International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«IS» feiert den Attentäter von New York als «Soldaten des Kalifats»

03.11.17, 07:05 03.11.17, 07:42


Die Terrormiliz des sogenannten «Islamischen Staat» hat die tödliche Attacke eines 29-Jährigen auf Radfahrer und Fussgänger in New York für sich beansprucht. Zudem feierte sie den Attentäter als «Soldaten des Kalifats».

Das berichtete die auf Überwachung von Islamisten-Seiten spezialisierte Site Intelligence Group in der Nacht zum Freitag. Der aus Usbekistan stammende Mann war an Halloween mit einem Kleinlaster in Manhattan in Radfahrer und Fussgänger gerast und hatte dabei acht Menschen getötet und elf weitere verletzt.

epa06303994 A man looks at a small memorial of flowers and an Argentinian soccer shirt on a police barricade along the bike path that was the scene of an terror attack on 31 October in New York, New York, USA, 02 November 2017. Sayfullo Habibullaevic Saipov has been accused of carrying the attack, which has been labeled as terrorism, by driving a truck along a bike lane, killing eight people and injuring eleven.  EPA/JUSTIN LANE

Die Stelle des Anschlags Tage nach der Tat Bild: EPA/EPA

Der 29-Jährige ist inzwischen bereits vor Gericht erschienen. Ihm werden Unterstützung der sogenannten Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») sowie tödliche Gewalt und Zerstörung mit einem Fahrzeug vorgeworfen, sagte Staatsanwalt Joon Kim. Im Fall einer Verurteilung kann dem 29-Jährigen die Todesstrafe oder lebenslange Haft drohen, sagte Kim. In einem Tweet hatte US-Präsident Donald Trump für den Mann die Todesstrafe gefordert.

Das Töten geübt

Nach Darstellung von Staatsanwalt Kim soll der aus Usbekistan stammende Mann gestanden haben, die Attacke seit zwei Monaten geplant zu haben. Gut eine Woche vor der tödlichen Fahrt vom Dienstag, bei der er Fahrradfahrer und Fussgänger auf einem Radweg im Süden Manhattans mit einem Kleinlaster rammte und überfuhr, habe er auch geübt.

«Er hat gestanden, dass er am 22. Oktober einen Truck mietete, um die Kurven zu üben, die er an der Attacke an Halloween nehmen würde», sagte Kim. Gerichtsunterlagen zufolge wählte der Mann speziell Halloween, weil er an diesem Tag auf volle Strassen hoffte, und war anschliessend auch stolz auf seine Attacke.

Inspiration von «IS»-Videos

Der Attentäter habe auch zugegeben, dass er sich von «IS»-Videos zu dem Anschlag habe inspirieren lassen, sagte Kim. In einer Tüte am Tatort hätten Ermittler Handys entdeckt, auf denen Tausende Fotos im Zusammenhang mit dem «IS» gespeichert waren.

Zudem fanden Ermittler darauf rund 90 Videos, die «IS»-Kämpfer zeigen, wie sie Gefangene mit Panzern überfahren, sie köpfen und ihnen ins Gesicht schiessen. Am Tatort seien auch auf Arabisch verfasste Notizen gefunden worden, die an den «IS» erinnerten. Gerichtsdokumenten zufolge habe der Attentäter sogar darum gebeten, in seinem Zimmer im Spital eine «IS»-Flagge aufhängen zu dürfen.

US-Präsident Trump machte den «IS» bereits kurz nach der Terrorattacke für die Tat verantwortlich und verschärfte Sicherheitsüberprüfungen. Der Täter lebt seit 2010 legal und mit Arbeitsgenehmigung in den Vereinigten Staaten. (sda/dpa/reu/afp)

Auf der Flucht vor der islamistischen Hölle

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Unsere Liebe zu den Bauern endet beim Portemonnaie

Riesen-Show von Shaqiri – deshalb wechselte ihn Klopp trotzdem in der Halbzeit aus

St.Gallen verbietet Burkas – 3 Dinge, die du dazu wissen musst

Diese 9 Schweizer Orte liebt das Internet (zu sehr)

Wie ein Fussball-Teenie 600'000 Franken für Koks und Alk verprasste und abstürzte

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Trumps Tipp an Spanien beweist, dass er Nachhilfe in Geografie braucht

Am 19. Juni 2018 war der spanische König Filipe mit seiner Frau Letizia im Weissen Haus zu Gast. Begleitet wurden sie von Aussenminister Joseph Borrell. US-Präsident Donald Trump soll während des Treffens die spanische Flüchtlingskrise angesprochen haben – und wie er das Problem lösen würde.

Und wer hätte das gedacht? Trump riet der spanischen Delegation, eine Mauer zu bauen – in der Sahara. «Die Sahara-Grenze kann nicht grösser sein als unsere Grenze zu Mexiko», soll der US-Präsident …

Artikel lesen