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Trumps Angriffe auf FBI schüren Angst vor US-Verfassungskrise

03.02.18, 15:24 03.02.18, 15:48

Nach dem Angriff von Präsident Donald Trump auf die Bundespolizei FBI und das Justizministerium wächst in den USA die Furcht vor einer Verfassungskrise. Die Spitzen der Demokraten in Repräsentantenhaus und Senat warnten in einer Erklärung vor einer Entlassung des Sonderermittlers in der Russland-Affäre, Robert Mueller. FBI-Direktor Christopher Wray stellte sich hinter seine Mitarbeiter, deren Arbeit Trump massiv in Frage gestellt hatte.

Wray schrieb in einem Brief an die 35'000 Bundespolizisten: «Worte sind Schall und Rauch – die Arbeit, die ihr leistet, ist das, was Bestand haben wird.»

Er wisse, was sie in den vergangenen neun Monaten durchgemacht hätten – und das sei, «gelinde gesagt», beunruhigend gewesen. Die vergangenen Tage hätten nicht dazu beigetragen, die Wogen zu glätten. Wray pries die hohe Integrität der Behörde, ihren Arbeitsethos und ihre Professionalität.

Trump hatte zuvor gegen den massiven Widerstand von Justizministerium und FBI die Veröffentlichung eines Memos genehmigt, das beiden Behörden schwere Verfehlungen bei den Ermittlungen zur Russland-Affäre vorwirft.

Im Kurzbotschaftendienst Twitter schrieb der US-Präsident, die Leitungen von FBI und Justizministerium hätten «den heiligen Ermittlungsprozess zugunsten der Demokraten und gegen die Republikaner politisiert».

Seltener Tabubruch

Derartige Attacken des US-Präsidenten gegen die eigenen Ermittlungsbehörden stellen einen seltenen Tabubruch dar. Sie erinnern an die Konfrontation zwischen Präsident Richard Nixon und der Spitze des Justizministeriums während der Watergate-Abhöraffäre der siebziger Jahre.

Richard Nixon im Oval-Office am 21. Januar 1969. Bild: AP/AP

In dem veröffentlichten Memo wird die «Legitimität und Legalität» des Vorgehens der Ermittler in Frage gestellt. Das vom Repräsentantenhaus veröffentlichte Memo stammt vom Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses, Devin Nunes, einem Trump-Vertrauten. Für die oppositionellen Demokraten ist das Papier der Versuch, die Arbeit des Sonderermittlers Mueller in Verruf zu bringen.

Mueller bereitet derzeit die Vernehmung des Präsidenten vor. Er spürt nicht nur den Moskau-Kontakten vor Trumps Amtsantritt nach, sondern auch dem Verdacht, dass Trump später als Präsident die Ermittlungen zu diesen Kontakten in strafbarer Weise zu behindern versucht haben könnte.

Wray vor Entlassung?

Nach Meinung politischer Beobachter könnte Wray im Zuge von Trumps Konfrontationskurs gefeuert werden. Wrays Vorgänger James Comey hatte Trump erst im vergangenen Mai entlassen. Der seit August amtierende Wray erwähnte in seinem FBI-internen Schreiben weder Trump noch das Memo direkt und machte auch keine Angaben zu seinem möglichen Ausscheiden als FBI-Chef.

In dem Memo geht es darum, auf welche Weise das Justizministerium und das FBI die gerichtliche Genehmigung erhielten, Trumps Wahlkampfberater Carter Page seit 2016 zu überwachen. Page, ein früher in Moskau tätiger Investmentbanker, steht unter dem Verdacht der Spionage für Russland.

Das Papier führt demnach ins Feld, dass der Antrag bei Gericht auf dem umstrittenen Dossier des britischen Ex-Spions Christopher Steele zu möglichen Verbindungen zwischen Trump und Moskau basiert habe. Dabei hätten die Behördenvertreter verschwiegen, dass Steeles Dossier teilweise vom Team von Trumps Wahlkampfrivalin Hillary Clinton finanziert worden war. Die Demokraten verweisen darauf, dass sich der gerichtliche Antrag neben dem Steele-Dossier auch noch auf anderes Material gestützt habe.

