International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Stand am Tag nach der TV-Debatte schon wieder auf der Bühne: Donald Trump in Delaware. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Trump will Wahlergebnis anerkennen – wenn er gewinnt

21.10.16, 00:59 21.10.16, 06:50

Donald Trump hat auch am Donnerstag eine Anerkennung des Abstimmungsergebnisses bei der Präsidentschaftswahl am 8. November offen gelassen. «Ich werde das Ergebnis dieser grossen und historischen Wahl vollkommen anerkennen – wenn ich gewinne», sagte er bei einer Kundgebung in Delaware (Ohio).

«Ich werde ein deutliches Wahlergebnis akzeptieren», fuhr er fort. «Ich würde mir aber das Recht vorbehalten, im Falle eines fragwürdigen Resultats dieses anzufechten oder juristisch dagegen vorzugehen.»

Clinton vs. Trump: Das dritte TV-Duell in Zitaten

Am Vortag hatte sich der Republikaner in der dritten und letzten TV-Debatte mit Hillary Clinton geweigert zu sagen, dass er das Wahlergebnis am 8. November anerkennen werde. Das hatte einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Am Donnerstag wiederholte Trump seine Theorie massiven Wählerbetrugs, mit dem er von seinem Sieg abgehalten werde.

Eine weitere Frau hat Trump sexuelle Belästigung vorgeworfen. Trump habe sie 1998 beim Tennisturnier US Open in New York ohne ihr Einverständnis an der Brust berührt, sagte die Yoga-Lehrerin Karena Virginia am Donnerstag bei einer Medienkonferenz in einem New Yorker Hotel.

Zuvor hatten bereits zahlreiche andere Frauen Trump sexuelle Belästigung vorgeworfen. Der Präsidentschaftskandidat hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen. 

Fast 72 Millionen sahen letztes TV-Duell

Fast 72 Millionen Zuschauer haben am Mittwochabend die dritte und letzte TV-Debatte der US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump im Fernsehen verfolgt. Das ist die dritthöchste Zuschauer-Zahl, die je in einem solchen TV-Duell ermittelt wurde.

Das Streitgespräch zwischen Trump und Clinton ist in den vier wichtigsten US-Sendern sowie in neun weiteren Kanälen ausgestrahlt worden. Die Agentur Nielsen gab am Donnerstag die Zuschauerdaten bekannt. Ermittelt wurden nur die Zuschauer, die zu Hause vor dem Fernseher sassen. Nicht eingerechnet sind Millionen von Menschen, die im Internet oder in Lokalen die Debatte verfolgten.

Die erste TV-Debatte zwischen der Demokratin und dem Republikaner im September hatten 84 Millionen Menschen im Fernsehen verfolgt – so viele wie noch nie. Das zweite Fernseh-Duell in der vergangenen Woche hatten mehr als 66 Millionen Menschen gesehen. (sda/dpa/reu/cma)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • exeswiss 21.10.2016 02:37
    Highlight «Ich werde das Ergebnis dieser grossen und historischen Wahl vollkommen anerkennen - wenn ich gewinne»

    NEIN, wer hätte das gedacht...
    17 1 Melden
    • pamayer 21.10.2016 07:05
      Highlight Doch doch! Er denkt! Wenn er nämlich sagte, er werde das wahlresultat nicht anerkennen und er würde trotz allem gewählt, müsste er den Präsidenten ja abgeben wegen nicht-anerkennung...
      7 0 Melden

Diesen Rat hat The Rock für alle werdenden Väter

Das amerikanische Pendant zum Royal Baby kam am Montag in Kalifornien zur Welt: Die stolzen Eltern, Dwayne «The Rock» Johnson und seine Partnerin Lauren Hashian, verkündeten die Geburt über einen Instagram-Post mit einem Foto von Johnson, der seine Tochter hält. «Haut an Haut».

Die Kleine heisst Tiana Gia Johnson und kam laut dem stolzen Vater wie eine Naturgewalt in diese Welt. Es sei harte Arbeit gewesen für die Mutter, sie habe «geliefert wie ein Rockstar».

Johnson hat nun drei Töchter. Er …

Artikel lesen