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«Rechnen nicht mit einer grossen Einigung» – Mexiko dämpft vor Trump-Treffen Erwartungen

05.07.17, 21:16 06.07.17, 08:56

Mexikos Regierung hat vor dem ersten Treffen von Staatschef Enrique Peña Nieto mit US-Präsident Donald Trump vor überhöhten Erwartungen gewarnt. «Wir rechnen nicht mit einer grossen Einigung bei dem Treffen», sagte Aussenminister Luis Videgaray am Mittwoch im Fernsehsender Televisa.

«Wir gehen nicht davon aus, dass sich die grundlegenden Differenzen dabei überwinden lassen. Es ist ein wichtiges Treffen, aber wir sollten keine unberechtigten Erwartungen hegen», sagte Videgaray.

Peña Nieto macht sich keine grossen Hoffnungen. Bild: EPA/EFE

Mauer kommt nicht zur Sprache

Trump und Peña Nieto wollen sich am Freitag am Rande des G20-Gipfels in Hamburg erstmals persönlich treffen. Ein für Ende Januar geplanter Besuch des mexikanischen Präsidenten in Washington war geplatzt, weil Trump gefordert hatte, Mexiko solle für die umstrittene Grenzmauer zahlen.

Seit Trumps Amtsantritt ist das Verhältnis zwischen den Nachbarländern angespannt. Der US-Präsident hatte Mexiko immer wieder angegriffen und will die Beziehung auf den Prüfstand stellen.

Die Mauer werde beim Treffen in Hamburg keine Rolle spielen, sagte Aussenminister Videgaray. Bei den Gesprächen solle es um die Neuverhandlung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA), den Kampf gegen das organisierte Verbrechen und die wirtschaftliche Entwicklung in Mittelamerika gehen. (sda/dpa)

Ob Trumps Handschlag auch bei Mexikos Präsident zur Geltung kommt?

Video: watson

Die Trumps beim Papst

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1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 06.07.2017 06:35
    Highlight Ich würde die Erwartungen auch tief stapeln, wenn der Hochstapler Trump zu Besuch kommt...
    Eigentlich kann da gar nicht viel dabei rauskommen, ausser vielleicht ein paar neue Aufreger und Skandale für die Boulevard-Presse.
    Ein US-Präsident zum Abgewöhnen!
    Aber ich fürchte, wir haben uns schon zu sehr an ihn gewöhnt und werden später genau das vermissen, was wir an ihm heute so unmöglich finden...
    Dass viele Mexikaner ihren Lebensunterhalt als Drogendealer und Zuhälter verdienen, ist ja tatsächlich ziemlich übel!
    Aber dass viele US-Amerikaner Drögeler und Freier sind, ist auch sehr traurig.
    1 0 Melden

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