Trump Jr. fordert Einstellung

Trumps Sohn Donald Trump Jr. twitterte am Freitag, nach der Veröffentlichung des Memos sollten die Russland-Ermittlungen beendet werden. Trumps ältester Sohn soll mit Wahlkampfmanager Paul Manafort und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner im vergangenen Jahr eine russische Anwältin getroffen haben.

Im Vorfeld dieses Treffens waren dem Trump-Sohn nach dessen eigenen Angaben belastende Informationen über Clinton angeboten worden.

Der republikanische Senator John McCain kritisierte den Präsidenten. «Die jüngsten Attacken gegen das FBI und das Justizministerium sind nicht im Interesse der USA – weder der Partei noch des Präsidenten», erklärte er. Sie seien lediglich im Interesse des russischen Staatschefs Wladimir Putin. (leo/sda/afp)

So reagieren US-Komiker auf den Rausschmiss von Comey:

Video: watson

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73
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73Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Faorie 03.02.2018 23:03
    Highlight Steele, der den Bericht erfasste war bekennender Trump Gegner und wollte unbedingt verhindern das Trump gewählt wird. Das wusste das FBI und hat das Fisa Gericht zu gunsten des DNC beinflusst und damit versucht, direkt Einfluss auf die Wahlen zu nehmen.

    Ist nicht ok oder?!
    8 2 Melden
  • Spooky 03.02.2018 22:46
    Highlight Euer Vertrauen in die Glaubwürdigkeit der Geheimdienste ist berührend. Mir kommen die Tränen.
    11 7 Melden
  • Herbert Anneler 03.02.2018 20:57
    Highlight Weshalb beharkt Trump das FBI so sehr, wenn er keinen Dreck am Stecken hätte? Weshalb beharkt Trump das FBI so sehr, nachdem es Hillary Clinton die Wahl als Präsidentin vermasselt und damit den Weg für Trump frei gemacht hatte? Dies kann nur eines bedeuten: Es ist davo auszugehen, dass Trump etwas zu verbergen hat, was nicht nur ein Skandal wäre, sondern ihn die Präsidentschaft kosten könnte. Angriff ist die beste Verteidigung - allerdings steht hier die Verfassung der USA auf dem
    Spiel. Wehe einem Land, das einen notorischen Zocker an die Spitze „wählt“.
    28 10 Melden
    • Juliet Bravo 03.02.2018 21:16
      Highlight Das frage ich mich auch.

      Und danke noch für „beharken“!
      7 7 Melden
    • wiisi 03.02.2018 21:20
      Highlight Vielleicht gehört es zur Operation "Sumpf austrocknen", will damit sein Wahlversprechen einlösen? 🤔
      7 13 Melden
    • Klaus07 03.02.2018 23:43
      Highlight @wiisi
      Wie kann man einen Sumpf austrocknen, wenn man selber der Sumpf ist?
      10 5 Melden
  • who cares? 03.02.2018 20:31
    Highlight Wichtiger als US-Innenpolitik finde ich die Nachricht, dass das Pentagon neu "Mini"-Atomwaffen für die "Abschreckung" entwickeln will. Wahrscheinlich sollen so Atomwaffen salonfähig gemacht werden. Darüber sollte berichtet werden.
    (kam heute in der Tagesschau)
    26 2 Melden
    • gummibaum 03.02.2018 21:12
      Highlight Exactly!

      Die neuen Mini-Nukes sollen den angeblich in Russland in Entwicklung stehenden nuklearen Torpedos Paroli bieten..

      https://assets.documentcloud.org/documents/4347479/Npr-2018-A.pdf

      <ironie>
      Wunderbar wie das ganze Trump-Russland Theater den entsprechenden Nährboden der Akzeptanz vorbereitet. Läuft doch alles nach Plan.
      </ironie>


      12 0 Melden
  • Spooky 03.02.2018 19:49
    Highlight Donald Trump ist ein mutiger Mann.

