International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sturm vor Alaska: Video zeigt, wie Segler knapp dem Tod entrinnt

Dramatische Rettungsaktion im Nordpazifik: Ein Video zeigt, wie ein Segler bei meterhohen Wellen von seinem Boot auf ein Rettungsschiff springt. Bei seinem Satz hatte der Schiffbrüchige einen engen Begleiter.

21.10.15, 14:00


Ein Artikel von

Kein Ruder mehr, die Takelage zerstört: Ein Segler aus Frankreich fand sich im Pazifik, 640 Kilometer südlich von Cold Bay in Alaska, in einer äusserst misslichen Lage. Bei stürmischer See setzte er einen Notruf ab, worauf die US-Küstenwache ein Flugzeug losschickte. «Die 7-Meter-Wellen schleudern sein Boot ganz schön herum», konstatierte eine Sprecherin.

Die Küstenwache bat daraufhin die «Tor Viking», ein Schiff des Energiekonzerns Shell, um Hilfe. Es befand sich zufällig in der Meeresregion. Die «Tor Viking» machte sich zu dem Segler auf. Wegen der stürmischen See konnte der Mann aber nicht einfach an Bord geholt werden.

Aus der Luft filmte die Küstenwache die dramatische Rettungsaktion. Die Aufnahmen zeigen, wie sich der Segler am Bug seines Bootes «La Chimere» an Resten der Takelage festhält, während es neben dem Rettungsschiff auf meterhohen Wellen im Wasser treibt. Dann fasst sich der Mann ein Herz, springt ab  und schafft es, sich auf die «Tor Viking» hinüberzuretten.

Das Video zeigt, wie er zunächst über die Reling des Rettungsschiffes fällt und dahinter verschwindet. Dann läuft ein Besatzungsmitglied der «Tor Viking» auf ihn zu, worauf der Segler aufsteht und hinter der Reling wieder zu sehen ist. Bei seinem Sprung war der Franzose nicht allein: Die Küstenwache berichtete, der Mann habe seine Katze zuvor in seine Jacke oder seinen Pullover gesteckt.

Der Segler war am 13. Oktober von Dutch Harbor in Alaska losgesegelt und wollte nach Vancouver. Der Sprecherin der Küstenwache zufolge ist unklar, ob damit Vancouver in Kanada oder die gleichnamige, rund 500 Kilometer entfernte Stadt im US-Bundesstaat Washington gemeint war.

Selbst mit einem Flugzeug bräuchte man knapp zehn Stunden – falls Vancouver im US-Bundesstaat Washington gemeint war.

ulz/AP

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die «Queen of Soul» lebt nicht mehr: Aretha Franklin ist gestorben

Wer Aretha Franklin live erlebte, dem konnte ihre Stimme ins Mark gehen. Ihr wuchtiger Soul liess schnell vergessen, dass sie die wenigsten ihrer Hits selbst schrieb. Zu den Jahren voller sozialer Umbrüche in den USA lieferte Franklins Gesang den Soundtrack.

Wie viele Menschen müssen in diesen Takten Kraft getankt haben: Steil ansetzende Bläser, dazu ein heiter verzerrtes Gitarrenriff und dann eine Aretha Franklin, die mit all ihrem Soul ins Mikrofon schmettert: «What you want / Baby, I got it …

Artikel lesen