International

Ein undatiertes Bild, das von der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA am 24. April 2016 veröffentlicht wurde. Es soll ein Unterwasser-Testfeuer einer U-Boot-Rakete zeigen.  Bild: EPA/KCNA

Trump und Nordkorea: Pulverfass in Sichtweite

Drohungen, Provokationen, Säbelrasseln: Die USA und Nordkorea schaukeln sich immer mehr hoch. Jetzt soll China vermitteln. Doch neben Diktator Kim Jong Un gibt es noch eine andere unberechenbare Grösse – Donald Trump.

18.04.17, 11:47 18.04.17, 12:10

Marc Pitzke, New York

Ein Artikel von

US-Vizepräsident Mike Pence hat nie gedient. Doch sein Vater Ed kämpfte einst im Koreakrieg und bekam dafür 1953 die Bronze Star Medal verliehen. Der Sohn erbte den Heldenorden und hat ihn bis heute in seinem Büro hängen.

Es war also auch ein persönlicher Moment, als Pence am Montag die entmilitarisierte Zone (DMZ) zwischen Süd- und Nordkorea besuchte. Er zog eine Fliegerjacke an und liess sich bis auf 15 Meter an die Demarkationslinie heranführen. Von drüben fotografierten nordkoreanische Soldaten die Szene.

«Für mich und meine Familie ist es sehr bedeutsam, so viele Jahre nach dem Kriegsdienst meines Vaters hier zu sein», sagte Pence anschliessend in einem CNN-Interview. «Ich glaube, er lächelt gerade vom Himmel auf uns herab.»

US-Vizepräsident Mike Pence an der Grenze zu Nordkorea.  Bild: Lee Jin-man/AP/KEYSTONE

Pences Abstecher in die DMZ war natürlich mehr als nur eine sentimentale Reise in die Vergangenheit. Donald Trumps Stellvertreter überbrachte eine politisch-militärische Botschaft – an Nordkorea und seinen atomwaffenwilden Diktator Kim Jong Un, aber auch an Südkorea, China und den Rest der Welt.

«Die Ära der strategischen Geduld ist vorbei», sagte Pence in Anspielung auf die bisherige US-Koreapolitik. Entweder werde sich China für die Lösung des Problems einsetzen, «oder die USA und unsere Alliierten werden es tun».

Erinnerungen an die Kubakrise

Das war keine neue Drohung. Doch ihr Schauplatz – in nordkoreanischer Sichtweite – war eindeutig: Für Washington ist Nordkorea Krisenherd Nummer eins geworden. Syrien? Russland? Mexiko? Nein: Trumps Albtraum ist Nordkorea – doch wie der sprunghafte, streitlustige Präsident und sein unberechenbarer Gegenspieler das nun meistern, raubt nicht nur den Amerikanern den Schlaf.

Google berichtet, mehr Menschen denn je suchten nach dem Begriff «Dritter Weltkrieg». Angestaubte Schutzhandbücher für Atomangriffe zirkulieren im Internet. Der Sicherheitsexperte Robert Litwak vom Woodrow Wilson Center erinnerte in der «New York Times» an die nukleare Paranoia zum Höhepunkt des Kalten Krieges: Dies sei wie die «Kubakrise in Zeitlupe». Die Kubakrise führte Russland und die USA 1962 an den Abgrund des Atomkriegs.

Die jüngsten Äusserungen beider Seiten in der aktuellen Krise machen wenig Mut. Was er Nordkorea zu sagen habe, wurde Trump am Montag beim traditionellen Ostereierlauf des Weissen Hauses gefragt. Seine Antwort: «Sie müssen sich benehmen!» Woraufhin der nordkoreanische UNO-Vizebotschafter Kim In Ryong aus New York zurückschoss. «Auf der Halbinsel kann jeden Moment ein thermonuklearer Krieg ausbrechen», warnte er auf einer Pressekonferenz.

Unberechenbarer Faktor im Weissen Haus

Am Wochenende hatte sich die Lage dramatisch hochgeschaukelt. Kim liess mit einer Militärparade die Muskeln spielen, scheiterte dann aber mit einem Raketentest. US-Kriegsschiffe kreuzten vor Nordkoreas Küste. Das Weisse Haus dementierte Meldungen von einem Präventivschlag, die es offenbar selbst lanciert hatte, eine offensichtliche Verunsicherungstaktik. Mit Pjöngjangs sechstem Atomwaffentest wird unterdessen weiter gerechnet – und was danach geschehen würde, das bleibt beängstigende Spekulation.