    Wer das FBI derart frontal angreift wie er, ist ein mutiger Mann.

    Nicht vergessen: Geheimdienste können Leben vernichten.
    18 37 Melden
    • Firefly 03.02.2018 21:22
      Highlight Du verwechselst Mut mit Verzweiflung
      24 10 Melden
    • Spooky 03.02.2018 21:36
      Highlight @Firefly
      Nein.
      9 14 Melden
  • gummibaum 03.02.2018 19:18
    Highlight Ohne Worte

    7 7 Melden
    • Klaus07 03.02.2018 23:47
      Highlight Ohne Worte. Das ist Fox News, der Haus und Hofsender von Trump. Was wollen Die uns damit beweisen? Wäre in etwa, wie wenn Sie uns Blocher TV zeigen würden.
      6 4 Melden
  • Bombenjunge 03.02.2018 18:19
    Highlight Wird Zeit das dieser Sauhaufen von FBI mal ausgemistet wird.
    Die Dems läuten gerade eine neue McCarthy Ära ein mit deren Hilfe.
    Haben die nichts aus der Geschichte gelernt.
    27 76 Melden
    • HabbyHab 03.02.2018 19:08
      Highlight Was zum Teufel.. die meisten Angestellten beim FBI sind Republikaner..
      46 6 Melden
    • Bombenjunge 03.02.2018 20:31
      Highlight He Habby.
      Eben!
      Musst mal über Dein rechtslinks Schemadenken hinwegkommen.
      11 27 Melden
  • Xenon 03.02.2018 18:04
    Highlight Bin gespannt was alles über Frau Clinton rauskommt
    26 43 Melden
    • Firefly 03.02.2018 18:58
      Highlight Ja, die Ablenkungsstrategie scheint bei Ihnen (und anderen) bestens zu funktionieren.
      43 10 Melden
  • Tomjumper 03.02.2018 17:53
    Highlight Darf, wenn eine Zeitung einen Ermittler bezahlt um Beweise gegen jemanden zu finden, die Polizei danach nicht gegen diesen Ermitteln? Es wurde schon vorher gegen Page ermittelt, nach den Steel Dossiers hätten die Ermittlungen einstellen müssen? Die Logik ist mir schleierhaft.
    28 6 Melden
  • Gregor Hast 03.02.2018 17:33
    Highlight https://derganzenormaleblog.wordpress.com/

    Gemäss Epochtimes soll in dem hochbrisanten Geheimdossier eine Zusammenarbeit zwischen Team Clinton, Obama und dem Geheimdienst stattgefunden haben, indem es vor allem darum ging den damaligen Präsidentschaftsbewerber, Donald J Trump, politisch auszuschalten Dieses Geheimdossier oder einen Teil davon will der Geheimdienstausschuss veröffentlichen, der am Dienstag, 30. Januar 2018, dafür abstimmte. Es soll vor allem um den Missbrauch der Gesetze zur Überwachung in der Auslandaufklärung gehen
    45 50 Melden
    • roger.schmid 03.02.2018 17:42
      Highlight "Gemäss Epochtimes".. 🙄

      Hui! Wirklich!? "Hochbrisant" ? Boah!


      Wird das wohl wieder so eine Riesenbombe wie das Nunes Memo? 😂😂
      40 47 Melden
    • Gregor Hast 03.02.2018 17:57
      Highlight Es ist und bleibt eine Tatsache, dass Team Trump heimlich abgehört wurde. Ob Sie es nun glauben oder nicht.
      35 40 Melden
    • HabbyHab 03.02.2018 18:11
      Highlight Wenn US-Gesetze verletzt werden, besteht ein Grund, die beteiligten Personen abzuhören.
      35 17 Melden
    • Nevermind 03.02.2018 18:16
      Highlight Klar wurden die heimlich abgehört. Hätte man sie vor dem Abhören etwa informieren müssen?

