International

Erhält Rückendeckung von ihrem Ex-Chef Obama: Hillary Clinton.
Bild: Eduardo Munoz/REUTERS

Obama stellt sich in der E-Mail-Affäre hinter Hillary Clinton

10.04.16, 22:50 11.04.16, 08:33

US-Präsident Barack Obama ist seiner früheren Aussenministerin und der Bewerberin um seine Nachfolge, Hillary Clinton, in deren E-Mail-Affäre zur Seite gesprungen. Clinton sei nachlässig gewesen, als sie zum Teil vertrauliche Dienst-E-Mails über ihren privaten und nicht ausreichend gesicherten Server verschickt hatte,.

Das sagte Obama in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview des Senders Fox News. Sie habe damit aber nicht die Sicherheit des Landes aufs Spiel gesetzt.

«Aussergewöhnlich guter Job»

Obama versicherte, Clinton werde bei der juristischen Aufarbeitung des Falles nicht anders behandelt, als jeder andere Bürger. «Niemand steht über dem Gesetz», betonte Obama. Jede Einflussnahme der Regierung auf die Justiz sei ausgeschlossen. Er bescheinigte seiner ehemaligen Aussenministerin allerdings, einen «aussergewöhnlich guten Job» gemacht zu haben.

Clinton bewirbt sich für die Demokraten derzeit zum zweiten Mal um die Präsidentschaftskandidatur und muss sich innerparteilich der zähen Gegenwehr von Senator Bernie Sanders widersetzen. Im Jahr 2008 war die frühere First Lady an Obama gescheitert.

Das Interview war unter anderem beachtet worden, weil Obama dem strikt konservativen Sender Fox News seit 2014 keine Interviewzeit mehr eingeräumt hatte.

(sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Hier werden zwei Olympia-Skicrosser spektakulär durch die Luft geschleudert

Letzte Umfragen: Klarer Nein-Trend zu No Billag ++ 60 Prozent lehnen Initiative ab

Rumantsch, du hast die schönsten Fluchwörter! Errätst DU, was sie bedeuten?

Apple veröffentlicht Notfall-Update für iPhone, Mac und Watch (und TV)

Die Geburtsstunde einer Legende: Jamaika hat 'ne Bobmannschaft!

So düster war der Winter seit 30 Jahren nicht mehr

Zenhäusern holt sensationell Silber im Slalom! 

Die Reaktionen dieser Basler Fussball-Reporter nach ihrer falschen Prognose? Unbezahlbar

«Vorwärts Marsch!» – hier findest du die schönsten Laternen des Morgestraichs

Die irische Rebellin, die lieber stirbt, als auf die britische Krone zu schwören

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • blueberry muffin 11.04.2016 01:33
    Highlight Ist eigentlich ziemlich egal was er sagt.

    Vor allem hat sie nicht nur "einige" Mails ueber ihren privaten Server versendet, sondern alle. Alle. Also auch alle Top Secret Dokumente.

    Sie hat auch vor den Ermittlungen 30'000 Emails geloescht, da diese Privat seien. Ohne irgendwelche Uebersicht des FBIs.

    Jeder normale Buerger waere im Knast. Man darf nicht vergessen, das beide auch finden das Snowden weiterhin verfolgt werden soll.
    9 2 Melden
    • fabianhutter 11.04.2016 08:29
      Highlight Sie hat e-mails von einem "nicht ausreichend gesicherten Server" verschickt.Bleiben wir auf dem Boden!

      Wäre sie nicht Präsidentschaftskandidatin würde das keinen Menschen interessieren.

      Sie hatte offenbar einen lausigen EDV-Berater, die Amerikaner wählen auch nicht ihren nächsten IT-Papst, sondern einen Präsidenten und der muss andere Qualitäten haben, als wissen von wo aus er oder sie e-mails verschickt.
      0 3 Melden

Die Unheimlichen Staaten von Amerika: Alle 60 Stunden ein Waffen-Vorfall an einer Schule

Parkland liegt rund 55 Kilometer nördlich von Miami. Rund 25'000 Einwohner zählt die Stadt. Und sie wurde im letzten Jahr zu Floridas sicherster Stadt gewählt. Jetzt wurde auch die sicherste Stadt Floridas brutal getroffen. Und in den USA zählt man mit Sorge die Zahl der Schul-Massaker.

Gemäss der Nonprofit-Organisation «Everytown for Gun Safety» war der Vorfall in Parkland bereits die 18. Schussabgabe an einer Schule im 2018. Das bedeutet, dass im laufenden Jahr in den USA alle 60 …

Artikel lesen