerst ist es nur Luzern. Dann Zürich, Basel, Zug usw.
      Nun kommen die Amerikaner und sagen "Bern ist nun die Hauptstadt von neu China". Und dann kommt so ein Globi der sich Elch nennt und fragt bei den Kommentaren, warum Neu China nicht selber entscheiden darf, welche Stadt nun ihre Hauptstadt ist!
  • Frank Underwood 07.12.2017 05:17
    Highlight Highlight Der Friedensprozess ist gescheitert, also brennen wir jetzt alles nieder und hetzen die Gruppen noch mehr aneinander.

    - Die Frage sollte lauten: Weshalb ist sie gescheitert? Ich glaube, dass Israel nie vor hatte ein 2-Staaten-Lösung einzuwilligen. Ausserdem sind sie sogar mitverantwortlich, dass die Hamas präsent ist, denn sie haben sie ja finanziert, um die PLO zu schaden (Alles lesbar = Keine Verschwörungstheorie). Und ja mit ihnen kann man nicht verhandeln.

    Ich bin da ehrlich: Die Palestinenser werden in dieser verzweifelten Lage sich nur noch mehr radikalisieren und isoliert. Good Job!
  • Digitalrookie 07.12.2017 05:13
    Highlight Highlight Dass die "Welt" und die "Bild" Trumps Entscheidung unterstützen, kommt nicht von ungefähr. Beide gehören dem Axel-Springer-Verlag an und dieser vertritt nun einmal die Interessen der Atlantikbrücke, sprich jene der USA. Es würde mich auch nicht überraschen, wenn Trump den Tempelberg einebnen liesse; dann nämlich gäbe es nichts mehr, worum sich die drei Weltreligionen streiten könnten. Mir scheint, dass Trump auf den ganz grossen Krieg aus ist und er bewusst einen unkontrollierbaren Flächenbrand in der Region auslösen will. Falls nicht, ist er einfach nur grenzenlos dumm.
    • PAPY__ 07.12.2017 08:45
      Highlight Highlight Ich frage mich generell, wie ein Mensch, welcher eine solch grosse Firma und ein Land regiert, so ausgeprägt dumm sein kann. Für mich wirkt das so surreal...
    • Gubbe 07.12.2017 08:53
      Highlight Highlight Ihr letzter Satz wird wohl stimmen.
    • Amarama 07.12.2017 09:16
      Highlight Highlight Leider wahr.
      Sollte nicht rassistisch gegen alle Amis gemeint sein, aber blicken wir doch mal in den Osten der letzten 50 Jahren... da kann ich keinen Frieden erwarten.
      Friedensbomben stärken den Hass nur noch mehr und lösen einen Bumerang Effekt aus, den der Westen nicht wahrhaben will. trotzdem ist der Hass auf unsere Kultur ein Stück weit mit dem Terror erklärt, den wir da unten anrichten.

      Denn krieg ist der Terror der reichen und Terror der Krieg der Armen.
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