      „Hallo hier ist das FBI. Wir haben begründeten Verdacht, dass sie sich mit zwielichtigen Ausländern unterhalten. Wir wollten sie informieren, dass wir ab morgen 08:00 Uhr mithören.“

      Das Schmierentheater der Bananen-Republikaner kennt anscheinend immer noch keine Grenze nach unten.
      49 12 Melden
  • HabbyHab 03.02.2018 16:49
    Highlight Ach, Trump/Putin-Jünger in den Kommentaren (:

    Page wurde schon früher überwacht :)
    49 41 Melden
    • Gregor Hast 03.02.2018 17:24
      Highlight Es geht ja nicht nur um Page sondern auch um das Trump Team.
      26 28 Melden
    • roger.schmid 03.02.2018 17:31
      Highlight (t)drollig auch, wie die Putin-Jünger plötzlich für eine US-Regierung einsetzen - nach dem Sie die USA doch sonst immer durchs Band verteufelt haben. Seltsam.. 🙄
      44 48 Melden
    • FrancoL 03.02.2018 17:56
      Highlight @Roger.schmid; Seltsam kaum, man will den Allerwertesten retten und da kann man weder Farbe noch Ehre.
      21 12 Melden
    • Gregor Hast 03.02.2018 17:58
      Highlight Und jetzt sind Sie bestimmt im Glauben Russland habe Trump zum Sieg verholfen?
      26 23 Melden
    • HabbyHab 03.02.2018 18:09
      Highlight @gregor hast .. schonmal davon gehört, dass sogar der niederländische Geheimdienst das belegen kann?
      24 19 Melden
    • roger.schmid 03.02.2018 18:17
      Highlight @gh: Das der Kreml der Trump-Kampagne geholfen hat, ist schon längst belegt.
      Ob "zum Sieg" verholfen wird man wohl nie erfahren.
      34 26 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 03.02.2018 18:57
      Highlight @roger achja? Sogar US-Abgeordnete, wie Jame Clapper, Diane Feinstein oder Maxine Waters sagen es gibt keine Beweise.
      11 19 Melden
    • roger.schmid 03.02.2018 20:07
      Highlight @sw: schön. Man könnte nun auch x Abgeordnete aufzählen, die sagen, dass es sehr wohl Beweise gibt..
      Das auf Facebook und Twitter russische Bots und Trolle äusserst aktiv sind und intensiv die amerikanische Politik pro Trump bearbeiten, haben die betroffenen Firmen selbst zugegeben.
      22 9 Melden
    • FrancoL 03.02.2018 20:10
      Highlight @Wendelspiess, das sind dann Deine Beweise? Doch das scheint mir investigativ eine ganz neue Praxis zu sein.
      15 3 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 03.02.2018 20:21
      Highlight @roger dann mach das! Haha ja genau - 4% ist äusserst massiv. Russische Bots = Putin?
      6 13 Melden
    • roger.schmid 03.02.2018 20:50
      Highlight @sw: "Allein das Onlinenetzwerk Facebook geht mehreren US-Medienberichten zufolge davon aus, dass zwischen 2015 und 2017 bis zu 126 Millionen Nutzer in den USA von russischen Quellen veröffentlichte Kommentare, Berichte und andere Inhalte erhielten.

      ...berufen sich auf eine schriftliche Erklärung, die Facebook für eine öffentliche Anhörung im Geheimdienstausschuss des Senats vorbereitet hat. Demnach gehen die massenhaft verbreiteten "Posts" auf die in St. Petersburg sitzende Einrichtung Internet Research Agency zurück.."

      Nachzulesen unter anderem im Spiegel.

      20 4 Melden
    • roger.schmid 03.02.2018 20:54
      Highlight Ps: hier noch der Link:
      http://m.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-russische-manipulationen-im-us-wahlkampf-offenbar-staerker-als-gedacht-a-1175723.html

      Ist für dich und deine Kollegen aber sowieso alles Lügenpresse.

