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Es war ein Künstler: Das weltbekannte «Hollywood»-Schild in Los Angeles wurde in der Silvesternacht umgestaltet.  Bild: Damian Dovarganes/AP/KEYSTONE

Hollyweed-Schildumdreher stellt sich der Polizei

10.01.17, 08:16 10.01.17, 08:27


Der Urheber eines Silvester-Scherzes mit dem weltberühmten «Hollywood»-Schriftzug in den Hügeln hoch über Los Angeles hat sich der Polizei gestellt. Ein 30-jähriger Künstler hat nach eigenen Angaben den Schriftzug zum Wort «Hollyweed» umgestaltet.

Zachary Cole Fernandez sei am Montag gemeinsam mit seinem Anwalt auf einer Wache erschienen, teilte die Polizei in der kalifornischen Metropole mit. Er habe nach seiner Aussage wieder gehen können, müsse aber am 15. Februar vor Gericht erscheinen.

Cole wird unerlaubtes Betreten eines Grundstücks vorgeworfen, weil er in der Silvesternacht die beiden mehr als 13 Meter hohen «O»s in dem Schriftzug mit bedruckten Planen überspannt hatte, so dass dann das Wort «Hollyweed» zu lesen war. «Weed» ist in den USA ein salopper Begriff für Marihuana.

Cole wollte mit der Aktion nach eigenen Angaben nicht nur auf das Votum der kalifornischen Wähler bei einem Referendum im November zur Entkriminalisierung des Gebrauchs von Marihuana verweisen – es sei auch eine Hommage an den Kunststudenten Daniel Finegood gewesen. Dieser hatte das Wahrzeichen bereits 1976 in «Hollyweed» abgeändert. 

Video: watson.ch

Der legendäre Schriftzug in den Hügeln von Los Angeles war 1923 ursprünglich als Werbetafel für Immobilien in «Hollywoodland» aufgestellt worden, bevor er in den 40ern seine letzten vier Buchstaben verlor und zum Wahrzeichen der US-Filmindustrie wurde. 2012 wurden die riesigen Buchstaben renoviert. (sda/afp)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Calvin WatsOff 10.01.2017 09:53
    Highlight unerlaubtes Betreten eines Grundstücks... zum Glück hat dieses Land keine anderen Probleme.
    15 1 Melden
  • Launedernatur 10.01.2017 08:54
    Highlight Ist doch hier gut zu sehen, dass keine Schilder gedreht wurden. Nur abgedeckt und weisse Tücher gespannt.
    12 0 Melden

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

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