So feierte sich Nordkorea zum 105. Geburtstag von Staatsgründer Kim II Sung

Denn während bisher Nordkorea der unberechenbare Faktor war, sitzt nun ein weiterer im Weissen Haus. Keiner weiss, was Trumps nächsten Reflex auslöst – ein TV-Bild, eine Bemerkung seiner Tochter Ivanka oder, wie neulich, eine zehnminütige Nordkorea-Lektion des chinesischen Präsidenten Xi Jinping, die ihn zu der Erkenntnis bewegte: «Es ist nicht so einfach.» Trump fehlt das Interesse an Details, das politische Wissen – und das Bewusstsein für die in diesem Fall verheerenden Folgen.

«Alle Optionen für Nordkorea stehen zur Debatte», twitterte der demokratische US-Abgeordnete Adam Schiff. «Inklusive absolutes Desaster.»

Weshalb Pence die aufgeheizte Rhetorik am Montag denn auch gleich wieder zurückschraubte: «Wir werden unsere Bemühungen verstärken, diplomatischen und wirtschaftlichen Druck auf Nordkorea auszuüben», sagte er in Südkorea. «Wir hoffen, dass wir dieses Problem friedlich lösen können.»

So bleibt China Trumps letzte Hoffnung, da es die einzige Macht ist, die Einfluss hat auf Nordkorea. Eine ironische Wendung, hatte Trump im Wahlkampf doch noch inbrünstig gegen Peking gepoltert. Doch Politik ist für ihn nichts als eine Reihe von Transaktionen, wie ein Immobiliendeal: Überzeugungen werden nach Bedarf gewechselt, verworfen, dementiert.

China ist bereit, zu vermitteln

Deshalb will er von seinen früheren Beschimpfungen Chinas plötzlich nichts mehr wissen. Deshalb versuchte er Xi in Florida mit einer bizarren Mischung aus Luxus, Schokotorte und Säbelrasseln zu beeindrucken. Deshalb legt er, typisch Trump, trotzdem immer noch die eine oder andere Drohung nach, sei es ein amerikanischer «Alleingang» oder Sanktionen gegen Peking.

China – das im Koreakrieg auf Nordkoreas Seite gestanden hatte – signalisierte Bereitschaft, sich als Vermittler zur Verfügung zu stellen. Denn ein atomar bewaffnetes Nordkorea ist nicht in seinem Sinne. Aber auch nicht ein Kollaps des Regimes, das ihm als Puffer dient gegen Südkorea mit seinen US-Stützpunkten – ganz zu schweigen von den Toten und Flüchtlingsströmen eines neu entflammenden Kriegs jenseits seiner Landgrenze zur Halbinsel.

Die Lage bleibt trotzdem völlig unkalkulierbar, für die Akteure wie die Beobachter. «Ich habe die Kubakrise mitgemacht, den Vietnamkrieg, die zwei Irakkriege», sagte Armeeveteran Lawrence Wilkerson, Ex-Stabschef des früheren US-Aussenministers Colin Powell, im TV-Sender MSNBC. «Ich muss sagen, ich habe mich noch nie so um dieses Land und die Welt gesorgt wie jetzt.»

Mehr zu Nordkorea

Video zeigt dramatische Flucht von nordkoreanischem Soldaten

Angeschossen: Nordkoreanischer Soldat flüchtet in den Süden 

«Klein und fett»: Das Wortgefecht zwischen Trump und Kim geht in die nächste Runde

Fertig lustig in Nordkorea! Kim verhängt Alk- und Partyverbot

Nordkorea meldet: Trump verdient Todesurteil

Der unaufhaltsame Kim: Warum ihn Sanktionen wenig beeindrucken

Wie Kim Jong Un die Welt provoziert – vom Atomraketentest bis zur Wasserstoffbombe

Testet Kim jetzt erneut eine Atombombe? Fünf Antworten zu Trumps Besuch in Südkorea

Trump sitzt in der Nordkorea-Falle

So tönt es, wenn Kim angreift 😱 – Sirenengeheul versetzt Japaner in Angst und Schrecken

Japan liess Nordkoreas Rakete fliegen – aber warum?