      So, und nun hab ich aber genug Trolle gefüttert, bzw. das Maul gestopft 😁
      17 7 Melden
    • 〰️ empty 03.02.2018 21:01
      Highlight Wer ernsthaft glaubt man könne Wahlen mit ein bisschen Social Media gewinnen ist sehr naiv.
      9 21 Melden
    • wiisi 04.02.2018 01:39
      Highlight Bisschen Weiterbildung für roger.schmid, was Bots angeht...
      3 2 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 04.02.2018 02:57
      Highlight @roger immerhin selbst erkannt. Spiegel gehört zum Springerverlag, ergo zum Medienmonopol. Nicht umsonst nennt man ihn auch, die Bild für intelektuelle. Aber Danke fürs Futter ;)
      4 2 Melden
  • Jein 03.02.2018 16:48
    Highlight Das Steele-Dossier stellte nicht die einzige Grundlage für den FISA gegen Page dar, und letztendlich wurde ja zu Recht gegen ihn ermittelt weil sich die Vermutungen als richtig herausstellte.

    Und letztendlich ein Witz dass die Partei die Millionen Leute abhören liess und Unschuldige in Geheimgefängnissen foltern liess, sich nun plötzlich um die Wahrung der Grundrechte in Justizverfahren sorgt.
    43 11 Melden
    • 〰️ empty 04.02.2018 12:29
      Highlight Page wurde bisher nicht verurteilt, wie kannst du behaupten die Anschuldigungen sind korrekt?
      1 0 Melden
  • smoking gun 03.02.2018 16:17
    Highlight Die Geschichte entwickelt sich eher zu einem Clinton-Gate. "Das von Christopher Steele im Auftrag des DNC und der Hillary Clinton-Kampagne zusammengestellte Dossier bildete einen wesentlichen Bestandteil der Carter Page FISA-Überwachungsgenehmigung. Steele erhielt dafür mehr als $160.000, die über die Kanzlei Perkins Coie und die Fusion GPS bezahlt wurden, um inkrimierende Informationen über Donald Trump’s Beziehungen zu Russland zu erhalten. Weder der Antrag im Oktober 2016, noch irgendeine der Erneuerungen, enthüllen oder verweisen auf die Rolle der DNC/Clinton-Kampagne."
    31 72 Melden
    • smoking gun 03.02.2018 16:55
      Highlight Danke für die Blitze. DNC/Obama/Hillary Clinton haben zuerst Bernie Sanders kaltgestellt, um anschliessen Trump zu diskreditieren. Die arme Hillary wollte halt auf Teufel komm raus Präsidentin werden. Die Frau schreckt wirklich vor nichts zurück.
      32 49 Melden
    • NumeIch 03.02.2018 17:30
      Highlight Sie verbreiten Fake News. Das Steele Dossier wurde weder von den Demokraten noch von Hillary Clinton in Auftag gegegen, sondern von den Republikanern während des Vorwahlkampfes zur Präsidentschaftswahl.
      49 20 Melden
    • smoking gun 03.02.2018 17:49
      Highlight @Numelch: Richtig. Im parteiinternen Wahlkampf war es ein Republikaner. Auch er wollte bereits Trump damit schaden. Später dann haben die Demokraten/Clinton-Kampagne die Finanzierung übernommen und Steele hat munter weiter "Gerüchte" gesammelt.
      22 18 Melden
    • FrancoL 03.02.2018 18:00
      Highlight @smoking gun? Quellen? Denn da scheinen Sie eher im Alleingang unterwegs zu sein. Nehme ich gerne auch in Englisch entgegen.
      15 7 Melden
    • Töfflifahrer 03.02.2018 18:55
      Highlight Nur so, Steel erhielt den Auftrag von Republikanern, nich von den Demokraten.
      14 2 Melden
  • Radiochopf 03.02.2018 16:14
    Highlight Drehen mir doch mal das ganze um... stellen wir uns vor, Hillary wäre dank den Saudis US-Präsidentin geworden.. die Republikaner haben einen ehemaligen FBI-Agenten viel Geld bezahlt, damit er Beweise dafür findet damit Clinton angreifbar ist oder sogar bis zum Impeachment... das FBI hat dies untersucht und in einem Memo festgehalten..... was denkt ihr, würde Cliton und die Demokraten das Memo veröffentlichen und das FBI kritisieren ider nicht? Die Antwort dürfte wohl allen klar sein.. innerhalb der US-Geheimdienste gibt es Chaos und Meinungsverschiedenheiten, das ist mehr als offensichtlich...
    32 59 Melden
    • HabbyHab 03.02.2018 16:33
      Highlight Whataboutism. Hillary ist nicht Präsidentin. Und dieses "dank den Saudis"..
      Die Dems haben das Dossier nicht geschaffen. Das kam von einem Republikaner.
      Clinton wurde durch unzählige Benghazi-Verhöre gezogen und mit der Email-Untersuchung belästigt. Beide Male wurde sie als nicht schuldig befunden..
      Die meisten US-Geheimdienste sind sich btw einig (und da stimmen ihnen europäische Geheimdienste zu), dass Russland die Wahl beeinflusst hat.
      Innerhalb des FBI gibt es logischerweise Leute mit unterschiedlichen Ansichten, aber es wird professionel gearbeitet und man legt Politik beiseite.
      47 24 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 03.02.2018 16:47
      Highlight Natürlich gobt es nochts vertrauenswürdigeres wie Geheimdienste...
      20 18 Melden
    • roger.schmid 03.02.2018 17:01
      Highlight Ich bin ja wirklich kein Clinton Fan - ganz im Gegenteil..