Beängstigende Szenarien: Wenn die USA Krieg gegen den Iran, China oder Nordkorea führen

Wie die Kim-Dynastie mit Versicherungsbetrug und Drogenhandel zu Reichtum gelangt

Bericht: Kim Jong Uns Halbbruder mit vergifteten Nadeln ermordet

Das Tablet aus Nordkorea spioniert – und das nicht mal heimlich

Wo Nordkoreaner «gefüttert» werden: Absurde Reise an die Grenze von Kims Reich

Zündeln à la Nordkorea: «Atommacht zu werden, ist die Politik unseres Staates»

Hat Nordkorea diesen Amerikaner entführt – damit er Kim Jong-un Nachhilfe in Englisch gibt?

Warum niemand den irren Kim stoppen kann

Nordkorea hat alle sechs Wochen eine Atombombe mehr 

Ersatzmutter von Kim Jong Un aus Berner Tagen outet sich

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
38
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HAL9000 19.04.2017 08:40
    Highlight Die spannendste Serie seit langem.
    Diese Cliffhanger bringen mich (fast) um.

    Da kann NETFLIX einpacken...
    2 0 Melden
  • Spino666 18.04.2017 17:29
    Highlight Die kubakrise führte die sowjetunion und die usa and den abgrund eines atomkriegs nicht russland (tut mir leid ich konnte es nicht lassen)
    11 1 Melden
    • Hoppla! 18.04.2017 18:22
      Highlight Da Russland der Fortsetzerstaat der Sowjetunion ist stimmt dies schon.
      1 0 Melden
  • Schlaumüller 18.04.2017 16:40
    Highlight Wenn die Lage wirklich so unglaublich todernst wäre, müsste man dann nicht auch von einer General- oder zumindest Teilmobilmachung von Seiten Südkoreas lesen???
    7 0 Melden
  • mrmikech 18.04.2017 16:18
    Highlight Nichts wird passieren. Süd-Korea will keine wiedervereinigung mit Nord-Korea. China will die bufferzone behalten. Amerika will nur macho sein. Alle wissen das falls einer anfangt zu schiessen es nur verlierer geben wird.
    6 6 Melden
    • Hoppla! 18.04.2017 18:23
      Highlight Weiss dies aber Trump auch?
      4 0 Melden
  • Blitzableiter 18.04.2017 15:39
    Highlight Vielleicht sollte man die sache aus Militärischer Sicht anschauen. Die Politische Brille ablegen. Norkoreas direkter Feind ist Südkorea. Die USA als Verbündeter Südkoreas allerdings auch. Und die USA sind im besitz von Nuklearwaffen. Für Nordkorea eine enorme Bedrohung. Militärisch daher klar unterlegen. Ihnen bleibt so mit keine andere Option als sich auch mit Nuklearwaffen auszurüsten. Und sie werden so lange daran arbeiten bis sie auch in der lage sind damit die USA zu erreichen. Erst dann ist für Norkorea die Bedrohung vom Tisch.
    7 6 Melden
    • Danyboy 18.04.2017 16:19
      Highlight Sollten wir nicht etwas präziser sein? Wir sprechen nicht einfach von "Nordkoreas" Feinden, sondern von den Feinden des Diktators Kim und seines Terrorregimes.
      6 2 Melden
  • JJ17 18.04.2017 15:00
    Highlight Trump weiss auch, dass er sich im Falle eines Krieges nicht mehr im Amt halten könnte. Denn tote US-Soldaten sind das schlimmste für einen Präsidenten. Und um Südkorea nicht ganz zu verlieren, müssten die Amis Truppen dorthin entsenden. Ausserdem wären wohl auch die Südkoreaner nach einem Krieg nicht mehr gut auf die Amerikaner zu sprechen…

    Nach einem Krieg würde es x-Millionen tote Nord- & Südkoreaner und Amis geben. Und die Amerikaner würden an der chinesischen Grenze stehen. Die koreanische Halbinsel wäre total zerbombt. Denkt ihr echt, dass das das Ziel von irgendjemandem ist?

    3/3
    13 0 Melden
  • JJ17 18.04.2017 14:58
    Highlight Kim Jong-un ist intelligent genug, dass er weiss, dass ein Angriff seinerseits reiner Selbstmord wäre.
    Ein Krieg wäre aber vor allem für Südkorea verheerend. Bei einem Angriff der USA würde Nordkorea alle ihre aktuell verfügbaren Raketen in Richtung Seoul abschiessen. Südkorea wäre in Schutt und Asche. Auch wenn die Nordkoreaner nur veraltete Waffen haben, mit ihrer grossen Anzahl an kriegsbereiter Damen und Herren wäre Südkorea in den ersten Stunden eines Krieges diesen ausgeliefert. Die 40 km von der Grenze bis nach Seoul wäre für diese riesige Armee kein Problem.