      Aber wenn Clinton und ihre Mannschaft so viel Dreck am Stecken hätte wie Trump, wäre das Impeachment schon vor Monaten eingeleitet, und sie wohl bereits schon abgesetzt worden.
      42 29 Melden
    • Lowend 03.02.2018 17:11
      Highlight Wenn solche Putinverstehrer wie Wendelspiess sich über die Vertrauenswürdigkeit von Geheimdiensten lustig machen, entbehrt das nicht einer gewissen Komik, frei nach dem Motto: «Ex-KGBler goot! Alle anderen sind boose!» ;-)
      33 12 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 03.02.2018 18:22
      Highlight @lowed was daran falsch sein sollte, Putin zu verstehen. Begreife ich bis heute nicht. Ich würde mich einfach als empathisch bezeichnen ;-)
      7 15 Melden
    • HabbyHab 03.02.2018 19:09
      Highlight Informant, das ist schlichtweg falsch. Es gibt nicht nur diese drei Geheimdienste, es gibt viele mehr. Und die meisten sind sich einig, nicht nur "eine kleine Gruppe ausgesuchter Personen". Sogar europäische Geheimdienste stimmen dem zu.
      12 5 Melden
    • roger.schmid 03.02.2018 19:37
      Highlight @sw: ich würde mich auch als empathisch bezeichnen - jedoch gilt meine Empathie den Unterdrückten - nicht den Unterdrückern..
      14 3 Melden
  • Sheldon 03.02.2018 16:12
    Highlight Nach lesen von ellenlangen Abhandlungen glaube ich verstanden zu haben, um was es geht. Offenbar will das Trumplager weismachen, dass die Überwachung einer zwielichtigen Figur aus dem Trumplager nicht rechtens war, weil der berechtigte Verdacht gegen diese Figur durch Recherchen der Demokraten aufkam. Das wäre ja, wie wenn die Polizei einen Verbrecher nicht fangen dürfte, weil er von der falschen Person gemeldet worden war.
    155 23 Melden
    • walsi 03.02.2018 16:46
      Highlight @Sheldon: Ob der Verdacht berechtigt war wird ja gerade angezweifelt. Weil die grosse Wahrscheinlichkeit besteht das die Dinge aufgeblasen wurden oder aus dem Zusammenhang gerissen um Trump zu schaden. Für den Verfasser des Dossier gilt. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Das Schlimme an der ganzen Geschichte ist, dass das FBI wusste, dass der Verfasser des Dossier von Clinton und dem DNC Geld bekam und dem entsprechend voreingenommen war.
      19 38 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 03.02.2018 16:47
      Highlight Nein. Das Problem ist das diese Recherche zum grossen Teil erfunden ist, und das FBI dies nicht überprüfte...
      21 44 Melden
    • HabbyHab 03.02.2018 16:51
      Highlight Wendelspiess nein.
      33 17 Melden
    • mbr72 03.02.2018 17:38
      Highlight Gut zusammengefasst... und es kommt noch besser: die Gesetzesregelung, die solche Untersuchungen zulassen (Stichwort FISA), ist ausschliesslich aus republikanischer Hand und vor wenigen Wochen - mit NACHDRUCK der Republikaner - verlängert worden. Zum Totlachen, wenn es nicht so ernst wäre.