    2/3
    10 0 Melden
    • sebi25 18.04.2017 18:29
      Highlight Ich stimme dir in deinen anderen Kommentaren zu, aber ich bezweifle, dass Norkorea grossen Schaden im Süden ausrichten kann.
      Die Südkoreaner schlafen nicht. Sie sind auf einen Angriff eingestell, und das seit Jahrzehnten! Ich bin der Überzeugung und Hoffnung, dass Seoul keinen Schaden an einem Angriff des dicken Verrückten nimmt...
      0 0 Melden
    • JJ17 18.04.2017 22:25
      Highlight Ich stimme dir zu, dass Südkorea sich seit Jahrzehnten auf einen Angriff aus dem Norden vorbereiten kann. Trotzdem schätze ich, dass Seoul zu Nahe an der Grenze sowie Pjöngjang liegt. Wenn Nordkorea alle ihre Angriffsmittel auf einmal einsetzen, was der Fall sein wird, da sie wissen dass sie keine Chance haben werden, wird auch Südkorea die ersten paar Stunden völlig überfordert sein. Denn trotz allen Vorbereitungen, so schnell wehrst du eine, wenn auch veraltete, Millionen-Armee sowie x-Raketen nicht ab...
      1 0 Melden
  • JJ17 18.04.2017 14:58
    Highlight Ich rechne nicht mit einem Krieg. Denn nennt mir ein Akteur in dieser Sache, für den ein Krieg positiv wäre.
    Die USA können damit ihre militärische Präsenz auf der koreanischen Halbinsel und im Südchinesischem Meer damit begründen, dass es Nordkorea gibt.
    Japan kann genau dank dem selben Grund ihr Militär aufrüsten, obwohl es natürlich auch vor allem dem Schutz gegenüber China dient.
    China müsste im Falle eines Kollapses Nordkoreas x-Millionen Flüchtlinge aufnehmen und in ihre Gesellschaft integrieren. Ausserdem hätten sie die Amis direkt an ihrer Grenze.
    1/3
    8 0 Melden
  • Fabio Kunger 18.04.2017 14:57
    Highlight Ich empfehle das Problem Nordkorea auf die Art wie im Film "the Interview" zu regeln! 😉
    10 2 Melden
  • Duscholux 18.04.2017 14:16
    Highlight Es wird gar nichts passieren. So wie immer mit Nordkorea.
    14 4 Melden
  • Toerpe Zwerg 18.04.2017 13:58
    Highlight Interessant, dass die eigentlich entscheidende Wendung nicht kommentiert wird:

    "China – das im Koreakrieg auf Nordkoreas Seite gestanden hatte – signalisierte Bereitschaft, sich als Vermittler zur Verfügung zu stellen."

    Das ist neu und es könnte durchaus ein Verdienst Trumps sein.
    24 3 Melden
  • Makatitom 18.04.2017 13:47
    Highlight Viel mehr als das Pulverfass in Sichtweite sollten uns die Feuerzeuge in den Händen egozentrischer, kognitiv minder bemittelten, Desp- und Idioten Sorgen machen
    9 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.04.2017 13:35
    Highlight Das positive an der A-Bombe ist, dass keiner den ersten Schlag ausführt. Denn das wäre unweigerlich dessen eigener Untergang. Trumps Brusttrommeln und Säbelrasseln ist so was von lächerlich. Hier geht es nicht um die "Mutter aller Bomben", die ein grosses Loch reisst und ein paar Menschen sterben. Nebst hunderttausenden von Toten würde so ein Atomschlag die gesamte Welt in eine wirtschaftliche und finanzielle Katastrophe führen.
    8 7 Melden
  • malu 64 18.04.2017 12:50
    Highlight Politik ist kein Immobiliendeal! Wenn der Immobilien Deal scheitert verliert man Geld.
    Scheitert diese Provokation so wird es viele Menschenleben fordern. Wie immer wird die zivile Bevölkerung darunter leiden.
    32 13 Melden
    • michiOW 18.04.2017 13:28
      Highlight Ich zitiere mal die Gedanken einiger mächtigen Menschen: Who cares?

      10 1 Melden
  • Einstein56 18.04.2017 12:45
    Highlight Jedes Land hat den Präsident, den es verdient.
    19 35 Melden
    • Imfall 18.04.2017 13:15
      Highlight du meinst aber nicht nordkorea? stimmt leider nicht immer
      18 1 Melden
    • Einstein56 18.04.2017 14:32
      Highlight Die allermeisten Präsidenten werden vom Volk gewählt, inklusive Trump, Orban und Erdogan. Sie passen uns halt nicht immer. Das ist halt so.
      2 3 Melden
  • mal! 18.04.2017 12:07
    Highlight Man kennt das ja, so ein kleiner Krieg stärkt den innenpolitischen Zusammenhang und lenkt von den eigenen Verfehlungen ab.
    52 19 Melden
    • JJ17 18.04.2017 17:00
      Highlight Wenn es auf der Koreanischen Halbinsel "chlöpft", dann wird das definitiv nicht nur ein kleiner Krieg, sondern ein riesiges Massaker mit Millionen von Toten.
      3 1 Melden
  • Dä Brändon 18.04.2017 12:00
    Highlight Wie sich der kleine Trumpolino auf das Raketenschiessen freut. Bisschen wie Nerf spiele aber mit BoomBoom
    27 28 Melden
    • Siebenstein 18.04.2017 14:55
      Highlight 1.Es ist wohl eher ärgerlich, dass die Welt (nicht nur Amerika!) jetzt im Grunde genommen handlungsunfähig zu sein scheint weil die einstmalige Führungsmacht USA durch den Ausgang der letzten Präsidentschaftswahl nicht mehr ernstgenommen werden kann.
      Selbst wenn, wie oft kolportiert, der Präsident alleine gar nicht so viel Macht habe, letztlich kann seine Peripherie kaum etwas ausrichten ohne, dass es nach aussen hin lächerlich wirkt sobald Trump seinen Mund aufmacht.
      1 2 Melden
    • Siebenstein 18.04.2017 14:55
      Highlight 2.
      Aber was dann? Nichts tun und zuschauen wie der dicke Irre aus Pjöngjang schaltet und waltet wie es ihm beliebt?
      Meiner Meinung nach hat jeder Mensch das Recht darauf zu drastischen Massnahmen zu greifen wenn er bedroht wird und die Ausrüstung mit ultimativen Waffen ist definitiv eine Bedrohung!
      1 1 Melden
    • Dä Brändon 18.04.2017 19:45
      Highlight @Siebenstein. Ich habe das Vertrauen in die USA komplett verloren. Ich glaube ihnen gar nichts mehr. Seit dem Golfkrieg glaube ich das Amerika nur noch Kriege führt um Profit daraus zu ziehen. Töten für Geld.
      2 0 Melden
  • Posersalami 18.04.2017 11:54
    Highlight " Entweder werde sich China für die Lösung des Problems einsetzen, «oder die USA und unsere Alliierten werden es tun»."

    Worin besteht eigentlich genau das Problem "Nordkorea" für die USA und deren Alliierten? Ja, NK hat Atomwaffen womit es mindestens Japan und SK bedroht. Aber NK weiss, dass es diese Waffen nicht einsetzen kann weil NK dann aufhört zu existieren und Kim sicher noch eine Weile leben möchte. Klassisches Pat also, wenn man davon ausgeht, dass die Führung in NK nicht komplett irre geworden ist, wozu es ja keine Indizien gibt.

    Also Watson, könntet ihr das Problem aufdröseln?
    25 34 Melden
    • Danyboy 18.04.2017 12:29
      Highlight Hmmm, ein Regime, das Leute zu Hunderttausenden in KZ verrecken lässt und regelmässig kritische oder unliebsame Gegner den Hunden zum Frass vorwirft, ist also nicht komplett irre?🤔🤔 Interessant...
      43 10 Melden
    • Asmodeus 18.04.2017 12:53
      Highlight Gemäss Medien ist Kim Jong Un ein Wahnsinniger der nonstop in alle anderen Richtungen schiesst und seine Meinung öfter wechselt als seine Unterwäsche.

      Faktisch betrachtet, ist er ein intelligenter Mann in einem totalitären Militärregime der den Spagat tanzt zwischen seine Macht ausbauen (und die hohen Tiere im Militär schwächen), das eigene Volk mit externen Konflikten bei Laune halten und sich davor schützen durch die USA angreifbar zu sein.