      28 3 Melden
    • FrancoL 03.02.2018 17:53
      Highlight Ja gut zusammengefasst, das wäre dann das beste Alibi für jede Straftat. Am Besten verfolgt man nur wenn der Verfolgte es zulässt und auch verlangt. SO weit ist man nun schon in der Vorzeigedemokratie US!
      20 4 Melden
    • Sheldon 03.02.2018 18:16
      Highlight @walsi: also so was über diesen Carter Page zu lesen ist, bestanden objektiv sehr gute Gründe ihn zu überwachen. Die Dolchstosslegende von Trump wirkt arg konstruiert.
      24 3 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 03.02.2018 18:47
      Highlight @habbyhab doch! Es gibt keine Beweise zur Steele Story. Gerne kannst du mir diese liefern.
      6 20 Melden
    • Tomjumper 03.02.2018 19:18
      Highlight @ Sebastian Wendelspiess Um eine Ermittlung zu führen braucht es keine Beweise sondern Verdachtsmomente, gäbe es schon Beweise müsste man nicht ermitteln. Das System ist leider nicht so perfekt wie in Russland wo das Urteil gleich mitgeliefert wird.
      18 3 Melden
    • FrancoL 03.02.2018 20:08
      Highlight @Tom; Wieso hackst Du so auf Wendelspiess herum. Er sagt es ja und er muss es ja wissen: ES GIBT KEINE BEWEISE, das ist erwiesen, er sagt es ja. Mit der Einstellung von Wendelspiess bräuchten wir galttwegs kaum 10% der Staatsanwälte.
      11 3 Melden
  • walsi 03.02.2018 15:41
    Highlight Wenn das FBI rechtens gehandelt hat, haben die nichts zu befürchten. Sind es nicht diese Ermittler die immer wieder ins Feld führen: "Wer nichts verbrochen hat, muss auch nichts befürchten." Somit sollte es ja kein Problem sein noch weitere Akten zu veröffentlichen welche das FBI entlasten. Dass das nicht geht weil diese Akten geheim sind dürfte eher eine Schutzbehauptung sein, weil die wissen dass sie nicht wirklich griffiges haben.
    24 48 Melden
    • HabbyHab 03.02.2018 16:40
      Highlight Die Republikaner wollen das Memo, dass die Demokraten zur ganzen Sache geschrieben haben, nicht veröffentlichen..
      28 11 Melden

So lacht das Netz über die Friedensmünze zu Ehren des Trump-Kim-Treffens

Das ist sie nun also: Die militärische Ehrenmünze, die eigens für das Treffen zwischen dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un und dem US-Präsidenten Donald Trump angefertigt wurde. Ein Treffen, das der Welt Frieden bringt, endlich die Korea-Staaten wieder näher zueinander führt und ja, den Präsidenten Trump womöglich sogar zu einem Friedensnobelpreisträger macht ...

Moment! Halt! War da nicht etwas? Ach so, ja: Nun, ob sich Trump und Kim Jong Un tatsächlich treffen, ist eigentlich gar noch …

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