      Die Atomwaffen sind der beste Schutz vor den Amis und Südkorea (neben dem grossen Bruder China natürlich) den NK da haben kann.
      24 10 Melden
    • Radiochopf 18.04.2017 13:04
      Highlight @Posersalami leider ist heutzutage logisches und menschliches denken nicht mehr gefragt.. Kim wird nie eine Atombombe zuerst losfeuern auch wenn uns die US-Propaganda etwas anderes erzählen.. kein Land mit Atomwaffen wird das machen, da es Selbstmord ist! deshalb hat gestern ein nordkorean. Minister an einer UN-Pressekonferenz gesagt, dass sein Land nie zuerst schiessen werden.. dafür wurden seine Worte, dass die Welt kurz vor einem Atomkrieg steht, auf Twitter wie ein Lauffeuer verbreitet.. das einzige Land welches Atombomben auf Menschen geschossen hat sind die USA und das wird so bleiben..
      8 5 Melden
    • jen23 18.04.2017 13:09
      Highlight Das Problem wird vor allem grösser, je länger nichts getan wird. Es wird vermutet, dass NK in einigen Jahren Langstreckenraketen entwickelt haben wird, die eine Reichweite bis zu uns und in die USA haben. Eine Eskalation heute wäre gefährlich, aber mit dem wachsenden Atomwaffenarsenal, wäre eine Eskalation in der Zukunft noch gefährlicher.
      7 3 Melden
    • Scaros_2 18.04.2017 13:24
      Highlight Naja ich wäre eher bereit, das China NK annektiert und es eine Provinz wird. Ich meine NK lebt von den Spenden aus China in jeglicher Form. Warum sich also nicht gleich einverleiben
      5 1 Melden
    • Asmodeus 18.04.2017 14:28
      Highlight Die beste Lösung wäre es, endlich mit den gegenseitigen Provokationen aufzuhören und ernsthafte Gespräche zwischen Nordkorea und Südkorea einzuleiten.

      Dann könnte man in 10-20 Jahren eventuell auch endlich die USA aus der Region werfen.
      3 0 Melden
    • Posersalami 18.04.2017 14:30
      Highlight @Scaros_2: Ach, und was will China mit NK? Das Land ist in seiner Entwicklung Lichtjahre zurück, von der Indoktrination seiner Bürger fange ich gar nicht erst an. SK und China wollen NK so lassen wie es ist, und zwar bis in alle Ewigkeit. Jede Änderung oder Öffnung würde die beiden Nachbarn wirtschaftlich hart treffen, da eine gigantische Welle von Flüchtlingen sofort über die beiden Länder branden würde und vor allem in SK die Lichter ausblasen würde. NK tut ja eigentlich seinen Nachbarn nicht wirklich was. Die morden "nur" im Inland. Das mag zynisch klingen, ist aber so.
      4 1 Melden
    • Posersalami 18.04.2017 14:34
      Highlight @ jen23: NK hat AWaffen und die Technik für Satelliten. Wiedereintritt ist gar nicht nötig für eine Drohkulisse, 2-3 AWaffen ausserhalb der Atmosphäre gezündet und die USA ist zurück in der Steinzeit, weil der EMP alle elektronischen Geräte sofort unbrauchbar machen würde. Die Infrastruktur auch nur rudimentär zu reparieren würde Jahre dauern, was dann in einer Industrienation los ist kann sich jeder selbst denken. Es ist gar nicht nötig, eine AWaffe nach NY zu befördern, 100km darüber ist genau so effektiv, dauert halt nur etwas länger für den selben Effekt.
      1 2 Melden

Trump kippt Einfuhr-Verbot für Grosswildjäger – (Und ja, auf dem Foto sind seine Söhne)

Donald Trump selber jagt keine Tiere. Aber seine Söhne, die würden das lieben, erzählte der US-Präsident im Jahr 2012. «Sie sind Jäger und sie sind darin sehr gut geworden.» 

Gut fünf Jahre ist es nun her, seit Fotos von Trumps Söhnen bei der Grosswildjagd vom Magazin «TMZ» veröffentlicht wurden. Sie sorgten in den sozialen Medien und unter Tierschützern für einen Aufschrei.

Auf einem Bild ist zu sehen, wie Trump Jr. mit einem abgeschnittenen Elefantenschwanz posiert. 

Auf einem weiteren …

Artikel lesen